Hannah-Höch-Preis 2016

Cornelia Schleime wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Der Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin geht in diesem Jahr an die Künstlerin Cornelia Schleime. Der Preis ist der bedeutendste Berliner Preis auf dem Gebiet der Bildenden Kunst und ehrt Künstler für ihr hervorragendes künstlerisches Lebenswerk. Mit dem Preis verbunden ist eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie sowie ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Was fasziniert an Cornelia Schleime? Sie ist eine kultivierte, an klassischen Techniken geschulte Malerin, und dennoch war und ist sie ein „enfant terrible“ von unglaublicher Vitalität und Energie. Das zeigen schon ihre DDR-Lebensstationen: Friseuse, Maskenbildnerin, Pferdepflegerin, Kunststudium in Dresden, Punkerin … von der Staatssicherheit stets beäugt. Doch sie will sich nicht „glätten lassen“, probiert sich aus. Gerade ihre Arbeiten auf Papier spiegeln diesen Prozesscharakter. Das Assoziative, Fließende, die Veränderung bestimmen Technik und das Mal- und Trägermaterial. Sie versucht, Ausdrucksformen zu finden, die ihr seelisch wie körperlich entsprechen: „Ich würde nie nur die harten Dinge zeichnen und nie nur die poetischen. Die Poesie ist zwingend, weil man die Härte empfindet.“

Der Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin geht in diesem Jahr an die Künstlerin Cornelia Schleime. Der Preis ist der bedeutendste Berliner Preis auf dem Gebiet der Bildenden Kunst und ehrt Künstler für ihr hervorragendes künstlerisches Lebenswerk. Mit dem Preis verbunden ist eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie sowie ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Was fasziniert an Cornelia Schleime? Sie ist eine kultivierte, an klassischen Techniken geschulte Malerin, und dennoch war und ist sie ein „enfant terrible“ von unglaublicher Vitalität und Energie. Das zeigen schon ihre DDR-Lebensstationen: Friseuse, Maskenbildnerin, Pferdepflegerin, Kunststudium in Dresden, Punkerin … von der Staatssicherheit stets beäugt. Doch sie will sich nicht „glätten lassen“, probiert sich aus. Gerade ihre Arbeiten auf Papier spiegeln diesen Prozesscharakter. Das Assoziative, Fließende, die Veränderung bestimmen Technik und das Mal- und Trägermaterial. Sie versucht, Ausdrucksformen zu finden, die ihr seelisch wie körperlich entsprechen: „Ich würde nie nur die harten Dinge zeichnen und nie nur die poetischen. Die Poesie ist zwingend, weil man die Härte empfindet.“

 

COMMUNICATING ARCHITECTURE

Frankfurter Buchmesse 2016 | 19. bis 23. Oktober 2016 | Halle 4.1, Stand J76

Bücher werden heute immer mehr nach thematischen Zusammenhängen als nach einzelnen Verlagen gesucht. Diesen Sachverhalt aufgreifend, starten die Architekturverlage JOVIS (Berlin) und Park Books (Zürich) zur Frankfurter Buchmesse 2016 eine neue Form der Zusammenarbeit und der Buchpräsentation.
Wir stellen auf der diesjährigen Buchmesse vom 19. bis 23. Oktober unsere Neuerscheinungen an einem Gemeinschaftsstand vor und rücken für Sie spezifische Themen aus dem Bereich Architektur und Urbanismus in den Vordergrund. Zudem laden wir Autoren und Herausgeberinnen, aber auch Institutionen auf die Messe ein, um Ihnen als Besucher die Gelegenheit des Kennenlernens und der thematischen Vertiefung aus erster Hand zu bieten.
Über die Messe hinaus kooperieren die beiden Verlage außerdem mit weiteren Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Architektur und Architekturbuch.

Die Themen des Tages am Gemeinschaftsstand der Frankfurter Buchmesse:

MITTWOCH, 19. Oktober
Baukultur für alle – Wie kann Architektur der Öffentlichkeit vermittelt werden?
Architektur in der Allgemeinbildung. Architekturvermittlung in der Lehre. Architektur als Exponat. Architektur im Museum. Architekturvermittlung durch Fotografie. Die Bedeutung von Publikationen.

