Max Dudler – Räume erzählen

Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung

18.10.2018, 19:00 Uhr

Architektur Galerie Berlin
Projektraum SATELLIT
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

Das Große lässt sich am Kleinen begreifen. Geht es um Atmosphäre, dann funktioniert ein Zimmer wie ein Haus, ein Platz oder eine ganze Stadt. „Räumliche Atmosphäre, egal auf welchem Maßstab, entsteht über Reduktion und Materialität“, betont Max Dudler im Gespräch mit Simone Boldrin.

Projekte wie das Sale e Tabacchi, das Hambacher Schloss oder das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum haben Dudler international bekannt gemacht. Die neue Publikation Räume erzählen nähert sich seinen Architekturen nun über die von ihm gestalteten Innenräume und Möbel. Fünf Beiträge erzählen von der Atmosphäre der Interieurs, von ihrer körperlichen Aneignung, von der Sinnlichkeit ihrer Möblierung. Licht und Schatten, Geometrien, Materialien und Oberflächen entfalten sich in einem fotografischen Essay von Stefan Müller, der ihre besondere Stimmung und Haptik visuell erfahrbar macht.


Ausstellung: 19.10. - 17.11.2018
Eröffnung: 18.10.2018, 19:00 Uhr
Zur Begrüßung werden Ulrich Müller (Leiter Architektur Galerie Berlin) und Jochen Visscher (Verleger JOVIS Verlag) sprechen


Architektur Galerie Berlin

 
02.10.2018, 18:00 Uhr

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Die Frage, ob man vom Riedberg für zukünftige Stadterweiterungsprojekte lernen kann, bildet den roten Faden der vom Deutschen Werkbund Hessen und der Gesellschaft für Wirtschaft, Arbeit und Kultur herausgegebenen Publikation. In wissenschaftlichen und interdisziplinären Beiträgen setzen sich namhafte Autorinnen und Autoren mit den dort entstandenen Strukturen, Räumen und Architekturen sowie den angewendeten städtebaulichen Maßnahmen auseinander.
Einen eigenen Akzent setzt der künstlerische Beitrag des renommierten Fotografen Gerd Kittel DWB, der die Entwicklung des Viertels und der Alltagsarchitekturen in einem Langzeitprojekt verfolgt hat.
Aus Sicht der Stadtplanung wird Markus Radermacher Auskunft geben, ob und wie man vom Riedberg lernen kann. Dank an Christian Holl für die Vermittlung und ans DAM für die Gastfreundschaft.


www.deutscher-werkbund.de/der-frankfurter-riedberg-stadtentwicklung-fuer-das-21-jahrhundert/

 
22.09.2018 – 10.03.2019

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Kein anderes Areal in Frankfurt weist eine ähnlich reiche Geschichte an Architektur und deren Instrumentalisierung für Identität und Tradition auf, wie der Altstadtkern zwischen Dom und Römer. Der Einzug der Moderne forderte um 1900 ein neues Rathaus und den Braubachstraßendurchbruch. Pläne der Ernst May-Ära, um der desolaten Lage in dem hochverdichten Gebiet entgegenzuwirken, setzten später die Nationalsozialisten unter dem Begriff „Altstadtgesundung“ um. Nach ihrer Zerstörung 1944 entbrannte um die Altstadt ein heftiger Rekonstruktionsstreit. In den 1950er Jahren entstanden moderne Bauten und 1974 das Technische Rathaus. Eine erste Rekonstruktion fand 1983 am Römerberg statt — zeitgleich hielt mit der Schirn und der Saalgasse die Postmoderne ihren Einzug. Mit dem Abrissurteil für das Technische Rathaus setzte 2005 eine Kontroverse um die Neubebauung ein. Wie aus dieser die neue Altstadt hervorging, ist eine zentrale Frage der Ausstellung. Der Gang durch die Geschichte zeigt dabei die Bandbreite der häufig wiederkehrenden Debatte über (Altstadt)Rekonstruktion.

Kurator der Ausstellung ist Philipp Sturm, Co-Kurator Moritz Röger.


AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Fr, 21. September 2018, 19 Uhr


dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/DIEIMMERNEUEALTSTADT

 
19.09.2018, 19:00 Uhr

Ōsterreichischer Platz
Paulinenstr. 15 / Tübingerstr. 37
70178 Stuttgart

Im September 2017 endete die offizielle erste Förderphase des RNM mit einem dreitägigen Fest unter dem Titel „Stuttgart in Bewegung – Berichte von unterwegs” im Hospitalhof.
Ein Jahr später findet nun das “Book Release – Stuttgart in Bewegung” und ein gemeinsamer Austausch über die jetzt anstehende zweite Förderphase am 19. September 2018 unter der Paulinenbrücke statt.
Ein Abend gefüllt mit Gesprächen, Ansprachen, Information, Musik, Begegnung und Büchern. Eine gute Gelegenheit das neue Team des Reallabors kennenzulernen und seine eigenen Erfahrungen in die zweite Projektphase mit einzubringen.
Um 19:00 Uhr wird unter der Paulinenbrücke am Österreichischen Platz mit der Vorstellung der neu erschienenen Publikation durch Prof. Antje Stokman und Marius Gantert gestartet. Im Anschluss wird Frau Prof. Martina Baum, die neue Projektleiterin über die im Juli begonnene zweite Förderphase informieren und einen Ausblick auf die kommenden 1,5 Jahre geben.

