DAM ARCHITECTURAL BOOK AWARD 2017 für „Bezahlbar. Gut. Wohnen.”

Zum neunten Mal wurde der Internationale DAM Architectural Book Award vergeben

Jurybegründung:
Der zuzugsbedingte Druck auf die Städte wächst seit Jahren, was die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treibt. Die jüngste politische Maßnahme der Mietpreisbremse zeigt bislang wenig Wirkung und stellt sich in dieser Situation als reine Makulatur dar. Wie dem Problem des immer knapper und teurer werden Wohnraums mit innovativen, qualitätvollen und zukunftsorientierten Strategien begegnet werden kann, ist das Thema dieser aus dem JOVIS Verlag stammenden handlichen Broschur in Schweizer Bindung. Zurückhaltend, aber klar und stringent gestaltet, stellt das Buch theoretische und praktische Ansätze vor, das soziale Design – und damit eine Maxime der Moderne – in die Jetztzeit zu transportieren. Ein Großteil der Projekte stammt aus Österreich, seit dem Roten Wien ein Vorreiter im sozialen Wohnungsbau, aber es sind auch einige Projekte aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und dem Rest der Welt vertreten. Die Texte werden begleitet von zahlreichen übersichtlichen und informativen Statistiken, Plänen und Farbfotos. Kann die Verarbeitung des Buches zwar nicht ganz überzeugen, so tut dies zweifelsfrei die übersichtliche Abhandlung des hochaktuellen Themas. Das Buch richtet sich an Architekten und Planer sowie an alle, die in Wohnungsbaugesellschaften, Städten, Gemeinden, Wirtschaft und Politik als Entscheidungsträger einen Beitrag für das Wohnen leisten können. Als kleines Manifest gibt es wertvolle Denkanstöße, wie sich Städte der Gentrifizierung und dem Luxuswohnbau erfolgreich entgegenstellen können.
Christina Bösel

Sämtliche Preisträger werden bis 14. Januar 2018 in der Ausstellung Best of DAM Architectural Book Award im 3. Obergeschoss des DAM ausgestellt.

 

Von links nach rechts: Peter Cachola Schmal (Direktor DAM), Joachim Schultz-Granberg (Autor), Klaus Dömer (Autor), Hans Drexler (Autor), Kathrin Schmuck (Gestalterin), Jutta Bornholdt-Cassetti (JOVIS)
© fritzphilipp photography

Zum neunten Mal wurde der Internationale DAM Architectural Book Award vergeben

Jurybegründung:
Der zuzugsbedingte Druck auf die Städte wächst seit Jahren, was die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treibt. Die jüngste politische Maßnahme der Mietpreisbremse zeigt bislang wenig Wirkung und stellt sich in dieser Situation als reine Makulatur dar. Wie dem Problem des immer knapper und teurer werden Wohnraums mit innovativen, qualitätvollen und zukunftsorientierten Strategien begegnet werden kann, ist das Thema dieser aus dem JOVIS Verlag stammenden handlichen Broschur in Schweizer Bindung. Zurückhaltend, aber klar und stringent gestaltet, stellt das Buch theoretische und praktische Ansätze vor, das soziale Design – und damit eine Maxime der Moderne – in die Jetztzeit zu transportieren. Ein Großteil der Projekte stammt aus Österreich, seit dem Roten Wien ein Vorreiter im sozialen Wohnungsbau, aber es sind auch einige Projekte aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und dem Rest der Welt vertreten. Die Texte werden begleitet von zahlreichen übersichtlichen und informativen Statistiken, Plänen und Farbfotos. Kann die Verarbeitung des Buches zwar nicht ganz überzeugen, so tut dies zweifelsfrei die übersichtliche Abhandlung des hochaktuellen Themas. Das Buch richtet sich an Architekten und Planer sowie an alle, die in Wohnungsbaugesellschaften, Städten, Gemeinden, Wirtschaft und Politik als Entscheidungsträger einen Beitrag für das Wohnen leisten können. Als kleines Manifest gibt es wertvolle Denkanstöße, wie sich Städte der Gentrifizierung und dem Luxuswohnbau erfolgreich entgegenstellen können.
Christina Bösel

Sämtliche Preisträger werden bis 14. Januar 2018 in der Ausstellung Best of DAM Architectural Book Award im 3. Obergeschoss des DAM ausgestellt.