DONNERSTAG, 20. Oktober
Die Krise in der Architektur – Städte zwischen Investorendruck und Urban Commoning
Partizipation in der Praxis: Mitbestimmen und Mitentwickeln. Erschwinglicher Wohnraum und öffentlicher Wohnungsbau. Baugruppen und alternative Wohnformen.

FREITAG, 21. Oktober
Urban Age – Unser Leben in den Städten
Stadtplanung und Urbanismus im Zeichen von Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit und Umweltherausforderungen. Internationale Infrastrukturprojekte. Was muss lebenswerte Metropolen der Zukunft auszeichnen?

SAMSTAG, 22. Oktober
Wohnen heute und morgen
Neue Formen des Wohnens (gemeinschaftliches Wohnen, Mischnutzung, altersgerechtes Wohnen). Neue Wohnstandards. Innovative Wohnungsbaulösungen. Bezahlbares, soziales und qualitätvolles Bauen und Wohnen in Städten.

SONNTAG, 23. Oktober
The Book! That’s it!

Wir freuen uns auf alle Besucher in Frankfurt an unserem Gemeinschaftsstand J76 in Halle 4.1!


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#CommunicatingArchitecture


Bücher werden heute immer mehr nach thematischen Zusammenhängen als nach einzelnen Verlagen gesucht. Diesen Sachverhalt aufgreifend, starten die Architekturverlage JOVIS (Berlin) und Park Books (Zürich) zur Frankfurter Buchmesse 2016 eine neue Form der Zusammenarbeit und der Buchpräsentation.
Wir stellen auf der diesjährigen Buchmesse vom 19. bis 23. Oktober unsere Neuerscheinungen an einem Gemeinschaftsstand vor und rücken für Sie spezifische Themen aus dem Bereich Architektur und Urbanismus in den Vordergrund. Zudem laden wir Autoren und Herausgeberinnen, aber auch Institutionen auf die Messe ein, um Ihnen als Besucher die Gelegenheit des Kennenlernens und der thematischen Vertiefung aus erster Hand zu bieten.
Über die Messe hinaus kooperieren die beiden Verlage außerdem mit weiteren Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Architektur und Architekturbuch.

Die Themen des Tages am Gemeinschaftsstand der Frankfurter Buchmesse:

MITTWOCH, 19. Oktober
Baukultur für alle – Wie kann Architektur der Öffentlichkeit vermittelt werden?
Architektur in der Allgemeinbildung. Architekturvermittlung in der Lehre. Architektur als Exponat. Architektur im Museum. Architekturvermittlung durch Fotografie. Die Bedeutung von Publikationen.

DONNERSTAG, 20. Oktober
Die Krise in der Architektur – Städte zwischen Investorendruck und Urban Commoning
Partizipation in der Praxis: Mitbestimmen und Mitentwickeln. Erschwinglicher Wohnraum und öffentlicher Wohnungsbau. Baugruppen und alternative Wohnformen.

FREITAG, 21. Oktober
Urban Age – Unser Leben in den Städten
Stadtplanung und Urbanismus im Zeichen von Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit und Umweltherausforderungen. Internationale Infrastrukturprojekte. Was muss lebenswerte Metropolen der Zukunft auszeichnen?

SAMSTAG, 22. Oktober
Wohnen heute und morgen
Neue Formen des Wohnens (gemeinschaftliches Wohnen, Mischnutzung, altersgerechtes Wohnen). Neue Wohnstandards. Innovative Wohnungsbaulösungen. Bezahlbares, soziales und qualitätvolles Bauen und Wohnen in Städten.

SONNTAG, 23. Oktober
The Book! That’s it!

Wir freuen uns auf alle Besucher in Frankfurt an unserem Gemeinschaftsstand J76 in Halle 4.1!


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Urban-Age-Ausstellung

auf der Architekturbiennale 2016 in Venedig

Von Mai bis November 2016 zeigen die Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Kooperation mit Habitat III, der Konferenz der Vereinten Nationen für Siedlungen und nachhaltige Stadtentwicklung, eine Ausstellung zum Urban-Age-Projekt auf der Architekturbiennale in Venedig, der 15. Internationalen Architekturausstellung

28. Mai – 27. November 2016
Eröffnung: 26. und 27. Mai 2016

www.alfred-herrhausen-gesellschaft.de

Von Mai bis November 2016 zeigen die Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Kooperation mit Habitat III, der Konferenz der Vereinten Nationen für Siedlungen und nachhaltige Stadtentwicklung, eine Ausstellung zum Urban-Age-Projekt auf der Architekturbiennale in Venedig, der 15. Internationalen Architekturausstellung

