2017

vhw-Studie „Stadtmacherinnen und Stadtmacher“

Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse

28.02.2017, 08:30 – 21:00 Uhr

„Aquarium“ am Kotti
narrativ e.V.
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Nach Abschluss der vhw-Studie "Stadtmacherinnen und Stadtmacher", welche die zunehmende Vielfalt der Berliner Stadtentwicklungsakteure in den Blick nimmt, werden die Ergebnisse vorgestellt.
Ziel der vhw-Studie war es, Handlungsempfehlungen für gelingende Kooperationen mit den aktuell fünf untersuchten Berliner Stadtentwicklungsinitiativen zu entwickeln. Das erfordert, Veränderungen und Veränderungsbedarfe formeller und informeller Schnittstellen mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürgern auch zu benennen. Denn nur mit diesem Wissen ist es möglich, die Ressourcen dieser neuen zivilgesellschaftlichen Akteure auszuloten und ihre Innovationen für Stadtentwicklungsprozesse wirksam zu erschließen.

Die Veranstaltung wird organisiert vom vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. in Kooperation mit DESI und L.I.S.T. GmbH

Anmeldung


 
25.02.2017 – 19.03.2017

KAZimKUBA Kasseler Architekturzentrum im Kulturbahnhof
Rainer-Dierichs-Platz 1, Querhalle (gegenüber Gleis 8)
34117 Kassel

Die „Neuen Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, eröffnen Denkräume, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung wird am 24. Februar um 19 Uhr im KAZimKUBA eröffnet.
Es sprechen: Barbara Ettinger-Brinckmann, Vorsitzende des KAZimKUBA e. V., Kai Koch, Koch Panse Architekten BDA, Vizepräsident des BDA, Hannover, Olaf Bahner, Bund Deutscher Architekten BDA, Berlin

Die Schau ist bis zum 19. März 2017, Mi bis Fr: 17–20 Uhr, Sa und So: 16–19 Uhr zu sehen. Anschließend ist sie in weiteren Städten zu Gast.

Publikation Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.


Begleitveranstaltung am Dienstag, 14. März 2017, 19:30 Uhr
Es diskutieren zum Thema „Das Kasseler Modell – Von der Flüchtlingsunterkunft zur Mietwohnung“:
Peter Ley (Geschäftsführer GWG, Kassel), Christof Nolda (Stadtbaurat der Stadt Kassel) und Matthias Rottmann (DeZwarteHond, Köln Groningen Rotterdam).


Anschließend ist die Ausstellung vom 5. April bis 7. Mai 2017 im Neuen Museum Nürnberg zu Gast, danach in Köln, Dresden, Linz. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.

 

Annett Zinsmeister: Urban Shelter?

Ausstellung | Installation

23.02.2017, 19:00 Uhr

BNKR, München |
Kornhaus. Städtische Galerie, Kirchheim/Teck |
Galata Greek School, Istanbul |
MUSEUM RITTER, Waldenbuch

23. Februar 2017, 19.00 Uhr
Raum - Stadt - Sicherheit?
Gesprächsrunde mit Stefan Kaufmann und Annett Zinsmeister
Moderation: Katharina Boesch, section.a

Im Rahmen von Annett Zinsmeisters Ausstellung „Urban Shelter?“ findet am Donnerstag, den 23. Februar 2017 ein Gespräch zu den Themen Raum, Stadt und Sicherheit statt. Der Soziologie Stefan Kaufmann setzt sich in einem Impulsreferat mit Aspekten von Sicherheit im städtischen Raum und der Verletzlichkeit der modernen Gesellschaft auseinander. Im anschließenden Gespräch mit Annett Zinsmeister werden Fragen nach der Gegenwart und Zukunft der Sicherheitsanforderungen diskutiert: Vor welchen Formen der Bedrohung müssen wir uns heute schützen? Können gebaute Räume da noch Schutz bieten? Oder funktionieren Schutzmaßnahmen allein auf technologischer Basis? Können Kunst und Ästhetik einen Beitrag zu derart existentiellen Fragestellungen leisten? Wenn ja, welchen?

