DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum

Ausstellung an der Akademie der Künste, Berlin – 12.3.–29.5.2016

„DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“ stellt vor, wie die Stadt durch ihre Bevölkerung gestaltet werden kann. Der anonyme, virtuell-öffentliche Raum des Internets und die realen Straßen und Plätze sind sowohl die Orte für die Belange der Menschen als auch Gegenstand ihres Freiheitsanspruchs. Ein neues Projekt der Aufklärung findet statt; zunehmend kritische Bürger fordern ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die Öffentliche Räume betreffen. Hier wird das Vorrecht des Öffentlichen und die Freiheit der Öffentlichkeit behauptet: DEMO:POLIS.

Eröffnungssymposium I mit Andrew Keen, Wermke/Leinkauf, Stih & Schnock, Blanca Zúñiga. Moderation: Barbara Hoidn
Freitag, 11.3., 18 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Wilfried Wang
Freitag, 11.3., 20 Uhr

AGORA ARTES „Morph us“. Performance von Caitlin van der Maas, Otavio Schipper, Amir Teymuri, Jiseon Kwon u. a.
Freitag, 11.3., 21.30 Uhr

„Electrical Walks“. Umgebungserkundung mit Christina Kubisch
Samstag, 12.3., 16.30 Uhr

Eröffnungssymposium II mit Peter Carroll, Seán Harrington, Margarete Heitmüller, Kerstin Meyer, Andrés Mignucci. Moderation Wilfried Wang
Samstag, 12.3., 18 Uhr

AGORA ARTES Programm-Nacht. Konzert, Performance, Gespräche, Party
Samstag, 12.3., 20 Uhr

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Kuratorenführung mit Wilfried Wang
Sonntag, 13.3., 11 Uhr

www.adk.de

Partizipation macht Architektur, Seite 6/7

Ausstellung an der Akademie der Künste, Berlin – 12.3.–29.5.2016

„DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“ stellt vor, wie die Stadt durch ihre Bevölkerung gestaltet werden kann. Der anonyme, virtuell-öffentliche Raum des Internets und die realen Straßen und Plätze sind sowohl die Orte für die Belange der Menschen als auch Gegenstand ihres Freiheitsanspruchs. Ein neues Projekt der Aufklärung findet statt; zunehmend kritische Bürger fordern ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die Öffentliche Räume betreffen. Hier wird das Vorrecht des Öffentlichen und die Freiheit der Öffentlichkeit behauptet: DEMO:POLIS.

Eröffnungssymposium I mit Andrew Keen, Wermke/Leinkauf, Stih & Schnock, Blanca Zúñiga. Moderation: Barbara Hoidn
Freitag, 11.3., 18 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Wilfried Wang
Freitag, 11.3., 20 Uhr

AGORA ARTES „Morph us“. Performance von Caitlin van der Maas, Otavio Schipper, Amir Teymuri, Jiseon Kwon u. a.
Freitag, 11.3., 21.30 Uhr

„Electrical Walks“. Umgebungserkundung mit Christina Kubisch
Samstag, 12.3., 16.30 Uhr

Eröffnungssymposium II mit Peter Carroll, Seán Harrington, Margarete Heitmüller, Kerstin Meyer, Andrés Mignucci. Moderation Wilfried Wang
Samstag, 12.3., 18 Uhr

AGORA ARTES Programm-Nacht. Konzert, Performance, Gespräche, Party
Samstag, 12.3., 20 Uhr

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Kuratorenführung mit Wilfried Wang
Sonntag, 13.3., 11 Uhr

www.adk.de

Partizipation macht Architektur, Seite 6/7
 

Stiftung Bauhaus Dessau: Bewegung

Jahresthema 2016

2016 untersucht die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Jahresprogramm das Phänomen der „Bewegung am Bauhaus“ aus der historischen Position in Hinblick auf seine gegenwärtige und zukünftige Relevanz. Dazu verläuft das Programm entlang der zwei Hauptstränge: das Bauhaus als Teil einer internationalen Bewegung zu einem neuen Denken und Gestalten und das Bauhaus als Teil einer großen Migrationsbewegung, deren Einfluss bis heute weltweit nachweisbar ist.

www.bauhaus-dessau.de

2016 untersucht die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Jahresprogramm das Phänomen der „Bewegung am Bauhaus“ aus der historischen Position in Hinblick auf seine gegenwärtige und zukünftige Relevanz. Dazu verläuft das Programm entlang der zwei Hauptstränge: das Bauhaus als Teil einer internationalen Bewegung zu einem neuen Denken und Gestalten und das Bauhaus als Teil einer großen Migrationsbewegung, deren Einfluss bis heute weltweit nachweisbar ist.

