Ausstellung im MoMA: Endless House

Intersections of Art and Architecture

Die Ausstellung Endless House im MoMA untersucht die Rolle des Einfamilienhauses und anderer archetypischer Formen des Wohnens als Ausgangspunkt für die kreativen Projekte von Architekten und Künstlern. Anhand von Zeichnungen, Fotografien, Videos, Installationen und Architekturmodelle aus der Sammlung des Museums wird gezeigt, wie Künstler das Thema des „Hauses“ genutzt haben, um sich anderen universellen Themen zu nähern und wie Architekten durch Entwürfe von Wohngebäuden ihre Disziplin auf neue Art und Weise erweitert haben.

Es werden Arbeiten von Architekten und Künstlern aus einer Zeitspanne von über sieben Jahrzehnten gezeigt, darunter Materialien des von Friedrich Kiesler entworfenen und nie realisierten Projekts Endless House. Eindrückliche Wohnentwürfe – darunter historische Projekte von Mies van der Rohe, Frank Gehry, Peter Eisenman und Rem Kohlhaas sowie Neuanschaffungen von Smiljan Radic und Asymptote Architecture – werden kontrastiert mit Visionen von Künstlern wie Louise Bourgeois, Bruce Nauman, Mario Merz, Rachel Whiteread sowie einer Neuanschaffung von Annett Zinsmeister. Die Werke zeigen, wie das „Wohnen“ eine zentrale Rolle im kulturellen Austausch zwischen Generationen und Disziplinen einnimmt.

Die Ausstellung Endless House im MoMA untersucht die Rolle des Einfamilienhauses und anderer archetypischer Formen des Wohnens als Ausgangspunkt für die kreativen Projekte von Architekten und Künstlern. Anhand von Zeichnungen, Fotografien, Videos, Installationen und Architekturmodelle aus der Sammlung des Museums wird gezeigt, wie Künstler das Thema des „Hauses“ genutzt haben, um sich anderen universellen Themen zu nähern und wie Architekten durch Entwürfe von Wohngebäuden ihre Disziplin auf neue Art und Weise erweitert haben.

Es werden Arbeiten von Architekten und Künstlern aus einer Zeitspanne von über sieben Jahrzehnten gezeigt, darunter Materialien des von Friedrich Kiesler entworfenen und nie realisierten Projekts Endless House. Eindrückliche Wohnentwürfe – darunter historische Projekte von Mies van der Rohe, Frank Gehry, Peter Eisenman und Rem Kohlhaas sowie Neuanschaffungen von Smiljan Radic und Asymptote Architecture – werden kontrastiert mit Visionen von Künstlern wie Louise Bourgeois, Bruce Nauman, Mario Merz, Rachel Whiteread sowie einer Neuanschaffung von Annett Zinsmeister. Die Werke zeigen, wie das „Wohnen“ eine zentrale Rolle im kulturellen Austausch zwischen Generationen und Disziplinen einnimmt.

 

MAKE CITY Festival

JOVIS ist Gründungspartner des MakeCity Festivals – Das Festival für Architektur und Andersmachen, das vom 11. bis 28. Juni in Berlin stattfindet. Das Festival stellt sich dem aktuellen Diskurs über urbane Ressourcen und Stadtplanung in einer Phase, in der Investoren in die Stadt strömen und städtische Freiräume zunehmend kostbares Gemeingut werden.

Das Festival schaut in Hinterhöfe, geht auf die Dächer der Stadt und fragt, ob Hochhäuser von Morgen aus Holz sind. Es blickt zurück auf Elektropolis und nach vorne in Wohngemeinschaften der Zukunft. Die Struktur des Festivals ist partizipativ. Über 100 Gründungspartner aus der Stadt- und Kreativwirtschaft unterstützen das Festival finanziell und sind zugleich Mitgestalter des Programms, das ab jetzt auf der Website www.makecity.berlin zur Verfügung steht.

Während des Festivals finden über 30 kuratierte Studio Talks und 40 eigens konzipierte Stadtführungen statt. Das Tschechische Zentrum in der Wilhelmstraße wird an drei Wochenenden zum Festivalzentrum und damit zu einem Ort des lebendigen Austauschs und der Diskussion. Daneben gibt es weitere „Festival Hubs“, darunter die Heinrich Böll-Stiftung, das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ), die Technische Universität Berlin sowie mehrere Kulturinstitute der Europäischen Länder, die mit Ausstellungen, Konferenzen oder Interventionen im öffentlichen Raum zu MAKE CITY beitragen. Das Festival gipfelt im Tag der Architektur XL am 27./28. Juni 2015, zu dem die Architektenkammer Berlin einlädt.

