12.09.2018 – 26.09.2018

Tapetenwerk, Halle C1
Lützener Straße 91
04177 Leipzig

Die Ausstellung „Bezahlbar. Gut. Wohnen – Strategien für bezahlbaren Wohnraum“ widmet sich einem Grundbedürfnis der Menschen, welches durch stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren immer weniger erschwinglich ist. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros, veranschaulicht Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze.

Der BDA Sachsen lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 20.09.2018. um 18.00 Uhr ins Tapetenwerk (Halle C1) in Leipzig.
Die Ausstellung wird anschliessend bis zum 26.09.2018 gezeigt.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Donnerstag 20.09. ab 18.00 Uhr: Ausstellungsgespräch mit Kurator Joachim Schultz Granberg
Mittwoch 26.09.2018. ab 18.00 Uhr: Finissage und Filmvorführung „The Property Drama“ (A. Brandlhuber & C. Roth, 2017)


Konzept und Kuratorium: Klaus Dömer, Joachim Schultz-Granberg
Konzeption Austellungsboxen: Johannes Schilling
Layout: David Peralta
Grafik: Kathrin Schmuck, Bucharchitektur


Weiterführende Links:
dpt6.de
www.hanssauerstiftung.de/preis/hans-sauer-preis-2016
dam-online.de/portal/de/DAMARCHITECTURALBOOKAWARD2017

 
09.09.2018, 16:00 Uhr

Kirche Sankt Gertrud
Krefelder Str. 57
50670 Köln
Neustadt-Nord

Religion und Stadt sind seit jeher eng miteinander verknüpft. Die konfessionelle Vielfalt einer Gesellschaft bildet sich in ihren Sakralbauten ab. Heute geraten Projekte für Kirchen, Synagogen und Moscheen oft in politisch aufgeladene Debatten, weil sie notwendige Auseinandersetzungen um kulturelle Identitäten anstoßen und Fragen nach der Integrationskraft von Religionen stellen. Die Architektur gibt Antworten, sie definiert die neue Rolle der Religion in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft. Zur Vorstellung des neu erschienen Buches „Religion und Stadt“ analysieren Nils Ballhausen und Doris Kleilein (Jovis Verlag) im Gespräch mit den Architekten Prof. Ansgar Schulz und Prof. Benedikt Schulz (St. Trinitatis Leipzig) sowie Prof. Paul Böhm (Zentralmoschee Köln) aktuelle Positionen zum zeitgenössischen Sakralbau. Einstieg in das Galeriegespräch bieten zwei kurze Impulsvorträge über die Neubauten für die Leipziger Trinitatiskirche und die Kölner Zentralmoschee.

Die Veranstaltung findet als Galeriegespräch im Rahmen der Ausstellung „2:1 – Perfect Scale. Schulz und Schulz mit Stefan Müller“ statt und ist der Abschluss einer Reihe von Gesprächen mit:
Prof. Wilfried Kuehn, Prof. Andreas Meck, Jost Haberland und Prof. Mario Botta über aktuelle Positionen zum Sakralbau.


schulz-und-schulz.com
gemeinden.erzbistum-koeln.de
Facebook-Veranstaltung


 
31.08.2018 – 26.09.2018

Kulturkirche Liebfrauen
Stiftung Brennender Dornbusch
König-Heinrich-Platz 3
47051 Duisburg

Kirchen, Schlösser und Fachwerkhäuser gelten heute unbestritten als Baudenkmale. Wie aber wird der Wert von Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Universitäten beurteilt? Zwei Drittel des Gebäudebestands in Deutschland wurden zwischen 1949 und 2000 errichtet, mehr als die Hälfte davon allein bis 1980. Wir nehmen einen Großteil der Architektur dieser Jahrzehnte vor allem als wenig sensible Eingriffe in den Stadtraum wahr, was sich auch darin zeigt, dass sie umgangssprachlich als „Betonklötze“ bezeichnet werden. Heute sind diese Bauten Zeugnisse einer inzwischen abgeschlossenen Epoche. Als solche nimmt sie die Denkmalpflege in zahlreichen europäischen Ländern seit gut zwei Jahrzehnten verstärkt in den Blick. Dennoch stellen sie ein sperriges und nicht immer wohlwollend akzeptiertes Erbe dar. Ihre schiere Größe erschwert sowohl alternative Nutzungen als auch die bauliche Erhaltung.

