EXPERIMENT­DAYS 17

European Collaborative Housing Hub

06.10.2017 – 08.10.2017

CRCLR
Rollbergstr. 26
12053 Berlin

​Konferenz im Rahmen der EXPERIMENTDAYS 17 zum Thema „European CoHousing” mit internationalen Partner_innen in Berlin. Mit Workshops, Diskussionen und der Buchpräsentation und -ausstellung von „CoHousing Inclusive” am Freitag von 17 bis 23 Uhr.

Coordinating Partners: id22: Institute for Creative Sustainability, urbaMonde-France, Stiftung trias
Cooperating Partners: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, CRCLR House, Vollgut, Stiftung Edith Maryon, On y va, Actors of Urban Change, Mitost e.V., UrbanPlus, Montag Stiftung Urbane Räume, Building and Social Housing Foundation, Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., wohnbund, Haus-und Wagenrat e.V., Futurium


 
27.09.2017, 15:00 – 18:00 Uhr

Höftschwung c/o Zucker e.V.
Zum Lankenauer Höft 8
28199 Bremen

„In den urbanen Zentren Europas erheben Bürger_innen zunehmend Anspruch darauf, die Verdichtung unserer Städte nicht nur mitzudiskutieren, sondern aktiv mitzugestalten. Dabei gelingt es vor allem kreativen Planungsprojekten, neue Rollenmodelle und Strukturen für die Stadtentwicklung zu finden: Künstler_innen agieren als Stadtentwickler_innen, Theater führen Stadtprojekte durch, Kurator_innen kuratieren Stadt, Architekt_innen agieren auch als Sozialarbeiter_innen. Es entstehen neue hybride Tätigkeitsfelder, die ein Umdenken etablierter Strategien und Akteurskonstellationen ”
In Bremen wird diesen Entwicklungen seit 2009 mit der Etablierung der ZwischenZeitZentrale als intermediärem Akteur durch die Stadt Bremen Rechnung getragen. In den vergangenen Jahren konnten so verschiedensten Projekten, Initiativen und Privatpersonen Räume zur eigenverantwortlichen Nutzung eröffnet werden. Die geübte Praxis von Einzelfällen, die sich im laufenden Betrieb regeln lassen, wird allerdings mittlerweile zu einer Vielzahl von Fällen. Für die AkteurInnen auf allen beteiligten Seiten stellt sich daher die Frage nach einem Zusammenarbeiten, das den jeweiligen Anliegen gerecht wird.

Programm:
15:00 Uhr - Begrüßung durch Zucker e.V. & Staatsrat Jens Deutschendorf
15:15 Uhr - Einführung in die Thematik, Vortrag von Frauke Burgdorff / Burgdorffstadt, Bochum
15:45 Uhr - Kurz-Inputs aus Bremer Projekten
/ Die komplette Palette
/ Höftschwung, Zucker e.V.
/ Anderswo, Kultur im Beutel e.V.
/ Ab geht die Lucie!, Kulturpflanzen e.V.

Kurzinputs aus der Bremer Verwaltung

/ Thomas Lecke-Lopatta, Stadtplaner (SUBV)
/ Jan Casper-Damberg, Stadtplaner (SWAH)

16:30 Uhr - Workshop

17:45 - 18:00 Uhr - Fazit mit Frauke Burgdorff und Staatsrat Jens Deutschendorf


facebook.com/events

 
19.09.2017 – 13.10.2017

Kunstfabrik HB55
in der Herzbergstraße 55
10365 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wandert im Anschluss im Januar 2018 in das Kulturhaus Karlshorst.


Eröffnung: Mittwoch 19. September, 17 Uhr


Kunstfabrik HB55

 
13.09.2017 – 28.10.2017

afo architekturforum oberösterreich
Herbert-Bayer-Platz 1
4020 Linz
Österreich

Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Sie war bisher in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA, im Neuen Museum Nürnberg, im AIT-ArchitekturSalon Köln und im ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden zu Gast. Ab dem 13. September ist sie im afo architekturforum oberösterreich zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.

Vernissage am 12. September 2017, 19:00 Uhr

Begleitveranstaltungen
Führungen
Mittwoch | 27. September 2017 | 17.00 Uhr
Freitag | 6. Oktober 2017 | 12.00 Uhr
Samstag | 21. Oktober 2017 | 16.00 Uhr
Vorträge und Diskussionen
Dienstag | 3., 10. und 24. Oktober 2017 | jeweils 19.00 Uhr

Weitere Ausstellungsorte
Anschließend ist die Ausstellung München und Bremen zu Gast. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.

 
14.07.2017 – 17.09.2017

gkg - Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V.
Hochstadenring 22
53119 Bonn

Annett Zinsmeister arbeitet mit Raum und Architektur, mit Orten permanenter Transformation: Sie zerlegt sie in Strukturen, Module, Elemente und arrangiert diese zu raumgreifenden Installationen und immersiven Raumkompositionen, die unsere Wahrnehmung fordern. Im Wandel und der Zerstörung von Kultur- und Lebensräumen begibt sich die Künstlerin auf die Suche nach utopischen Potentialen und identitätsstiftenden Momenten und verdichtet diese konzeptuell und in einer wirkungsmächtigen Bildsprache.