28. Mai – 27. November 2016
Eröffnung: 26. und 27. Mai 2016

www.alfred-herrhausen-gesellschaft.de

 

Mipim Awards 2016

Best Refurbished Building

Einmal im Jahr werden im Palais des Festivals in Cannes die weltweit besten Gebäude in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Der ehemalige Hochbunker„Papillon“, der von Luczak Architekten zusammen mit der SW Häuser GmbH in ein gehobenes Wohnprojekt mit einem PKW-Aufzug umgebaut wurde, siegte in der Kategorie „Best Refurbished Building“ (Bestes Wiederinstandsetzungsgebäude). Im Wettbewerb um die begehrte Auszeichnung in der Kategorie „Best Refurbished Building“ waren außer dem Papillon noch zwei Projekte in Paris sowie ein Kulturzentrum in Buenos Aires nominiert.

Der Projektname Papillon verweist auf „die Verwandlung einer Raupe, die sich zunächst in ihrem Kokon ,einbunkert‘, um dann als farbenfroher Schmetterling (Papillon) in neue Sphären aufzusteigen“ und „beschreibt am besten die Veränderung des ehemaligen Heerdter Luftschutzbunkers“. (www.duesseldorf.de)

In der Publikation Bunker beleben, die Mittel und Methoden zum baukonstruktiven Umgang mit Hochbunkern aufzeigt, wird auch die Konversion des Bunkers in der Pariser Straße in Düsseldorf beschrieben: 

„In den Bunker an der Pariser Straße wurde großzügig eingegriffen. Das Kellergeschoss und das Erdgeschoss blieben weitestgehend erhalten. Die Geschossdecken und bestehenden Treppenhäuser wurden abgerissen. In die Außenwände der darüber liegenden Geschosse und die Abschlussdecke wurden große Einschnitte gesägt.
Durch vor die Bunkerfassade gesetzte große, weit auskragende Boxen konnte die nutzbare Fläche des Projektes erweitert werden. Sie setzen sich in ihrer Farbigkeit von der bestehenden Außenwand ab, ihre Geometrie verunklart aber die Kubatur des Originalobjekts, sodass diese nach erfolgtem Umbau nur noch schwer erfahrbar ist.
In den Boxen sind die Wohnzimmer der angeschlossenen Wohnungen untergebracht. Durch den Rückbau der alten Geschossdecken mit lichten Höhen von 2,40 Meter und das Einziehen neuer Decken konnten Wohnungen mit einer lichten Höhe von 2,80 Meter errichtet werden.“

Einmal im Jahr werden im Palais des Festivals in Cannes die weltweit besten Gebäude in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Der ehemalige Hochbunker„Papillon“, der von Luczak Architekten zusammen mit der SW Häuser GmbH in ein gehobenes Wohnprojekt mit einem PKW-Aufzug umgebaut wurde, siegte in der Kategorie „Best Refurbished Building“ (Bestes Wiederinstandsetzungsgebäude). Im Wettbewerb um die begehrte Auszeichnung in der Kategorie „Best Refurbished Building“ waren außer dem Papillon noch zwei Projekte in Paris sowie ein Kulturzentrum in Buenos Aires nominiert.

Der Projektname Papillon verweist auf „die Verwandlung einer Raupe, die sich zunächst in ihrem Kokon ,einbunkert‘, um dann als farbenfroher Schmetterling (Papillon) in neue Sphären aufzusteigen“ und „beschreibt am besten die Veränderung des ehemaligen Heerdter Luftschutzbunkers“. (www.duesseldorf.de)

In der Publikation Bunker beleben, die Mittel und Methoden zum baukonstruktiven Umgang mit Hochbunkern aufzeigt, wird auch die Konversion des Bunkers in der Pariser Straße in Düsseldorf beschrieben: 