Welche architektonischen und sozialen Ideen liegen dieser Architektur zugrunde? Wie werden ihre Denkmalqualitäten begründet? Die Ausstellung „BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?“ gibt anhand ausgewählter deutscher und internationaler Beispiele einen Einblick in die Denkmal-Debatten über und den denkmalpflegerischen Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne. Zu sehen sind u.a. Fotografien von Walter Danz, Gerald Große, Otto Hainzl, Herbert Lachmann, Bernd Walther, Raumlabor.


Veranstalter:
BDA Bund Deutscher Architekten
TU Dortmund
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brennender Dornbusch, Kulturkirche Liebfrauen.


bigbeautifulbuildings.de
Sharing Heritage

 
24.08.2018, 19:30 – 22:30 Uhr

Tieranatomisches Theater (TA T)
Raum für forschende Ausstellungspraxis
Humboldt-Universität zu Berlin
Philippstraße 12/13
10115 Berlin

Um 21:00 Uhr: “Exhibiting Matters” – ​GAM Architecture Magazine​ #14
– introduced by Milica Tomić and Dubravka Sekulić

Weiteres Programm:
19:30 Uhr “Into the Woods” – ​Harvard Design Magazine​ #45
– introduced by Leah Whitman-Salkin
20:15 Uhr ​Phenotypes/Limited Forms ​by Armin Linke and Peter Hanappe
– introduced by Armin Linke and Doreen Mende

In den Bereichen Kunst und Architektur lässt sich gegenwärtig eine Erweiterung des Ausstellungskomplexes beobachten: permanente und temporäre Ausstellungsräume werden immer mehr und vermischen sich mit Orten des Konsums. Als Reaktion auf diese Entwicklung widmet sich GAM.14 dem Akt des Ausstellens, der die räumlichen Beschränkungen der Ausstellung rekonfiguriert und damit dynamische Orte der Auseinandersetzung und politischen Konfrontation ermöglicht. GAM.14 versammelt aktuelle Positionen aus den Disziplinen Kunst und Architektur in dem Bestreben, den Akt des Ausstellens von der Ausstellung zu unterscheiden und das Potenzial des Ausstellens als Forschungsraum für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderung unserer Zeit zu öffnen.

Vorstellung von Dubravka Sekulić und Milica Tomić.


http://reassemblingnature.org
Veranstaltungsinfo
Facebook

Einen Büchertisch wird es auch geben – organisiert von: Books People Places

 
20.08.2018 – 26.10.2018

Landesmuseum Mainz
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Sie war bisher in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA, im Neuen Museum Nürnberg, im AIT-ArchitekturSalon Köln, im ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden, im afo architekturforum oberösterreich in Linz, im Kreativquartier München, im Rathaus Wolfsburg, in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt, im Wilhelm-Wagenfeld-Haus in Bremen und in der Universität Stuttgart im Foyer der Fakultät Architektur und Stadtplanung zu Gast. Ab dem 20. August 2018 ist sie im Landesmuseum Mainz zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (ehemals BMUB) und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.
Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen” und das Veranstaltungsprogramm in Mainz finden in Kooperation mit dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz statt.

Vernissage am 20. August 2018, 18.30 Uhr
Begrüßung:
Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Prof. Heinrich Lessing, Vorsitzender des BDA Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:
Heiner Farwick, Präsident des BDA
Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin Rheinland-Pfalz
Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Begleitveranstaltungen/Rahmenprogramm

Weitere Ausstellungsorte folgen


 
14.07.2018 – 23.09.2018

GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 9-11
04107 Leipzig

On the Landscape Architecture of Topotek 1

Der Titel nimmt Bezug auf Jorge Louis Borges, dessen Ausführungen zum Thema Übersetzung die Arbeitsweise von Topotek 1 maßgeblich beeinflusst haben. Borges versteht Übersetzungsfehler und bruchstückhafte Übersetzungen als eine Chance Verschiebungen und lokale Umsetzungen vorzunehmen: Eine Situation, die das Original bereichert und nicht schmälert. Inspiriert von diesem Konzept geht Topotek 1 mit Kompositionen, Formen und Inhalten auf eine offene und befreiende Art um. Die Ausstellung kann auch als eine Antwort auf Borges gelesen werden: Der Gestalter Oliver Klimpel hat die Arbeiten von Topotek 1 in eine narrative innere Landschaft übersetzt. Er hat eine neue, immersive Installation entwickelt, die von Topotek 1 Projekten inspiriert ist und deren unterschiedliche Örtlichkeiten er in neue Ansichten und überraschende Kombinationen überträgt.