 

Von links nach rechts: Peter Cachola Schmal (Direktor DAM), Joachim Schultz-Granberg (Autor), Klaus Dömer (Autor), Hans Drexler (Autor), Kathrin Schmuck (Gestalterin), Jutta Bornholdt-Cassetti (JOVIS)
© fritzphilipp photography
 

Footbridge 2017 Berlin

6th International Footbridge Conference in Berlin

Die internationale Konferenz „Footbridge“ befasst sich mit Fußgängerbrücken aller Art und findet alle drei Jahre statt. Vom 6. bis zum 8. September werden dieses Jahr in Berlin Brückendesigner aus der ganzen Welt zusammenkommen, um Ideen auszutauschen.

Fußgängerbrücken sind ein wichtiger Bestandteil unserer gebauten Umwelt, sie können viel zur Baukultur beitragen und die Arbeit an ihnen bringt Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, wie Bauingenieure und Architekten, Künstler, Freiraumplaner und Lichtdesigner. Unter dem Titel „Tell A Story“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz Brückenideen für sechs typische Orte in der deutschen Hauptstadt entwickelt. Das zur Konferenz erscheinende Buch The World’s Footbridges for Berlin – 76 Footbridge Design Ideas for Six Locations in the City of Berlin präsentiert diese Entwürfe in Zeichnungen und Plänen und gewährt damit einen erhellenden Einblick in den aktuellen Stand des Fußgängerbrückenbaus.

Übrigens: Mit dem Bridge Finder kann man mehr über die sechs Orte, die als Ausgangspunkt für die Brückenentwürfe dienten, erfahren und sich den schnellsten Weg zu ihnen anzeigen lassen. 

Die internationale Konferenz „Footbridge“ befasst sich mit Fußgängerbrücken aller Art und findet alle drei Jahre statt. Vom 6. bis zum 8. September werden dieses Jahr in Berlin Brückendesigner aus der ganzen Welt zusammenkommen, um Ideen auszutauschen.

Fußgängerbrücken sind ein wichtiger Bestandteil unserer gebauten Umwelt, sie können viel zur Baukultur beitragen und die Arbeit an ihnen bringt Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, wie Bauingenieure und Architekten, Künstler, Freiraumplaner und Lichtdesigner. Unter dem Titel „Tell A Story“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz Brückenideen für sechs typische Orte in der deutschen Hauptstadt entwickelt. Das zur Konferenz erscheinende Buch The World’s Footbridges for Berlin – 76 Footbridge Design Ideas for Six Locations in the City of Berlin präsentiert diese Entwürfe in Zeichnungen und Plänen und gewährt damit einen erhellenden Einblick in den aktuellen Stand des Fußgängerbrückenbaus.

Übrigens: Mit dem Bridge Finder kann man mehr über die sechs Orte, die als Ausgangspunkt für die Brückenentwürfe dienten, erfahren und sich den schnellsten Weg zu ihnen anzeigen lassen. 

 

COMMUNI­CATING ARCHITECTURE 2017

Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture

Unter dem Titel „Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture“ findet in der Berlinischen Galerie ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt. Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.

Das Programm entstand im Austausch mit den Initiatoren innovativer Flüchtlingsprojekte. Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die architektonischen Konzepte in Berlin bislang aussahen, welche künftig geplant sind und inwiefern realisierte Projekte langfristig zur sozialen Einbindung und Selbstermächtigung der Geflüchteten beitragen. Neben Diskussionsrunden mit Newcomern und Experten finden Artist Talks, Film Screenings, ein Live-Podcast und Führungen im Stadtraum statt.

