10.02.2016 – 20.02.2016

Galerie NMariño
8 rue des Coutures Saint Gervais
75003 Paris

Die Beziehungen zwischen Kunst und Architektur sowie das Verbinden von theoretischer Arbeit mit praktischer Kunst spielen im Werk Annett Zinsmeisters eine große Rolle. Die Künstlerin schafft begehbare Installationen – konzeptuelle Räume – und arbeitet mit verschiedenen Materialien und Medien wie Fotografien, Zeichnungen, Filmen und Texten. Aufgrund ihres immersiven Charakters haben die Werke eine eindrückliche Wirkung auf den Betrachter/Besucher; sie fordern die menschliche Wahrnehmung und entlarven alltägliche Gewohnheiten. Zinsmeister setzt sich mit Kommunikation, sozialer Interaktion und Transformationen urbaner Räume auseinander. Eines ihrer grundlegenden Prinzipien und ein wiederkehrendes Element in ihrem Œuvre ist die Verwendung und Herstellung von modularen Systemen und Strukturen.

Zinsmeisters Installation Virtual Interior MoMA white ist momentan auch in der Ausstellung „Endless House. Intersections of Art and Architecture“ im MoMA in New York zu sehen.


 
25.01.2016, 18:00 Uhr

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft
Siftungsdependance Köln
Oskar-Jäger-Straße 1
50931 Köln

Phase Null – der Film zeigt die Durchführung der Phase Null an einer Hamburger Schule. Jetzt gibt es Gelegenheit, den Film zusammen mit einigen der Beteiligten zu erleben und zu diskutieren: Der Filmabend am 25. Januar 2016 wird von Reinhard Kahl moderiert. Neben einem Interview mit dem Filmemacher und dem Vorstand unserer Stiftung, zeigen wir Ausschnitte aus dem Film und stellen anschließend einige der Akteur/innen vor, die an dem Prozess und an der Umsetzung der Ergebnisse beteiligt waren bzw. sind.

Um Anmeldung wird bis zum 18. Januar gebeten:
jugend-und-gesellschaft@montag-stiftungen.de

Der Eintritt ist frei.

Programm:

18:00   Begrüßung­­­
18:05   Interview von Reinhard Kahl mit Jan Marschner und Karl-Heinz Imhäuser „Making-of“ Phase Null – der Film
18:20   Ausschnitt Film
19:30   Pause
19:45   Podiumsdiskussion mit Karin Natusch (Schulleiterin, Geschwister-Scholl Stadtteilschule, Hamburg), Klaus Grab (Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg), Joseph Hämmerle (MGF Architekten, Stuttgart) und Karl-Heinz Imhäuser (Vorstand Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn)
20:30   Umtrunk

schulen-planen-und-bauen.de

 
21.01.2016 – 27.02.2016

Architektur Galerie Berlin, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin

Das japanische Wort Chikei – das Norihiko Dan als Titel für seine Ausstellung gewählt hat – lässt sich nicht ganz eindeutig übersetzen. Im weitesten Sinne bedeutet es „Gelände“ und kann als Schnittstelle zwischen Mensch und Erde verstanden werden. In dieser Bedeutung besitzt Chikei jedoch eine gewisse Ambivalenz: Denn einerseits ist es der Grund, aus dem das Leben von Menschen, Pflanzen und Tieren hervorgeht; andererseits ist es aber auch der Boden, auf dem die Architektur als Methode uns vor diesen anderen Leben schützt. Genau diese Mehrdeutigkeit stellt für den japanischen Architekten ein wichtiges Potential dar, das er wie folgt beschreibt: „Architektur und Chikei ist gemeinsam, dass sie sowohl Gestalt als auch Grund werden können. Chikei, einmal als Gestalt erkannt, kann auch Boden werden, wenn sich unser Standpunkt ändert. Genauso können Architektur und Chikei nahtlos miteinander verschmelzen, wenn sie in der konzeptuellen Planungsphase „weich“ und formbar werden. Um so bedauerlicher ist es, dass Chikei in der Regel gerodet und planiert wird und die Ge-schichte der Architektur erst danach beginnt.“ Referenzen für eine gelungene Synthese beider Bedeutungen sind für Norihiko Dan zum Beispiel die komplexe Höhlenarchitektur im türkischen Kappadokien (6. Jahrhundert) und die Yaodong-Höhlenwohnungen auf dem chinesischen Lössplateau, die bis heute genutzt werden. Hier sind die Räume direkt in den Boden bzw. das Gestein gehauen, so dass Chikei und Architektur in einzigartiger Weise zu einer Einheit verschmelzen.