„In den Bunker an der Pariser Straße wurde großzügig eingegriffen. Das Kellergeschoss und das Erdgeschoss blieben weitestgehend erhalten. Die Geschossdecken und bestehenden Treppenhäuser wurden abgerissen. In die Außenwände der darüber liegenden Geschosse und die Abschlussdecke wurden große Einschnitte gesägt.
Durch vor die Bunkerfassade gesetzte große, weit auskragende Boxen konnte die nutzbare Fläche des Projektes erweitert werden. Sie setzen sich in ihrer Farbigkeit von der bestehenden Außenwand ab, ihre Geometrie verunklart aber die Kubatur des Originalobjekts, sodass diese nach erfolgtem Umbau nur noch schwer erfahrbar ist.
In den Boxen sind die Wohnzimmer der angeschlossenen Wohnungen untergebracht. Durch den Rückbau der alten Geschossdecken mit lichten Höhen von 2,40 Meter und das Einziehen neuer Decken konnten Wohnungen mit einer lichten Höhe von 2,80 Meter errichtet werden.“

 

DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum

Ausstellung an der Akademie der Künste, Berlin – 12.3.–29.5.2016

„DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“ stellt vor, wie die Stadt durch ihre Bevölkerung gestaltet werden kann. Der anonyme, virtuell-öffentliche Raum des Internets und die realen Straßen und Plätze sind sowohl die Orte für die Belange der Menschen als auch Gegenstand ihres Freiheitsanspruchs. Ein neues Projekt der Aufklärung findet statt; zunehmend kritische Bürger fordern ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die Öffentliche Räume betreffen. Hier wird das Vorrecht des Öffentlichen und die Freiheit der Öffentlichkeit behauptet: DEMO:POLIS.

Eröffnungssymposium I mit Andrew Keen, Wermke/Leinkauf, Stih & Schnock, Blanca Zúñiga. Moderation: Barbara Hoidn
Freitag, 11.3., 18 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Wilfried Wang
Freitag, 11.3., 20 Uhr

AGORA ARTES „Morph us“. Performance von Caitlin van der Maas, Otavio Schipper, Amir Teymuri, Jiseon Kwon u. a.
Freitag, 11.3., 21.30 Uhr

„Electrical Walks“. Umgebungserkundung mit Christina Kubisch
Samstag, 12.3., 16.30 Uhr

Eröffnungssymposium II mit Peter Carroll, Seán Harrington, Margarete Heitmüller, Kerstin Meyer, Andrés Mignucci. Moderation Wilfried Wang
Samstag, 12.3., 18 Uhr

AGORA ARTES Programm-Nacht. Konzert, Performance, Gespräche, Party
Samstag, 12.3., 20 Uhr

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Kuratorenführung mit Wilfried Wang
Sonntag, 13.3., 11 Uhr

www.adk.de

Ausstellung an der Akademie der Künste, Berlin – 12.3.–29.5.2016

„DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“ stellt vor, wie die Stadt durch ihre Bevölkerung gestaltet werden kann. Der anonyme, virtuell-öffentliche Raum des Internets und die realen Straßen und Plätze sind sowohl die Orte für die Belange der Menschen als auch Gegenstand ihres Freiheitsanspruchs. Ein neues Projekt der Aufklärung findet statt; zunehmend kritische Bürger fordern ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die Öffentliche Räume betreffen. Hier wird das Vorrecht des Öffentlichen und die Freiheit der Öffentlichkeit behauptet: DEMO:POLIS.

Eröffnungssymposium I mit Andrew Keen, Wermke/Leinkauf, Stih & Schnock, Blanca Zúñiga. Moderation: Barbara Hoidn
Freitag, 11.3., 18 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Wilfried Wang
Freitag, 11.3., 20 Uhr

AGORA ARTES „Morph us“. Performance von Caitlin van der Maas, Otavio Schipper, Amir Teymuri, Jiseon Kwon u. a.
Freitag, 11.3., 21.30 Uhr

„Electrical Walks“. Umgebungserkundung mit Christina Kubisch
Samstag, 12.3., 16.30 Uhr

Eröffnungssymposium II mit Peter Carroll, Seán Harrington, Margarete Heitmüller, Kerstin Meyer, Andrés Mignucci. Moderation Wilfried Wang
Samstag, 12.3., 18 Uhr

AGORA ARTES Programm-Nacht. Konzert, Performance, Gespräche, Party
Samstag, 12.3., 20 Uhr

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Kuratorenführung mit Wilfried Wang
Sonntag, 13.3., 11 Uhr

www.adk.de

 