JOVIS ist Gründungspartner des MakeCity Festivals – Das Festival für Architektur und Andersmachen, das vom 11. bis 28. Juni in Berlin stattfindet. Das Festival stellt sich dem aktuellen Diskurs über urbane Ressourcen und Stadtplanung in einer Phase, in der Investoren in die Stadt strömen und städtische Freiräume zunehmend kostbares Gemeingut werden.

Das Festival schaut in Hinterhöfe, geht auf die Dächer der Stadt und fragt, ob Hochhäuser von Morgen aus Holz sind. Es blickt zurück auf Elektropolis und nach vorne in Wohngemeinschaften der Zukunft. Die Struktur des Festivals ist partizipativ. Über 100 Gründungspartner aus der Stadt- und Kreativwirtschaft unterstützen das Festival finanziell und sind zugleich Mitgestalter des Programms, das ab jetzt auf der Website www.makecity.berlin zur Verfügung steht.

Während des Festivals finden über 30 kuratierte Studio Talks und 40 eigens konzipierte Stadtführungen statt. Das Tschechische Zentrum in der Wilhelmstraße wird an drei Wochenenden zum Festivalzentrum und damit zu einem Ort des lebendigen Austauschs und der Diskussion. Daneben gibt es weitere „Festival Hubs“, darunter die Heinrich Böll-Stiftung, das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ), die Technische Universität Berlin sowie mehrere Kulturinstitute der Europäischen Länder, die mit Ausstellungen, Konferenzen oder Interventionen im öffentlichen Raum zu MAKE CITY beitragen. Das Festival gipfelt im Tag der Architektur XL am 27./28. Juni 2015, zu dem die Architektenkammer Berlin einlädt.

 

Expo Milano – Japanischer Pavillon

Die Architekten Atsushi Kitagawara Architects haben den japanischen Pavillon auf der Expo Milano 2015 entworfen. Die Expo wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 in Mailand unter dem Thema „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ stattfinden. Der japanische Pavillon steht unter dem Thema „Harmonious Diversity“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in Japans Ess- und Produktionskultur und vermittelt Wissen, Traditionen und Techniken. Die Architektur des Pavillons vereint Japans traditionelle Kultur und Materialien  mit moderner Technologie wie Systemen zur Energieeinsparung. Einblicke finden sich hier.

Die Architekten Atsushi Kitagawara Architects haben den japanischen Pavillon auf der Expo Milano 2015 entworfen. Die Expo wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2015 in Mailand unter dem Thema „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ stattfinden. Der japanische Pavillon steht unter dem Thema „Harmonious Diversity“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in Japans Ess- und Produktionskultur und vermittelt Wissen, Traditionen und Techniken. Die Architektur des Pavillons vereint Japans traditionelle Kultur und Materialien  mit moderner Technologie wie Systemen zur Energieeinsparung. Einblicke finden sich hier.

 

Reframing the Urban: Cities and their global impact

Neil Brenner, Professor of Urban Theory und Direktor des Urban Theory Lab (UTL) an der Harvard Graduate School of Design, spricht mit Peter Mares von der University of Melbourne über das Phänomen der „Urbanisierung“: Das Gespräch ist unter urbantheorylab.net als Podcast zu hören.

Da immer mehr Menschen in Städte ziehen, leben wir in einem urbanen Zeitalter („urban age“) – so die weit verbreitete Annahme. Dieser Definition des „urban age“, der eine binäre Opposition zwischen Stadt und Land zugrunde liegt, widerspricht Brenner: Es gehe vielmehr darum, die klassische und starre Aufteilung in Stadt und Land zu hinterfragen, die dem Phänomen der Urbanisierung nicht gerecht wird und die Unterschiede in den Urbanisierungsprozessen weltweit nicht wahrnimmt. Brenner argumentiert für eine Neudefinition des Begriffs „Urbanisierung“, die ländliche Zonen als funktionale Teile dieses Phänomens begreift und strukturelle Hintergründe mit einbezieht – Urbanisierung betrifft längst die gesamte Welt, nicht nur städtische Regionen: ”I do believe that we live in an urban world and in an urbanised planet, but in order to understand the way in which that's the case we oftentimes have to look far beyond the city limits in order to see the ways in which landscapes, environments, territories are being transformed to support the current form of urbanisation.” Mehr dazu unter upclose.unimelb.edu.au

In der Publikaton Implosions / Explosions, die von Neil Brenner herausgegeben ist, werden Urbanisierungsprozesse über Orte, Regionen, Territorien, Kontinente und Ozeane hinweg bis in planetare Größenordnungen untersucht.