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12.09.2018 – 26.09.2018

Tapetenwerk, Halle C1
Lützener Straße 91
04177 Leipzig

Die Ausstellung „Bezahlbar. Gut. Wohnen – Strategien für bezahlbaren Wohnraum“ widmet sich einem Grundbedürfnis der Menschen, welches durch stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren immer weniger erschwinglich ist. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros, veranschaulicht Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze.

Der BDA Sachsen lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 20.09.2018. um 18.00 Uhr ins Tapetenwerk (Halle C1) in Leipzig.
Die Ausstellung wird anschliessend bis zum 26.09.2018 gezeigt.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Donnerstag 20.09. ab 18.00 Uhr: Ausstellungsgespräch mit Kurator Joachim Schultz Granberg
Mittwoch 26.09.2018. ab 18.00 Uhr: Finissage und Filmvorführung „The Property Drama“ (A. Brandlhuber & C. Roth, 2017)


Konzept und Kuratorium: Klaus Dömer, Joachim Schultz-Granberg
Konzeption Austellungsboxen: Johannes Schilling
Layout: David Peralta
Grafik: Kathrin Schmuck, Bucharchitektur


Weiterführende Links:
dpt6.de
www.hanssauerstiftung.de/preis/hans-sauer-preis-2016
dam-online.de/portal/de/DAMARCHITECTURALBOOKAWARD2017

 
09.09.2018, 16:00 Uhr

Kirche Sankt Gertrud
Krefelder Str. 57
50670 Köln
Neustadt-Nord

Religion und Stadt sind seit jeher eng miteinander verknüpft. Die konfessionelle Vielfalt einer Gesellschaft bildet sich in ihren Sakralbauten ab. Heute geraten Projekte für Kirchen, Synagogen und Moscheen oft in politisch aufgeladene Debatten, weil sie notwendige Auseinandersetzungen um kulturelle Identitäten anstoßen und Fragen nach der Integrationskraft von Religionen stellen. Die Architektur gibt Antworten, sie definiert die neue Rolle der Religion in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft. Zur Vorstellung des neu erschienen Buches „Religion und Stadt“ analysieren Nils Ballhausen und Doris Kleilein (Jovis Verlag) im Gespräch mit den Architekten Prof. Ansgar Schulz und Prof. Benedikt Schulz (St. Trinitatis Leipzig) sowie Prof. Paul Böhm (Zentralmoschee Köln) aktuelle Positionen zum zeitgenössischen Sakralbau. Einstieg in das Galeriegespräch bieten zwei kurze Impulsvorträge über die Neubauten für die Leipziger Trinitatiskirche und die Kölner Zentralmoschee.

Die Veranstaltung findet als Galeriegespräch im Rahmen der Ausstellung „2:1 – Perfect Scale. Schulz und Schulz mit Stefan Müller“ statt und ist der Abschluss einer Reihe von Gesprächen mit:
Prof. Wilfried Kuehn, Prof. Andreas Meck, Jost Haberland und Prof. Mario Botta über aktuelle Positionen zum Sakralbau.


schulz-und-schulz.com
gemeinden.erzbistum-koeln.de
Facebook-Veranstaltung


 
31.08.2018 – 26.09.2018

Kulturkirche Liebfrauen
Stiftung Brennender Dornbusch
König-Heinrich-Platz 3
47051 Duisburg

Kirchen, Schlösser und Fachwerkhäuser gelten heute unbestritten als Baudenkmale. Wie aber wird der Wert von Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Universitäten beurteilt? Zwei Drittel des Gebäudebestands in Deutschland wurden zwischen 1949 und 2000 errichtet, mehr als die Hälfte davon allein bis 1980. Wir nehmen einen Großteil der Architektur dieser Jahrzehnte vor allem als wenig sensible Eingriffe in den Stadtraum wahr, was sich auch darin zeigt, dass sie umgangssprachlich als „Betonklötze“ bezeichnet werden. Heute sind diese Bauten Zeugnisse einer inzwischen abgeschlossenen Epoche. Als solche nimmt sie die Denkmalpflege in zahlreichen europäischen Ländern seit gut zwei Jahrzehnten verstärkt in den Blick. Dennoch stellen sie ein sperriges und nicht immer wohlwollend akzeptiertes Erbe dar. Ihre schiere Größe erschwert sowohl alternative Nutzungen als auch die bauliche Erhaltung.