Stiftung Bauhaus Dessau: Bewegung

Jahresthema 2016

2016 untersucht die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Jahresprogramm das Phänomen der „Bewegung am Bauhaus“ aus der historischen Position in Hinblick auf seine gegenwärtige und zukünftige Relevanz. Dazu verläuft das Programm entlang der zwei Hauptstränge: das Bauhaus als Teil einer internationalen Bewegung zu einem neuen Denken und Gestalten und das Bauhaus als Teil einer großen Migrationsbewegung, deren Einfluss bis heute weltweit nachweisbar ist.

www.bauhaus-dessau.de

2016 untersucht die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Jahresprogramm das Phänomen der „Bewegung am Bauhaus“ aus der historischen Position in Hinblick auf seine gegenwärtige und zukünftige Relevanz. Dazu verläuft das Programm entlang der zwei Hauptstränge: das Bauhaus als Teil einer internationalen Bewegung zu einem neuen Denken und Gestalten und das Bauhaus als Teil einer großen Migrationsbewegung, deren Einfluss bis heute weltweit nachweisbar ist.

www.bauhaus-dessau.de

 

Jan Gehl erhält Bertha-und-Carl-Benz-Preis 2015

für seine Verdienste im Bereich Mobilität

2015 wird der Bertha-und-Carl-Benz-Preis zum dritten Mal verliehen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz schlug den dänischen Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl als Preisträger vor. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag am Dienstag, 24. November einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung zu.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Gesamtwirken von Prof. Dr. Gehl eine bedeutende Verbesserung der Mobilität darstellt und er sich insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität verdient gemacht hat. Damit erfülle er die Kriterien der Satzung für den Bertha-und-Carl-Benz Preis in vollem Umfang.

Festakt zur Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises

Zur Preisverleihung im Rahmen eines Festakts mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Sonntag, den 6. März 2016, um 11.00 Uhr, im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus C5, 68159 Mannheim sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: bis zum 5. März.
Anmeldung

www.mannheim.de | gehlarchitects.com

 

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing

2015 wird der Bertha-und-Carl-Benz-Preis zum dritten Mal verliehen. Das Preisgericht unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz schlug den dänischen Stadtplaner Prof. Dr. Jan Gehl als Preisträger vor. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag am Dienstag, 24. November einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung zu.

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Gesamtwirken von Prof. Dr. Gehl eine bedeutende Verbesserung der Mobilität darstellt und er sich insbesondere um eine umweltgerechtere, sozialere oder einfachere Mobilität verdient gemacht hat. Damit erfülle er die Kriterien der Satzung für den Bertha-und-Carl-Benz Preis in vollem Umfang.

Festakt zur Verleihung des Bertha-und-Carl-Benz-Preises

Zur Preisverleihung im Rahmen eines Festakts mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Sonntag, den 6. März 2016, um 11.00 Uhr, im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus C5, 68159 Mannheim sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: bis zum 5. März.
Anmeldung

www.mannheim.de | gehlarchitects.com

 

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing
 

Jan Gehl in Deutschland

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

Am 18. Februar sprach der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl über seine Grundprinzipien einer Stadtplanung, die sich am Menschen orientiert und stellte zahlreiche internationale Beispiele von Städten vor, in denen diese Prinzipien bereits Anwendung fanden – darunter seine Heimatstadt Kopenhagen. Anschließend diskutierte Gehl mit dem Zukunfts- und Stadtforscher Ludwig Engel.

Der Abend wurde zusammen mit der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft organisiert – zur Vorstellung der ersten deutschen Ausgabe seines Buches Cities for People, das bereits in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. 

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

 

 

Architects‘ Darling

Der Architects‘ Darling geht in diesem Jahr zum ersten Mal an ein Architekturbüro: 1.500 Architekten und Planer haben gmp · von Gerkan Marg und Partner für ihre „herausragenden Verdienste in der Architektur und Baukultur“ auf Platz 1 gewählt.

Preisverleihung: 1. Dezember 2015, 12.30 Uhr
Kongress: Dienstag, 1. Dezember 2015, 8–18 Uhr
Ort: Station Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.heinze.de/kongress

www.baunetz.de

Der Architects‘ Darling geht in diesem Jahr zum ersten Mal an ein Architekturbüro: 1.500 Architekten und Planer haben gmp · von Gerkan Marg und Partner für ihre „herausragenden Verdienste in der Architektur und Baukultur“ auf Platz 1 gewählt.