www.bauhaus-dessau.de

 

Jan Gehl erhält Bertha-und-Carl-Benz-Preis 2015

für seine Verdienste im Bereich Mobilität

2015 wird der Bertha-und-Carl-Benz-Preis zum dritten Mal verliehen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz schlug den dänischen Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl als Preisträger vor. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag am Dienstag, 24. November einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung zu.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Gesamtwirken von Prof. Dr. Gehl eine bedeutende Verbesserung der Mobilität darstellt und er sich insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität verdient gemacht hat. Damit erfülle er die Kriterien der Satzung für den Bertha-und-Carl-Benz Preis in vollem Umfang.

Festakt zur Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises

Zur Preisverleihung im Rahmen eines Festakts mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Sonntag, den 6. März 2016, um 11.00 Uhr, im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus C5, 68159 Mannheim sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: bis zum 5. März.
Anmeldung

www.mannheim.de | gehlarchitects.com

 

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing

2015 wird der Bertha-und-Carl-Benz-Preis zum dritten Mal verliehen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz schlug den dänischen Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl als Preisträger vor. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag am Dienstag, 24. November einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung zu.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Gesamtwirken von Prof. Dr. Gehl eine bedeutende Verbesserung der Mobilität darstellt und er sich insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität verdient gemacht hat. Damit erfülle er die Kriterien der Satzung für den Bertha-und-Carl-Benz Preis in vollem Umfang.

Festakt zur Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises

Zur Preisverleihung im Rahmen eines Festakts mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Sonntag, den 6. März 2016, um 11.00 Uhr, im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus C5, 68159 Mannheim sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: bis zum 5. März.
Anmeldung

www.mannheim.de | gehlarchitects.com

 

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing
 

Jan Gehl in Deutschland

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

 

Architects‘ Darling

Der Architects‘ Darling geht in diesem Jahr zum ersten Mal an ein Architekturbüro: 1.500 Architekten und Planer haben gmp · von Gerkan Marg und Partner für ihre „herausragenden Verdienste in der Architektur und Baukultur“ auf Platz 1 gewählt.

Preisverleihung: 1. Dezember 2015, 12.30 Uhr
Kongress: Dienstag, 1. Dezember 2015, 8–18 Uhr
Ort: Station Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.heinze.de/kongress

www.baunetz.de

Hans-Sachs-Haus
Hans-Sachs-Haus © Hans-Georg-Esch

Der Architects‘ Darling geht in diesem Jahr zum ersten Mal an ein Architekturbüro: 1.500 Architekten und Planer haben gmp · von Gerkan Marg und Partner für ihre „herausragenden Verdienste in der Architektur und Baukultur“ auf Platz 1 gewählt.

Preisverleihung: 1. Dezember 2015, 12.30 Uhr
Kongress: Dienstag, 1. Dezember 2015, 8–18 Uhr
Ort: Station Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.heinze.de/kongress

www.baunetz.de

Hans-Sachs-Haus
Hans-Sachs-Haus © Hans-Georg-Esch
 

Phase Null – Der Film

Wie plant und baut man eine gute Schule? Der Film Phase Null zeigt, wie im Hamburger Stadtteil Osdorf-Lurup ein Schulbau in einem moderierten Prozess der Phase Null geplant wird: Ein Team aus einem Architekten und einem Pädagogen entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort die Eckdaten des Schul- und Raumprogramms. Ihr Auftrag: ein bedarfsgerechtes Konzept pädagogischer Architektur, das den Menschen in der Schule und im Stadtteil in besonderer Weise gerecht wird. Der Trailer ist hier zu sehen.

Die Leistungsphase Null bezeichnet die entscheidende Phase zu Beginn eines Planungsprozesses: die Projektdefinition. In ihr werden die zentralen Weichen für den Bauprozess gestellt. Oftmals ist diese Leistungsphase Null in die Planung nicht mit eingeschlossen und muss extra budgetiert werden. Doch eine gute Planung in der Phase Null stellt die Effizienz, Bedarfsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauvorhabens sicher. Ein erfolgreiches Konzept kann dabei nur erarbeitet werden, wenn alle am Schulbau beteiligten Gruppen mit einbezogen werden.

