Atelier Loidl gewinnt Deutschen Landschafts­architektur-Preis 2019

Für das Projekt Baakenpark

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2019 entschieden

Atelier Loidl gewinnt mit "Baakenpark - Sehnsuchtsort in der östlichen HafenCity Hamburg"

Mit dem seit 1993 alle zwei Jahre vergebenen Preis werden beispielhafte Projekte und deren Verfasser ausgezeichnet. Gegenstand ist eine sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie eine zeitgemäße Freiraumplanung. Gewürdigt werden herausragende, auch konzeptionelle Planungsleistungen, die ästhetisch anspruchsvolle, innovative, ökologische Lösungen aufweisen.

Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 20. September 2019 in Berlin. Aus diesem Anlass wurden die prämierten und gewürdigten Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einen besonderen Namen machte sich das Büro mit der Planung und Ausführung des Lustgartens und dem Park am Gleisdreieck in Berlin, der 2015 mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis ausgezeichnet wurde. Die Publikation dazu ist 2015 bei uns erschienen.

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2019 entschieden

Atelier Loidl gewinnt mit "Baakenpark - Sehnsuchtsort in der östlichen HafenCity Hamburg"

Mit dem seit 1993 alle zwei Jahre vergebenen Preis werden beispielhafte Projekte und deren Verfasser ausgezeichnet. Gegenstand ist eine sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie eine zeitgemäße Freiraumplanung. Gewürdigt werden herausragende, auch konzeptionelle Planungsleistungen, die ästhetisch anspruchsvolle, innovative, ökologische Lösungen aufweisen.

Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 20. September 2019 in Berlin. Aus diesem Anlass wurden die prämierten und gewürdigten Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einen besonderen Namen machte sich das Büro mit der Planung und Ausführung des Lustgartens und dem Park am Gleisdreieck in Berlin, der 2015 mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis ausgezeichnet wurde. Die Publikation dazu ist 2015 bei uns erschienen.

 

Verleihung an Werner Durth

BDA-Ehrenmitgliedschaft

Der Architekt, Stadtplaner und Soziologe Werner Durth, ist als Wissenschaftler, praktischer Architekt, Herausgeber und Kurator facettenreich tätig und für seine Arbeit bereits vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Schelling-Architekturpreis für Architekturhistoriographie und dem Fritz-Schumacher-Preis für sein Lebenswerk.
Nun würdigt ihn der BDA mit der Ehrenmitgliedschaft.
In seinen Forschungen beschäftigt sich Durth mit den Kontinuitäten und Diskontinuitäten des Städtebaus der Moderne, mit Schwerpunkt auf die Entwicklungen während der NS-Zeit und der Wiederaufbauphase der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich.
Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre war er außerdem immer wieder als freier Architekt und Stadtplaner tätig.

Verleihung
Heiner Farwick, Präsident des BDA, Berlin / Ahaus

Vortrag
Werner Durth, Architekturtheoretiker, Darmstadt

Kommentar
Prof. Dr. Stephan Trüby, Stuttgart

Moderation
Prof. Matthias Böttger, künstlerischer Leiter DAZ, Berlin

Ort
Deutsches Architektur Zentrum DAZ

BDA-Ehrenmitgliedschaft

Der Architekt, Stadtplaner und Soziologe Werner Durth, ist als Wissenschaftler, praktischer Architekt, Herausgeber und Kurator facettenreich tätig und für seine Arbeit bereits vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Schelling-Architekturpreis für Architekturhistoriographie und dem Fritz-Schumacher-Preis für sein Lebenswerk.
Nun würdigt ihn der BDA mit der Ehrenmitgliedschaft.
In seinen Forschungen beschäftigt sich Durth mit den Kontinuitäten und Diskontinuitäten des Städtebaus der Moderne, mit Schwerpunkt auf die Entwicklungen während der NS-Zeit und der Wiederaufbauphase der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich.
Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre war er außerdem immer wieder als freier Architekt und Stadtplaner tätig.

