2019

Monastic

Buchvorstellung und Ausstellung

14.08.2019, 19:00 Uhr

HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/7
10823 Berlin-
Schöneberg

Mit ihrem Blick für architektonische Details fängt Friederike von Rauch die kontemplative Kraft von Klosterräumen ein – und löst sie zugleich aus ihrem religiösen Kontext. Die Berliner Künstlerin hat in den letzten Jahren in einigen der Ikonen europäischer Klosterarchitektur gelebt und gearbeitet, unter anderem in Le Corbusiers Sainte-Marie de la Tourette bei Lyon, in der Abtei Roosenberg von Hans van der Laan nahe Antwerpen sowie in Andrea Palladios Kloster San Giorgio Maggiore in Venedig. Entstanden sind Bilder der Versenkung, aufgenommen mit einer analogen Mittelformatkamera, in asketischer Lichtregie und mit reduziertem Kolorit. Die Abwesenheit menschlicher Präsenz und der subtile Umgang mit Licht und Schatten lassen die Interieurs zeit- und ortlos erscheinen.

Moderation Dr. Birgit Möckel


www.hausamkleistpark.de

www.vonrauch.com

 

Vom Klang der Architektur

Buchvorstellung und Finissage

08.08.2019, 19:30 – 21:30 Uhr

Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18-19
10119 Berlin

Vom Klang der Architektur ist ein persönliches Buch über den international tätigen Dortmunder Architekten Eckhard Gerber. Es ist die Geschichte eines deutsch-deutschen Lebens, geprägt durch das protestantische Pfarr- und Elternhaus in Thüringen, das Studium in Braunschweig und die stete Bewährung in seinem Beruf. Früh schon hat Eckhard Gerber musiziert, noch heute spielt er Trompete. Seine Architektur besitzt nicht zufällig eine musikalische Dimension, in der sich Klarheit und Emotion verbinden.

In Anwesenheit von Eckhard Gerber

 

Grußworte
Dr. h.c. Kristin Feireiss Aedes, Berlin
Doris Kleilein Jovis Verlag, Berlin


Einführung
Dr. Dieter Nellen Herausgeber, Dortmund



Lesung

Dr. Jürgen Tietz Autor, Berlin



Im Anschluss 
Informeller Ausklang mit Drinks und Snacks

 

Um Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung wird bis zum 6. August 2019 gebeten: info@gerberarchitekten.de

 

100 Jahre Moderne in Hessen

Buchvorstellung und Fotoausstellung

31.07.2019, 18:00 Uhr

Hochschule Darmstadt
Fachbereich Gestaltung
Olbrichweg 10
Nebeneingang

Vielen gelten Flachdach, weiße Fassaden und große Glasflächen, also der sogenannte Bauhausstil, als Kennzeichen moderner Architektur. Zum 100-jährigen Jubiläum der international beachteten Institution rückt der einzigartige Architekturführer 100 Jahre Moderne in Hessen. Von der Reichsgründung bis zur Ölkrise diese einseitige und verkürzte Sichtweise zurecht. Am Beispiel repräsentativer Bauten Hessens deckt er Hintergründe auf und macht sie erlebbar.

Grußworte
Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst
Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt

Buchvorstellung
Prof. Dr. Kai Buchholz, Hochschule Darmstadt, erläutert mit Hilfe eines bebilderten Vortrags den Inhalt und Aufbau des Buches
Prof. Philipp Oswalt, Universität Kassel, erklärt die Entstehung der Buchkonzeption
Prof. Kris Scholz, Fotograf, Hochschule Darmstadt, spricht mit Kai Buchholz über die Entstehung der Farbaufnahmen

 
10.07.2019, 19:30 Uhr

Museum im Storchen
Wühlestraße 36
73033 Göppingen

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern – auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders gehörten Flugdach, Glaskuppel und Rasterfassade wie selbstverständlich zum Stadtbild. Die moderneREGIONAL-Ausstellung "märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück" zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren:

Ausgewählte Modelle werden in großformatigen Fotografien von Hagen Stier ihren architektonsichen Vorbildern gegenübergestellt. Die "Megacity" des Modellbauers Gerald Fuchs und zwei Modellbahnanlagen bereichern die Ausstellung ebenso wie der eigens produzierte Film von Otto Schweitzer und C. Julius Reinsberg. Im Jovis Verlag ist eine reich bebilderte Begleitpublikation erschienen.

Nach dem Start im Deutsche Architekturmuseum (DAM) Frankfurt am Main und in der Architekturgalerie am Weißenhof in Stuttgart, nach den Folgestationen in den ArchitekturSalons von München und Hamburg hat märklinMODERNE bereits rund 35.000 Menschen erreicht. Die Ausstellung ist nun in der Märklin-Stadt, in Göppingen zu sehen.