Im Film können die wichtigsten Schritte der konkreten Umsetzung einer Phase Null miterlebt werden. Er widmet sich auch der Frage, wie Nutzergruppen aktiv und auf hohem Niveau in Beteiligungsprozesse eingebunden werden können und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

Wie plant und baut man eine gute Schule? Der Film Phase Null zeigt, wie im Hamburger Stadtteil Osdorf-Lurup ein Schulbau in einem moderierten Prozess der Phase Null geplant wird: Ein Team aus einem Architekten und einem Pädagogen entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort die Eckdaten des Schul- und Raumprogramms. Ihr Auftrag: ein bedarfsgerechtes Konzept pädagogischer Architektur, das den Menschen in der Schule und im Stadtteil in besonderer Weise gerecht wird. Der Trailer ist hier zu sehen.

Die Leistungsphase Null bezeichnet die entscheidende Phase zu Beginn eines Planungsprozesses: die Projektdefinition. In ihr werden die zentralen Weichen für den Bauprozess gestellt. Oftmals ist diese Leistungsphase Null in die Planung nicht mit eingeschlossen und muss extra budgetiert werden. Doch eine gute Planung in der Phase Null stellt die Effizienz, Bedarfsgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauvorhabens sicher. Ein erfolgreiches Konzept kann dabei nur erarbeitet werden, wenn alle am Schulbau beteiligten Gruppen mit einbezogen werden.

Im Film können die wichtigsten Schritte der konkreten Umsetzung einer Phase Null miterlebt werden. Er widmet sich auch der Frage, wie Nutzergruppen aktiv und auf hohem Niveau in Beteiligungsprozesse eingebunden werden können und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

 

IAKS All Time Award

für das Olympiastadion Berlin

Die Internationale Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) hat am 27. Oktober im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse einen All Time Award an das Olympiastadion Berlin verliehen. Gemeinsam geehrt wurden die Olympiastadion Berlin GmbH als Betreiberin und die Planer des umfassenden Umbaus (2000–2004), gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin.

Im Zuge der Sanierung und des Umbaus in Vorbereitung auf den FIFA World Cup 2006 ab 2000 kam dem Büro gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner die anspruchsvolle Aufgabe zu, das denkmalgeschützte Bauwerk behutsam zu sanieren und es zugleich entsprechend den modernen Anforderungen an eine multifunktionale Arena zu modernisieren. Eine Schlüsselrolle kam der Konstruktion und Gestaltung des Daches zu. Um die historische Öffnung des – eben auch politischen – Baudenkmals zum westlich angrenzenden Maifeld mit Glockenturm und Langemarckhalle (einem nekrophilen Totentempel der Nationalsozialisten, der seit 2006 ein von gmp Architekten geplantes Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Geschichtsort Olympiagelände“ beherbergt) freihalten zu können, entschieden sich die Planer gegen eine geschlossene Ringkonstruktion. Stattdessen überdacht ein Stahlrohrfachwerk mit 68 Metern Spannweite, das auf 20 sehr schlanken Baumstützen im Bereich der Oberringtribüne lagert, sämtliche knapp 75.000 Plätze. Mit seiner feingliedrigen Konstruktion und Materialwahl– die Dachhaut wird aus einer transluzenten Membran gebildet – setzt sich das Dach bewusst von der massiven Tektonik des historischen Bauwerks ab.

Seitdem haben die Architekten mit zahlreichen weiteren Stadionbauten wie zum Beispiel für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien und die UEFA Europameisterschaft 2012 (in Polen und in der Ukraine) ihre Kompetenz bei dieser Bauaufgabe bewiesen. In China wurden unter anderem das Shanghai Oriental Sports Center und das Universiade Sports Center realisiert, in Suzhou wurde gerade mit dem Bau des SIP Sports Centers begonnen.

Die Internationale Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) hat am 27. Oktober im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse einen All Time Award an das Olympiastadion Berlin verliehen. Gemeinsam geehrt wurden die Olympiastadion Berlin GmbH als Betreiberin und die Planer des umfassenden Umbaus (2000–2004), gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin.