Verleihung
Heiner Farwick, Präsident des BDA, Berlin / Ahaus

Vortrag
Werner Durth, Architekturtheoretiker, Darmstadt

Kommentar
Prof. Dr. Stephan Trüby, Stuttgart

Moderation
Prof. Matthias Böttger, künstlerischer Leiter DAZ, Berlin

Ort
Deutsches Architektur Zentrum DAZ

 

Architekturpreis des BDA Sachsen 2019

Eine Ausstellung des BDA Landesverband Sachsen

26. März 2019 bis 9. April 2019
im Zentrum für Baukultur Sachsen

Der BDA Sachsen vergibt aller 3 Jahre einen Architekturpreis an herausragende Bauten in Sachsen. Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Bauherren, deren Bauten in Sachsen in den vergangenen Jahren entstanden sind. Die Jury des diesjährigen Preises (Elke Reichel, Stuttgart / Dietmar Steiner, Wien / Peter Bastian, Münster) hat im Januar getagt und insgesamt 3 Preise und 7 Anerkennungen vergeben. Alle eingereichten Arbeiten zeigen ausschnitthaft Bandbreite und Bearbeitungsqualität aktueller Bauaufgaben und stehen auch sinnbildlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Bauherr und Architekt. Ausgestellt werden die prämierten Arbeiten sowie die weiteren eingereichten Beiträge.

Vernissage: 26.03.2019 um 19 Uhr

Wettbewerb 2009 – 1. Preis: Sanierung und Umbau Kulturpalast Dresden (Konzertsaal, Kabarettsaal, Bibliothek)

Entwurf: Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas Pomränke
Partner: Stephan Schütz
Assoziierter Partner: Nicolas Pomränke
Projektleitung: Wettbewerb: Clemens Kampermann
Projektleitung Ausführung: Christian Hellmund
Bauherr: KID Kommunales Immobilienmanagement Dresden GmbH & Co KG

Veranstalter: Bund Deutscher Architekten – BDA Landesverband Sachsen

26. März 2019 bis 9. April 2019
im Zentrum für Baukultur Sachsen

Der BDA Sachsen vergibt aller 3 Jahre einen Architekturpreis an herausragende Bauten in Sachsen. Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Bauherren, deren Bauten in Sachsen in den vergangenen Jahren entstanden sind. Die Jury des diesjährigen Preises (Elke Reichel, Stuttgart / Dietmar Steiner, Wien / Peter Bastian, Münster) hat im Januar getagt und insgesamt 3 Preise und 7 Anerkennungen vergeben. Alle eingereichten Arbeiten zeigen ausschnitthaft Bandbreite und Bearbeitungsqualität aktueller Bauaufgaben und stehen auch sinnbildlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Bauherr und Architekt. Ausgestellt werden die prämierten Arbeiten sowie die weiteren eingereichten Beiträge.

Vernissage: 26.03.2019 um 19 Uhr

Wettbewerb 2009 – 1. Preis: Sanierung und Umbau Kulturpalast Dresden (Konzertsaal, Kabarettsaal, Bibliothek)

Entwurf: Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas Pomränke
Partner: Stephan Schütz
Assoziierter Partner: Nicolas Pomränke
Projektleitung: Wettbewerb: Clemens Kampermann
Projektleitung Ausführung: Christian Hellmund
Bauherr: KID Kommunales Immobilienmanagement Dresden GmbH & Co KG

Veranstalter: Bund Deutscher Architekten – BDA Landesverband Sachsen

 

JUNG Lectures.

DAM Preis 2019

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2019 wurde der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum dritten Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben. Die Finalistengruppe des DAM Preis 2019 bildeten vier Projekte aus den Bereichen Wohnen, Kultur und Bildung, jedes von ihnen mit einer sehr spezifischen Bauaufgabe, Komplexität und städtebaulichen Bedeutung. Bei den ersten JUNG lectures. präsentieren die Finalisten ihre ausgezeichneten Projekte.

