2021

19.06.2021, 12:30 – 13:15 Uhr

feldfünf I Metropolenhaus
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7-8
10969 Berlin

Plädoyer für einen Wandel in der Planungskultur

In der Architektur sind Frauen noch immer stark unterrepräsentiert, obwohl mittlerweile an deutschen Architekturfakultäten mehrheitlich weibliche Absolventen ihr Studium abschließen. Doch nur wenige Architektinnen kommen im Beruf an, und wenn, dann gelingt es nicht, sie zu halten. Besonders in Führungspositionen und Top-Rankings bleiben sie die Ausnahme. Warum kehren Frauen dem Architekturbetrieb den Rücken? Welche Leerstellen hinterlassen sie in der Planung und Gestaltung von Räumen? Würden unsere Städte anders aussehen, wenn junge Architektinnen ganz selbstverständlich Teil einer diversen Planungskultur wären? Schwarzer Rolli, Hornbrille zeigt die strukturelle Diskriminierung von Frauen in der Architektur auf, illustriert, was der gebauten Umwelt ohne die Erfahrungen von Planer*innen fehlt und wie sich ein Kulturwandel in der Planung auf Städte auswirken könnte. Gleichzeitig liefert das Buch Argumente und Hintergrundwissen, um mit den Rahmenbedingungen einer tradierten Branche adäquat umzugehen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Wenn nicht jetzt – wann dann? Weibliche Perspektiven inklusiver Stadtentwicklung vom 18.06.-19.06.2021 im feldfünf I Metropolenhaus.


Diese Buchvorstellung wird von Karin Hartmann gehalten, es handelt sich um die erste Vorstellung des Buchprojektes, in Kooperation mit dem JOVIS Verlag. Das Buchprojekt wird gefördert von Baukultur Nordrhein-Westfalen und Brandrevier.



Veranstaltung beim WIA

 

Die Salons der Republik

Ausstellung & Diskussion

17.06.2021 – 29.08.2021

DAM Deutsches Architekturmuseum
Schaumainkai 43
60594 Frankfurt am Main

Räume für Debatten

​Ausstellung und Diskussion
17. Juni bis 29. August 2021

Die Salons der Republik sind Orte milieuübergreifender Kommunikation. Sie dienen der Kultivierung von Debatten unter Anwendung demokratischer Spielregeln. Sie sind gebaute öffentliche Innenräume, die allen offenstehen und alle zur Mitwirkung einladen. Sie sind eine auf diese Weise noch nirgends umfassend realisierte Ergänzung zu den Parlamentssälen und anderen gebauten wie virtuellen Räumen, die notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für eine lebendige Demokratie darstellen. In Zeiten, in denen demokratische Praktiken zunehmend unter Druck geraten und unsere Dialogfähigkeit zugunsten des Rückzugs in “Selbstbestätigungsmilieus“ zu schwinden scheint, bedarf es neuer Räume, deren Atmosphären Debatten nicht nur dulden, sondern stimulieren und kultivieren.

Die ersten Salons der Republik wurden unter der Leitung von Prof. Holger Kleine von Innenarchitekturstudierenden der Hochschule RheinMain für den Spreebogen in Berlin und den Paulsplatz in Frankfurt/Main entworfen. Der für den Paulsplatz vorgeschlagene Salon der Republik bringt sich in die Debatte um das dort geplante Demokratiezentrum ein, indem er den Akzent von einem Demokratiemuseum hin zu einer Demokratiewerkstatt mit europaweiter Ausstrahlung verschiebt. Der für den Spreebogen entworfene Salon aktualisiert die 30 Jahre alte Idee eines Bürgerforums zwischen Kanzleramt und Reichstag. Neben den eigentlichen Debattierzimmern umfassen diese Entwürfe auch spektakuläre, ortsspezifische Räume: in Berlin eine weitläufige, multifunktionale Wandelhalle und in Frankfurt eine Freitreppe als informeller Treffpunkt der Stadtgesellschaft. Die über 150 ausgestellten Zeichnungen, Modelle, Skizzen sowie ein Comic veranschaulichen die raumdramaturgischen Intentionen und Qualitäten der Entwürfe.