Das One Day Festival versteht sich in der sich stetig wandelnden Kunst- und Architekturlandschaft Berlins als Plattform für Newcomer*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Initiativen Kunstasyl und Start with a Friend.

Samstag, 06.05.2017, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne, Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Die Programmpunkte finden in deutscher oder englischer Sprache statt.
Eintritt frei, Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de



 

Unter dem Titel „Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture“ findet in der Berlinischen Galerie ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt. Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.

Das Programm entstand im Austausch mit den Initiatoren innovativer Flüchtlingsprojekte. Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die architektonischen Konzepte in Berlin bislang aussahen, welche künftig geplant sind und inwiefern realisierte Projekte langfristig zur sozialen Einbindung und Selbstermächtigung der Geflüchteten beitragen. Neben Diskussionsrunden mit Newcomern und Experten finden Artist Talks, Film Screenings, ein Live-Podcast und Führungen im Stadtraum statt.

Das One Day Festival versteht sich in der sich stetig wandelnden Kunst- und Architekturlandschaft Berlins als Plattform für Newcomer*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Initiativen Kunstasyl und Start with a Friend.

Samstag, 06.05.2017, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne, Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Die Programmpunkte finden in deutscher oder englischer Sprache statt.
Eintritt frei, Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de



 

 

Schule macht sich

Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“

Vom 9. bis zum 12.3.2017 finden in München die Social Design Elevation Days 2017, das große Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“, statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in ganz Deutschland Konzepte gesucht, die das Potenzial haben, eine gemeinschaftliche Schulentwicklung – bezogen auf das Lernen, auf das schulische Zusammenleben und auf den Lernort/Lernraum Schule – zu befördern; Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen und die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.
Die aus über 60 Beiträgen ausgewählten elf Finalprojekte werden jetzt nach München auf die Social Design Elevation Days eingeladen. Bereits zum dritten Mal findet das Finale des Hans Sauer Preis in Form einer offenen Co-Creation-Werkstatt im Rahmen der Munich Creative Business Week statt, während der in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Design Connects – The Smart Revolution“ angeboten werden.

Vom 9. bis zum 12.3.2017 finden in München die Social Design Elevation Days 2017, das große Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“, statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in ganz Deutschland Konzepte gesucht, die das Potenzial haben, eine gemeinschaftliche Schulentwicklung – bezogen auf das Lernen, auf das schulische Zusammenleben und auf den Lernort/Lernraum Schule – zu befördern; Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen und die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.
Die aus über 60 Beiträgen ausgewählten elf Finalprojekte werden jetzt nach München auf die Social Design Elevation Days eingeladen. Bereits zum dritten Mal findet das Finale des Hans Sauer Preis in Form einer offenen Co-Creation-Werkstatt im Rahmen der Munich Creative Business Week statt, während der in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Design Connects – The Smart Revolution“ angeboten werden.

 

Kongresshalle am Zoo Leipzig ist Bau des Jahres 2016!

HPP Architekten

Mit altem Charme zu neuem Glanz: Die Kongresshalle am Zoo Leipzig ist Bau des Jahres 2016! Kopf an Kopf verlief das Rennen um die Gunst der Leserschaft des Architektur-Netzwerks german architects! Auch wenn es knapp war, am Ende konnte sich die Sanierung und Erweiterung der Kongresshalle mit 21% aller Stimmen gegen 50 (!) Projekte durchsetzen.

Als Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens in Leipzig 1900 erbaut, wurde das turmbewehrte neoromanische Bauwerk nach Kriegszerstörungen und Reparaturen 1946 als Kongresshalle wieder in Betrieb genommen. Doch Vernachlässigung und schließlich jahrelanger Leerstand fügten dem stattlichen Gebäude großen Schaden zu. Ab 2010 grundlegend saniert, rundum mit neuer, zeitgemäßer Technik ausgestattet und um neue Säle erweitert, konnte das glanzvoll wiedererstandene Kongresszentrum 2015 neuerlich eingeweiht werden.

Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die wechselvolle Geschichte des Bauwerks und berichtet über die vom Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner geplanten, umfangreichen Sanierungsarbeiten und die sorgfältige Restaurierung der wunderbaren Säle, darunter des einzigartigen Weißen Saals im Art-déco-Stil der 1920er Jahre. Vorgestellt werden auch die modernen Säle und die neuen Bauteile, die das Ensemble funktional ergänzen und zu einem vollwertigen Kongresszentrum machen – einem der wenigen europaweit mit einzigartigem historischen Ambiente.

 

HPP Architekten

Mit altem Charme zu neuem Glanz: Die Kongresshalle am Zoo Leipzig ist Bau des Jahres 2016! Kopf an Kopf verlief das Rennen um die Gunst der Leserschaft des Architektur-Netzwerks german architects! Auch wenn es knapp war, am Ende konnte sich die Sanierung und Erweiterung der Kongresshalle mit 21% aller Stimmen gegen 50 (!) Projekte durchsetzen.

Als Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens in Leipzig 1900 erbaut, wurde das turmbewehrte neoromanische Bauwerk nach Kriegszerstörungen und Reparaturen 1946 als Kongresshalle wieder in Betrieb genommen. Doch Vernachlässigung und schließlich jahrelanger Leerstand fügten dem stattlichen Gebäude großen Schaden zu. Ab 2010 grundlegend saniert, rundum mit neuer, zeitgemäßer Technik ausgestattet und um neue Säle erweitert, konnte das glanzvoll wiedererstandene Kongresszentrum 2015 neuerlich eingeweiht werden.

Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die wechselvolle Geschichte des Bauwerks und berichtet über die vom Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner geplanten, umfangreichen Sanierungsarbeiten und die sorgfältige Restaurierung der wunderbaren Säle, darunter des einzigartigen Weißen Saals im Art-déco-Stil der 1920er Jahre. Vorgestellt werden auch die modernen Säle und die neuen Bauteile, die das Ensemble funktional ergänzen und zu einem vollwertigen Kongresszentrum machen – einem der wenigen europaweit mit einzigartigem historischen Ambiente.

 

 

50 Jahre Gerber Architekten

Jubiläum

Am 12. November 2016 feiert das in Dortmund ansässige, international tätige Architekturbüro Gerber Architekten sein 50-jähriges Bestehen. 50 Jahre, in denen das Büro eine erstaunlich große Zahl an Projekten unterschiedlichster Art realisieren konnte. Anlässlich des Jubiläums finden in den nächsten Wochen zwei Veranstaltungen statt – die Jubiläumsfeier am 12.11. in der Kathedrale des Dortmunder U-Turms, der zur Ruhr.2010 von Gerber Architekten revitalisiert wurde, sowie eine Ausstellung im Aedes Architekturforum in Berlin. Die Ausstellung zeigt ab dem 11. Dezember 2016 Arbeiten der letzten 50 Jahre wie auch derzeit entstehende Projekte.

Die Neuerscheinung Eckhard Gerber Baukunst 2 knüpft an die 2013 bei JOVIS erschienene Monografie an und stellt die bedeutendsten Projekte der letzten Jahre vor. Über Jahrzehnte hinweg hat Eckhard Gerber eine Vielzahl öffentlicher und privater Bauten errichten können, die bei aller Sachlichkeit höchsten baukünstlerischen Ansprüchen Genüge leisten. Signature Buildings in europäischen, asiatischen und arabischen Ländern haben seinen Ruf eines kreativen, international renommierten Baumeisters gefestigt; seine Werke wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Bandbreite ausgeführter Projekte reicht von Landschaftsplanungen und städtebaulichen Sanierungen bis hin zu Hochhäusern, von Verwaltungsbauten bis zu Bahnhöfen, von Wohnungsbauten über Universitätsgebäude bis hin zu Kulturbauten.