Fr, 8. März 2019, 18 Uhr \ DAM Auditorium

GRUSSWORTE:
NICOLE HEPTNER Architektur Media Management JUNG
PETER CACHOLA SCHMAL Direktor DAM

REFERENTEN:
CHRISTOPH HEINEMANN / TIM HEIDE Arge ifau / Heide & von Beckerath, Berlin
VOJTECH BAST Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
STEPHAN SCHÜTZ gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin
FELIX WAECHTER Waechter + Waechter Architekten, Darmstadt


Preisträger 2019: Kulturpalast Dresden, Deutschland


Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2019 wurde der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum dritten Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben. Die Finalistengruppe des DAM Preis 2019 bildeten vier Projekte aus den Bereichen Wohnen, Kultur und Bildung, jedes von ihnen mit einer sehr spezifischen Bauaufgabe, Komplexität und städtebaulichen Bedeutung. Bei den ersten JUNG lectures. präsentieren die Finalisten ihre ausgezeichneten Projekte.

Fr, 8. März 2019, 18 Uhr \ DAM Auditorium

GRUSSWORTE:
NICOLE HEPTNER Architektur Media Management JUNG
PETER CACHOLA SCHMAL Direktor DAM

REFERENTEN:
CHRISTOPH HEINEMANN / TIM HEIDE Arge ifau / Heide & von Beckerath, Berlin
VOJTECH BAST Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
STEPHAN SCHÜTZ gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin
FELIX WAECHTER Waechter + Waechter Architekten, Darmstadt


Preisträger 2019: Kulturpalast Dresden, Deutschland


 

Gespräch mit Almut Grüntuch-Ernst, Herausgeberin von „Hortitecture" und Architektin

bei Kompressor – Das Kulturmagazin

Almut Grüntuch-Ernst beim Deutschlandfunk Kultur


Architektur und Pflanzen – wie kann man diese scheinbaren Gegensätze zusammendenken, um Städte in Zukunft naturnaher zu planen? Welche Synergien gibt es? Hortitecture macht sich auf die Suche nach dem gestalterischen und konstruktiven Potenzial von Pflanzen und verknüpft dieses mit Fragen der Ökosystemleistung und der städtischen Lebensmittelproduktion.
Am IDAS (Institute for Design and Architectural Strategies) wird das Forschungsthema an der Schnittstelle von Architektur, Biologie und Technologie aufgebaut, um das gewonnene Wissen auf Gebäudeentwürfe zu übertragen. Dieses Buch dokumentiert Projekte, Ideen und Erfahrungen von 33 internationalen Experten, die sich im Rahmen von Symposien an der TU Braunschweig ausgetauscht haben. Mit ihren kritischen Reflexionen schärfen sie das Bewusstsein und die Kompetenzen für eine naturbasierte, urbane Architektur.


www.deutschlandfunkkultur.de

Almut Grüntuch-Ernst beim Deutschlandfunk Kultur


Architektur und Pflanzen – wie kann man diese scheinbaren Gegensätze zusammendenken, um Städte in Zukunft naturnaher zu planen? Welche Synergien gibt es? Hortitecture macht sich auf die Suche nach dem gestalterischen und konstruktiven Potenzial von Pflanzen und verknüpft dieses mit Fragen der Ökosystemleistung und der städtischen Lebensmittelproduktion.
Am IDAS (Institute for Design and Architectural Strategies) wird das Forschungsthema an der Schnittstelle von Architektur, Biologie und Technologie aufgebaut, um das gewonnene Wissen auf Gebäudeentwürfe zu übertragen. Dieses Buch dokumentiert Projekte, Ideen und Erfahrungen von 33 internationalen Experten, die sich im Rahmen von Symposien an der TU Braunschweig ausgetauscht haben. Mit ihren kritischen Reflexionen schärfen sie das Bewusstsein und die Kompetenzen für eine naturbasierte, urbane Architektur.