Preisverleihung: 1. Dezember 2015, 12.30 Uhr
Kongress: Dienstag, 1. Dezember 2015, 8–18 Uhr
Ort: Station Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin
Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.heinze.de/kongress

www.baunetz.de

 

IAKS All Time Award

für das Olympiastadion Berlin

Die Internationale Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) hat am 27. Oktober im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse einen All Time Award an das Olympiastadion Berlin verliehen. Gemeinsam geehrt wurden die Olympiastadion Berlin GmbH als Betreiberin und die Planer des umfassenden Umbaus (2000–2004), gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin.

Im Zuge der Sanierung und des Umbaus in Vorbereitung auf den FIFA World Cup 2006 ab 2000 kam dem Büro gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner die anspruchsvolle Aufgabe zu, das denkmalgeschützte Bauwerk behutsam zu sanieren und es zugleich entsprechend den modernen Anforderungen an eine multifunktionale Arena zu modernisieren. Eine Schlüsselrolle kam der Konstruktion und Gestaltung des Daches zu. Um die historische Öffnung des – eben auch politischen – Baudenkmals zum westlich angrenzenden Maifeld mit Glockenturm und Langemarckhalle (einem nekrophilen Totentempel der Nationalsozialisten, der seit 2006 ein von gmp Architekten geplantes Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Geschichtsort Olympiagelände“ beherbergt) freihalten zu können, entschieden sich die Planer gegen eine geschlossene Ringkonstruktion. Stattdessen überdacht ein Stahlrohrfachwerk mit 68 Metern Spannweite, das auf 20 sehr schlanken Baumstützen im Bereich der Oberringtribüne lagert, sämtliche knapp 75.000 Plätze. Mit seiner feingliedrigen Konstruktion und Materialwahl– die Dachhaut wird aus einer transluzenten Membran gebildet – setzt sich das Dach bewusst von der massiven Tektonik des historischen Bauwerks ab.

Seitdem haben die Architekten mit zahlreichen weiteren Stadionbauten wie zum Beispiel für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien und die UEFA Europameisterschaft 2012 (in Polen und in der Ukraine) ihre Kompetenz bei dieser Bauaufgabe bewiesen. In China wurden unter anderem das Shanghai Oriental Sports Center und das Universiade Sports Center realisiert, in Suzhou wurde gerade mit dem Bau des SIP Sports Centers begonnen.

Die Internationale Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) hat am 27. Oktober im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse einen All Time Award an das Olympiastadion Berlin verliehen. Gemeinsam geehrt wurden die Olympiastadion Berlin GmbH als Betreiberin und die Planer des umfassenden Umbaus (2000–2004), gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin.

Im Zuge der Sanierung und des Umbaus in Vorbereitung auf den FIFA World Cup 2006 ab 2000 kam dem Büro gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner die anspruchsvolle Aufgabe zu, das denkmalgeschützte Bauwerk behutsam zu sanieren und es zugleich entsprechend den modernen Anforderungen an eine multifunktionale Arena zu modernisieren. Eine Schlüsselrolle kam der Konstruktion und Gestaltung des Daches zu. Um die historische Öffnung des – eben auch politischen – Baudenkmals zum westlich angrenzenden Maifeld mit Glockenturm und Langemarckhalle (einem nekrophilen Totentempel der Nationalsozialisten, der seit 2006 ein von gmp Architekten geplantes Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Geschichtsort Olympiagelände“ beherbergt) freihalten zu können, entschieden sich die Planer gegen eine geschlossene Ringkonstruktion. Stattdessen überdacht ein Stahlrohrfachwerk mit 68 Metern Spannweite, das auf 20 sehr schlanken Baumstützen im Bereich der Oberringtribüne lagert, sämtliche knapp 75.000 Plätze. Mit seiner feingliedrigen Konstruktion und Materialwahl– die Dachhaut wird aus einer transluzenten Membran gebildet – setzt sich das Dach bewusst von der massiven Tektonik des historischen Bauwerks ab.

Seitdem haben die Architekten mit zahlreichen weiteren Stadionbauten wie zum Beispiel für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien und die UEFA Europameisterschaft 2012 (in Polen und in der Ukraine) ihre Kompetenz bei dieser Bauaufgabe bewiesen. In China wurden unter anderem das Shanghai Oriental Sports Center und das Universiade Sports Center realisiert, in Suzhou wurde gerade mit dem Bau des SIP Sports Centers begonnen.