2017

22.06.2017 (14:00) – 16.07.2017 (19:00)

CLB Berlin
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wird durch Vertreter_innen der Politik, die beteiligten Architekten sowie die Geschäftsführung der Bonava Deutschland eröffnet.

Aufbau Haus am Moritzplatz

 
20.06.2017, 09:30 – 16:00 Uhr

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48-49
10179 Berlin

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung VBE engagieren sich gemeinsam für einen zukunftsfähigen Schulbau. Anlässlich des Erscheinens der 3. Auflage der „Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland" findet am 20. Juni ein Symposium im DAZ statt. Auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Vorgaben und Voraussetzungen sollen Forderungen zu notwendigen Kriterien zur Vergabe der Bundes-Fördermittel mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

Das komplette Programm kann auf der Website des Bundes Deutscher Architekten heruntergeladen werden; um Anmeldung bis zum 31. Mai wird gebeten: anmeldung@bda-bund.de


 
01.06.2017, 19:00 Uhr

Architekturforum Zürich
Brauerstrasse 16
8004 Zürich
Schweiz

Der Architekturjournalist Frank Peter Jäger stellt im Gespräch mit Caspar Schärer (Architekturkritiker u. Generalsekretär des BSA) und Jacqueline Parish (Stadt Zürich, Tiefbauamt) sein soeben erschienenes Buch vor. „Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt” betrachtet mit seinen Fotos und Essays den Stadtraum einmal nicht aus soziologischer oder planerischer Warte, sondern dokumentiert am Beispiel Berlins seine materiellen Qualitäten und Details; dieser Atlas der städtischen Dinge ist geleitet von der These, dass solche Materialien, Mobiliars und Alltagsarchitekturen die Identität einer Stadt ausmachen. Je mehr davon in planerischem Erneuerungseifer verändert wird, desto mehr droht eine Stadt ihr Gesicht zu verlieren.
Anknüpfend an Beispiele aus dem Buch wird im Gespräch mit Jacqueline Parish die Brücke geschlagen zum Zürcher Stadtraum, seiner Materialität und Gestaltungspraxis.

Architekturforum Zürich

Die Teilnehmer:
Jacqueline Parish, Landschaftsarchitektin MAS LA, Raumplanerin NDS ETH, Leiterin Fachbereich Stadtraum beim Tiefbauamt der Stadt Zürich
Caspar Schärer, dipl – Arch. ETH, Architekturkritiker, Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten, langjähriger Redakteur der Zeitschrift „Werk, Bauen und Wohnen“
Frank Peter Jäger, Dipl.-Ing. Stadtplanung, Architekturjournalist, Redakteur im Bereich Kommunikation des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA)

 
31.05.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Salon Freiraum Weberplatz
Informationszentrum der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 (ehem. Haus der Begegnung)
Weberplatz 1
45127 Essen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

Building Platforms schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.

www.essen.de/veranstaltungen

 
30.05.2017, 18:30 Uhr

Fachhochschule Kärnten
Campus Spittal, HS 115
Villacher Straße 1
9800 Spittal
Österreich

Impulsvortrag im Rahmen von "alles Spittal" mit Kristien Ring zum Thema „SELF MADE CITY - Future Urban Living“

Spittal an der Drau ist eine Mittelstadt deren es viele gibt. Historisch bedeutsam, später gewachsen, dem Auto angepasst und durch das Konsumverhalten unserer heutigen Gesellschaft zu einem verwechselbaren Etwas geworden. Sie steht damit (leider) nicht alleine da. Dies kann ihr zum einen die Legitimation geben so weiterzumachen, in der Menge ähnlicher österreichischer und mitteleuropäischer Schicksalen zu verschwinden und darauf zu hoffen, dass es besser wird…?!
Es könnte aber auch der sogenannte Wake-up-Call sein und der Aufruf das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sein Bestes zu geben, besser zu werden…?! Was soll es sein, liebes Spittal?

www.fh-kaernten.at

 
18.05.2017 – 16.06.2017

AIT-ArchitekturSalon Köln

Vogelsanger Straße 70


50823 Köln


Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Zuerst war sie in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA und im Neuen Museum Nürnberg zu Gast, ab dem 19. Mai ist sie im AIT-ArchitekturSalon Köln zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.

