Architektenkammer Berlin Alte Jakobstraße 149 10969 Berlin
In welchen Farben, Materialien und Strukturen äußert sich das Gemeinsame und das Spezifische der Metropolen Istanbul, Berlin und Rom? Worin offenbart sich Fremdes und Vertrautes und gibt es eine miteinander vergleichbare urbane Anatomie, die sich an den Oberflächen und Strukturen ablesen lässt? Dem sind Studierende des Fachbereichs Fotografie und Video der Fakultät für Kommunikation sowie der Fakultät für Architektur der Bahçesehir Universität Istanbul (BAU) gemeinsam nachgegangen. Während ihrer Studienaufenthalte in Rom und an der BAU International in Berlin entwickelten sie in mehreren Workshops Kriterien für die fotografische Untersuchung städtischer Phänomene. In einem Zeitraum von eineinhalb Jahren entstanden während mehrerer Exkursionen durch Istanbul, Berlin und Rom über 8000 Aufnahmen.
Unter der Kuration von Jochen Proehl, der das Projekt entwickelte und leitet, wird die Ausstellung über 20 Arbeiten als Fine Art Prints sowie mehrere umfangreiche Bildserien als Slide Shows auf acht Monitoren synchron präsentieren.
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Kommunikation der BAU Istanbul zeigt die Architektenkammer Berlin diese Ausstellung vom 8. Mai 2017 bis voraussichtlich Ende September 2017.
Technische Universität Graz Alte Technik HS 2, Rechbauerstr. 12/KG 8010 Graz, Österreich
Obwohl Raum nicht nur visuell, sondern mit allen Sinnen erlebt wird, bleiben diese in Entwurf und Rezeption von Architektur oft unberücksichtigt. GAM.13 Spatial Expeditions möchte diese Lücke schließen. Die Methode der Expedition ermöglicht dabei einen experimentellen Umgang und bietet die Chance, neue Erkenntnisse und Sichtweisen auf den gebauten Raum zu gewinnen. Dabei werden Techniken der Wahrnehmung aus Architektur, bildender Kunst, Musik und Tanz erprobt.
Moderation: Anselm Wagner Zum Heft: Irmgard Frank, Claudia Gerhäusser, Franziska Hederer Grußworte: Stefan Peters Buffet: AZ3 und AZ4
Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Karl-Tauchnitz-Str. 9-11 04107 Leipzig
2016 feiert das Landschaftsarchitekturbüro Topotek 1 sein 20-jähriges Bürojubiläum. Aus diesem Anlass erschien im September die Publikation Creative Infidelities. On the Landscape Architecture of Topotek 1, begleitet von einer Ausstellung in den Räumen des Landschaftsarchitekturbüros in Berlin. Das von Barbara Steiner herausgegebene Buch stellt Ansätze und Methoden von Topotek 1 anhand von zehn für das Büro wichtigen Arbeiten im Detail vor. Partner aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, private und öffentliche Auftraggeber, Fachplaner, und Projektmanager blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsamen Projekte.
Am 26.4. spricht Martin Rein-Cano mit Barbara Steiner über das Buch in der GfZK Leipzig.
Weitere Veranstaltungen von Topotek 1 Vorträge von Martin Rein-Cano:
27. April: Kongress Zukunft Stadt@GRÜNBAU in Berlin / 15.45 Uhr, Martin Rein-Cano, „Stadt als Bühne“ Wenn die Stadt eine Bühne wäre, wäre die Möbel wohl die Protagonisten. Die Wahl des passenden Stadtmobiliars entscheidet oft darüber, ob ein Stadtraum angenommen wird oder nicht. Es muss nicht nur funktionieren, sondern auch noch eine gute Figur machen. Doch was braucht der urbane Raum an Objekten? Und wie sehen diese im 21. Jahrhundert aus?
Leibniz Universität Hannover Fakultät für Architektur und Landschaft Vorlesungssaal C050 Herrenhäuser Straße 8 30419 Hannover
In Zukunft: Wohnen erforscht das Institut um Prof. Jörg Friedrich Formen und Möglichkeiten des zukünftigen Wohnens. Ging es in der vorangegangenen, Aufsehen erregenden Veröffentlichung Refugees Welcome noch weitgehend um die temporäre Unterbringung von unmittelbar Bedürftigen, so befasst sich Zukunft: Wohnen in einem nächsten Schritt mit Entwürfen für eine sozial verträgliche, integrative und kooperative Stadt.