Ausstellungsdauer: 11. Juli bis 27. Oktober 2019


https://www.moderne-regional.de/maerklin-moderne/

 
10.07.2019, 19:00 Uhr

HDA Graz
Mariahilferstraße 2
8020 Graz
Österreich

Nach der offiziellen Vorstellung zweier themenbezogener Bücher diskutieren wir Erkenntnisse und Potentiale für zukünftige Entwicklungen mit Expert*innen aus Forschung und Praxis.
An diesem Abend veröffentlicht und präsentiert werden:

Andrea Jany: Experiment Wohnbau – Die partizipative Architektur des Modell Steiermark, JOVIS, 2019.
Als Alternative zum normierten Massenwohnungsbau der Nachkriegsjahre entwickelte sich in den frühen 1970er Jahren eine eigenständige Typologie im steirischen sozialen Wohnbau. Andrea Janys Monografie schildert erstmals die historisch- gesellschaftliche Entstehungsgeschichte, stellt die 28 Wohnbauprojekte vor und bewertet sie anhand einer Wohnzufriedenheitsbefragung aus heutiger Nutzersicht.

Am Podium diskutieren:
Hermann Schaller | Steirischer Landesrat a.D. für Wohnbau
Robert Temel | Architektur- und Stadtforscher. Plattform Baukulturpolitik, WoGen
Karla Kowalski | Architektin, Künstlerin. Szyszkowitz-Kowalski
Thomas Kain | Architekt und Wohnbauforscher. Studio Magic, balloon
Andrea Jany | Architektur- und Wohnbauforscherin. akk TU Graz
Martin Röck | Architektur- und Nachhaltigkeitsforscher. wohnlabor, AGNHB TU Graz
Moderation:
Angelika Hinterbrandner | Architekturschaffende und Redakteurin, ARCH+

Das zweite vorgestellte Buch an diesem Abend wird „gemeinsam wohnen gestalten" (wohnlabor / Verlag HDA, 2019) sein.


https://hda-graz.at/


 

visions4people

Buchvorstellung

07.07.2019, 17:00 Uhr

Kunsthalle am Hamburger Platz
Gustav-Adolf-Straße 140
13086 Berlin

Buchpräsentation mit Tyyne Claudia Pollmann, Christoph Wachter und Mathias Jud während des khb-Rundgangs mit Buch, Bar und Garten.

visions4people bietet einen kaleidoskopischen Überblick zur künstlerischen Forschung im Kontext psychiatrischer Lebenswelten und vermittelt deren besondere Herausforderungen. Wie können gestalterische Visionen und Interventionen aussehen, in denen Menschen im Mittelpunkt stehen? Tyyne Claudia Pollmann hat sich dieser Frage angenommen und sie im Rahmen einer Kooperation zwischen der weißensee kunsthochschule berlin und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Mitte gemeinsam mit Studierenden, Patient*innen und Mitarbeiter*innen der Psychiatrie untersucht.
Wissenschaftliche und künstlerische Beiträge, Fotografien und polyphones Feldforschungsmaterial eröffnen den Leser*innen die facettenreichen Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit. Das Buch ist ein wertvoller Beitrag für Fachleute und Studierende aus den Disziplinen Kunst, Architektur, Gestaltung, Psychologie, Psychiatrie, Anthropologie und Soziologie, die Ähnliches planen – und eine Basis für neuartige kollaborative Projekte, in denen aus Betroffenen Beteiligte werden.


http://kunsthalle.kunsthochschule-berlin.de/

 

Dortmunder Passagen – Ein Stadtführer

Buchvorstellung mit den Herausgebern

02.07.2019, 11:00 – 12:30 Uhr

transfer. bücher und medien
An der Schlanken Mathilde 3
44263 Dortmund

Wo anfangen, um Dortmund zu erkunden? Wo das Erzählen von Geschichten beginnen? Welche Erzählformen wählen? Welche Orte ansteuern? Welche Bewegungsform: zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto, der Straßenbahn oder mit dem Skateboard? Und: Für wen erzählen? Für die verschiedenen Menschen, die in Dortmund leben? Für Besucherinnen und Besucher? Für das Gespräch Vieler über die Stadt und in der Stadt? Ein mythischer Anfang könnte sein, die Erzählung mit dem Ankommen zu beginnen, den Wegen durch die Stadt, den Wegen, an denen die Stadt gebaut wurde. Oder das Wasser setzt den Beginn. Die Emscherquelle als Ausgangspunkt einer durch Räume und Epochen mäandernden Route. Den Auftakt können aber auch starke Bilder und Orte übernehmen: der Phoenix See, das Dortmunder U und die Stadtkirche St. Reinoldi.

Die „Dortmunder Passagen“: Ein etwas anderer Stadtführer, der zahlreiche neue Blicke auf die Ruhrmetropole eröffnet und zum Entdecken einlädt. Die drei Herausgeber Dr. Stefan Mühlhofer, Dr. Wolfgang Sonne und Dr. Barbara Welzel bringen interessierten Besuchern am kommenden Dienstag in unserer Buchhandlung dieses außergewöhnliche Buch näher.