Die Ausstellung nähert sich diesem Thema mittels dreier Bausteine: Eine Installation aus verschieden hohen Plateaus auf dem Galerieboden transformiert die Galerie in eine Art abstrakten Landschaftsraum. Er wird angereichert durch eine Serie aus großformatigen Papieren, die Norihiko Dan mit einer speziellen Falttechnik reliefartig geformt hat. Diese zugleich abstrakten und sinnlichen Arbeiten werden durch Modelle und Abbildungen von aktuellen Projekten ergänzt, deren Entwurfsidee die Synthese von Chikei und Architektur verfolgt.

Norihiko Dan hat in Tokyo und Yale Architektur studiert und 1994 sein Büro in Tokyo gegründet. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen die Erweiterung Terminal 1 des Taiwan Taoyuan International Airport (2013), das Besucherzentrum Sonne-Mond-See, Provinz Nantu/Taiwan (2010) sowie der Staudammkomplex von Hiyoshi, Kyoto (1999). 2015 erschien beim Jovis Verlag eine Monographie mit Beiträgen von Aaron Betsky und Fumihiko Maki.

Die Ausstellungseröffnung findet am 21. Januar um 19 Uhr statt.
Begrüßung: Ulrich Müller
Einführung: Felix Claus
Galeriegespräch: 25.2.2016, 19 Uhr: Johanna Meyer-Grohbrügge und Norihiko Dan


http://www.architekturgalerieberlin.de/


 

Auftakt 16 – Herzlich willkommen!?

Jahresauftakt und Neujahrsempfang 2016

12.01.2016

Radisson Blu Hotel Hannover
Expo Plaza 5
30539 Hannover

www.vdw-wohnen.de

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. lädt herzlich zu seinem Jahreauftakt und zum Neujahrsempfang im Radisson BLU Hotel (Expo-Plaza) ein. Treffen Sie interessante Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, nicht zuletzt den Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, der ein Grußwort halten wird.

Es geht um die Bewältigung des Flüchtlingszustroms. Unterbringung, Integration, Bildung, medizinische Betreuung sind nur einige der zahllosen Facetten. Doch wo liegen die Ursachen für das Dilemma? Professor Ulrich Menzel hat sich auf die Suche gemacht. Auf seinen Festvortrag über „Die Ordnung der Welt“ dürfen wir sehr gespannt sein.

ANMELDUNG unter www.vdw-wohnen.de/auftakt


 

Auf dem Weg zur Stadt als Campus

Letztes Zukunftsstudio im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt

14.12.2015, 18:00 Uhr

CLB Berlin, Collaboratorium im Aufbau Haus, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

EXPERIMENT STADTALLTAG
Zukunftsstudios und Wanderausstellung "Auf dem Weg zur Stadt als Campus"
im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt

Zukunftsstudio Berlin
Aktivierende Stadtentwicklung – was kann man vor Ort lernen?
14. Dezember 2015, 18.00 Uhr
CLB Berlin

Nach fünf spannenden Zukunftsstudios in Dessau-Roßlau, Hamburg, Offenbach, München und Bochum werden nun alle Besuche ausgewertet.

Lernen Sie am 14. Dezember 2015 einen Zusammenschnitt der besten Statements und Meinungen der Protagonisten und die Ausstellung "Auf dem Weg zur Stadt als Campus" kennen, die begleitend an den fünf Orten zu sehen war.