Die Anregungen sollen nicht auf diese beiden Standorte beschränkt bleiben. Sie sind nur erste Demonstrationen der These, dass gute Architektur einen unverzichtbaren Beitrag zur Lust auf gelebte Demokratie leisten kann und zu leisten hat. Diese und weitere Thesen, mit denen sich die Demokratiepraxis in Zeiten der Digitalisierung und zunehmender Intoleranz auseinanderzusetzen hat, werden in den Begleitveranstaltungen diskutiert.


Do, 17. Juni 2021, 19 Uhr
Virtuelle Vernissage

mit:

Andrea Jürges, Stellvertretende Direktorin Deutsches Architekturmuseum

Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain

Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

David Dilmaghani, Leiter des Dezernatbüros Kultur und Wissenschaft, Stadt Frankfurt am Main

Holger Kleine,  Professor für Künstlerisch-Konzeptionelles Entwerfen, Hochschule RheinMain

Thomas Heimer, Professor für Innovations- und Projektmanagement, Hochschule RheinMain



Di, 22. Juni 2021, 19 Uhr
Dialog im Museum #12: Die Salons der Republik

mit:

Holger Kleine, Professor für Künstlerisch-Konzeptionelles Entwerfen, Hochschule RheinMain

Nicole Deitelhoff, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied am Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung

Jeanette Hofmann, Principal Investigator der Fachgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft

Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank


Di, 13. Juli 2021, 19 Uhr
Straße, Internet, Salon — (k)ein Raum für Debatten?

 
14.06.2021, 19:15 – 20:00 Uhr

feldfünf I Metropolenhaus
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7-8
10969 Berlin

Frauenklöster im Wandel

Aufgrund fehlenden Nachwuchses überaltern die Ordensgemeinschaften in Europa gerade massiv – einige drohen unbemerkt auszusterben. Besonders die weiblichen Orden stehen damit vor der großen Herausforderung, kluge Lösungen für die zu groß werdenden Klöster zu finden. Welche Nachnutzungen sichern das Charisma der Klöster? Wie erreicht man, dass die Klöster der Spekulation entzogen werden? Wie findet man geeignete Nachnutzer*innen, die in der Lage sind, die großen Häuser mit Leben zu füllen und zu betreiben? Welche Auswirkungen hat der Wechsel der Klöster in andere Hände auf unsere Kulturlandschaft? Welche nachahmenswerten Lösungen gibt es? Die Künstlerin Jutta Görlich, die Fotografin Ulrike Myrzik und die Kulturmanagerin Ulrike Rose haben sich im Wandel befindende Frauenklöster besucht. Sie erforschen das aktuelle Verschwinden der Klöster, halten die Transformationen fotografisch fest und führen Interviews mit den Bewohnerinnen. Daraus entsteht eine Publikation im JOVIS Verlag, in die der Vortrag einen ersten Schulterblick ermöglicht.



 
Bericht über die aktuelle Lage der Frauenklöster im Rahmen des Festival WIA von der Herausgeberin Ulrike Rose. Zuvor findet bereits der Vortrag „Lottenhof – ein Kleinod der Ostmoderne für die Nachbarschaft sichern“ statt, der von der Erschaffung eines gemeinsamen Nachbarschaftsgarten und Hofgelände handelt.


Veranstaltung beim WIA

 

 

Zwischen Stein und Meer

Ausstellung & Buchvorstellung

04.06.2021 – 04.07.2021

aquabitArt Galerie
Auguststrasse 35
10119 Berlin

Die persönlichen Begegnungen der Porträtfotografin Ingrid von Kruse mit vier Architektinnen unterschiedlicher Generationen treten in einen poetischen Dialog mit der Materialität der Architektur der untergehenden Stadt Venedig und lassen den Blick ins Unendliche schweifen.

Die Porträts von Zaha Hadid, Kazuyo Sejima, Denise Scott Brown und der Mies van der Rohe-Schülerin Phyllis Lambert offenbaren die Sensibilität von Ingrid von Kruses fotografischem Auge und ihr profundes Interesse an Menschen.

Im Künstlergespräch mit Ingrid von Kruse tauchen wir tiefer ein in die Botschaften dieser Begegnungen und die beiden Bildbände, die aus dieser Zeit entstanden sind: Eminent Architects: Seen by Ingrid von Kruse, JOVIS Verlag (2011) und
Venedig – Stimmen zwischen Stein und Meer Hirmer (1996), Neuauflage JOVIS Verlag (2016).