Am 12. November 2016 feiert das in Dortmund ansässige, international tätige Architekturbüro Gerber Architekten sein 50-jähriges Bestehen. 50 Jahre, in denen das Büro eine erstaunlich große Zahl an Projekten unterschiedlichster Art realisieren konnte. Anlässlich des Jubiläums finden in den nächsten Wochen zwei Veranstaltungen statt – die Jubiläumsfeier am 12.11. in der Kathedrale des Dortmunder U-Turms, der zur Ruhr.2010 von Gerber Architekten revitalisiert wurde, sowie eine Ausstellung im Aedes Architekturforum in Berlin. Die Ausstellung zeigt ab dem 11. Dezember 2016 Arbeiten der letzten 50 Jahre wie auch derzeit entstehende Projekte.

Die Neuerscheinung Eckhard Gerber Baukunst 2 knüpft an die 2013 bei JOVIS erschienene Monografie an und stellt die bedeutendsten Projekte der letzten Jahre vor. Über Jahrzehnte hinweg hat Eckhard Gerber eine Vielzahl öffentlicher und privater Bauten errichten können, die bei aller Sachlichkeit höchsten baukünstlerischen Ansprüchen Genüge leisten. Signature Buildings in europäischen, asiatischen und arabischen Ländern haben seinen Ruf eines kreativen, international renommierten Baumeisters gefestigt; seine Werke wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Bandbreite ausgeführter Projekte reicht von Landschaftsplanungen und städtebaulichen Sanierungen bis hin zu Hochhäusern, von Verwaltungsbauten bis zu Bahnhöfen, von Wohnungsbauten über Universitätsgebäude bis hin zu Kulturbauten.

 

BEST HIGHRISES – INTERNATIONALER HOCHHAUS PREIS 2016

Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum

Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde der Internationale Hochhaus Preis 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt mit dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank. Seitdem wird er in partnerschaftlicher Kooperation vom Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank organisiert und finanziert und im Jahr 2014 zum sechsten Mal verliehen. Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Planer und Bauherren erhalten gemeinsam den Preis – eine Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.


Die Gewinner:

Wohnhochhaus »VIA 57 West« in New York von Bjarke Ingels (BIG – Bjarke Ingels Group) und Bauherr Douglas Durst (The Durst Organization)


Die Finalisten 2016:

Four World Trade Center, New York
Architekten: Maki & Associates, Tokio\Japan
432 Park Avenue, New York
Architekten: Viñoly, New York NY\USA
Sky Habitat, Singapur
Architekten: Safdie Architects, Somerville\USA
SkyVille@Dawson, Singapur
Architekten: WOHA Architects, Singapur
VIA 57 West, New York
Architekten: Bjarke Ingels Group (BIG), Kopenhagen\Dänemark


Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a. M.
Ausstellung: 4. November 2016 – 15. Januar 2017
Eröffnung: 3. November 2016, 19 Uhr

Der Internationale Hochhaus Preis (IHP) wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde der Internationale Hochhaus Preis 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt mit dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank. Seitdem wird er in partnerschaftlicher Kooperation vom Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank organisiert und finanziert und im Jahr 2014 zum sechsten Mal verliehen. Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Planer und Bauherren erhalten gemeinsam den Preis – eine Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.


Die Gewinner:

Wohnhochhaus »VIA 57 West« in New York von Bjarke Ingels (BIG – Bjarke Ingels Group) und Bauherr Douglas Durst (The Durst Organization)


Die Finalisten 2016:

Four World Trade Center, New York
Architekten: Maki & Associates, Tokio\Japan
432 Park Avenue, New York
Architekten: Viñoly, New York NY\USA
Sky Habitat, Singapur
Architekten: Safdie Architects, Somerville\USA
SkyVille@Dawson, Singapur
Architekten: WOHA Architects, Singapur
VIA 57 West, New York
Architekten: Bjarke Ingels Group (BIG), Kopenhagen\Dänemark


Deutsches Architekturmuseum Frankfurt a. M.
Ausstellung: 4. November 2016 – 15. Januar 2017
Eröffnung: 3. November 2016, 19 Uhr

 

Must-Reads für eine nachhaltige partizipative Architektur

Handmade Urbanism und Make_Shift City gehören laut Architecture in Development zu den elf must reads im Bereich der nachhaltigen partizipativen Architektur. AID hatte Mitglieder, Mitarbeiter und Partner dazu eingeladen, Bücher vorzuschlagen, die jeder in diesem Bereich arbeitende Designer oder Architekt gelesen haben sollte. Impact Design Hub  hat fünf Favoriten aus dieser Liste gekürt, auch hier sind die beiden JOVIS-Bücher dabei. 

