10.12.2015 – 28.01.2016

AIT – ArchitekturSalon
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Vernissage: 10. Dezember 2015 | 19:30 Uhr

mit einer Einführung in das Thema der Ausstellung durch die Kuratoren Klaus Dömer, Prof. (Verw.) Hans Drexler und Prof. Joachim Schultz-Granberg

Die Schau baut auf der von Klaus Dömer, Hans Drexler und Joachim Schultz-Granberg herausgegebenen Publikation Affordable Living - Housing for everyone auf. Anhand beispielhafter Bauten internationaler Architekturbüros, wie Gaupenraub +/- Architekten, Lacaton & Vassal Architects oder Urbanus veranschaulicht die Ausstellung, welche Probleme, Potenziale und Abhängigkeiten verschiedene Ansätze mit sich bringen und wie sich diese auf die Lebenswirklichkeit auswirken.

Buchverkauf während der Öffnungszeiten im AIT – ArchitekturSalon Hamburg

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Jun Yang: The Monograph Project

Buchpräsentation / Screening

08.12.2015, 19:00 Uhr

Hotel Paris Syndrom
c/o Galerie für Zeitgenössische Kunst
Karl-Tauchnitz-Straße 9-11
04107 Leipzig

Am 8. Dezember 2015, 19.00 Uhr, stellen Jun Yang, Barbara Steiner und Oliver Klimpel The Monograph Project vor. Nach Wien und Taipei findet nun die dritte Präsentation der insgesamt sechsbändigen Monografie von Jun Yang in Leipzig statt. Biografisches Schreiben selbst wird dabei selbst zum Gegenstand der Untersuchung. Die Monografie folgt verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten und ist entlang künstlerischer Projekte strukturiert, die im Zeitraum von 18 Jahren entstanden sind. Formate, Papiere, Cover und sogar die Schreibweise des Künstlernamens ändern sich von Band zu Band: von June Young, Yang Jun, Tun Yang, Jan Jung, Yi Chuan zu Jun Yang. Der Künstler, aufgewachsen in verschiedenen kulturellen Kontexten, wurde immer wieder mit geschriebenen und gesprochenen Varianten seines Namens konfrontiert. Er greift dieses Prinzip für The Monograph Project auf.

The Monograph Project ist von Barbara Steiner herausgegeben und von Oliver Klimpel und Anna Gille gestaltet. Die Monografie erscheint in zwei Teilen mit jeweils drei Bänden. Die Bände 1–3 liegen nun vor; 4–6 sind für 2017 geplant.

Der Ort der Buchpräsentation, das Hotel Paris Syndrom (2010 bis heute) wurde von Yang 2010 gestaltet. Es ist – wie das vorangegangene Café Paris Syndrom (2007–2010) – Teil der Werkserie Paris Syndrom. Der Titel bezieht sich auf ein Trauma japanischer Touristinnen, die von ihrem ersten Paris-Besuch so enttäuscht sind, dass sie erkranken. Yangs Serie nimmt ihren Ausgangspunkt bei der von Traumbildern gespeisten Sehnsucht nach einer heilen und perfekten Welt, der Differenz zu den jeweiligen Lebensrealitäten und den Versuchen diese Kluft zu überbrücken.

Jun Yang wurde 1975 in Qingtian, Zhejiang (VR China) geboren. Seine Arbeiten umfassen Film, Installationen, Performances und Projekte im öffentlichen Raum. Yang ist Co-Gründer des Taipei Contemporary Art Center. Mit seinem Bruder, Tie Yang und einem Freud, Dong Ngo, gründete er in Wien das Restaurant und die Bar ra’mien, 2002, und die Imbiss-Kette ra’mien go, 2012. Er lebt in Taipei, Wien und Yokohama.

 

Jan Gehl in Deutschland

Tagung / Gespräch

05.12.2015

in Berlin

20. Berliner Gespräch 2015

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Straße 48/49, 2. Hinterhof
10179 Berlin

Flächen, Gebäude und Infrastrukturen der Stadt sind ein hohes Gut. Ihre Nutzung hat immer schon Konflikte zwischen den Ansprüchen der Bewohner und der Verwertungslogik von Kapitalinteressen hervorgerufen.

Angesichts der Stadt der Gegenwart stellt sich die Frage nach der Verteilung von individuellem, privatem Profit und allgemeinem, öffentlichem Gewinn noch lauter: Steht die Ökonomie der Stadt noch in einem guten Verhältnis zum Gemeinwohl? Geht es darum, schnelles Geld in die leeren Stadtkassen zu spülen oder behält sich eine Stadt Flächen-, Raum- und Handlungsressourcen für eine zukunftsorientierte Planungspolitik vor?

