2017

DAM ARCHITECTURAL BOOK AWARD 2017 für „Bezahlbar. Gut. Wohnen.”

Zum neunten Mal wurde der Internationale DAM Architectural Book Award vergeben

Jurybegründung:
Der zuzugsbedingte Druck auf die Städte wächst seit Jahren, was die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treibt. Die jüngste politische Maßnahme der Mietpreisbremse zeigt bislang wenig Wirkung und stellt sich in dieser Situation als reine Makulatur dar. Wie dem Problem des immer knapper und teurer werden Wohnraums mit innovativen, qualitätvollen und zukunftsorientierten Strategien begegnet werden kann, ist das Thema dieser aus dem JOVIS Verlag stammenden handlichen Broschur in Schweizer Bindung. Zurückhaltend, aber klar und stringent gestaltet, stellt das Buch theoretische und praktische Ansätze vor, das soziale Design – und damit eine Maxime der Moderne – in die Jetztzeit zu transportieren. Ein Großteil der Projekte stammt aus Österreich, seit dem Roten Wien ein Vorreiter im sozialen Wohnungsbau, aber es sind auch einige Projekte aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und dem Rest der Welt vertreten. Die Texte werden begleitet von zahlreichen übersichtlichen und informativen Statistiken, Plänen und Farbfotos. Kann die Verarbeitung des Buches zwar nicht ganz überzeugen, so tut dies zweifelsfrei die übersichtliche Abhandlung des hochaktuellen Themas. Das Buch richtet sich an Architekten und Planer sowie an alle, die in Wohnungsbaugesellschaften, Städten, Gemeinden, Wirtschaft und Politik als Entscheidungsträger einen Beitrag für das Wohnen leisten können. Als kleines Manifest gibt es wertvolle Denkanstöße, wie sich Städte der Gentrifizierung und dem Luxuswohnbau erfolgreich entgegenstellen können.
Christina Bösel

Sämtliche Preisträger werden bis 14. Januar 2018 in der Ausstellung Best of DAM Architectural Book Award im 3. Obergeschoss des DAM ausgestellt.

 

Von links nach rechts: Peter Cachola Schmal (Direktor DAM), Joachim Schultz-Granberg (Autor), Klaus Dömer (Autor), Hans Drexler (Autor), Kathrin Schmuck (Gestalterin), Jutta Bornholdt-Cassetti (JOVIS)
© fritzphilipp photography

Zum neunten Mal wurde der Internationale DAM Architectural Book Award vergeben

Jurybegründung:
Der zuzugsbedingte Druck auf die Städte wächst seit Jahren, was die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treibt. Die jüngste politische Maßnahme der Mietpreisbremse zeigt bislang wenig Wirkung und stellt sich in dieser Situation als reine Makulatur dar. Wie dem Problem des immer knapper und teurer werden Wohnraums mit innovativen, qualitätvollen und zukunftsorientierten Strategien begegnet werden kann, ist das Thema dieser aus dem JOVIS Verlag stammenden handlichen Broschur in Schweizer Bindung. Zurückhaltend, aber klar und stringent gestaltet, stellt das Buch theoretische und praktische Ansätze vor, das soziale Design – und damit eine Maxime der Moderne – in die Jetztzeit zu transportieren. Ein Großteil der Projekte stammt aus Österreich, seit dem Roten Wien ein Vorreiter im sozialen Wohnungsbau, aber es sind auch einige Projekte aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und dem Rest der Welt vertreten. Die Texte werden begleitet von zahlreichen übersichtlichen und informativen Statistiken, Plänen und Farbfotos. Kann die Verarbeitung des Buches zwar nicht ganz überzeugen, so tut dies zweifelsfrei die übersichtliche Abhandlung des hochaktuellen Themas. Das Buch richtet sich an Architekten und Planer sowie an alle, die in Wohnungsbaugesellschaften, Städten, Gemeinden, Wirtschaft und Politik als Entscheidungsträger einen Beitrag für das Wohnen leisten können. Als kleines Manifest gibt es wertvolle Denkanstöße, wie sich Städte der Gentrifizierung und dem Luxuswohnbau erfolgreich entgegenstellen können.
Christina Bösel

Sämtliche Preisträger werden bis 14. Januar 2018 in der Ausstellung Best of DAM Architectural Book Award im 3. Obergeschoss des DAM ausgestellt.

 

Von links nach rechts: Peter Cachola Schmal (Direktor DAM), Joachim Schultz-Granberg (Autor), Klaus Dömer (Autor), Hans Drexler (Autor), Kathrin Schmuck (Gestalterin), Jutta Bornholdt-Cassetti (JOVIS)
© fritzphilipp photography
 

Footbridge 2017 Berlin

6th International Footbridge Conference in Berlin

Die internationale Konferenz „Footbridge“ befasst sich mit Fußgängerbrücken aller Art und findet alle drei Jahre statt. Vom 6. bis zum 8. September werden dieses Jahr in Berlin Brückendesigner aus der ganzen Welt zusammenkommen, um Ideen auszutauschen.

