DIE IMMER NEUE ALTSTADT – Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Kein anderes Areal in Frankfurt weist eine ähnlich reiche Geschichte an Architektur und deren Instrumentalisierung für Identität und Tradition auf, wie der Altstadtkern zwischen Dom und Römer. Der Einzug der Moderne forderte um 1900 ein neues Rathaus und den Braubachstraßendurchbruch. Pläne der Ernst May-Ära, um der desolaten Lage in dem hochverdichten Gebiet entgegenzuwirken, setzten später die Nationalsozialisten unter dem Begriff „Altstadtgesundung“ um. Nach ihrer Zerstörung 1944 entbrannte um die Altstadt ein heftiger Rekonstruktionsstreit. In den 1950er Jahren entstanden moderne Bauten und 1974 das Technische Rathaus. Eine erste Rekonstruktion fand 1983 am Römerberg statt — zeitgleich hielt mit der Schirn und der Saalgasse die Postmoderne ihren Einzug. Mit dem Abrissurteil für das Technische Rathaus setzte 2005 eine Kontroverse um die Neubebauung ein. Wie aus dieser die neue Altstadt hervorging, ist eine zentrale Frage der Ausstellung. Der Gang durch die Geschichte zeigt dabei die Bandbreite der häufig wiederkehrenden Debatte über (Altstadt)Rekonstruktion.

Kurator der Ausstellung ist Philipp Sturm, Co-Kurator Moritz Röger.


AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Fr, 21. September 2018, 19 Uhr


dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/DIEIMMERNEUEALTSTADT


Am 14. November 2018 hält Philipp Sturm, Kurator der Ausstellung im DAM, einen Vortrag in der Max-Lingner-Stiftung in Berlin:

Die immer neue Altstadt — Ein kritischer Blick auf den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt

www.max-lingner-stiftung.de
Eintritt zu den Veranstaltungen: 3/1,50 €

22.09.2018 – 10.03.2019

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Kein anderes Areal in Frankfurt weist eine ähnlich reiche Geschichte an Architektur und deren Instrumentalisierung für Identität und Tradition auf, wie der Altstadtkern zwischen Dom und Römer. Der Einzug der Moderne forderte um 1900 ein neues Rathaus und den Braubachstraßendurchbruch. Pläne der Ernst May-Ära, um der desolaten Lage in dem hochverdichten Gebiet entgegenzuwirken, setzten später die Nationalsozialisten unter dem Begriff „Altstadtgesundung“ um. Nach ihrer Zerstörung 1944 entbrannte um die Altstadt ein heftiger Rekonstruktionsstreit. In den 1950er Jahren entstanden moderne Bauten und 1974 das Technische Rathaus. Eine erste Rekonstruktion fand 1983 am Römerberg statt — zeitgleich hielt mit der Schirn und der Saalgasse die Postmoderne ihren Einzug. Mit dem Abrissurteil für das Technische Rathaus setzte 2005 eine Kontroverse um die Neubebauung ein. Wie aus dieser die neue Altstadt hervorging, ist eine zentrale Frage der Ausstellung. Der Gang durch die Geschichte zeigt dabei die Bandbreite der häufig wiederkehrenden Debatte über (Altstadt)Rekonstruktion.

Kurator der Ausstellung ist Philipp Sturm, Co-Kurator Moritz Röger.


AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Fr, 21. September 2018, 19 Uhr


dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/DIEIMMERNEUEALTSTADT


Am 14. November 2018 hält Philipp Sturm, Kurator der Ausstellung im DAM, einen Vortrag in der Max-Lingner-Stiftung in Berlin:

Die immer neue Altstadt — Ein kritischer Blick auf den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt

www.max-lingner-stiftung.de
Eintritt zu den Veranstaltungen: 3/1,50 €

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