Neil Brenner, Professor of Urban Theory und Direktor des Urban Theory Lab (UTL) an der Harvard Graduate School of Design, spricht mit Peter Mares von der University of Melbourne über das Phänomen der „Urbanisierung“: Das Gespräch ist unter urbantheorylab.net als Podcast zu hören.

Da immer mehr Menschen in Städte ziehen, leben wir in einem urbanen Zeitalter („urban age“) – so die weit verbreitete Annahme. Dieser Definition des „urban age“, der eine binäre Opposition zwischen Stadt und Land zugrunde liegt, widerspricht Brenner: Es gehe vielmehr darum, die klassische und starre Aufteilung in Stadt und Land zu hinterfragen, die dem Phänomen der Urbanisierung nicht gerecht wird und die Unterschiede in den Urbanisierungsprozessen weltweit nicht wahrnimmt. Brenner argumentiert für eine Neudefinition des Begriffs „Urbanisierung“, die ländliche Zonen als funktionale Teile dieses Phänomens begreift und strukturelle Hintergründe mit einbezieht – Urbanisierung betrifft längst die gesamte Welt, nicht nur städtische Regionen: ”I do believe that we live in an urban world and in an urbanised planet, but in order to understand the way in which that's the case we oftentimes have to look far beyond the city limits in order to see the ways in which landscapes, environments, territories are being transformed to support the current form of urbanisation.” Mehr dazu unter upclose.unimelb.edu.au

In der Publikaton Implosions / Explosions, die von Neil Brenner herausgegeben ist, werden Urbanisierungsprozesse über Orte, Regionen, Territorien, Kontinente und Ozeane hinweg bis in planetare Größenordnungen untersucht.

 

Neue Reihe: gmp FOCUS

Die neue Publikationsserie gmp FOCUS im JOVIS Verlag dokumentiert eine exemplarische Auswahl von Bauwerken des Architekturbüros gmp – von Gerkan, Marg und Partner. Jeder Band stellt ein Bauwerk anhand detaillierter Texte und Fotostrecken von namhaften Kulturjournalisten, Architekturkritikern und Fotografen vor. Unter den Bauwerken finden sich unter anderem das Hanoi Museum in Vietnam, das Chongqing Grand Theater in China, die Staatliche Ballettschule in Berlin und das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.

Das Architekturbüro gmp wurde 1965 von Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründet. Bekannt wurden gmp vor allem für ihre Flughafenarchitektur: 1975 eröffnete Berlin-Tegel als Drive-in-Flughafen. Nicht nur Projekte wie das Ausstellungszentrum Neue Messe Leipzig, die Rekonstruktion und Überdachung des Berliner Olympiastadions oder der Berliner Hauptbahnhof fanden internationale Anerkennung. In China bauten sie die Messe- und Kongresszentren in Nanning und Shenzhen, das dortige Universiade Sports Center sowie das Oriental Sports Center in Shanghai. Ebenfalls in China entstanden die Opernhäuser von Chongqing, Qingdao und Tianjin sowie das Chinesische Nationalmuseum in Peking und der neue Westbahnhof in Tianjin. gmp erhielten bei nationalen und internationalen Wettbewerben mehr als 590 Preise, davon mehr als 310 erste Preise, sowie zahllose Auszeichnungen für ihre beispielgebende Architektur. Bis heute haben sie mehr als 370 Gebäude realisiert.

Die neue Publikationsserie gmp FOCUS im JOVIS Verlag dokumentiert eine exemplarische Auswahl von Bauwerken des Architekturbüros gmp – von Gerkan, Marg und Partner. Jeder Band stellt ein Bauwerk anhand detaillierter Texte und Fotostrecken von namhaften Kulturjournalisten, Architekturkritikern und Fotografen vor. Unter den Bauwerken finden sich unter anderem das Hanoi Museum in Vietnam, das Chongqing Grand Theater in China, die Staatliche Ballettschule in Berlin und das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.