Die gleichnamige Publikation, herausgegeben von Barbara Steiner, ist zum 20-jährigen Bürojubiläum von Topotek 1 im Jahr 2016 bei uns erschienen. Partner*innen aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, private und öffentliche Auftraggeber*innen, Fachplaner*innen, und Projektmanager*innen blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsamen Projekte. Die Publikation ist im GfZK-Shop erhältlich.


www.gfzk.de

 
12.07.2018 – 07.10.2018

architekturgalerie am weißenhof
Am Weißenhof 30
70191 Stuttgart

Begleitend ist die umfassende Präsentation „märklinMODERNE“ im deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main zu sehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten Edwin und Hermann Faller in Gütenbach ein Produkt, das bald in keinem Hobbykeller mehr fehlen durfte: „Häuschen“-Bausätze für die Modelleisenbahn. Im Schweiz-Urlaub waren die Brüder von einem futuristischen Bungalow derart begeistert, dass sie sich daheim im Schwarzwald gleich ein ähnliches Haus errichten ließen. 1961 nahmen sie auch noch den Bausatz „Villa im Tessin“ in ihr Programm auf, der sich rund 400.000-mal in alle Welt verkaufen sollten. Im Wahljahr 1972 schließlich verband der Plakatkünstler Klaus Staeck das Foto eines Stuttgarter Appartementhauses mit dem Schriftzug: „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“ – und schlug damit erneut einen gekonnten Bogen von der südlichen Schweiz ins „Ländle“. Die Ausstellung „Villa im Tessin“ – ein Projekt des Online-Magazins moderneREGIONAL, kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann – zeichnet nach, wie die „große“ Architektur den Weg in den Modellbau fand. Und warum der süddeutsche Raum dabei eine entscheidende Rolle spielen sollte. Ausgewählte Modell-Klassiker werden im Original präsentiert. In Video- und Audiodokumenten von Otto Schweitzer und Thomas Balzer kommen professionelle wie private Modellbauer aus der Region zu Wort. Porträtfotos von Andreas Beyer bereichern die Schau ebenso wie eine Modellbahnanlage mit einer eigens erstellten Installation von Gerald Fuchs.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Mi, 11. Juli 2018, 19 Uhr


Die Villa im Tessin | MärklinMODERNE im Ländle
Die Ausstellung „Villa im Tessin“, ein Projekt des Online-Magazins moderneREGIONAL, zeichnet nach, wie die „große“ Architektur im süddeutschen Raum den Weg in den Modellbau fand – und umgekehrt.

 
06.07.2018 – 27.07.2018

ZENTRUM FÜR BAUKULTUR SACHSEN
Schloßstraße 2
01067 Dresden

Die Ausstellung „Bezahlbar. Gut. Wohnen – Strategien für bezahlbaren Wohnraum“ widmet sich einem Grundbedürfnis der Menschen, welches durch stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren immer weniger erschwinglich ist. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros, veranschaulicht Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze.

Die Ausstellung setzt nach der Ausstellung „Neue Standards – 10 Thesen zum Wohnen“ und dem Januar- Symposium zu Baustandards den thematischen Schwerpunkt „erschwinglicher Wohnungsbau für alle“ des BDA Sachsen fort.

Der BDA Sachsen lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 05.07. um 18. 30 Uhr im ZFBK.

Die Ausstellung wird anschließend bis zum 29.07.2018 gezeigt.