Im Zuge der Sanierung und des Umbaus in Vorbereitung auf den FIFA World Cup 2006 ab 2000 kam dem Büro gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner die anspruchsvolle Aufgabe zu, das denkmalgeschützte Bauwerk behutsam zu sanieren und es zugleich entsprechend den modernen Anforderungen an eine multifunktionale Arena zu modernisieren. Eine Schlüsselrolle kam der Konstruktion und Gestaltung des Daches zu. Um die historische Öffnung des – eben auch politischen – Baudenkmals zum westlich angrenzenden Maifeld mit Glockenturm und Langemarckhalle (einem nekrophilen Totentempel der Nationalsozialisten, der seit 2006 ein von gmp Architekten geplantes Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Geschichtsort Olympiagelände“ beherbergt) freihalten zu können, entschieden sich die Planer gegen eine geschlossene Ringkonstruktion. Stattdessen überdacht ein Stahlrohrfachwerk mit 68 Metern Spannweite, das auf 20 sehr schlanken Baumstützen im Bereich der Oberringtribüne lagert, sämtliche knapp 75.000 Plätze. Mit seiner feingliedrigen Konstruktion und Materialwahl– die Dachhaut wird aus einer transluzenten Membran gebildet – setzt sich das Dach bewusst von der massiven Tektonik des historischen Bauwerks ab.

Seitdem haben die Architekten mit zahlreichen weiteren Stadionbauten wie zum Beispiel für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien und die UEFA Europameisterschaft 2012 (in Polen und in der Ukraine) ihre Kompetenz bei dieser Bauaufgabe bewiesen. In China wurden unter anderem das Shanghai Oriental Sports Center und das Universiade Sports Center realisiert, in Suzhou wurde gerade mit dem Bau des SIP Sports Centers begonnen.

 

Ausstellung im MoMA: Endless House

Intersections of Art and Architecture

Die Ausstellung Endless House im MoMA untersucht die Rolle des Einfamilienhauses und anderer archetypischer Formen des Wohnens als Ausgangspunkt für die kreativen Projekte von Architekten und Künstlern. Anhand von Zeichnungen, Fotografien, Videos, Installationen und Architekturmodelle aus der Sammlung des Museums wird gezeigt, wie Künstler das Thema des „Hauses“ genutzt haben, um sich anderen universellen Themen zu nähern und wie Architekten durch Entwürfe von Wohngebäuden ihre Disziplin auf neue Art und Weise erweitert haben.

Es werden Arbeiten von Architekten und Künstlern aus einer Zeitspanne von über sieben Jahrzehnten gezeigt, darunter Materialien des von Friedrich Kiesler entworfenen und nie realisierten Projekts Endless House. Eindrückliche Wohnentwürfe – darunter historische Projekte von Mies van der Rohe, Frank Gehry, Peter Eisenman und Rem Kohlhaas sowie Neuanschaffungen von Smiljan Radic und Asymptote Architecture – werden kontrastiert mit Visionen von Künstlern wie Louise Bourgeois, Bruce Nauman, Mario Merz, Rachel Whiteread sowie einer Neuanschaffung von Annett Zinsmeister. Die Werke zeigen, wie das „Wohnen“ eine zentrale Rolle im kulturellen Austausch zwischen Generationen und Disziplinen einnimmt.

Die Ausstellung Endless House im MoMA untersucht die Rolle des Einfamilienhauses und anderer archetypischer Formen des Wohnens als Ausgangspunkt für die kreativen Projekte von Architekten und Künstlern. Anhand von Zeichnungen, Fotografien, Videos, Installationen und Architekturmodelle aus der Sammlung des Museums wird gezeigt, wie Künstler das Thema des „Hauses“ genutzt haben, um sich anderen universellen Themen zu nähern und wie Architekten durch Entwürfe von Wohngebäuden ihre Disziplin auf neue Art und Weise erweitert haben.

Es werden Arbeiten von Architekten und Künstlern aus einer Zeitspanne von über sieben Jahrzehnten gezeigt, darunter Materialien des von Friedrich Kiesler entworfenen und nie realisierten Projekts Endless House. Eindrückliche Wohnentwürfe – darunter historische Projekte von Mies van der Rohe, Frank Gehry, Peter Eisenman und Rem Kohlhaas sowie Neuanschaffungen von Smiljan Radic und Asymptote Architecture – werden kontrastiert mit Visionen von Künstlern wie Louise Bourgeois, Bruce Nauman, Mario Merz, Rachel Whiteread sowie einer Neuanschaffung von Annett Zinsmeister. Die Werke zeigen, wie das „Wohnen“ eine zentrale Rolle im kulturellen Austausch zwischen Generationen und Disziplinen einnimmt.

 

MAKE CITY Festival

JOVIS ist Gründungspartner des MakeCity Festivals – Das Festival für Architektur und Andersmachen, das vom 11. bis 28. Juni in Berlin stattfindet. Das Festival stellt sich dem aktuellen Diskurs über urbane Ressourcen und Stadtplanung in einer Phase, in der Investoren in die Stadt strömen und städtische Freiräume zunehmend kostbares Gemeingut werden.