Programm
Podiumsdiskussion zum Thema Zukunft: Wohnen - Migration als Impuls für die kooperative Stadt mit folgenden Gästen: Amelie Deuflhard, Kampnagel (Hamburg) - Künstlerische Leitung / Intendantin Kay Marlow – MOSAIK architekten bda - partnerschaftsgesellschaft mbb (Hannover) Maher Daboul – Student der Fakultät für Architektur und Landschaft (Hannover) Magdalena Janyska – Sozialarbeiterin in der Unterkunft Steigerthalstraße Hannover Professor Jörg Friedrich – Institut für Entwerfen und Gebäudelehre der Fakultät für Architektur und Landschaft Anschließender Umtrunk an der DiBar der Fachschaft
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz im Brückenturm Im Brückenturm | Rheinstraße 55 55116 Mainz
Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Die stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren entwickeln sich jedoch konträr dazu. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros veranschaulichen Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze. Die Ausstellung „Bezahlbares Wohnen” – auf Initiative der emag GmbH nach Mainz geholt – entstand auf Grundlage des Buches Bezahlbar. Gut. Wohnen. Strategien für erschwinglichen Wohnraum (Dömer, Drexler, Schultz-Granberg). Die Präsentation im Zentrum Baukultur ermöglichen die Stadt Mainz, Wohnbau Mainz GmbH, emag GmbH und das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen.
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 25. April 2017, 18.30 Uhr.
Begrüßung Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Vorsitzender „Bündnis für das Wohnen in Mainz”
Einführung „Strategien und Muster bezahlbaren Wohnens” Joachim Schultz-Granberg und Klaus Dömer
Gesprächsrunde „Bündnisse für das Wohnen” Martin Dörnemann, Geschäftsführer emag GmbH Herbert Sommer, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz Gerold Reker, Präsident Architektenkammer Rheinland-Pfalz Thomas Will, Geschäftsführer Wohnbau Mainz GmbH
Moderation Alexandra May, Immobilienökonomin (ebs)
Veranstalter AIT ArchitekturSalon Stadt Mainz, Wohnbau Mainz GmbH, emag GmbH und das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bündnis‘ für bezahlbares Wohnen und Bauen
NOON Café Bar Foyer Theater Bremen / Kleines Haus Goetheplatz 1–3 / Innenhof 28203 Bremen
BUILDING PLATFORMS Entstehungsorte schaffen
Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.
BUILDING PLATFORMS schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.
Buchvorstellung: Dienstag, 11.04.2017, 18 Uhr – im Anschluss gibt es Musik!
Buchhandlung Pro qm Almstadtstraße 48-50 10119 Berlin
Der ländliche Raum verändert sich rasant. Einst isoliert, ist er nun durchzogen von globalen und regionalen Strömen von Menschen, Waren und Informationen und eng mit den Ballungszentren verbunden. Zugleich sind Schrumpfung und strukturelle Problemen infolge des demografischen Wandels ein Problem. Diesen Tendenzen gehen ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis in einem Gespräch nach. Welche Zukunft haben Dörfer und Kleinstädte in einer sich urbanisierenden Welt? Welche Potenziale und Herausforderungen bringt die Transformation mit sich? Und wie können Stadt-Land-Beziehungen nachhaltig gestaltet werden?
Wir laden herzlich dazu ein, in den Dialog über Stadt und Land mit uns einzutreten und (neue) Visionen des Ruralen zu erdenken.
Mit: Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow (Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig) Doris Kleilein (Bauwelt) Dirk Neumann (Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig) Prof. Christiane Sörensen (Landschaftsarchitektur, HCU Hamburg) Prof. Dr. Eckart Voigts (Englisches Seminar, Literatur- und Kulturwissenschaften, TU Braunschweig)
NEUE SCHULE FÜR FOTOGRAFIE Brunnenstrasse 188-192 10119 Berlin
Ausstellung mit Buchveröffentlichung von Frank Peter Jäger mit Arbeiten von: Nadine Blanke, Carsten Horn, Thilo Mokos, Alexander Nicolussi
Iniitiert durch Frank Peter Jäger präsentieren eine Absolventin und drei Absolventen der NEUEN SCHULE FÜR FOTOGRAFIE Fotoarbeiten, die im Rahmen des Buchprojekts entwickelt wurden.