18.00 Uhr
Filmische Dokumentation: Meinungen, Statements, Ideen und Gedanken aus fünf Städten und ein Gespräch mit
Wilfried Kraus, Leiter der Unterabteilung "Nachhaltigkeit, Klima, Energie" im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Christopher Dell, Institut für Improvisationstechnologie, Berlin
Dr. Johanna Schlaack, Stiftung SPI, Geschäftsbereich Stadtentwicklung / TU Berlin, Center for Metropolitan Studies

Die Moderation übernehmen die Initiatoren der Reihe:
Sally Below, Vorstand Stadt als Campus e.V. / CLB Berlin
Martin Kohler, HafenCity Universität Hamburg

im Anschluss ab 19.30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Auf dem Weg zur Stadt als Campus"


 
10.12.2015 – 28.01.2016

AIT – ArchitekturSalon
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Vernissage: 10. Dezember 2015 | 19:30 Uhr

mit einer Einführung in das Thema der Ausstellung durch die Kuratoren Klaus Dömer, Prof. (Verw.) Hans Drexler und Prof. Joachim Schultz-Granberg

Die Schau baut auf der von Klaus Dömer, Hans Drexler und Joachim Schultz-Granberg herausgegebenen Publikation Affordable Living - Housing for everyone auf. Anhand beispielhafter Bauten internationaler Architekturbüros, wie Gaupenraub +/- Architekten, Lacaton & Vassal Architects oder Urbanus veranschaulicht die Ausstellung, welche Probleme, Potenziale und Abhängigkeiten verschiedene Ansätze mit sich bringen und wie sich diese auf die Lebenswirklichkeit auswirken.

Buchverkauf während der Öffnungszeiten im AIT – ArchitekturSalon Hamburg

Anmeldeformular AIT Hamburg


 

Jun Yang: The Monograph Project

Buchpräsentation / Screening

08.12.2015, 19:00 Uhr

Hotel Paris Syndrom
c/o Galerie für Zeitgenössische Kunst
Karl-Tauchnitz-Straße 9-11
04107 Leipzig

Am 8. Dezember 2015, 19.00 Uhr, stellen Jun Yang, Barbara Steiner und Oliver Klimpel The Monograph Project vor. Nach Wien und Taipei findet nun die dritte Präsentation der insgesamt sechsbändigen Monografie von Jun Yang in Leipzig statt. Biografisches Schreiben selbst wird dabei selbst zum Gegenstand der Untersuchung. Die Monografie folgt verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten und ist entlang künstlerischer Projekte strukturiert, die im Zeitraum von 18 Jahren entstanden sind. Formate, Papiere, Cover und sogar die Schreibweise des Künstlernamens ändern sich von Band zu Band: von June Young, Yang Jun, Tun Yang, Jan Jung, Yi Chuan zu Jun Yang. Der Künstler, aufgewachsen in verschiedenen kulturellen Kontexten, wurde immer wieder mit geschriebenen und gesprochenen Varianten seines Namens konfrontiert. Er greift dieses Prinzip für The Monograph Project auf.

The Monograph Project ist von Barbara Steiner herausgegeben und von Oliver Klimpel und Anna Gille gestaltet. Die Monografie erscheint in zwei Teilen mit jeweils drei Bänden. Die Bände 1–3 liegen nun vor; 4–6 sind für 2017 geplant.

Der Ort der Buchpräsentation, das Hotel Paris Syndrom (2010 bis heute) wurde von Yang 2010 gestaltet. Es ist – wie das vorangegangene Café Paris Syndrom (2007–2010) – Teil der Werkserie Paris Syndrom. Der Titel bezieht sich auf ein Trauma japanischer Touristinnen, die von ihrem ersten Paris-Besuch so enttäuscht sind, dass sie erkranken. Yangs Serie nimmt ihren Ausgangspunkt bei der von Traumbildern gespeisten Sehnsucht nach einer heilen und perfekten Welt, der Differenz zu den jeweiligen Lebensrealitäten und den Versuchen diese Kluft zu überbrücken.