www.deutschlandfunkkultur.de

 

Stadtplaner Ton Matton im Corsogespräch

mit Ulrich Biermann

Ton Matton im Corsogespräch beim Deutschlandfunk


Ton Matton – Stadtplaner, Indie-Urbanist, energetischer Vortragender, bekennender Fan des Bautyps EW58, Zweifelnder. Noch als Student, Ende der 1980er Jahre, hielt Matton an der TU Delft Vorträge, in denen er sich mit nachhaltiger Stadtplanung befasste (damals für Stadtplaner ein noch ganz neues Arbeitsfeld). Seitdem sprach er weltweit an verschiedensten Orten, als Gastprofessor, auf Fachsymposien, in Kirchen und besetzten Häusern, auf Dorfversammlungen, bei Treffen mit Politikern, Millionären und Obdachlosen. Matton hat sich das Handwerk des Vortragens Stück für Stück angeeignet und auf seine individuelle Weise weiterentwickelt. Lebhaft und mit viel Witz organisiert und strukturiert der gebürtige Holländer seine Gedanken der vergangenen Jahre neu, holt die Lesenden ab und fordert sie dazu auf, sich einzumischen. Er kokettiert und provoziert, macht sich selbst angreifbar und wählt den Humor als ständige Grundlage für gegenseitigen Respekt. Gibt es dazu Fragen?

Ton Matton im Corsogespräch beim Deutschlandfunk


Ton Matton – Stadtplaner, Indie-Urbanist, energetischer Vortragender, bekennender Fan des Bautyps EW58, Zweifelnder. Noch als Student, Ende der 1980er Jahre, hielt Matton an der TU Delft Vorträge, in denen er sich mit nachhaltiger Stadtplanung befasste (damals für Stadtplaner ein noch ganz neues Arbeitsfeld). Seitdem sprach er weltweit an verschiedensten Orten, als Gastprofessor, auf Fachsymposien, in Kirchen und besetzten Häusern, auf Dorfversammlungen, bei Treffen mit Politikern, Millionären und Obdachlosen. Matton hat sich das Handwerk des Vortragens Stück für Stück angeeignet und auf seine individuelle Weise weiterentwickelt. Lebhaft und mit viel Witz organisiert und strukturiert der gebürtige Holländer seine Gedanken der vergangenen Jahre neu, holt die Lesenden ab und fordert sie dazu auf, sich einzumischen. Er kokettiert und provoziert, macht sich selbst angreifbar und wählt den Humor als ständige Grundlage für gegenseitigen Respekt. Gibt es dazu Fragen?

 

Jan Gehl erhält Julius Posener Preis 2018

– mit dem sein weltweites Engagement für lebenswerte Städte gewürdigt wird

Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des Julius Posener Preises 2018 an Jan Gehl:

„Wie kein anderer hat Jan Gehl in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit Strukturen von Räumen untersucht, das Nutzungsverhalten von Menschen beobachtet, ihre Verhaltensweisen studiert, um aus den so gewonnenen Ergebnissen behutsame Vorschläge für Veränderungen zu entwickeln. Dabei geht es ihm nie um radikale Lösungen, sondern immer um den Prozess, in dem Ideen schrittweise umgesetzt werden.

„Städte für Menschen“ - der Titel seines 2015 auch auf Deutsch erschienenen Buches zur „Grammatik einer Stadt“ - ist ein Lexikon der Stadtentwicklung geworden. So einfühlsam und gleichermaßen scharfsinnig betrachtet Jan Gehl das symbiotische Verhältnis von öffentlichem Raum und den darin lebenden Bürger_innen, dass man dieses Werk allen städtischen Planer_innen und Verantwortlichen als Pflichtlektüre empfehlen möchte.