Vernissage am 18. Mai 2017, 19:30 Uhr
Zur Eröffnung sprechen:
Kristina Bacht (Leiterin des AIT ArchitekturSalons)
Heiner Farwick (Präsident des BDA)
Peter Berner (Vorsitzender des BDA NRW)
Reinhard Angelis (Vorsitzender des BDA Köln)
und Matthias Böttger, Künstlerischer Leiter des DAZ, gibt eine Einführung in die Ausstellung.

Begleitveranstaltungen

Montag, 22. Mai 2017, 19.30 Uhr | BDA-Montagsgespräch
„Wem gehört der Baugrund? Genossenschaften und ihre Bedeutung für kostengünstigen Wohnungsbau“
mit Matthew Griffin (Deadline Architects, Berlin), Pascal Müller (Müller Sigrist Architekten, Zürich), Res Keller (Mitgründer und bis 2016 Geschäftsführer der Genossenschaft Kalkbreite, Zürich) und Mathias Metzmacher (BBSR, Leiter Referat Wohnen und Gesellschaft, Bonn)
Moderation: Frauke Burgdorff (Burgdorff Stadt, Bochum)

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19.30 Uhr | welovearchitecture
„Neues Wohnen und Arbeiten in der Nachbarschaft Samtweberei – Start einer Projektreihe“
mit Henry Beierlorzer (Geschäftsführer Nachbarschaft Samtweberei, Krefeld)

Weitere Ausstellungsorte

Anschließend ist die Ausstellung in Dresden und in Linz zu Gast. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.

Dresden, Zentrum für Baukultur Sachsen – ZFBK, 7. Juli bis 10. August 2017
Eröffnung: Donnerstag, 6. Juli 2017, 19 Uhr

2018: Linz, München, Bremen

 
12.05.2017, 17:00 – 21:00 Uhr

Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

AKTIONSTAG
bei Never Stop Reading in Zürich

Im Rahmen unserer gemeinsamen Aktion Communicating Architecture möchten wir Sie ganz herzlich zum großen Aktionstag in der neuen Buchhandlung Never Stop Reading in Zürich am Freitag, den 12. Mai einladen!

17 bis 18 Uhr:
Christophe Girot (ETH Zürich): Der ländliche Raum als Ausgangspunkt urbaner Transformationen – zur Buchreihe Landscript

18 bis 18.30 Uhr:
Kashef Chowdhury: Vortrag The Case of the Non-Urban:
Ruralism, Rurbanism and Other Proposals sowie Buchvernissage:
Kashef Chowdhury – Dhaka: Memories or Lost

19 bis 21 Uhr:
Caspar Schärer diskutiert neue Wohnformen mit
Ursula Kleefisch-Jobst vom M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Ko-Herausgeberin Alle wollen wohnen – Gerecht. Sozial. Bezahlbar
Peter Haslinger von der Leibniz Universität Hannover, Ko-Herausgeber Zukunft: Wohnen. Migration als Impuls für die kooperative Stadt
Andreas Hofer Leiter Forschung und Innovation Baugenossenschaft mehr als wohnen
Sabine Wolf, Stadtplanerin und Mitinitiantin des genossenschaftlichen Wohnprojekts Kalkbreite in Zürich (2007-2016)
Pablo Garrido Arnaiz und Francisco Moura Veiga vom Kollektiv CARTHA

Anschließend Buchvernissage: CARTHA – On Making Heimat und Apero

Die Buchhandlung finden Sie in der Spiegelgasse 18 / Untere Zäune.
www.neverstopreading.com

Folgen Sie #CommunicatingArchitecture auf Facebook und Twitter für Neuigkeiten rund um die gemeinsame Aktion der Verlage Park Books und JOVIS!

Pünktlich zur Veranstaltung haben wir jetzt auch eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

EXPERIMENT­DAYS 17

Veranstaltungsreihe

11.05.2017 – 13.05.2017

Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Inklusive (Wohn)Projekte, Kooperationen und eine neue Gemeinwohlorientierung
WOHNPROJEKTETAGE BERLIN

Die ​EXPERIMENTDAYS ​vermitteln seit 2003 die Themen gemeinschaftliche Wohnprojekte, CoHousing, bezahlbares Wohnen, Baugemeinschaften und Genossenschaften, verbunden mit Nachhaltigkeit in gemischten Nachbarschaften für alle.
Selbstorganisierter, gemeinschaftlicher und experimenteller Wohnungsbau ist mit seinen Qualitäten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Inklusive (Wohn)Projekte könnten der wachsenden Stadt helfen, die steigende Nachfrage zu bewältigen, sowie weiterhin eine bedarfsorientierte und nachhaltige Wohnraumversorgung zu gewährleisten. Wie jedes Jahr bieten unterschiedliche Veranstaltungsformate wie die Eröffnung, die WohnProjekteBörse und Info-Runden, Möglichkeiten sich zu informieren, zu vernetzen und sich über neue Ideen und Kooperationen auszutauschen.