Jun Yang wurde 1975 in Qingtian, Zhejiang (VR China) geboren. Seine Arbeiten umfassen Film, Installationen, Performances und Projekte im öffentlichen Raum. Yang ist Co-Gründer des Taipei Contemporary Art Center. Mit seinem Bruder, Tie Yang und einem Freud, Dong Ngo, gründete er in Wien das Restaurant und die Bar ra’mien, 2002, und die Imbiss-Kette ra’mien go, 2012. Er lebt in Taipei, Wien und Yokohama.

 

Jan Gehl in Deutschland

Tagung / Gespräch

05.12.2015

in Berlin

20. Berliner Gespräch 2015

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Straße 48/49, 2. Hinterhof
10179 Berlin

Flächen, Gebäude und Infrastrukturen der Stadt sind ein hohes Gut. Ihre Nutzung hat immer schon Konflikte zwischen den Ansprüchen der Bewohner und der Verwertungslogik von Kapitalinteressen hervorgerufen.

Angesichts der Stadt der Gegenwart stellt sich die Frage nach der Verteilung von individuellem, privatem Profit und allgemeinem, öffentlichem Gewinn noch lauter: Steht die Ökonomie der Stadt noch in einem guten Verhältnis zum Gemeinwohl? Geht es darum, schnelles Geld in die leeren Stadtkassen zu spülen oder behält sich eine Stadt Flächen-, Raum- und Handlungsressourcen für eine zukunftsorientierte Planungspolitik vor?

Das 20. Berliner Gespräch 2015 beschreibt nicht nur Bedrohungsszenarien, sondern stellt zugleich beispielhafte Ansätze vor, wie die Kommunen und ihre Bewohner handlungsfähig bleiben können: Die Zeit ist reif für eine neue Diskussion der Beziehung von Wert, Profit und Gemeinwohl.

 
02.12.2015 – 24.01.2016

Architekturgalerie am Weissenhof Stuttgart
Am Weissenhof 30
70191 Stuttgart

Eröffnung: 1. Dezember 2015
Ausstellung: 3. Dezember 2015 bis 24. Januar 2016
Symposium 1. Dezember 2015

Jenseits von normativer Stadtplanung sind Initiativen und informelle Gruppen aktiv, die das Zusammenleben in der Stadt gestalten und dafür neue Strategien und Taktiken erproben. Sie setzen „von unten“ wichtige Impulse. Die Ausstellung zeigt Fallbeispiele aus Stuttgart und Rotterdam. Auf der einen Seite die Arbeiterstadt Rotterdam, eine Stadt mit vielen kleinen Initiativen und vernetzten Akteuren. Auf der anderen Seite das wohlhabende Stuttgart, das sich mit seinen wilden Orten schwer tut. „Wild Sites“ ist ein zeichnerisches Rechercheprojekt von Thomas Rustemeyer.

Kuratiert von Petra Stojanik und Christian Holl.

 

Das Unsichtbare in Downtown Kairo

Buchpräsentation / Diskussion

01.12.2015, 20:30 Uhr

Buchpräsentation und Diskussion mit den Autorinnen Vittoria Capresi und Barbara Pampe sowie dem Stadthistoriker Ralph Bodenstein und dem Künstler Daniel Rode.

Das Buch wird unter dem Aspekt des „Unsichtbaren“ in Downtown Kairo vorgestellt und ergänzt durch Beschreibungen aus historischer und künstlerischer Sicht.
Was macht diesen Stadtteil so besonders? Was ist hinter den Fassaden zu finden? Wie wohnen die Leute heute und wie haben sie in der Vergangenheit gewohnt? Wo treffen sich heute Kultur- und Kunstschaffende und wo trafen sie sich früher?
Diesen Fragen und Ideen werden sich die beiden Architektinnen und Gründerinnen von „baladilab“ Vittoria Capresi und Barbara Pampe zusammen mit Ralph Bodenstein und Daniel Rode am 1. Dezember widmen.