Die gkg (Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V.) zeigt in der Einzelausstellung Arbeiten der Künstlerin aus zwei Jahrzehnten. Die Werke sind ein Experiment, dem Besonderen, dem Spezifischen, der Identität von Räumen, Orten, Städten auf die Schliche zu kommen – insbesondere jenen, die unwirtlich oder unspezifisch erscheinen. Diese Suche wirft Fragen auf: Was bedeutet Identität heute und ist diese noch an Räume, Orte und Städte gebunden?

Eröffnung:
Freitag, 14. Juli 2017, 19 Uhr
Zur Einführung: Die Künstlerin im Gespräch mit Andreas Denk und Dorothea Löchte

 


 

 

Stadt & Improvisation

Dialog und Musik

27.06.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Schauspiel Köln
Außenspielstätte Offenbachplatz
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln

Einfall und Inspiration lassen in der Musik neue Welten aus Tönen und Klang entstehen, die scheinbar zufällig, aber doch intuitiv zu einem überraschenden Ganzen zusammenführen. Dass diese Improvisationen auch auf die Architektur übertragen werden können, zeigt Christopher Dell als einen der „größten Vibraphontechniker der europäischen Jazzgeschichte“ (FAZ) mit seinem Instrument und im Dialog im KAP Forum.
Für die Planung, wie sich das städtische Leben heute organisiert, wie mit den Umbestimmtheiten und Unwägbarkeiten gesellschaftlicher Entwicklungen umzugehen ist, zieht Christopher Dell eine radikale Konsequenz: den Begriff der Improvisation neu zu denken. Nicht als Notlösung, sondern als Gestaltungsmöglichkeit von Veränderungsprozessen im urbanen Raum. Dell „spielt“ mit einem musikalischen Verständnis, das den Raum als alltäglich co-produziert begreift. Daraus entfaltet er eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert.


www.german-architects.com


Anmeldung


         

 
22.06.2017, 19:00 Uhr

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Umformulierung eines ungeliebten Raummodels

Die aktuelle Publikation von Volker Kleinekort und Astrid Schmeing rückt urbane Potenziale von Siedlungen der Nachkriegszeit ins Blickfeld und zeigt integrierte Entwicklungsmöglichkeiten auf, die über die übliche Praxis der architektonischen Sanierung hinaus gehen und die monostrukturell angelegten Siedlungen als ein urbanes Element von Stadt begreifen.

Siedlungen der Nachkriegsmoderne werden einem zeitgenössischen Stadtbegriff folgend meist als anti-urban empfunden. Entgegen dem geltenden Leitbild sind sie nicht dicht, durchmischt und vielfältig. Stattdessen folgen sie in ihren Zeilenbauten dem funktionalistischen Leitbild der aufgelockerten Stadt. Diese Siedlungen sind nicht nur im Hinblick auf das städtebauliche Leitbild sondern auch hinsichtlich ihrer Bausubstanz in die Jahre gekommen. Aus einer negativen Wahrnehmung heraus werden sie vielerorts überformt. Im Falle einer Sanierung erfolgt diese oft nur nach energetischen Aspekten. Mit beidem wird man dem Potenzial dieser Siedlungen als Stadträume nicht gerecht – Hier zeigt das Buch Alternativen auf.

Das Podium wird sich diesem Thema widmen und der Frage nachgehen, welche Zukunftsszenarien diese Stadträume haben.

www.buerokleinekort.de

 
22.06.2017 – 16.07.2017

CLB Berlin
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wird durch Vertreter_innen der Politik, die beteiligten Architekten sowie die Geschäftsführung der Bonava Deutschland eröffnet.

Aufbau Haus am Moritzplatz


Vernissage: Mittwoch 21. Juni, 19 Uhr

 
20.06.2017, 09:30 – 16:00 Uhr

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48-49
10179 Berlin

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung VBE engagieren sich gemeinsam für einen zukunftsfähigen Schulbau. Anlässlich des Erscheinens der 3. Auflage der „Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland" findet am 20. Juni ein Symposium im DAZ statt. Auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Vorgaben und Voraussetzungen sollen Forderungen zu notwendigen Kriterien zur Vergabe der Bundes-Fördermittel mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

Das komplette Programm kann auf der Website des Bundes Deutscher Architekten heruntergeladen werden; um Anmeldung bis zum 31. Mai wird gebeten: anmeldung@bda-bund.de


 
17.06.2017, 09:00 – 18:00 Uhr

Kunsthochschule Kassel
Hörsaal, Menzelstr. 13-15
34121 Kassel

Die Lucius Burckhardt-Convention 2017 ist ein eintägiges Symposium zu Annemarie und Lucius Burckhardt, den Erfindern der Spaziergangswissenschaft, kuratiert von Prof. Martin Schmitz und Studierenden im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Der Schweizer Soziologe lehrte von 1972−1997 an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Vielen Studentinnen und Studenten − nicht nur aus den entwerfenden Fächern − eröffnete er neue Perspektiven. Wer plant die Planung? Warum ist Landschaft schön? Design ist unsichtbar, Durch Pflege zerstört oder Der kleinstmögliche Eingriff: diese Burckhardt’schen Fragen und Formeln sind aktueller denn je.

Programm

Im Verlauf der Tagung stellt der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar „Die Reise nach Tahiti“ von 1987 als Spaziergang zum Download vor: www.talk-walks.de

After Convention Party ab 22:30 Uhr mit Frank Dommert (A-Musik, Köln) und Volker Zander (Apparent Extent, Köln) Weinberg-Krug, Frankfurterstr. 54, 34121 Kassel www.weinbergkrug.de