Programm:

Donnerstag, 11.05.2016 | 19:00-21:00
Eröffnung
Friedrich-Ebert-Stiftung Forum Berlin

Freitag, 12.05.2016 | 16:00-19:00
BESICHTIGUNGEN

Samstag, 13.05.2016 | 10:00-16:00
WOHNPROJEKTETAG mit Info-Runden, LeseLounge, Kinderprogramm
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Darüber hinaus findet im Oktober 2017 (06.-08.10.) eine ​Konferenz zum Thema „European CoHousing” mit internationalen Partner_innen in Berlin ​statt:
INTERNATIONALE KONFERENZ / INTERNATIONAL CONFERENCE – „European CoHousing”
Buchpräsentation und Ausstellung „CoHousing Inclusive” / Book Launch and Exhibition „CoHousing Inclusive”
Weitere Details und Veranstaltungsinformationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Kontakt + Infos + Anmeldungen:
Dr. Michael LaFond & Camilla Warmedinger
experimentdays.de
post@experimentdays.de


Koordiniert von: id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit

 
11.05.2017 – 24.05.2017

Foyer der Universitätsbibliothek
Steubenstraße 6
99423 Weimar

Ab Donnerstag, 11. Mai 2017 ist im Foyer der Universitätsbibliothek Weimar eine Ausstellung der beiden Fotografen Stefan Boness und Martin Makleschka zu sehen. Unter dem Titel „Von Platten und Ideen“ setzen sich die beiden Künstler in ihren Arbeiten mit dem baulichen Erbe der DDR in den Großwohnsiedlungen zum Beispiel in Hoyerswerda, Cottbus und Eisenhüttenstadt auseinander. Ihre Werke treten in der aktuellen Ausstellung in einen Dialog, wobei die Künstler ganz unterschiedliche Perspektiven wählen. Einerseits thematisieren sie den Verlust eines identitätsstiftenden Lebensraums, anderseits die städtebaulichen Herausforderungen, denen sich ostdeutsche Städten als Folge der Abwanderungen stellen müssen.

Stefan Boness, 1963 in Bad Schwartau geboren, lebt und arbeitet heute als Fotojournalist in Berlin und Manchester. Seine Fotos haben verschiedene Preise gewonnen, darunter den World Press Photo Award.

Martin Maleschka, geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, fotografiert seit Jahren die Großsiedlungen ostdeutscher Städte. Er gehört zu der Generation, die mit der Architektur der Moderne groß geworden ist.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Graduiertenkollegs „Identität und Erbe“ der Bauhaus-Universität Weimar und der TU Berlin gezeigt. Das Kolleg erforscht, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die komplexe Beziehung kulturellen Erbes und gesellschaftlichen Wandels.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:30 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr

 

GAM.13 Spatial Expeditions

Auslese, Präsenation und Fest

27.04.2017, 19:00 Uhr

Technische Universität Graz
Alte Technik
HS 2, Rechbauerstr. 12/KG
8010 Graz, Österreich

Obwohl Raum nicht nur visuell, sondern mit allen Sinnen erlebt wird, bleiben diese in Entwurf und Rezeption von Architektur oft unberücksichtigt. GAM.13 Spatial Expeditions möchte diese Lücke schließen. Die Methode der Expedition ermöglicht dabei einen experimentellen Umgang und bietet die Chance, neue Erkenntnisse und Sichtweisen auf den gebauten Raum zu gewinnen. Dabei werden Techniken der Wahrnehmung aus Architektur, bildender Kunst, Musik und Tanz erprobt.

Moderation: Anselm Wagner
Zum Heft: Irmgard Frank, Claudia Gerhäusser, Franziska Hederer
Grußworte: Stefan Peters
Buffet: AZ3 und AZ4


www.tugraz.at