Handmade Urbanism „is all about inspiration and positivism; a proof that multidisciplinary teams and a strong network of partners can be the key of success when driving bottom- up projects.“ 

Make_Shift City: „Francesca Ferguson has compiled a great collection of stories, essays and interviews which represents the latest addition to a growing literature on the mix of uncertainty, austerity, insecurity and temporality as the landscape for re-imagining the city.“

Handmade Urbanism und Make_Shift City gehören laut Architecture in Development zu den elf must reads im Bereich der nachhaltigen partizipativen Architektur. AID hatte Mitglieder, Mitarbeiter und Partner dazu eingeladen, Bücher vorzuschlagen, die jeder in diesem Bereich arbeitende Designer oder Architekt gelesen haben sollte. Impact Design Hub  hat fünf Favoriten aus dieser Liste gekürt, auch hier sind die beiden JOVIS-Bücher dabei. 

Handmade Urbanism „is all about inspiration and positivism; a proof that multidisciplinary teams and a strong network of partners can be the key of success when driving bottom- up projects.“ 

Make_Shift City: „Francesca Ferguson has compiled a great collection of stories, essays and interviews which represents the latest addition to a growing literature on the mix of uncertainty, austerity, insecurity and temporality as the landscape for re-imagining the city.“

 

Die 10 schönsten modernen Schwimmhallen

Die Onlineredaktion des AD-Magazins hat die zehn schönsten modernen Schwimmhallen weltweit gewählt – darunter auch das Shanghai Oriental Sports Center, das 2011 zur FINA Schwimmweltmeisterschaft eröffnet wurde. 

Das Gelände des SOSC vereint Schwimmanlagen, eine Mehrzweckanlage und ein Pressezentrum, die um Wasser- und Grünflächen arrangiert sind und sich in Formen und Materialität harmonisch zu einem Ensemble zusammenfügen. 

Die langgezogene Schwimmhalle mit vier aneinandergereihten Beckenanlagen besteht aus gereihten, bogenförmigen Dreigurtbindern, entlang derer Streifen verglaster Oberlichter gefiltertes Tageslicht einfallen lassen. Im Außenschwimmstadion mit Sprungturmanlage wird die halbrunde Tribünenüberdachung durch radial angeordnete Kragarme mit dazwischen gespannten leichten Membranen gebildet. Außenschwimmstadion und Schwimmhalle sind heute öffentliche Schwimmbäder.

 

Die Onlineredaktion des AD-Magazins hat die zehn schönsten modernen Schwimmhallen weltweit gewählt – darunter auch das Shanghai Oriental Sports Center, das 2011 zur FINA Schwimmweltmeisterschaft eröffnet wurde. 

Das Gelände des SOSC vereint Schwimmanlagen, eine Mehrzweckanlage und ein Pressezentrum, die um Wasser- und Grünflächen arrangiert sind und sich in Formen und Materialität harmonisch zu einem Ensemble zusammenfügen. 

Die langgezogene Schwimmhalle mit vier aneinandergereihten Beckenanlagen besteht aus gereihten, bogenförmigen Dreigurtbindern, entlang derer Streifen verglaster Oberlichter gefiltertes Tageslicht einfallen lassen. Im Außenschwimmstadion mit Sprungturmanlage wird die halbrunde Tribünenüberdachung durch radial angeordnete Kragarme mit dazwischen gespannten leichten Membranen gebildet. Außenschwimmstadion und Schwimmhalle sind heute öffentliche Schwimmbäder.