„Annett Zinsmeister: Urban Shelter?“
Ausstellungsdauer: 30.09.2016 bis 26.02.2017
Ort: BNKR, Ungererstraße 158, 80805 München
www.bnkr.space/annett-zinsmeister

 
10.02.2017 – 23.02.2017

CLB Berlin
Aufbau Haus Moritzplatz
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Europan ist die größte Wettbewerbsinitiative für junge Architekten und Planer. Im Zwei-Jahres-Rhythmus ruft Europan die junge Generation auf, sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung auseinanderzusetzen und für ausgewählte Situationen an verschiedenen Orten in ganz Europa visionäre Ideen und strategische Konzepte zu entwickeln.

Das CLB Berlin im Aufbau-Haus zeigt nun in einer Ausstellung die Ergebnisse des 13. Europan-Verfahrens in Deutschland und Polen.

Mit den Schwerpunkten Self-Organisation – Sharing – Process wurde in Europan 13 der begonnene Diskurs über die „Stadt im Wandel“ weitergeführt, hin zu mehr Selbstorganisation, zu neu interpretierten Formen des Teilens und zu offenen Planungsprozessen, die Akteursvielfalt ermöglichen und flexibel auf die sich ändernde urbane Kultur reagieren können. Resilienz im Kontext sich grundlegend wandelnder Stadtstrukturen war ebenso Thema wie die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Stadtgesellschaft oder die Auseinandersetzung mit neuen Methoden einer Stadtökonomie vor dem Hintergrund von begrenzten Ressourcen und Energiewende. An 49 Standorten in 15 Ländern Europas ging es um ein Weiter- und Neudenken des Bisherigen, um Entwürfe für die künftige Stadt in Europa.


Deutsche Eröffnungsveranstaltung zu Europan 14: Productive Cities
24. Februar | 10:00–18:00 | ebenfalls im CLB Berlin


E-Book EUROPEAN URBANITY – THE ADAPTABLE CITY Results of Europan 12 & 13 in Austria
Die Publikation EUROPEAN URBANITY – THE ADAPTABLE CITY, Results of Europan 12 & 13 in Austria präsentiert 40 internationale Projekte aus zwei Wettbewerbsrunden für neun Standorte in sechs österreichischen Städten: Amstetten, Bruck/Mur, Graz, Linz, St Pölten und Wien – sechs erste Preise, neun zweite Preise, fünf besondere Erwähnungen sowie 20 in die engere Wahl gekommene Projekte. Darüber hinaus reflektiert Jens Metz, Architekt und Stadtplaner in Berlin und Mitglied des technischen Komitees von „Europan“, das Konzept der Anpassbarkeit als innovative Triebkraft für die Entwicklung europäischer Städte.

 
25.01.2017, 12:30 Uhr

Leibniz Universität Hannover
Fakultät für Architektur und Landschaft
Herrenhäuserstr. 8
30419 Hannover

Vorstellung des Buches Territories – Rural-urban Strategies im Rahmen des Hochschuldialogs Südeuropa des DAAD, Kooperation der Leibniz Universität Hannover mit der Universität Palermo, Vortrag von Jörg Schröder und Maddalena Ferretti