Das Festival schaut in Hinterhöfe, geht auf die Dächer der Stadt und fragt, ob Hochhäuser von Morgen aus Holz sind. Es blickt zurück auf Elektropolis und nach vorne in Wohngemeinschaften der Zukunft. Die Struktur des Festivals ist partizipativ. Über 100 Gründungspartner aus der Stadt- und Kreativwirtschaft unterstützen das Festival finanziell und sind zugleich Mitgestalter des Programms, das ab jetzt auf der Website www.makecity.berlin zur Verfügung steht.

Während des Festivals finden über 30 kuratierte Studio Talks und 40 eigens konzipierte Stadtführungen statt. Das Tschechische Zentrum in der Wilhelmstraße wird an drei Wochenenden zum Festivalzentrum und damit zu einem Ort des lebendigen Austauschs und der Diskussion. Daneben gibt es weitere „Festival Hubs“, darunter die Heinrich Böll-Stiftung, das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ), die Technische Universität Berlin sowie mehrere Kulturinstitute der Europäischen Länder, die mit Ausstellungen, Konferenzen oder Interventionen im öffentlichen Raum zu MAKE CITY beitragen. Das Festival gipfelt im Tag der Architektur XL am 27./28. Juni 2015, zu dem die Architektenkammer Berlin einlädt.

Park am Gleisdreieck, Berlin © Julien Lanoo

JOVIS ist Gründungspartner des MakeCity Festivals – Das Festival für Architektur und Andersmachen, das vom 11. bis 28. Juni in Berlin stattfindet. Das Festival stellt sich dem aktuellen Diskurs über urbane Ressourcen und Stadtplanung in einer Phase, in der Investoren in die Stadt strömen und städtische Freiräume zunehmend kostbares Gemeingut werden.

Das Festival schaut in Hinterhöfe, geht auf die Dächer der Stadt und fragt, ob Hochhäuser von Morgen aus Holz sind. Es blickt zurück auf Elektropolis und nach vorne in Wohngemeinschaften der Zukunft. Die Struktur des Festivals ist partizipativ. Über 100 Gründungspartner aus der Stadt- und Kreativwirtschaft unterstützen das Festival finanziell und sind zugleich Mitgestalter des Programms, das ab jetzt auf der Website www.makecity.berlin zur Verfügung steht.

Während des Festivals finden über 30 kuratierte Studio Talks und 40 eigens konzipierte Stadtführungen statt. Das Tschechische Zentrum in der Wilhelmstraße wird an drei Wochenenden zum Festivalzentrum und damit zu einem Ort des lebendigen Austauschs und der Diskussion. Daneben gibt es weitere „Festival Hubs“, darunter die Heinrich Böll-Stiftung, das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ), die Technische Universität Berlin sowie mehrere Kulturinstitute der Europäischen Länder, die mit Ausstellungen, Konferenzen oder Interventionen im öffentlichen Raum zu MAKE CITY beitragen. Das Festival gipfelt im Tag der Architektur XL am 27./28. Juni 2015, zu dem die Architektenkammer Berlin einlädt.

Park am Gleisdreieck, Berlin © Julien Lanoo
 

Expo Milano – Japanischer Pavillon

Die Architekten Atsushi Kitagawara Architects haben den japanischen Pavillon auf der Expo Milano 2015 entworfen. Die Expo wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 in Mailand unter dem Thema „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ stattfinden. Der japanische Pavillon steht unter dem Thema „Harmonious Diversity“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in Japans Ess- und Produktionskultur und vermittelt Wissen, Traditionen und Techniken. Die Architektur des Pavillons vereint Japans traditionelle Kultur und Materialien  mit moderner Technologie wie Systemen zur Energieeinsparung. Einblicke finden sich hier.

Die Architekten Atsushi Kitagawara Architects haben den japanischen Pavillon auf der Expo Milano 2015 entworfen. Die Expo wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 in Mailand unter dem Thema „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ stattfinden. Der japanische Pavillon steht unter dem Thema „Harmonious Diversity“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in Japans Ess- und Produktionskultur und vermittelt Wissen, Traditionen und Techniken. Die Architektur des Pavillons vereint Japans traditionelle Kultur und Materialien  mit moderner Technologie wie Systemen zur Energieeinsparung. Einblicke finden sich hier.