Fußgängerbrücken sind ein wichtiger Bestandteil unserer gebauten Umwelt, sie können viel zur Baukultur beitragen und die Arbeit an ihnen bringt Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, wie Bauingenieure und Architekten, Künstler, Freiraumplaner und Lichtdesigner. Unter dem Titel „Tell A Story“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz Brückenideen für sechs typische Orte in der deutschen Hauptstadt entwickelt. Das zur Konferenz erscheinende Buch The World’s Footbridges for Berlin – 76 Footbridge Design Ideas for Six Locations in the City of Berlin präsentiert diese Entwürfe in Zeichnungen und Plänen und gewährt damit einen erhellenden Einblick in den aktuellen Stand des Fußgängerbrückenbaus.

Übrigens: Mit dem Bridge Finder kann man mehr über die sechs Orte, die als Ausgangspunkt für die Brückenentwürfe dienten, erfahren und sich den schnellsten Weg zu ihnen anzeigen lassen. 

Die internationale Konferenz „Footbridge“ befasst sich mit Fußgängerbrücken aller Art und findet alle drei Jahre statt. Vom 6. bis zum 8. September werden dieses Jahr in Berlin Brückendesigner aus der ganzen Welt zusammenkommen, um Ideen auszutauschen.

Fußgängerbrücken sind ein wichtiger Bestandteil unserer gebauten Umwelt, sie können viel zur Baukultur beitragen und die Arbeit an ihnen bringt Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, wie Bauingenieure und Architekten, Künstler, Freiraumplaner und Lichtdesigner. Unter dem Titel „Tell A Story“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz Brückenideen für sechs typische Orte in der deutschen Hauptstadt entwickelt. Das zur Konferenz erscheinende Buch The World’s Footbridges for Berlin – 76 Footbridge Design Ideas for Six Locations in the City of Berlin präsentiert diese Entwürfe in Zeichnungen und Plänen und gewährt damit einen erhellenden Einblick in den aktuellen Stand des Fußgängerbrückenbaus.

Übrigens: Mit dem Bridge Finder kann man mehr über die sechs Orte, die als Ausgangspunkt für die Brückenentwürfe dienten, erfahren und sich den schnellsten Weg zu ihnen anzeigen lassen. 

 

COMMUNI­CATING ARCHITECTURE 2017

Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture

Unter dem Titel „Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture“ findet in der Berlinischen Galerie ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt. Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.

Das Programm entstand im Austausch mit den Initiatoren innovativer Flüchtlingsprojekte. Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die architektonischen Konzepte in Berlin bislang aussahen, welche künftig geplant sind und inwiefern realisierte Projekte langfristig zur sozialen Einbindung und Selbstermächtigung der Geflüchteten beitragen. Neben Diskussionsrunden mit Newcomern und Experten finden Artist Talks, Film Screenings, ein Live-Podcast und Führungen im Stadtraum statt.

Das One Day Festival versteht sich in der sich stetig wandelnden Kunst- und Architekturlandschaft Berlins als Plattform für Newcomer*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Initiativen Kunstasyl und Start with a Friend.

Samstag, 06.05.2017, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne, Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Die Programmpunkte finden in deutscher oder englischer Sprache statt.
Eintritt frei, Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de



 

Unter dem Titel „Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture“ findet in der Berlinischen Galerie ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt. Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.

Das Programm entstand im Austausch mit den Initiatoren innovativer Flüchtlingsprojekte. Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die architektonischen Konzepte in Berlin bislang aussahen, welche künftig geplant sind und inwiefern realisierte Projekte langfristig zur sozialen Einbindung und Selbstermächtigung der Geflüchteten beitragen. Neben Diskussionsrunden mit Newcomern und Experten finden Artist Talks, Film Screenings, ein Live-Podcast und Führungen im Stadtraum statt.

Das One Day Festival versteht sich in der sich stetig wandelnden Kunst- und Architekturlandschaft Berlins als Plattform für Newcomer*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Initiativen Kunstasyl und Start with a Friend.

Samstag, 06.05.2017, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne, Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Die Programmpunkte finden in deutscher oder englischer Sprache statt.
Eintritt frei, Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de



 

 

Schule macht sich

Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“

Vom 9. bis zum 12.3.2017 finden in München die Social Design Elevation Days 2017, das große Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“, statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in ganz Deutschland Konzepte gesucht, die das Potenzial haben, eine gemeinschaftliche Schulentwicklung – bezogen auf das Lernen, auf das schulische Zusammenleben und auf den Lernort/Lernraum Schule – zu befördern; Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen und die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.
Die aus über 60 Beiträgen ausgewählten elf Finalprojekte werden jetzt nach München auf die Social Design Elevation Days eingeladen. Bereits zum dritten Mal findet das Finale des Hans Sauer Preis in Form einer offenen Co-Creation-Werkstatt im Rahmen der Munich Creative Business Week statt, während der in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Design Connects – The Smart Revolution“ angeboten werden.

Vom 9. bis zum 12.3.2017 finden in München die Social Design Elevation Days 2017, das große Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“, statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in ganz Deutschland Konzepte gesucht, die das Potenzial haben, eine gemeinschaftliche Schulentwicklung – bezogen auf das Lernen, auf das schulische Zusammenleben und auf den Lernort/Lernraum Schule – zu befördern; Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen und die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.
Die aus über 60 Beiträgen ausgewählten elf Finalprojekte werden jetzt nach München auf die Social Design Elevation Days eingeladen. Bereits zum dritten Mal findet das Finale des Hans Sauer Preis in Form einer offenen Co-Creation-Werkstatt im Rahmen der Munich Creative Business Week statt, während der in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Design Connects – The Smart Revolution“ angeboten werden.