2017

11.12.2016 – 19.01.2017

Aedes Architekturforum
Christinenstr.18-19
10119 Berlin

Vor 50 Jahren (1966) begann Eckhard Gerber in Meschede seine selbstständige Tätigkeit als freischaffender Architekt. Grundlage der Bürogründung mit dem Namen „Werkgemeinschaft 66“ waren gewonnene Wettbewerbe, an denen er schon während seines Studiums arbeitete. Über die vielen Jahre erfolgreicher Arbeit ist das Büro, das seit 1979 in Dortmund ansässig ist, stetig gewachsen. Gerber Architekten zählt heute rund 170 Mitarbeiter mit weiteren Büros in Hamburg, Berlin, Riad und Shanghai. 
 
Die Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum von Gerber Architekten präsentiert am Beispiel von ausgewählten Bauten die verschiedenen Strategien und Herangehensweisen des Büros, dessen erklärtes Ziel es ist, Orte zu schaffen, die die Menschen berühren und ihre Sehnsüchte wecken. Anhand von Zeichnungen, Modellen, Fotos, Renderings, Büchern und Filmen werden die Projekte im Kontext des jeweiligen Zeitgeistes und den immer wieder neuen Bauaufgaben aufgezeigt, die sich mit unterschiedlichsten städtebaulichen, funktionalen, kulturellen und gestalterischen Themen auseinandersetzen. Das Herleiten aus der Besonderheit des Ortes, seiner Geschichte, seiner Topographie und der umgebenden Bebauung, das Klima und die Erschließung, aber auch - und heute besonders - die energetisch-ökologischen Belange sind weitere wichtige Parameter in der jeweiligen Projektarbeit. Die Verknüpfung von Architektur und Landschaft bzw. dem Stadtraum steht dabei immer im Mittelpunkt der gestalterischen Arbeit. Dabei kann das Gebäude in die Landschaft oder den Stadtraum eingebettet sein, die Umgebung in das Gebäude hinein fließen oder über formulierte Blickbeziehungen eine Verbindung beider geschaffen werden. 
 
Gezeigt werden u. a.: die Staats- und Universitätsbibliothek in Göttingen 1993, das Harenberg City-Center in Dortmund 1994, die Neue Messe in Karlsruhe 2003, die Biologischen Institute der TU Dresden 2005, der RWE Tower Dortmund 2005, der U-Turm-Zentrum für Kunst und Kreativität in Dortmund 2010, die King Fahad Nationalbibliothek in Riad 2013, die Kopfbauten des Weltquartiers Wilhelmsburg in Hamburg 2014, die Justus-Liebig-Universität in Gießen 2016, das Koranmuseum in Al Madinah al Munawarah und die Haram Intermodal Metrostation in Riad/Saudi-Arabien, sowie das Bürogebäude HEHE Holdings in Taiyuan/China, die sich in Planung befinden.

Die Vernissage der Ausstellung findet am 09.12.2016 um 18:30 Uhr statt.
Zur offiziellen Eröffnung sprechen:
Dr. h.c. Kristin Feireiss vom Aedes Architekturforum in Berlin,
Prof. Frank R. Werner Architekturhistoriker, Universität Wuppertal,
Prof. Dr.-Ing. h.c. Volkwin Marg, gmp, von Gerkan, Marg und Partner Architekten in Hamburg sowie
Prof. Eckhard Gerber


 

 
02.12.2016 – 05.01.2017

AIT-ArchitekturSalon
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Das Büro JSWD Architekten um die vier Partner Jürgen Steffens, Olaf Drehsen sowie die Brüder Konstantin und Frederik Jaspert wurde 2000 gegründet. Das Streben nach konzeptioneller und formaler Klarheit zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bauvorhaben des Kölner Büros. Die Identität eines jeden Entwurfs entwickelt sich immer aus dem Spezifischen der Situation und dem Anspruch, das Selbstverständnis des Nutzers im Sinne einer Corporate Architecture widerzuspiegeln.
Die Ausstellung „hautnah“ zeigt – bildhaft abstrahiert – Fassadenausschnitte gebauter Projekte und den Planungsstand von zwei Bauvorhaben in München und Brüssel. Durch Ortsbezug und genaues Eingehen auf Funktionen und Nutzer entstehen individuelle Lösungen – Häuser mit schützender, intelligenter und effizienter „Haut“, die auch die Geschichte des Bauherrn erzählen soll.

hamburg.ait-architektursalon.de


Vernissage | 1. Dezember 2016 | 19:30 Uhr

Nach einigen einführenden Worten der Büropartner von JSWD, wird Prof. Volkwin Marg als Gastredner ein Grußwort sprechen.


Anmeldung mit vollständiger Anschrift und E-Mail-Adresse wird erbeten:
hamburg@ait-architektursalon.de


 
28.10.2016 – 09.02.2017

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48/49
10179 Berlin-Mitte

Die „Neuen Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, eröffnen Denkräume, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung wird am 27. Oktober um 19 Uhr eröffnet.
Es sprechen: Heiner Farwick, Präsident des BDA, Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und Matthias Böttger, Künstlerischer Leiter des DAZ.

Die Schau ist bis zum 09.02.2017, jeweils mittwochs bis sonntags von 15 bis 20 Uhr, im DAZ zu sehen. Anschließend ist sie in weiteren Städten zu Gast.

Publikation „Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen"

Ausstellung und Publikation von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen.

 
01.10.2016 – 15.01.2017

Bucerius Kunst Forum gGmbH
Rathausmarkt 2
20095 Hamburg

Wie keine andere Stadt hat Venedig die Künstler über Jahrhunderte herausgefordert. Ihre vom Meer durchdrungene Anlage und ihre auf den Canal Grande ausgerichtete kulissenhafte Prachtarchitektur vermitteln den Eindruck einer Inszenierung, die eine künstlerische Reaktion provoziert. Von 1500 bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts feierten die Maler Venedig als Stadt des Sehens: Wasser, Schiffe und Prozessionen boten einem großen Publikum immer ein Schauspiel. Nicht die Malerei der venezianischen Schule, sondern die intensive Erfahrung der Stadt und ihre malerischen Umsetzungen sind das Thema der Ausstellung. Sie zeigt, warum Venedig bis heute einer der inspirierendsten Orte ist. Mit der Biennale ist die Stadt nach wie vor Treffpunkt der Künstler.