Jan Gehl hat seine Sichtweise an seine Studierenden und an seine zahlreichen Kooperationspartner_innen in vielen Städten weitergegeben. So verbindet die Jury mit der Verleihung des Julius Posener Preises an Jan Gehl die Hoffnung, dass es auch in Berlin Menschen gibt, die sich von seinen Konzepten infizieren lassen, es würde der Stadt gut tun. Julius Posener, da ist sich die Jury sicher, hätte sich über diesen Preisträger sehr gefreut und sich sofort in einem angeregten Disput mit ihm wiedergefunden."


Preisverleihung
04.11.2018, 11.30 Uhr
Universität der Künste Berlin
www.werkbund-berlin.de/julius-posener-preis-2018

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing

Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des Julius Posener Preises 2018 an Jan Gehl:

„Wie kein anderer hat Jan Gehl in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit Strukturen von Räumen untersucht, das Nutzungsverhalten von Menschen beobachtet, ihre Verhaltensweisen studiert, um aus den so gewonnenen Ergebnissen behutsame Vorschläge für Veränderungen zu entwickeln. Dabei geht es ihm nie um radikale Lösungen, sondern immer um den Prozess, in dem Ideen schrittweise umgesetzt werden.

„Städte für Menschen“ - der Titel seines 2015 auch auf Deutsch erschienenen Buches zur „Grammatik einer Stadt“ - ist ein Lexikon der Stadtentwicklung geworden. So einfühlsam und gleichermaßen scharfsinnig betrachtet Jan Gehl das symbiotische Verhältnis von öffentlichem Raum und den darin lebenden Bürger_innen, dass man dieses Werk allen städtischen Planer_innen und Verantwortlichen als Pflichtlektüre empfehlen möchte.

Jan Gehl hat seine Sichtweise an seine Studierenden und an seine zahlreichen Kooperationspartner_innen in vielen Städten weitergegeben. So verbindet die Jury mit der Verleihung des Julius Posener Preises an Jan Gehl die Hoffnung, dass es auch in Berlin Menschen gibt, die sich von seinen Konzepten infizieren lassen, es würde der Stadt gut tun. Julius Posener, da ist sich die Jury sicher, hätte sich über diesen Preisträger sehr gefreut und sich sofort in einem angeregten Disput mit ihm wiedergefunden."


Preisverleihung
04.11.2018, 11.30 Uhr
Universität der Künste Berlin
www.werkbund-berlin.de/julius-posener-preis-2018

Jan Gehl; Sandra Henningsson, Rights Gehl Architects PR Marketing
 

COMMUNI­CATING ARCHITECTURE

Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


Communicating Architecture ist eine längerfristig angelegte Aktion der Verlage Park Books (Zürich) und JOVIS (Berlin). Zusammen wollen wir Architektur- und Urbanistikthemen stark machen, zur Diskussion stellen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft verdeutlichen.

Unsere gebaute Umwelt verändert sich stetig. Die Qualität dieser Veränderungen ist nicht allein Sache der Fachleute, sondern von öffentlichem Interesse und somit unser aller Anliegen. Doch wie erreichen aktuelle Diskurse der Architektur und Urbanistik die Menschen? Communicating Architecture will abseits jeglichen Wettbewerbsdenkens das Gemeinsame unserer Verlagsarbeit – nämlich das Engagement für inhaltliche Fragen der Architektur – gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit in den Vordergrund rücken. Damit ist Communicating Architecture auch eine Chance, die Bedeutung von Büchern für einen umfassenderen Architekturdiskurs zu zeigen. Sorgfältig konzipierte Bücher sind ein ideales Medium, um komplexe Themen und neue Ideen, aber auch ästhetische Qualitäten von Architektur, Städtebau und Urbanistik vielschichtig zu transportieren. Gleichzeitig hoffen wir mit Communicating Architecture nicht nur Branchenkollegen, sondern viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zu gemeinsamen inhaltlichen Auftritten und offenen Diskussionen anzuregen und damit eine größere Öffentlichkeit für Architektur- und Urbanistikthemen zu sensibilisieren – ganz im Sinne der Baukultur.