Dr. Stefan Mühlhofer
ist Direktor des Stadtarchivs Dortmund und Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe Dortmund

Dr. Wolfgang Sonne
ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund sowie Wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW

Dr. Barbara Welzel
ist Professorin für Kunstgeschichte und Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund


https://www.transfer-dortmund.de/veranstaltungen

 
13.06.2019, 20:30 Uhr

Pro qm – thematische Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie
Almstadtstraße 48-50
10119 Berlin

Auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Industrialisierung reagierten die Berliner Gründer der Genossenschaftssiedlung Eden mit einem Gegenmodell: einem naturnahen Leben in der Nähe der Großstadt, ermöglicht durch gemeinsamen Grundbesitz. Die Siedlung avancierte zum Vorbild der Gartenstadtbewegung und zum Musterbeispiel einer frühen Alternativkultur, bis Nationalsozialismus, DDR und die treuhandgelenkte Nachwendezeit den Spielraum immer mehr einschränkten.
Die Grundgedanken der Reformsiedlung – Lebensreform, Bodenreform, Wirtschaftsreform – sind so aktuell wie nie. In der Publikation Re:Eden widmen sich führende Expert*innen, zeitgenössische Künstler*innen, engagierte Bewohner*innen der Siedlung und junge Architekt*innen der 125 Jahre alten Reformsiedlung und fragen nach Perspektiven: Welche Rolle kann das Modell Eden als räumliches Gemeingut heute noch spielen? Wie ließe sich lokales Wissen in Dialog setzen zu neuen Bewegungen wie Urban Gardening, Ökodörfern, neuen Genossenschaften, Wohnmodellen oder Initiativen solidarischen Wirtschaftens? Wie kann partizipative Kunst auf Gemeinschaften einwirken und deren Wünsche und Interessen verräumlichen?


www.pro-qm.de/reeden-neue-blicke-auf-die-alteste-reformsiedlung

 

Insgeheim Fotografien von Friederike von Rauch

Ausstellung mit Buchvorstellung

13.06.2019 – 14.08.2019

HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/7
10823 Berlin-
Schöneberg
Di–So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Atmosphären, räumliche Zusammenhänge und die wechselseitige Beziehung von Architektur, Landschaft und Oberfläche stehen im Mittelpunkt der ausgestellten Arbeiten von Friederike von Rauch. Zeitlosigkeit geht von diesen Arbeiten aus, deren konzeptioneller Minimalismus den Blick auf Verborgenes ermöglicht, Wahrnehmung befreit und den Betrachter zu einer Spurensuche an Orten einlädt, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Fotografie stellt für Friederike von Rauch eine Möglichkeit dar, genau zu betrachten, bewusst wahrzunehmen, sich hinzuwenden, zu konzentrieren und Klarheit zu erlangen.
Der DJ und Produzent Marcel Dettmann hat in zwei elektronischen Kompositionen Fotografien von Friederike von Rauch vertont, die als Installation in der Ausstellung zu hören sind.

Während der Laufzeit der Ausstellung erscheint der Bildband Monastic:
14.08.2019, 19 Uhr, Moderation Dr. Birgit Möckel


Einladung
www.hausamkleistpark.de

www.vonrauch.com

 
07.06.2019 – 15.09.2019

LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
4020 Linz

Retroprospektiv: Der Titel der Ausstellung von Otto Zitko im LENTOS Kunstmuseum steht für einen in die Zukunft gerichteten Blick, entwickelt und geschärft in vergangenen Auseinandersetzungen. Dieses Zusammentreffen von „prospektiv“ und „retrospektiv“ wird in der Werkauswahl deutlich, die sowohl Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren als auch aktuelle Produktionen umfasst. Ein Großteil der Werke stammt aus österreichischen Sammlungen.

Otto Zitkos Werk geht immer wieder mit einem Wechsel der Bildträger sowie des Zeichen- und Malmaterials einher und umfasst frühe, pastos gemalte Öl-auf- Leinwandbilder, Ruß- und Hinterglasarbeiten, Holztafeln, großformatige Alutafeln und zahlreiche ortsbezogene Wandarbeiten. Der Bildträger Papier zieht sich durch sein gesamtes Schaffen und spannt einen Bogen von den frühen narrativen und subtil gearbeiteten Zeichnungen bis hin zu großformatigen, gestisch ausgeführten Blättern.

Otto Zitko, 1959 in Linz geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Msgr.-Otto-Mauer-Preis, den Preis der Stadt Wien für bildende Kunst und den Kulturpreis für bildende Kunst des Landes Oberösterreich.

Kuratorin: Hemma Schmutz

ERÖFFNUNG
Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr

KÜNSTLERGESPRÄCH & KATALOGPRÄSENTATION
Dienstag, 26. Juni, 19 Uhr
Kunstwissenschaftler Andreas Spiegl (Akademie der bildenden Künste Wien) spricht mit Otto Zitko über sein Kunstschaffen. Außerdem wird der Katalog zur Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert.
Kosten: nur Museumseintritt
Anmeldung erbeten


LENTOS Kunstmuseum Linz