Das 20. Berliner Gespräch 2015 beschreibt nicht nur Bedrohungsszenarien, sondern stellt zugleich beispielhafte Ansätze vor, wie die Kommunen und ihre Bewohner handlungsfähig bleiben können: Die Zeit ist reif für eine neue Diskussion der Beziehung von Wert, Profit und Gemeinwohl.

 
02.12.2015 – 24.01.2016

Architekturgalerie am Weissenhof Stuttgart
Am Weissenhof 30
70191 Stuttgart

Eröffnung: 1. Dezember 2015
Ausstellung: 3. Dezember 2015 bis 24. Januar 2016
Symposium 1. Dezember 2015

Jenseits von normativer Stadtplanung sind Initiativen und informelle Gruppen aktiv, die das Zusammenleben in der Stadt gestalten und dafür neue Strategien und Taktiken erproben. Sie setzen „von unten“ wichtige Impulse. Die Ausstellung zeigt Fallbeispiele aus Stuttgart und Rotterdam. Auf der einen Seite die Arbeiterstadt Rotterdam, eine Stadt mit vielen kleinen Initiativen und vernetzten Akteuren. Auf der anderen Seite das wohlhabende Stuttgart, das sich mit seinen wilden Orten schwer tut. „Wild Sites“ ist ein zeichnerisches Rechercheprojekt von Thomas Rustemeyer.

Kuratiert von Petra Stojanik und Christian Holl.

 

Das Unsichtbare in Downtown Kairo

Buchpräsentation / Diskussion

01.12.2015, 20:30 Uhr

Buchpräsentation und Diskussion mit den Autorinnen Vittoria Capresi und Barbara Pampe sowie dem Stadthistoriker Ralph Bodenstein und dem Künstler Daniel Rode.

Das Buch wird unter dem Aspekt des „Unsichtbaren“ in Downtown Kairo vorgestellt und ergänzt durch Beschreibungen aus historischer und künstlerischer Sicht.
Was macht diesen Stadtteil so besonders? Was ist hinter den Fassaden zu finden? Wie wohnen die Leute heute und wie haben sie in der Vergangenheit gewohnt? Wo treffen sich heute Kultur- und Kunstschaffende und wo trafen sie sich früher?
Diesen Fragen und Ideen werden sich die beiden Architektinnen und Gründerinnen von „baladilab“ Vittoria Capresi und Barbara Pampe zusammen mit Ralph Bodenstein und Daniel Rode am 1. Dezember widmen.


 
26.11.2015, 19:00 Uhr

Paranoia City Buch & Wein
Ankerstrasse 12
8004 Zürich
Schweiz

Jürgen Krusche und Philipp Klaus präsentieren:

Bureau Savamala Belgrade
Urban Research and Practice in a Fast-changing Neighborhood.

Savamala, ein Stadtteil von Belgrad, erlebt seit einigen Jahren einen rasanten Wandel. Durch die zentrumsnahe Lage am Ufer der Sava ist er für Akteure aus der Belgrader Kreativwirt–schaft und Gastronomie ebenso attraktiv geworden wie für global agierende Investoren. Die Untersuchungen des Forschungsteams Bureau Savamala dokumentieren den Wandel Savamalas und die Veränderungen in der Wahrnehmung der Bewohner. Daneben stellen einheimische Architekten, Künstler und Kulturschaffende Projekte vor, die 2013 im Rahmen des Urban Incubator Belgrade ausgeführt wurden und dazu beitragen sollten, Savamala ohne die negativen Folgen einer Gentrifizierung zu erneuern. Am Beispiel dieses Stadtteils wird deutlich, in welchem Maße Aufwertungen möglich und sinnvoll sind, aber auch, wo ihre Grenzen liegen, und wie Kultur, Design und Kunst diese Prozesse initiieren und steuern können.


 

Home not Shelter

Workshop und Podiumsdiskussion

20.11.2015 – 21.11.2015

orangelab
Ernst-Reuter-Platz 2
10587 Berlin

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Internationales JugendKunst- und Kulturhaus Schlesische27
Schlesische Str. 27b
10997 Berlin

Klunkerkranich
Karl-Marx-Straße 66
12043 Berlin

Wohnraum-Initiative für Flüchtlinge

Durch die derzeitige Flüchtlingssituation sind Architekten und Planern gefragt, Unterkünfte zu entwerfen, die nicht nur als temporäre Einrichtungen funktionieren, sondern eine längerfristige Bleibe bieten und so zur Integration und Gemeinschaftsbildung beitragen.

Nach der Auftaktveranstaltung und der öffentlichen Podiumsdiskussion im Frankfurter Kunstverein am 24. Oktober, findet nun das Folgetreffen am 20. und 21. November 2015 im orangelab in Berlin statt und richtet den Blick auf das soziale und interkulturelle Miteinander in den Häusern. Dazu soll das Wissen und die Erfahrung von Flüchtlingsinitiativen, Kulturprojekten, aber auch Co-Working-Spaces, kollektiv betriebenen Werkstätten oder alternativen Wohnprojekten nutzbar gemacht und in die Entwurfsarbeit aufgenommen werden.