Die Ausstellung „BERLIN — Urbane Textur einer Großstadt“ entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie und dem Autor Frank Peter Jäger. Sein Buch Berlin — Die Schönheit des Alltäglichen war Ausgangspunkt der fotografischen Beschäftigung mit Stadtlandschaft und Alltagsarchitektur Berlins. Nicht ganz alltäglich war dabei der Weg zu den Bildern: Der Herausgeber schlug Themen und konkrete Motive im Sinne des Buchkonzeptes vor, die die Fotografinnen und Fotografen in ihrer eigenen Weise umsetzten. Die subjektive Herangehensweise und Brechung der Bildideen empfanden alle Beteiligten als bereichernd. Von den vielen Aufnahmen fanden mehr als einhundert Eingang ins Buch.
Das Buch Berlin — Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt von Frank Peter Jäger ist ein Stadtführer der anderen Art: Er führt nicht zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, sondern lenkt den Blick auf Alltagsästhetik und Details der Stadtlandschaft. Es zeigt neben Erinnerungsorten auch die strenge Klarheit der Berliner Straßen und das Mietshaus als kleinste Einheit des Urbanen, dessen scheinbar uniformer Typus sich aus der Nähe als erstaunlich vielseitig erweist. Die vom Herausgeber und seinen Co-Autoren verfassten Beiträge widmen sich diesen Alltagsarchitekturen, die die Identität und das Gesicht der Stadt prägen, und die es zu bewahren gilt.
MAKK Museum für Angewandte Kunst An der Rechtschule 50667 Köln
Seit seiner Gründung am 6. Oktober 1907 hat sich der Deutsche Werkbund mit zentralen Fragen des Wohnungsbaus auseinandergesetzt. Rund 90 Jahre später will der Werkbund Berlin sich erneut am städtebaulichen Diskurs beteiligten und Antworten für den zeitgenössischen Wohnungsbau liefern. Am Berliner-Spreebord soll unter der Leitung des WerkBundes in Berlin ein 2,8 Hektar großes Tanklager neu bebaut und so gleich ein ganzes Viertel in Charlottenburg-Nord wieder an die Stadt angebunden werden.
Drei beteiligte Architekten, einschließlich der treibenden Kraft des Projektes, Paul Kahlfeldt, kommen ins MAKK nach Köln, um das Vorhaben sowie deren Entwürfe in Köln vorzustellen und um darüber miteinander zu sprechen. Zukunft bauen!
Donnerstag, 30. März 2017 19:00–22:00 Uhr
Referenten Prof. Dr. Paul Kahlfeldt, Petra und Paul Kahlfeldt Architekten, Berlin, Vorsitzender des Deutschen Werkbundes Christoph Ingenhoven, ingenhoven architects, Düsseldorf Prof. Arno Brandlhuber, Brandlhuber+ Architekten und Stadtplaner, Berlin
Moderation/Leitung Andreas Grosz, KAP Forum
Begrüßung Dr. Petra Hesse, Direktorin, MAKK Museum für Angewandte Kunst, Köln
Wandelhalle des Landtags NRW Platz des Landtags 1 40221 Düsseldorf
Von 29. März bis 9. April 2017 zeigt das M:AI NRW seine Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ in der Wandelhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Nach dem ersten Spielort in Köln im Jahr 2016 ist dies nun die zweite Station der Ausstellung.
Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes sind „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft wieder zu einer Mangelware geworden. Und das nicht erst seitdem mehr Menschen nach Deutschland flüchten. Die Gründe dafür sind vielfältig: der gesunkene Bestand im sozialen Wohnungsbau; gestiegene Standards und Baukosten; Grundstücke sind ein rares Gut – insbesondere in den Städten, in denen immer mehr Menschen leben möchten. Wie etwa in den Kommunen entlang der Rheinschiene. Hinzu kommt: Heute beanspruchen wir pro Kopf fast vier Mal so viel Wohnfläche wie um das Jahr 1900. Im Zeitalter der Digitalisierung rücken Arbeiten und Wohnen wieder enger zusammen und veränderte Familienstrukturen sowie Lebensstile erfordern andere Grundrisslösungen als „Küche. Diele. Bad“.
Einen Blick auf all diese Facetten des Wohnens wirft das M:AI mit „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“. So verdeutlicht die Ausstellung in der Wandelhalle des Landtags NRW wie Wohnbau umgesetzt wird und welche Wechselwirkungen bestehen. Aufgrund des eingeschränkten Platzes sind in der Ausstellung im Landtag drei von fünf Modulen zu sehen. Ergänzt wird dafür die Ausstellung mit 20 Thesen zum Thema Dichte und Urbanität von der Architektenkammer NRW.