Welche architektonischen und sozialen Ideen liegen dieser Architektur zugrunde? Wie werden ihre Denkmalqualitäten begründet? Die Ausstellung „BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?“ gibt anhand ausgewählter deutscher und internationaler Beispiele einen Einblick in die Denkmal-Debatten über und den denkmalpflegerischen Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne. Zu sehen sind u.a. Fotografien von Walter Danz, Gerald Große, Otto Hainzl, Herbert Lachmann, Bernd Walther, Raumlabor.


Veranstalter:
BDA Bund Deutscher Architekten
TU Dortmund
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brennender Dornbusch, Kulturkirche Liebfrauen.


bigbeautifulbuildings.de
Sharing Heritage

 
24.08.2018, 19:30 – 22:30 Uhr

Tieranatomisches Theater (TA T)
Raum für forschende Ausstellungspraxis
Humboldt-Universität zu Berlin
Philippstraße 12/13
10115 Berlin

Um 21:00 Uhr: “Exhibiting Matters” – ​GAM Architecture Magazine​ #14
– introduced by Milica Tomić and Dubravka Sekulić

Weiteres Programm:
19:30 Uhr “Into the Woods” – ​Harvard Design Magazine​ #45
– introduced by Leah Whitman-Salkin
20:15 Uhr ​Phenotypes/Limited Forms ​by Armin Linke and Peter Hanappe
– introduced by Armin Linke and Doreen Mende

In den Bereichen Kunst und Architektur lässt sich gegenwärtig eine Erweiterung des Ausstellungskomplexes beobachten: permanente und temporäre Ausstellungsräume werden immer mehr und vermischen sich mit Orten des Konsums. Als Reaktion auf diese Entwicklung widmet sich GAM.14 dem Akt des Ausstellens, der die räumlichen Beschränkungen der Ausstellung rekonfiguriert und damit dynamische Orte der Auseinandersetzung und politischen Konfrontation ermöglicht. GAM.14 versammelt aktuelle Positionen aus den Disziplinen Kunst und Architektur in dem Bestreben, den Akt des Ausstellens von der Ausstellung zu unterscheiden und das Potenzial des Ausstellens als Forschungsraum für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderung unserer Zeit zu öffnen.

Vorstellung von Dubravka Sekulić und Milica Tomić.


http://reassemblingnature.org
Veranstaltungsinfo
Facebook

Einen Büchertisch wird es auch geben – organisiert von: Books People Places

 
20.08.2018 – 26.10.2018

Landesmuseum Mainz
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Sie war bisher in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA, im Neuen Museum Nürnberg, im AIT-ArchitekturSalon Köln, im ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden, im afo architekturforum oberösterreich in Linz, im Kreativquartier München, im Rathaus Wolfsburg, in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt, im Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen und in der Universität Stuttgart im Foyer der Fakultät Architektur und Stadtplanung zu Gast. Ab dem 20. August 2018 ist sie im Landesmuseum Mainz zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (ehemals BMUB) und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.
Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen” und das Veranstaltungsprogramm in Mainz finden in Kooperation mit dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz statt.

Vernissage am 20. August 2018, 18.30 Uhr
Begrüßung:
Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Prof. Heinrich Lessing, Vorsitzender des BDA Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:
Heiner Farwick, Präsident des BDA
Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin Rheinland-Pfalz
Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Begleitveranstaltungen/Rahmenprogramm

Weitere Ausstellungsorte folgen


 
14.07.2018 – 23.09.2018

GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 9-11
04107 Leipzig

On the Landscape Architecture of Topotek 1

Der Titel nimmt Bezug auf Jorge Louis Borges, dessen Ausführungen zum Thema Übersetzung die Arbeitsweise von Topotek 1 maßgeblich beeinflusst haben. Borges versteht Übersetzungsfehler und bruchstückhafte Übersetzungen als eine Chance Verschiebungen und lokale Umsetzungen vorzunehmen: Eine Situation, die das Original bereichert und nicht schmälert. Inspiriert von diesem Konzept geht Topotek 1 mit Kompositionen, Formen und Inhalten auf eine offene und befreiende Art um. Die Ausstellung kann auch als eine Antwort auf Borges gelesen werden: Der Gestalter Oliver Klimpel hat die Arbeiten von Topotek 1 in eine narrative innere Landschaft übersetzt. Er hat eine neue, immersive Installation entwickelt, die von Topotek 1 Projekten inspiriert ist und deren unterschiedliche Örtlichkeiten er in neue Ansichten und überraschende Kombinationen überträgt.

Die gleichnamige Publikation, herausgegeben von Barbara Steiner, ist zum 20-jährigen Bürojubiläum von Topotek 1 im Jahr 2016 bei uns erschienen. Partner*innen aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, private und öffentliche Auftraggeber*innen, Fachplaner*innen, und Projektmanager*innen blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsamen Projekte. Die Publikation ist im GfZK-Shop erhältlich.


www.gfzk.de