An fünf Standorten in Deutschland und Österreich werden sich über 100 Studierende mit der Raumfindung in der Stadt, mit Fragen der Verdichtung, Aufstockung und Umnutzung beschäftigen, genauso aber Antworten auf die Frage suchen, wie Architektur Räume interkulturellen Zusammenlebens und Lernens schaffen kann.

Hans Sauer Stiftung


 
11.11.2015 – 12.11.2015

MVG Museum, Ständlerstraße 20, 81549 München

Auf der europaweit einzigen Messe für den Bildungsbau treffen sich Architekten, Schulleiter, Behörden- und Institutionsvertreter, Investoren und Bauunternehmungen zum Austausch. Die Messe findet dieses Jahr erstmals in München statt. Hintergrund ist die großflächige Erneuerung der Schulbauten, die mit der Neuerstellung und der Sanierung vieler Gebäude einhergeht. Allein in der Landeshauptstadt München sind 4,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 verabschiedet worden. Messeveranstalter ist der Cubus Medien Verlag, Hamburg, der die SCHULBAU schon erfolgreich in der Hansestadt ausgerichtet hat. Kooperationspartner sind das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München.

Im zentral gelegenen MVG-Museum erwartet Sie ein zweitägiges Programm mit Experten aus Deutschland, Dänemark und Österreich. Die Messe bildet sämtliche Bauaufgaben für Kindergärten, Schulen, Universitäten ab: von Außenraumgestaltung und Fassade über Rohbau und technische Gebäudeausrüstung bis zu pädagogischen und funktionalen Innenraumkonzepten. Das Messeprogramm beinhaltet hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen und Fachvorträge. So wird am zweiten Messetag in einer Podiumsdiskussion über die im Schulbau aktuell viel diskutierte „Leistungsphase Null“ diskutiert, mit unter anderem dem Architekten Dirk Landwehr, trapez Architektur, der Professorin Susanne Hofmann, Die Baupiloten BDA Berlin sowie Doktor Otto Seydel vom Institut für Schulentwicklung, Überlingen.

Das komplette Messeprogramm ist unter www.schulbau-messe.de veröffentlicht.

Bei Online-Buchung der Tickets unter  www.schulbau-messe.de können bis zu 25 Prozent gespart werden.

 

 
11.11.2015 – 05.12.2015

AIT ArchitekturSalon Hamburg
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Was können Architektur und Stadtplanung leisten: städtebaulich, gesellschaftlich und sozial?

Der AIT-ArchitekturSalon Hamburg widmet dem Thema eine eigene Ausstellung, die mit einer Podiumsdiskussion am 11. November eröffnet wird. Die Ausstellung baut auf der im Juli 2015 erschienen Publikation Refugees Welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur auf. Basierend auf einem Entwurfsprojekt an der Leibniz-Universität Hannover, präsentieren die Herausgeber Jörg Friedrich, Simon Takasaki, Peter Haslinger, Oliver Thiedmann und Christoph Borchers darin Handlungsstrategien und konkrete architektonische Konzeptmodelle für innovative und prototypische Formen des Wohnens für Flüchtlinge, die von Studierenden erarbeitet wurden. Sie plädieren für eine menschenwürdige „Architektur des Ankommens“ und fordern das Recht auf Architektur ein – auch für Flüchtlinge. Die Herausgeber sind Teilnehmer der Podiumsdikussion neben Vertretern aus der Stadtplanung, Soziologie und Politik.

 


 

 
02.11.2015, 19:00 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Hiroshimastraße 17

10785 Berlin


Wir leben in einem urbanen Zeitalter. Immer mehr Menschen drängen in die Metropolen und auch Berlin wächst. Bis 2030 rechnet der Regierende Bürgermeister von Berlin mit 400.000 neuen EinwohnerInnen. In Berlin drehen sich die Kräne wieder, es wird gebaut. Das hochpreisige Segment scheint gesättigt, was wirklich fehlt sind Sozialwohnungen und Wohnraum für Flüchtlinge. Berlin braucht Wohnungen, die für alle nutzbar und für alle bezahlbar sind und bleiben. In einer Stadt, die immer voller wird, geht es auch darum, gute, sozialräumliche Lösungen zu finden. Der neue soziale und der Flüchtlingswohnungsbau müssen den höchsten Qualitätsanforderungen in Bezug auf Langfristigkeit, ihrer Einbettung im Sozialraum und der Möglichkeit zur Umnutzung entsprechen.

Um Anmeldung wird gebeten