Territories – Rural-urban Strategies untersucht Dynamiken von Stadt-Land-Räumen in einer Entwurfsperspektive. Wahrnehmung und Begriffe der Überlagerung von Stadt und Land benötigen eine Auffrischung, um Visionen räumlicher Zukunft diskutieren zu können. Im Gegensatz zu überholten dystopischen Konzepten von Urban und Rural zielt Territories auf rural-urbane Schnittstellen – in Raum, Funktion und Bedeutung – ab. Wie kann für diese neue Perspektive implizites Wissen systematisch genutzt werden, und wie kann Wissen durch Entwurf gewonnen werden? Wie kann dieser Ansatz dazu beitragen, Entwicklungsstrategien neu auf Orte und Raum zu beziehen, sowohl im Hinblick auf öffentliches Bewusstsein als auch auf zunehmend separierte Fachpolitiken?
Territories – Rural-urban Strategies stellt für diese Diskussion aktuelle Entwurfs- und Forschungspositionen in Städtebau, Landschaft und Architektur aus Italien, Spanien und Deutschland vor, mit Beiträgen von u. a. Manuel Gausa, Mosè Ricci und Carles Llop. Grundlage dafür ist eine Konferenz im April 2016 im Rahmen des „Hochschuldialogs Südeuropa“ des DAAD, als Kooperation der Abteilung für Regionales Bauen und Siedlungsplanung der Leibniz Universität Hannover mit dem Fachbereich Architektur der Universität Palermo.

 
25.01.2017 – 23.04.2017

IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst
Rotenberg 12
4700 Eupen, Belgien

Der in New York lebende Künstler Christoph Gielen ist bekannt für atemberaubende Aufnahmen aus höchsten Höhen. Sie zeigen amerikanische Städte in ihrer geometrischen Perfektion und Autobahnen als mäanderndes Netz. Diese Aufnahmen sind aber mehr als nur schöne Bilder. Es sind formale Studien unserer Aneignung des Raumes und der Auswirkungen eines exzessiven Expansionsdrangs auf unsere Lebensräume. Seit Anfang des Jahres befinden sich Teile der Serie Ciphers als Dauerleihgabe im ikob und werden erstmals in Belgien ausgestellt.


 
20.01.2017 – 04.03.2017

Architektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

11 Künstler stellen in Bildern Projekte des Architekturbüros Tchoban Voss Architekten dar: Auf den ersten Blick haben die Bilder nichts gemeinsam – außer der Darstellung von Architektur. Mal betont vordergründig oder lediglich als Kulisse, mal mit Blick auf die Gesamtkomposition oder mit feinen Fassadendetails als Mittelpunkt. Trotzdem gibt es eine Klammer, die alle Arbeiten zusammenhält: Sie sind Abbilder, die gleichzeitig sowohl als auch originalgetreu sind. Ein weiteres Fundament ist die Architektursprache selbst: Sergei Tchobans im Verlaufe von 20 Jahren entstandener beachtlicher Beitrag für die Stadt Berlin.

Das Berliner Büro von Tchoban Voss Architekten wurde 1996 eröffnet. Seit dem hat Sergei Tchoban hier zahlreiche Neubauten entworfen, geplant und realisiert, darunter das Kino Cubix am Alexanderplatz, das Quartier DomAquarée, das Hotel nhow Berlin am Osthafen, die Synagoge in der Münsterschen Straße und das Wohnhochhaus Living Levels an der Spree.


Architektur Galerie Berlin


Valerij Koshljakov  Brodski
(Valerij Koshljakov / Brodski)

 
19.01.2017, 19:00 Uhr

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48/49
10179 Berlin-Mitte

Y-Table Talk im Rahmen der Ausstellung „Neue Standards”

Wir leben in Watte gewickelt, vermeintlich gepolstert durch ein Geflecht technischer Standards und Normen. Fast unisono werden sie als zu teuer, zu restriktiv und zu innovationsfeindlich beurteilt. Ohnehin erweisen sich die mit Standardvorgaben beschriebenen Wohntypologien als überholt.
Welche Standards sind nach einem gedanklichen „Re-Set“ für den Wohnungsbau sinnvoll und wünschenswert? Über welche Programmatik müssen Standards heute verfügen, damit Wohnen bezahlbar bleibt, damit Menschen an ihrer Stadt teilhaben können und das Wohnen als architektonischer Raum begeistert?

Es diskutieren: Matthew Griffin, Deadline Architects, Berlin, Antje Osterwold, Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA, Weimar, Michael Sachs, Staatsrat a. D., Hamburg, und Dr. Jochen Lang, Abteilungsleiter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin zusammen mit Matthias Böttger, künstlerischer Leiter des DAZ und Kai Koch, Koch Panse Architekten BDA, Vizepräsident des BDA, Hannover

Die Veranstaltung beginnt mit einer Kuratorenführung durch die Ausstellung.