 

Zwischen Stein und Meer
Ingrid von Kruse, Photographie
Kurator: Irina Ilieva
Text: Martha Thorne

Ausstellung
OFFLINE + ONLINE 4. Juni – 4. Juli 2021

Eröffnung
Freitag, 4. Juni 2021, 19-22h

Künstlerinnengespräch mit Buchpräsentation
Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:30-22h

Finissage
Mittwoch, 30. Juni 2021, 19-22h

Öffnungszeiten
Dienstag – Samstag, 12-20h, nach Voranmeldung

Ort
aquabitArt Galerie, Auguststrasse 35, 10119 Berlin

Alle Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienemaßnahmen des Berliner Senats statt.
Aktuelle Informationen:

Link PROJEKTSEITE

Link YOUTUBE

Link VIMEO

 

Mit der freundlichen Unterstützung von STIFTUNGKUNSTFONDS und NEUSTART KULTUR


Veranstaltung beim WIA

 

Architektinnen · BDA

Ausstellung & Buchvorstellung

04.06.2021, 17:00 Uhr

BDA Galerie
Mommsenstr. 64
10629 Berlin

Ausstellung in der BDA Galerie und Plakataktion im öffentlichen Raum

Präsenz zeigen und die Bedeutung von Architektinnen für die zeitgenössische Baukultur sichtbar machen: Unter diesem Leitsatz steht der Beitrag des BDA Berlin zum stadtweiten Festival Women in Architecture Berlin 2021, das vom 1. Juni bis 1. Juli 2021 mit zahlreichen Aktivtäten an den Start geht.
WIA 2021 ist das erste Festival zu Frauen in der Architektur in Berlin. Die Initiatorinnen von n-ails e.V., und Architektenkammer Berlin sowie mehr als 20 weitere Institutionen von AIV und BDA bis TU Berlin laden vier Wochen lang zu Veranstaltungen an vielen Orten der Stadt.

Der BDA Berlin beteiligt sich mit der Werkschau Architektinnen · BDA, die ab 4. Juni bis 1. Juli 2021 in der BDA Galerie gezeigt wird, begleitet von einer Plakataktion als öffentliches Statement im Stadtraum, Talks sowie einer ausführlichen Dokumentation der Arbeiten, ergänzenden Informationen zu den Teilnehmerinnen und Statements zum Festivalthema.


4. Juni 2021, 17 Uhr
Vernissage mit Tusch und Vorstellung des Katalogs Architektinnen · BDA
Zur Einführung sprechen Julia Dahlhaus (Vorsitzende BDA Berlin)
und Anne Lampen (Vorstandsmitglied, Mitglied des BDA-Kuratorinnenteams)

Ausstellung 5. Juni – 1. Juli 2021
jeweils Montag – Donnerstag, 10 – 15 Uhr
Sonderöffnungszeiten zum Architecture Exhibition Weekend 19.-20. Juni 2021

19. Juni 2021, 16 Uhr
Bauwelt Talk
Gespräch mit Architektinnen BDA und Redakteurinnen der Bauwelt-Redaktion
im Deutschen Architektur Zentrum DAZ


 

Urban Design Methods

Buchvorstellung & Diskussion

19.05.2021, 19:00 Uhr

# 1 Introduction by Undine Giseke and Philipp Misselwitz
# 2 Spotlights: Martin Fuller & Emily Kelling, Jörg Stollmann & Aine Ryan, Angela Million & Andreas Brück, Undine Giseke & Xenia Kokoula
# 3 Conversation with Eleonore Harmel (Studio Amore), Severine Marguin (SFB 1265) and Doris Kleilein (JOVIS)

Zoom-Link


 

 
18.05.2021, 18:00 Uhr

Die Fakultät für Architektur der TU Graz lädt ein:

GAM.17 Wood. Rethinking Material

am Dienstag, den 18. Mai 2021, um 18:00 Uhr

Online Präsentation via Webex

Begrüßung: Harald Kainz (Rektor, TU Graz)
Eröffnung: Petra Petersson (Dekanin der Fakultät für Architektur, TU Graz)
Gäste: Stephan Trüby (Universität Stuttgart), Jens Ludloff (Berlin/Universität Stuttgart), Laila Seewang (Portland State University)
Moderation: Tom Kaden, Daniel Gethmann, Petra Eckhard

