14.07.2017 – 17.09.2017

gkg - Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V.
Hochstadenring 22
53119 Bonn

Annett Zinsmeister arbeitet mit Raum und Architektur, mit Orten permanenter Transformation: Sie zerlegt sie in Strukturen, Module, Elemente und arrangiert diese zu raumgreifenden Installationen und immersiven Raumkompositionen, die unsere Wahrnehmung fordern. Im Wandel und der Zerstörung von Kultur- und Lebensräumen begibt sich die Künstlerin auf die Suche nach utopischen Potentialen und identitätsstiftenden Momenten und verdichtet diese konzeptuell und in einer wirkungsmächtigen Bildsprache.

Die gkg (Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V.) zeigt in der Einzelausstellung Arbeiten der Künstlerin aus zwei Jahrzehnten. Die Werke sind ein Experiment, dem Besonderen, dem Spezifischen, der Identität von Räumen, Orten, Städten auf die Schliche zu kommen – insbesondere jenen, die unwirtlich oder unspezifisch erscheinen. Diese Suche wirft Fragen auf: Was bedeutet Identität heute und ist diese noch an Räume, Orte und Städte gebunden?

Eröffnung:
Freitag, 14. Juli 2017, 19 Uhr
Zur Einführung: Die Künstlerin im Gespräch mit Andreas Denk und Dorothea Löchte

 


 

 
06.07.2017 – 10.08.2017

ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen
Schloßstraße 2
01067 Dresden

Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Sie war bisher in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA, im Neuen Museum Nürnberg und im AIT-ArchitekturSalon Köln zu Gast. Ab dem 7. Juli ist sie im ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.

Vernissage am 6. Juli 2017, 19:00 Uhr
Zur Eröffnung sprechen:
Alexander Poetzsch, Vorstandsmitglied BDA-Sachsen, Dresden »Die wunderbare Welt der Standards und Normen«
Kai Koch, Vizepräsident BDA, Koch Panse Architekten BDA, Berlin/Hannover
und Matthias Böttger, Künstlerischer Leiter des DAZ, gibt eine Einführung in die Ausstellung.

Begleitveranstaltungen
20. Juli 2017, 19 Uhr
Podiumsdiskussion »Welche Standards braucht das Wohnen?«

03. August 2017, 19 Uhr
Filmabend „Häuser für Menschen - Humaner Wohnbau in Österreich” (2013)

Ausstellungsführungen
20. Juli 2017, 18 Uhr
27. Juli 2017, 18 Uhr

Weitere Ausstellungsorte
Anschließend ist die Ausstellung in Linz, München und Bremen zu Gast. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.

 

Stadt & Improvisation

Dialog und Musik

27.06.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Schauspiel Köln
Außenspielstätte Offenbachplatz
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln

Einfall und Inspiration lassen in der Musik neue Welten aus Tönen und Klang entstehen, die scheinbar zufällig, aber doch intuitiv zu einem überraschenden Ganzen zusammenführen. Dass diese Improvisationen auch auf die Architektur übertragen werden können, zeigt Christopher Dell als einen der „größten Vibraphontechniker der europäischen Jazzgeschichte“ (FAZ) mit seinem Instrument und im Dialog im KAP Forum.
Für die Planung, wie sich das städtische Leben heute organisiert, wie mit den Umbestimmtheiten und Unwägbarkeiten gesellschaftlicher Entwicklungen umzugehen ist, zieht Christopher Dell eine radikale Konsequenz: den Begriff der Improvisation neu zu denken. Nicht als Notlösung, sondern als Gestaltungsmöglichkeit von Veränderungsprozessen im urbanen Raum. Dell „spielt“ mit einem musikalischen Verständnis, das den Raum als alltäglich co-produziert begreift. Daraus entfaltet er eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert.


www.german-architects.com


Anmeldung


         

 
22.06.2017, 19:00 Uhr

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Umformulierung eines ungeliebten Raummodels

Die aktuelle Publikation von Volker Kleinekort und Astrid Schmeing rückt urbane Potenziale von Siedlungen der Nachkriegszeit ins Blickfeld und zeigt integrierte Entwicklungsmöglichkeiten auf, die über die übliche Praxis der architektonischen Sanierung hinaus gehen und die monostrukturell angelegten Siedlungen als ein urbanes Element von Stadt begreifen.

Siedlungen der Nachkriegsmoderne werden einem zeitgenössischen Stadtbegriff folgend meist als anti-urban empfunden. Entgegen dem geltenden Leitbild sind sie nicht dicht, durchmischt und vielfältig. Stattdessen folgen sie in ihren Zeilenbauten dem funktionalistischen Leitbild der aufgelockerten Stadt. Diese Siedlungen sind nicht nur im Hinblick auf das städtebauliche Leitbild sondern auch hinsichtlich ihrer Bausubstanz in die Jahre gekommen. Aus einer negativen Wahrnehmung heraus werden sie vielerorts überformt. Im Falle einer Sanierung erfolgt diese oft nur nach energetischen Aspekten. Mit beidem wird man dem Potenzial dieser Siedlungen als Stadträume nicht gerecht – Hier zeigt das Buch Alternativen auf.

Das Podium wird sich diesem Thema widmen und der Frage nachgehen, welche Zukunftsszenarien diese Stadträume haben.

www.buerokleinekort.de

 
22.06.2017 – 16.07.2017

CLB Berlin
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wird durch Vertreter_innen der Politik, die beteiligten Architekten sowie die Geschäftsführung der Bonava Deutschland eröffnet.