Das Architekturbüro gmp wurde 1965 von Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründet. Bekannt wurden gmp vor allem für ihre Flughafenarchitektur: 1975 eröffnete Berlin-Tegel als Drive-in-Flughafen. Nicht nur Projekte wie das Ausstellungszentrum Neue Messe Leipzig, die Rekonstruktion und Überdachung des Berliner Olympiastadions oder der Berliner Hauptbahnhof fanden internationale Anerkennung. In China bauten sie die Messe- und Kongresszentren in Nanning und Shenzhen, das dortige Universiade Sports Center sowie das Oriental Sports Center in Shanghai. Ebenfalls in China entstanden die Opernhäuser von Chongqing, Qingdao und Tianjin sowie das Chinesische Nationalmuseum in Peking und der neue Westbahnhof in Tianjin. gmp erhielten bei nationalen und internationalen Wettbewerben mehr als 590 Preise, davon mehr als 310 erste Preise, sowie zahllose Auszeichnungen für ihre beispielgebende Architektur. Bis heute haben sie mehr als 370 Gebäude realisiert.

 

How Do We Create Cities Together?

„How do we create cities together?“ Über diese Frage diskutierten Richard Sennett, Soziologieprofessor an der London School of Economics and Political Science, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin/Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin, Marcos Rosa, Architekt, Sao Paolo, und Stefan Horn, Stadtkunstverein urban dialogues, Berlin, zusammen mit Kristien Ring, Architektin und Gründerin von AA Projects, Berlin.

In der Keynote von Richard Sennett sowie in der anschließenden Diskussion ging es darum, wie Top-down-Projekte und Bottom-up-Initiativen verknüpft werden können: Wie kann eine Stadtplanung gelingen, die nicht nur von Fachplanern gestaltet wird, sondern auch andere Beteiligte mit einbezieht? Welche Vorteile bieten Bottom-up-Projekte und wo liegen ihre Grenzen? Wie können gemeinschaftliche Nachbarschaftsprojekte über Stadtviertel hinaus auf den gesamtstädtischen Kontext einwirken?

Die Veranstaltung fand am 31. März 2015 in Kooperation mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft statt. Die JOVIS-Publikation Handmade Urbanism. From Community Initiatives to Participatory Models (Marcos L. Rosa / Ute Weiland) beschäftigt sich ebenfalls mit der Frage, welche Rolle partizipative Modelle in der Stadtentwicklung spielen können. Das Buch präsentiert 15 beispielhafte Projekte aus eher strukturschwachen Stadtvierteln in fünf Schwellenländern und untersucht dabei, welches Potenzial diese in Eigeninitiative entwickelten Projekte für den gesamtstädtischen Transformationsprozess haben.

„How do we create cities together?“ Über diese Frage diskutierten Richard Sennett, Soziologieprofessor an der London School of Economics and Political Science, Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin/Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin, Marcos Rosa, Architekt, Sao Paolo, und Stefan Horn, Stadtkunstverein urban dialogues, Berlin, zusammen mit Kristien Ring, Architektin und Gründerin von AA Projects, Berlin.

In der Keynote von Richard Sennett sowie in der anschließenden Diskussion ging es darum, wie Top-down-Projekte und Bottom-up-Initiativen verknüpft werden können: Wie kann eine Stadtplanung gelingen, die nicht nur von Fachplanern gestaltet wird, sondern auch andere Beteiligte mit einbezieht? Welche Vorteile bieten Bottom-up-Projekte und wo liegen ihre Grenzen? Wie können gemeinschaftliche Nachbarschaftsprojekte über Stadtviertel hinaus auf den gesamtstädtischen Kontext einwirken?

Die Veranstaltung fand am 31. März 2015 in Kooperation mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft statt. Die JOVIS-Publikation Handmade Urbanism. From Community Initiatives to Participatory Models (Marcos L. Rosa / Ute Weiland) beschäftigt sich ebenfalls mit der Frage, welche Rolle partizipative Modelle in der Stadtentwicklung spielen können. Das Buch präsentiert 15 beispielhafte Projekte aus eher strukturschwachen Stadtvierteln in fünf Schwellenländern und untersucht dabei, welches Potenzial diese in Eigeninitiative entwickelten Projekte für den gesamtstädtischen Transformationsprozess haben.

 

Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung

Das Stuttgarter Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei erhält den Gestaltungspreis des bundesweiten Wettbewerbs der Wüstenrot Stiftung „Baukultur in Deutschland" für den Hospitalhof in Stuttgart. Der Neubau von LRO überzeugte unter anderem durch die gelungene Eingliederung in den Bestand. Einen Überblick über das Gebäude gibt die Baunetz-Meldung zur Eröffnung des Hospitalhofs im Mai 2014.

Bei dem Wettbewerb wurden insgesamt 14 Projekte prämiert, die zwischen dem 24. Februar und 27. März 2015 im Wechselraum des Bund Deutscher Architekten BDA, Zeppelin Carré, Friedrichstraße 5, 70174 Stuttgart, ausgestellt werden.