Das neue Denken des Materials Holz als hochmoderner und veränderlicher Baustoff der Zukunft hat gerade erst begonnen. Eingebunden in umweltschonende Ressourcenkreisläufe zeigt sich seine Innovationskraft, wenn es als Material Bestandteil neuer technologischer Entwicklungen und hybrider Verwendungen wird, die aktuellen und komplexen architektonischen Aufgaben gewachsen sind. GAM.17 nimmt Holz in seiner Vielschichtigkeit und seinem architektonischen Potenzial neu in den Blick und stellt dabei konstruktive und gestalterische Konzepte vor, die die Möglichkeiten des Materials für eine klimafreundlichere Bauwirtschaft ausloten. Ergänzt wird dies durch einen Rückblick in die Geschichte des Holzbaus und seine ideologischen Verstrickungen, die die Weiterentwicklung des Baustoffs lange erschwert haben.

 
18.05.2021, 16:00 Uhr

Online event
Zur Anmeldung

Conceived as a catalogue of notes and tools used in the field, The Things Around Us: 51N4E and Rural Urban Framework reveals how 51N4E’s and Rural Urban Framework’s architecture is less a series of finished objects than the manifestation of a series of processes. Landing somewhere between question and reaction, proximity and contrast, and assonance and distance, the project is a manifesto of a position, the story of two approaches to context, and a testament to the very possibility of making architecture with and within context today.

Join us for a conversation with 51N4E and Rural Urban Framework on how both offices see making architecture as a choreographic process. To register, click here.

Part of the #readCCA book presentations, this event will be moderated by Francesco Garutti and Andrew Scheinman.


www.cca.qc.ca






 
10.05.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

A Research Agenda for Urban Resilience

On 10 May 2021 from 16–18:00, the book Cosmopolitan Habitat is presented at the Setmana d’arquitectura Barcelona 2021. Cosmopolitan Habitat, published by Jovis, promotes a research agenda for urban resilience: to imagine and construct cities as laboratories in which open communities invent and test strategies to enhance liveability, inclusiveness, and economy. In the event, the agenda of Cosmopolitan Habitat will be discussed with experts from Barcelona, a city very active in regard to resilience in regard to climate change. The book Cosmopolitan Habitat is edited by Jörg Schröder, Maurizio Carta, Federica Scaffidi, and Annalisa Contato.

The book shows the results of the project Cosmopolitan Habitat, funded by DAAD as University Dialogue Southern Europe, in a cooperation of the Institute of Urban Design and Planning of LUH with the Department of Architecture of the University of Palermo.

More informations and registration: www.cosmopolitanhabitat.org

Website of the Barcelona Architecture Week: www.barcelona.cat/setmanadarquitectura

 

Hamburg – Positionen, Pläne, Projekte

Buchvorstellung & Diskussion

03.05.2021, 19:30 Uhr

Stadträume bauen



Moderation: Prof. Katja-Annika Pahl

Programm

19:30 Uhr
Begrüßung vom Hamburger Fernsehturm

19:35-19:45 Uhr
Spaziergang zu aktuellen Projekten der Hamburger Innenstadt und Blick auf die Stadtrandsiedlungen der 50er bis 70er Jahre mit Dr. Anna Joss (Denkmalschutzamt Hamburg), Michael Biwer (BIWERMAU Architekten), Tanja Lucas (Quantum Projektentwicklung) sowie Wilfried Wendel (SAGA Unternehmensgruppe) und Dirk Hinzpeter (Hansa Baugenossenschaft)

19:45-20:30 Uhr
Gesprächsrunde & Fragen aus dem Publikum mit Prof. em. Roger Diener (Diener & Diener Architekten), Doris Kleilein (JOVIS Verlag), Karin Loosen (LRW Architekten / Präsidentin Hamburgische Architektenkammer), Olaf Bartels (Autor und Mitherausgeber des Buches), Franz-Josef Höing (Oberbaudirektor)


Es besteht die Möglichkeit, live an der Diskussion teilzunehmen und Fragen zu stellen, ohne sich vorher anzumelden.

Haben Sie Fragen?
Schreiben Sie eine Mail an:
pressestelle@bsw.hamburg.de

Veranstalter: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Str. 19
21109 Hamburg
V.i.S.d.P: Susanne Enz