Aufbau Haus am Moritzplatz


Vernissage: Mittwoch 21. Juni, 19 Uhr

 
20.06.2017, 09:30 – 16:00 Uhr

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48-49
10179 Berlin

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung VBE engagieren sich gemeinsam für einen zukunftsfähigen Schulbau. Anlässlich des Erscheinens der 3. Auflage der „Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland" findet am 20. Juni ein Symposium im DAZ statt. Auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Vorgaben und Voraussetzungen sollen Forderungen zu notwendigen Kriterien zur Vergabe der Bundes-Fördermittel mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

Das komplette Programm kann auf der Website des Bundes Deutscher Architekten heruntergeladen werden; um Anmeldung bis zum 31. Mai wird gebeten: anmeldung@bda-bund.de


 
17.06.2017, 09:00 – 18:00 Uhr

Kunsthochschule Kassel
Hörsaal, Menzelstr. 13-15
34121 Kassel

Die Lucius Burckhardt-Convention 2017 ist ein eintägiges Symposium zu Annemarie und Lucius Burckhardt, den Erfindern der Spaziergangswissenschaft, kuratiert von Prof. Martin Schmitz und Studierenden im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Der Schweizer Soziologe lehrte von 1972−1997 an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Vielen Studentinnen und Studenten − nicht nur aus den entwerfenden Fächern − eröffnete er neue Perspektiven. Wer plant die Planung? Warum ist Landschaft schön? Design ist unsichtbar, Durch Pflege zerstört oder Der kleinstmögliche Eingriff: diese Burckhardt’schen Fragen und Formeln sind aktueller denn je.

Programm

Im Verlauf der Tagung stellt der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar „Die Reise nach Tahiti“ von 1987 als Spaziergang zum Download vor: www.talk-walks.de

After Convention Party ab 22:30 Uhr mit Frank Dommert (A-Musik, Köln) und Volker Zander (Apparent Extent, Köln) Weinberg-Krug, Frankfurterstr. 54, 34121 Kassel www.weinbergkrug.de

 
01.06.2017, 19:00 Uhr

Architekturforum Zürich
Brauerstrasse 16
8004 Zürich
Schweiz

Der Architekturjournalist Frank Peter Jäger stellt im Gespräch mit Caspar Schärer (Architekturkritiker u. Generalsekretär des BSA) und Jacqueline Parish (Stadt Zürich, Tiefbauamt) sein soeben erschienenes Buch vor. „Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt” betrachtet mit seinen Fotos und Essays den Stadtraum einmal nicht aus soziologischer oder planerischer Warte, sondern dokumentiert am Beispiel Berlins seine materiellen Qualitäten und Details; dieser Atlas der städtischen Dinge ist geleitet von der These, dass solche Materialien, Mobiliars und Alltagsarchitekturen die Identität einer Stadt ausmachen. Je mehr davon in planerischem Erneuerungseifer verändert wird, desto mehr droht eine Stadt ihr Gesicht zu verlieren.
Anknüpfend an Beispiele aus dem Buch wird im Gespräch mit Jacqueline Parish die Brücke geschlagen zum Zürcher Stadtraum, seiner Materialität und Gestaltungspraxis.

Architekturforum Zürich

Die Teilnehmer:
Jacqueline Parish, Landschaftsarchitektin MAS LA, Raumplanerin NDS ETH, Leiterin Fachbereich Stadtraum beim Tiefbauamt der Stadt Zürich
Caspar Schärer, dipl – Arch. ETH, Architekturkritiker, Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten, langjähriger Redakteur der Zeitschrift „Werk, Bauen und Wohnen“
Frank Peter Jäger, Dipl.-Ing. Stadtplanung, Architekturjournalist, Redakteur im Bereich Kommunikation des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA)

 

Building Platforms: Entstehungsorte schaffen

Buchpräsentation & Diskussion

31.05.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Salon Freiraum Weberplatz
Informationszentrum der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 (ehem. Haus der Begegnung)
Weberplatz 1
45127 Essen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

Building Platforms schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.

Buchpräsentation & Diskussion:
Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) und Silke Nachtigahl (Gestalterin des Buches) im Gespräch mit Jan Kampshoff (modulorbeat)

www.essen.de/veranstaltungen
Facebook-Event

 
30.05.2017, 18:30 Uhr

Fachhochschule Kärnten
Campus Spittal, HS 115
Villacher Straße 1
9800 Spittal
Österreich

Impulsvortrag im Rahmen von „alles Spittal“ mit Kristien Ring zum Thema „SELF MADE CITY - Future Urban Living“

Spittal an der Drau ist eine Mittelstadt deren es viele gibt. Historisch bedeutsam, später gewachsen, dem Auto angepasst und durch das Konsumverhalten unserer heutigen Gesellschaft zu einem verwechselbaren Etwas geworden. Sie steht damit (leider) nicht alleine da. Dies kann ihr zum einen die Legitimation geben so weiterzumachen, in der Menge ähnlicher österreichischer und mitteleuropäischer Schicksalen zu verschwinden und darauf zu hoffen, dass es besser wird…?!
Es könnte aber auch der sogenannte Wake-up-Call sein und der Aufruf, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sein Bestes zu geben, besser zu werden…?! Was soll es sein, liebes Spittal?

www.fh-kaernten.at