Die Ausstellung wurde verlängert und wird nun noch bis zum 09.02.2017, jeweils mittwochs bis sonntags von 15 bis 20 Uhr, im DAZ zu sehen sein. Anschließend ist sie in weiteren Städten zu Gast.

Publikation „Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen"

Ausstellung und Publikation von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen.

 
17.01.2017, 19:30 Uhr

Leibniz Universität Hannover
Fakultät für Architektur und Landschaft
Herrenhäuser Str.8
30419 Hannover
Foyer

HOCHWEIT, das Jahrbuch der mit Spitzenrankings ausgezeichneten Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover, gibt jährlich Statements zur aktuellen Lehre und Forschung. Als Sprachrohr für die Fakultät mit ihren neun Instituten zeigt es die Effizienz und bereichernde Kraft interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Thematischer Schwerpunkt des Bands 16 ist das MODELL mit seinen vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten für die Studiengänge an der Fakultät. Mittels der Dokumentation zahlreicher Entwurfs- und Lehrveranstaltungen, Forschungsaktivitäten, Vorträge, Exkursionen, Workshops sowie Ausstellungen und Fachdiskussionen wird das vergangene Jahr der Fakultät reflektiert.
Mit Beiträgen von Mirco Becker,Klaus Madlowski und Manfred Schomers.

Die Veranstaltung findet im Anschluss an die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christian Albert (Institut für Umweltplanung) mit dem Thema "Neue Perspektiven für Forschung und Praxis" statt.

Sowohl die Antrittsvorlesung als auch die feierliche Vorstellung des Jahrbuchs sind frei und öffentlich zugänglich.

Vortrag: Di. 17. Januar 2017 18:00h, Fakultät für Architektur und Landschaft, Herrenhäuser Str.8, 30419 Hannover, Hörsaal C050

Book Release: Di. 17. Januar 2017 19:30h, Fakultät für Architektur und Landschaft, Herrenhäuser Str.8, 30419 Hannover, Foyer

 
16.01.2017, 20:00 Uhr

Kreuzberger Salon
Fontanepromenade 3
10967 Berlin

In Dörfern, abseits der Metropolen, an entlegenen Orten findet ein großer Teil der Arbeit von Myvillages statt. Die International Village Show bringt an einem Ort zusammen, was gleichzeitig weit entfernt voneinander produziert, gezeigt und befragt wird: am Montag im 62. Kreuzberger Salon. Mit Borschtsch und International Schnaps Bar.


www.kreuzbergersalon.de

Anmeldung bitte bis Samstag, den 14. Januar.


Die International Village Show ist eine umfassende Werkschau und Monografie der internationalen Künstlerinnengruppe Myvillages, die von Wapke Feenstra (Rotterdam), Kathrin Böhm (London) und Antje Schiffers (Berlin) gegründet wurde. Fokus ihrer Auseinandersetzung sind der ländliche Raum als zeitgenössischer kultureller Raum sowie historische und gegenwärtige Stadt-Land-Beziehungen. Selbst auf dem Lande aufgewachsen, arbeiten die Künstlerinnen seit 2003 in ländlichen Gegenden in und außerhalb Europas an Ausstellungen, Workshops und Kooperationen, in denen lokale Produktion und Kultur noch eine andere Bedeutung erfahren kann, als es beispielsweise in Städten der Fall ist. Die Projekte bestehen oft langfristig, sie wirken in vorhandene Prozesse ein und erzeugen Aufmerksamkeit, Umdenken und Handeln.
Leitfaden für das Buch ist Myvillages zweiährige Einzelausstellung „International Village Show” in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (2015–16). Im eigens umgebauten Gartenhaus zeigt die Ausstellung einen umfassenden Überblick der abwechslungsreichen Arbeit weltweit.