Ausstellungsdauer: 06.07. – 29.07.2018
Vernissage: Donnerstag, 05.07. um 18:30 Uhr

AIT Architektursalon im ZfBK Dresden
Veranstalter: BDA Sachsen
Konzept und Kuratorium: Klaus Dömer, Joachim Schultz-Granberg
Konzeption Ausstellungsboxen: Johannes Schilling
Layout: David Peralta
Grafik: Kathrin Schmuck, Bucharchitektur


Weiterführende Links:
dpt6.de
www.hanssauerstiftung.de/preis/hans-sauer-preis-2016
dam-online.de/portal/de/DAMARCHITECTURALBOOKAWARD2017

 
25.06.2018 – 21.08.2018

Architektenkammer Berlin
Alte Jakobstraße 149
10969 Berlin

Was verkörpert das Gesicht und die Identität einer Stadt? Sind es architektonische Solitäre und Wahrzeichen – oder nicht eher die alltäglichen städtischen Räume mit ihren wiederkehrenden Ausstattungselementen und Materialien? Für die Ausstellung Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen begaben sich vier Fotograf*innen und ein Autor auf Entdeckungsreise zu den erstaunlichen Details, Relikten und Zeitschichten der Stadtlandschaft Berlin. Die Fotografien stammen aus dem gleichnamigen Buch von Frank Peter Jäger und werden als Beitrag zum MakeCity Festivals 2018 in den Räumen der Architektenkammer Berlin gezeigt.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Diskussion zu Denkmalwert und gestalterisch-konservatorischem Umgang mit dem Bauerbe der Berliner U-Bahn – und über die fotografische Aneignung von Stadtlandschaft.

Die von Nadine Blanke, Carsten Horn, Thilo Mokros und Alexander Nikolussi – allesamt Absolvent*innen der Neuen Schule für Fotografie – gemachten Aufnahmen zeigen ein Berlin des zweiten Blicks und offenbaren eine urbane Unverwechselbarkeit, die sich nicht in Postkartenmotiven, sondern in Materialien, Mobiliars und Details manifestiert. Dazu gehören etwa die Berliner Gehwege und ihre Pflastertradition, die Mietshäuser mit ihren Ausstattungen, die Mobiliars der U-Bahnhöfe und anderes mehr.
Der politische Aspekt des Projekts liegt in der Frage, wie mit diesen Zeugnissen umzugehen ist. Denn ein nicht geringer Teil dieses materiellen Erbes ist gefährdet – und kann zugleich Denkmalwert beanspruchen.
Wir freuen uns, zur Ausstellungseröffnung die zweite, verbesserte Auflage des Buches zu präsentieren.

Eröffnung: Freitag, 22.06.2018, 18.00 Uhr
Monumente der Mobilität
Gefährdete Bauten der Berliner U-Bahn
- Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin
- Dr. Rainer Fisch, Landesdenkmalamt Berlin
- Frank Peter Jäger, Autor und Architekturjournalist
- Marc Volk, Leiter der Neuen Schule für Fotografie Berlin
- Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert, Vorsitzende des Landesdenkmalrates, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, TU Berlin
Moderation: Peter Claus, rbb Kulturradio

Laufzeit Ausstellung: 25.06.–21.08.2018

Am 23. und 24. Juni 2018 bietet die Architektenkammer Berlin mit dem Tag der Architektur einen weiteren Höhepunkt des stadtweiten MakeCity Festivals. An zwei Tagen können sich Besucherinnen und Besucher in rund 70 Projekten bei 130 Führungen sowie zahlreichen Veranstaltungen in den offenen Büros von aktuellen und konkreten Lösungen für Bauaufgaben überzeugen.

Das Programm zum Tag der Architektur gibt es online unter www.ak-berlin.de bzw. unter tag-der-architektur.de. Die App "Tag der Architektur" steht im App- bzw. Playstore kostenlos zum Download bereit.

 
23.06.2018 – 02.09.2018

Georg Kolbe Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin

Der Berliner Künstler Volker März (*1957) stellt mit seinen vielschichtigen Arbeiten im Georg Kolbe Museum provozierende Fragen an unsere Geschichte und Gegenwart. Ausgehend von seinen biografischen Erfahrungen aus der Nachkriegszeit und dem Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt sich Volker März mit den Hierarchien und Herrschaftsformen unserer heutigen Gesellschaft. In einem begehbaren Gesamtkunstwerk aus Skulpturen, Malereien, Performances und Musikvideos schafft Volker März eine private, teils humorvolle, stets politische Ikonografie, die sich aus einem Universum von Zitaten und Bildern nährt. Mit einer weit verzweigten Familie bunt bemalter Tonfiguren bevölkert er im Sommer 2018 die Ausstellungsräume des historischen Künstlerateliers aus den 1920er-Jahren.