Dazu haben wir jetzt eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

An Atlas of Commoning: Orte des Gemeinschaffens

Eine Tourneeausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Zusammenarbeit mit ARCH+

Facebook, Airbnb & Co., deren Geschäftsmodell auf der Kommerzialisierung sozialer Beziehun­gen basiert, haben Begriffe wie Community oder Sharing in leere Wort­hülsen verwandelt. Konzepte wie ‚Wir‘ oder ‚Teilen‘ stehen nicht mehr für Solidarität oder eine progressi­ve politische Agenda, sondern bilden die Grundlage des aufkommenden Platt­formkapita­lismus. Begleitet wird diese ökonomische Entwicklung von einer weltweiten politischen Wende, die sich aus überkommenen Gemeinschaftsvorstellungen von Identität und Zuge­hörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung speist.

Vor diesem Hintergrund will das Ausstellungs- und Publikationsprojekt An Atlas of Commoning den offenen und emanzipatorischen Raum des Wir zurückerobern und neu definieren. Das Projekt fokussiert dabei auf städtische Gemeingüter, die heute jedoch weit mehr als die traditionellen Allmenden umfassen und sich auch auf immaterielle Bereiche wie Wissen, Daten und Governance erstrecken. Unter Gemeingut wird hier die Schaffung und Bewirtschaftung (materieller und immaterieller) kollektiver Ressourcen und Räume verstanden, die die Grundlage demokratischer Teilhabe bilden.

Diese Bedeutungsverschiebung bringt die Wortneuschöpfung ‚commoning‘ beziehungs­weise ‚gemeinschaffen‘ als Verb zum Ausdruck. Gemeinschaffen ist ein Prozess der Aus­handlung von Unterschieden und Konflikten zwischen Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft. Ein Prozess der räumlichen Organisation der Beziehungen zwischen Pro­duktion und Reproduktion, Eigentum und Zugang zu Ressourcen. Ein Prozess, in dem So­lidaritätsnetzwerke geknüpft und die individuellen und kollektiven Rechte neu definiert werden. Das Projekt stellt somit die vorherrschenden sozialen und politischen Strukturen in Frage und sucht nach neuen Formen der kollektiven und dennoch pluralistischen Governance.

Ausstellungskonzept

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Atlas, ein visuelles Archiv im Sinne Aby War­burgs mit vielfältigen Fallbeispielen aus Geschichte und Gegenwart. Der Atlas, der von ARCH+ in Zusammenarbeit mit der School of Architecture der Carnegie Mellon Univer­sity erarbeitet wird, präsentiert Projekte des Gemeinschaffens in Hinblick auf ihr Regel­werk sowie ihren architektonischen und räumlichen Ausdruck.

LAUFZEIT: 23. Juni bis 26. August 2018, Eintritt frei

KURATORENFÜHRUNGEN: 23. Juni 2018, 14:30 Uhr
7. Juli / 18. Juli / 4. August / 15. August, jeweils 16 Uhr

Auslandspremiere 2019: Pittsburgh (USA), in Kooperation mit der School of Architecture der Carnegie Mellon University
Weltweite Tournee: für rund zehn Jahre.

Facebook, Airbnb & Co., deren Geschäftsmodell auf der Kommerzialisierung sozialer Beziehun­gen basiert, haben Begriffe wie Community oder Sharing in leere Wort­hülsen verwandelt. Konzepte wie ‚Wir‘ oder ‚Teilen‘ stehen nicht mehr für Solidarität oder eine progressi­ve politische Agenda, sondern bilden die Grundlage des aufkommenden Platt­formkapita­lismus. Begleitet wird diese ökonomische Entwicklung von einer weltweiten politischen Wende, die sich aus überkommenen Gemeinschaftsvorstellungen von Identität und Zuge­hörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung speist.

