Die Siedlung in der Stadt

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Umformulierung eines ungeliebten Raummodels

Die aktuelle Publikation von Volker Kleinekort und Astrid Schmeing rückt urbane Potenziale von Siedlungen der Nachkriegszeit ins Blickfeld und zeigt integrierte Entwicklungsmöglichkeiten auf, die über die übliche Praxis der architektonischen Sanierung hinaus gehen und die monostrukturell angelegten Siedlungen als ein urbanes Element von Stadt begreifen.

Siedlungen der Nachkriegsmoderne werden einem zeitgenössischen Stadtbegriff folgend meist als anti-urban empfunden. Entgegen dem geltenden Leitbild sind sie nicht dicht, durchmischt und vielfältig. Stattdessen folgen sie in ihren Zeilenbauten dem funktionalistischen Leitbild der aufgelockerten Stadt. Diese Siedlungen sind nicht nur im Hinblick auf das städtebauliche Leitbild sondern auch hinsichtlich ihrer Bausubstanz in die Jahre gekommen. Aus einer negativen Wahrnehmung heraus werden sie vielerorts überformt. Im Falle einer Sanierung erfolgt diese oft nur nach energetischen Aspekten. Mit beidem wird man dem Potenzial dieser Siedlungen als Stadträume nicht gerecht – Hier zeigt das Buch Alternativen auf.

Das Podium wird sich diesem Thema widmen und der Frage nachgehen, welche Zukunftsszenarien diese Stadträume haben.

www.buerokleinekort.de

22.06.2017, 19:00 Uhr

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Umformulierung eines ungeliebten Raummodels

Die aktuelle Publikation von Volker Kleinekort und Astrid Schmeing rückt urbane Potenziale von Siedlungen der Nachkriegszeit ins Blickfeld und zeigt integrierte Entwicklungsmöglichkeiten auf, die über die übliche Praxis der architektonischen Sanierung hinaus gehen und die monostrukturell angelegten Siedlungen als ein urbanes Element von Stadt begreifen.

Siedlungen der Nachkriegsmoderne werden einem zeitgenössischen Stadtbegriff folgend meist als anti-urban empfunden. Entgegen dem geltenden Leitbild sind sie nicht dicht, durchmischt und vielfältig. Stattdessen folgen sie in ihren Zeilenbauten dem funktionalistischen Leitbild der aufgelockerten Stadt. Diese Siedlungen sind nicht nur im Hinblick auf das städtebauliche Leitbild sondern auch hinsichtlich ihrer Bausubstanz in die Jahre gekommen. Aus einer negativen Wahrnehmung heraus werden sie vielerorts überformt. Im Falle einer Sanierung erfolgt diese oft nur nach energetischen Aspekten. Mit beidem wird man dem Potenzial dieser Siedlungen als Stadträume nicht gerecht – Hier zeigt das Buch Alternativen auf.

Das Podium wird sich diesem Thema widmen und der Frage nachgehen, welche Zukunftsszenarien diese Stadträume haben.

www.buerokleinekort.de

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