Das Stuttgarter Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei erhält den Gestaltungspreis des bundesweiten Wettbewerbs der Wüstenrot Stiftung „Baukultur in Deutschland" für den Hospitalhof in Stuttgart. Der Neubau von LRO überzeugte unter anderem durch die gelungene Eingliederung in den Bestand. Einen Überblick über das Gebäude gibt die Baunetz-Meldung zur Eröffnung des Hospitalhofs im Mai 2014.

Bei dem Wettbewerb wurden insgesamt 14 Projekte prämiert, die zwischen dem 24. Februar und 27. März 2015 im Wechselraum des Bund Deutscher Architekten BDA, Zeppelin Carré, Friedrichstraße 5, 70174 Stuttgart, ausgestellt werden.

 

Jan Gehl – Städte für Menschen

Gebautes Umfeld und menschliches Verhalten

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

 

Neu bei JOVIS: Architekturmagazin speech:

Das bilinguale Architekturmagazin speech: ist nun Bestandteil des JOVIS-Programms. Jede Ausgabe des internationalen Magazins ist einem speziellen Thema des gegenwärtigen Architekturdiskurses gewidmet, das aus theoretischer, praktischer und historischer Sicht analysiert und anhand zahlreicher internationaler sowie russischer Projekte vorgestellt wird. Alle Texte sind englisch und russisch und mit zahlreichen Abbildungen illustriert.

Die erste Ausgabe 2015 widmet sich der Metro als eigenständiger architektonischer Gattung und als öffentlichem Raum. Die moderne Metro ist schon längst nicht mehr lediglich ein Mittel, das Menschen auf dem schnellsten Wege an ihr Ziel bringt. Mehr als alle anderen Arten des öffentlichen Verkehrs bestimmt sie heute das architektonische Bild der Großstädte und steht für urbanen Komfort. Neben Anlage und Design werden Infrastrukturen, Technologien und Materialien anhand zahlreicher in den letzten drei Jahren entstandenen Metrostationen in unterschiedlichen Ländern der Welt analysiert. 

speech: ist zweisprachig, russisch und englisch, und erscheint zweimal im Jahr, ab Heft 13 im JOVIS Verlag. Hefte 1–12 können auf Nachfrage über den JOVIS Verlag bezogen werden.

Das bilinguale Architekturmagazin speech: ist nun Bestandteil des JOVIS-Programms. Jede Ausgabe des internationalen Magazins ist einem speziellen Thema des gegenwärtigen Architekturdiskurses gewidmet, das aus theoretischer, praktischer und historischer Sicht analysiert und anhand zahlreicher internationaler sowie russischer Projekte vorgestellt wird. Alle Texte sind englisch und russisch und mit zahlreichen Abbildungen illustriert.

Die erste Ausgabe 2015 widmet sich der Metro als eigenständiger architektonischer Gattung und als öffentlichem Raum. Die moderne Metro ist schon längst nicht mehr lediglich ein Mittel, das Menschen auf dem schnellsten Wege an ihr Ziel bringt. Mehr als alle anderen Arten des öffentlichen Verkehrs bestimmt sie heute das architektonische Bild der Großstädte und steht für urbanen Komfort. Neben Anlage und Design werden Infrastrukturen, Technologien und Materialien anhand zahlreicher in den letzten drei Jahren entstandenen Metrostationen in unterschiedlichen Ländern der Welt analysiert. 

speech: ist zweisprachig, russisch und englisch, und erscheint zweimal im Jahr, ab Heft 13 im JOVIS Verlag. Hefte 1–12 können auf Nachfrage über den JOVIS Verlag bezogen werden.

 

Carl-Friedrich-Fischer-Preis

Zwei Projekte der IBA Hamburg wurden mit dem Carl-Friedrich-Fischer-Preis für humanes Wohnen ausgezeichnet. Ein Preis ging an das Wohnensemble Neue Hamburger Terrassen, der weitere an die Kopfbauten des Weltquartiers.

Beide Projekte sind im Abschlusskatalog der IBA Hamburg Stadt in der Stadt bauen vorgestellt.

Zwei Projekte der IBA Hamburg wurden mit dem Carl-Friedrich-Fischer-Preis für humanes Wohnen ausgezeichnet. Ein Preis ging an das Wohnensemble Neue Hamburger Terrassen, der weitere an die Kopfbauten des Weltquartiers.

Beide Projekte sind im Abschlusskatalog der IBA Hamburg Stadt in der Stadt bauen vorgestellt.