Vor diesem Hintergrund will das Ausstellungs- und Publikationsprojekt An Atlas of Commoning den offenen und emanzipatorischen Raum des Wir zurückerobern und neu definieren. Das Projekt fokussiert dabei auf städtische Gemeingüter, die heute jedoch weit mehr als die traditionellen Allmenden umfassen und sich auch auf immaterielle Bereiche wie Wissen, Daten und Governance erstrecken. Unter Gemeingut wird hier die Schaffung und Bewirtschaftung (materieller und immaterieller) kollektiver Ressourcen und Räume verstanden, die die Grundlage demokratischer Teilhabe bilden.

Diese Bedeutungsverschiebung bringt die Wortneuschöpfung ‚commoning‘ beziehungs­weise ‚gemeinschaffen‘ als Verb zum Ausdruck. Gemeinschaffen ist ein Prozess der Aus­handlung von Unterschieden und Konflikten zwischen Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft. Ein Prozess der räumlichen Organisation der Beziehungen zwischen Pro­duktion und Reproduktion, Eigentum und Zugang zu Ressourcen. Ein Prozess, in dem So­lidaritätsnetzwerke geknüpft und die individuellen und kollektiven Rechte neu definiert werden. Das Projekt stellt somit die vorherrschenden sozialen und politischen Strukturen in Frage und sucht nach neuen Formen der kollektiven und dennoch pluralistischen Governance.

Ausstellungskonzept

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Atlas, ein visuelles Archiv im Sinne Aby War­burgs mit vielfältigen Fallbeispielen aus Geschichte und Gegenwart. Der Atlas, der von ARCH+ in Zusammenarbeit mit der School of Architecture der Carnegie Mellon Univer­sity erarbeitet wird, präsentiert Projekte des Gemeinschaffens in Hinblick auf ihr Regel­werk sowie ihren architektonischen und räumlichen Ausdruck.

LAUFZEIT: 23. Juni bis 26. August 2018, Eintritt frei

KURATORENFÜHRUNGEN: 23. Juni 2018, 14:30 Uhr
7. Juli / 18. Juli / 4. August / 15. August, jeweils 16 Uhr

Auslandspremiere 2019: Pittsburgh (USA), in Kooperation mit der School of Architecture der Carnegie Mellon University
Weltweite Tournee: für rund zehn Jahre.

 

MAKE CITY Festival 2018

Festival für Architektur und Andersmachen

Berlin Remixing / Stadt Neu Gemischt

MakeCity Berlin ist das größte transsektorale Festival für Architektur und Andersmachen in Deutschland. Vom 14. Juni bis 1. Juli finden berlinweit rund 250 Veranstaltungen statt, mitgestaltet von einer Vielzahl an Festivalpartner*innen. 18 Tage Stadt neu mischen: die Neuentdeckung, Umdeutung, Neuverhandlung von urbanen Räumen, Typologien, Landschaften und Architekturen. 80 MakeCity Open Touren, walking debates, Ausstellungen, 50 Studio Talks, 25 Urban Hubs in Kulturzentren, Berliner Höfen, Botschaften, Architektur- und Designstudios, auf Dächern, in Markthallen und an der Spree.

Berlin Remixing / Stadt Neu Gemischt ist Titel und Anspruch des diesjährigen MakeCity Festivals für Architektur und Andersmachen – und dem Kontext geschuldet: Die Berliner Grundstückspreise in der Innenstadt sind in den letzten Jahren um bis zu 500 Prozent in die Höhe geschossen. Gleichzeitig hat sich die Regierung im Sozialen Wohnungsbau großen Herausforderungen gestellt: Die Integration neuer Bevölkerungsgruppen, eine politisch aktive Zivilgesellschaft, die neue Konzepte kooperativen Wohnens und innovativer Mischnutzungen verhandelt – all diese Entwicklungen bestimmen den stadtweiten Dialog, den MakeCity anstößt. Wir sprechen über einen neuen sozialen Vertrag für die gemischte Stadt. Wir diskutieren urbane Innovationen von Material bis Prozess, in Architektur und Landschaftsarchitektur.

Als ein entschieden transdisziplinäres Bündnis zwischen Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Designer*innen und zivilgesellschaftlichen Gruppen ist MakeCity Gemeinschaftsauftrag: das Festival spricht alle an, die im Sinne einer intelligenten Stadt – einer smart city – ganzheitlich denken und ressortübergreifend handeln sollten: Politik und Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung, Architektur und Ingenieurwesen, Design und Materialproduktion.

„Berlin ist vibrierende Metropole und lebenswerter Kiez. Als wachsende Stadt steht Berlin gleichzeitig vor großen infrastrukturellen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Das MakeCity-Festival leistet mit seinen vielfältigen Formaten einen wertvollen Beitrag zu der Diskussion, wie sich unsere Stadt, wie sich Städte insgesamt, künftig entwickeln sollen.“ Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Schirmherr von MakeCity.


Der Bücherbogen wird das Festival mit einem Büchertisch im Tschechischen Zentrum Berlin begleiten: u. a. am 14., 15., 16., 22., 23., 28., 29. und 30.06.2018.


Information zum Programm und Registrierung



Festival für Architektur und Andersmachen

Berlin Remixing / Stadt Neu Gemischt

MakeCity Berlin ist das größte transsektorale Festival für Architektur und Andersmachen in Deutschland. Vom 14. Juni bis 1. Juli finden berlinweit rund 250 Veranstaltungen statt, mitgestaltet von einer Vielzahl an Festivalpartner*innen. 18 Tage Stadt neu mischen: die Neuentdeckung, Umdeutung, Neuverhandlung von urbanen Räumen, Typologien, Landschaften und Architekturen. 80 MakeCity Open Touren, walking debates, Ausstellungen, 50 Studio Talks, 25 Urban Hubs in Kulturzentren, Berliner Höfen, Botschaften, Architektur- und Designstudios, auf Dächern, in Markthallen und an der Spree.

Berlin Remixing / Stadt Neu Gemischt ist Titel und Anspruch des diesjährigen MakeCity Festivals für Architektur und Andersmachen – und dem Kontext geschuldet: Die Berliner Grundstückspreise in der Innenstadt sind in den letzten Jahren um bis zu 500 Prozent in die Höhe geschossen. Gleichzeitig hat sich die Regierung im Sozialen Wohnungsbau großen Herausforderungen gestellt: Die Integration neuer Bevölkerungsgruppen, eine politisch aktive Zivilgesellschaft, die neue Konzepte kooperativen Wohnens und innovativer Mischnutzungen verhandelt – all diese Entwicklungen bestimmen den stadtweiten Dialog, den MakeCity anstößt. Wir sprechen über einen neuen sozialen Vertrag für die gemischte Stadt. Wir diskutieren urbane Innovationen von Material bis Prozess, in Architektur und Landschaftsarchitektur.

Als ein entschieden transdisziplinäres Bündnis zwischen Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Designer*innen und zivilgesellschaftlichen Gruppen ist MakeCity Gemeinschaftsauftrag: das Festival spricht alle an, die im Sinne einer intelligenten Stadt – einer smart city – ganzheitlich denken und ressortübergreifend handeln sollten: Politik und Verwaltung, Kultur und Wirtschaft, Stadtentwicklung und Landschaftsplanung, Architektur und Ingenieurwesen, Design und Materialproduktion.

„Berlin ist vibrierende Metropole und lebenswerter Kiez. Als wachsende Stadt steht Berlin gleichzeitig vor großen infrastrukturellen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Das MakeCity-Festival leistet mit seinen vielfältigen Formaten einen wertvollen Beitrag zu der Diskussion, wie sich unsere Stadt, wie sich Städte insgesamt, künftig entwickeln sollen.“ Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Schirmherr von MakeCity.


Der Bücherbogen wird das Festival mit einem Büchertisch im Tschechischen Zentrum Berlin begleiten: u. a. am 14., 15., 16., 22., 23., 28., 29. und 30.06.2018.


Information zum Programm und Registrierung