02.05.2018 – 01.06.2018

Haus der Architektur
Mariahilferstraße 2
8020 Graz
Österreich

Die Bedeutung der produzierenden Arbeit für den aktuellen Diskurs von Stadtentwicklung und Architektur steht im Fokus der 14. Ausgabe von EUROPAN, dem europaweit größten Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge ArchitektInnen und StadtplanerInnen. Nachdem die Industrie über Jahrzehnte hinweg aus dem Zukunftsbild unserer Städte verdrängt wurde, fordert „Die produktive Stadt“ ihre Rückkehr als elementares Programm einer nachhaltig durchmischten Stadtkultur. Die Bandbreite dieser Integration reicht von neuen Formen der „Kreuzung“ Wohnen und Arbeiten bis zu durchmischten Industriequartieren, deren städtischer Mehrwert aus einer innovativen Kultur der Synergien zwischen Infrastrukturen, Energiekreisläufen, Freiräumen und Nutzungen resultiert.

Die Ausstellung EUROPAN 14 – Productive Cities zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der drei österreichischen Standorte Linz, Wien und Graz. Die Stadt Graz hat mit dem Areal entlang der Kärntnerstraße, einer Vorstadt-Transitzone, die ins Stadtzentrum führt, ein Gebiet mit höchster städtebaulicher Bedeutung eingebracht.

Die Ergebnisse von EUROPAN 14 – Productive Cities werden als E-Book veröffenlicht.


www.europan-europe.eu

www.europan.at

 
26.04.2018, 19:00 Uhr

TU Graz
IZK - Institute for Contemporary Art
Halle, Kronesgasse 5, 1st Floor,
8010 Graz, Österreich

In den Bereichen Kunst und Architektur lässt sich gegenwärtig eine Erweiterung des Ausstellungskomplexes beobachten: permanente und temporäre Ausstellungsräume werden immer mehr und vermischen sich mit Orten des Konsums. Als Reaktion auf diese Entwicklung widmet sich GAM.14 dem Akt des Ausstellens, der die räumlichen Beschränkungen der Ausstellung rekonfiguriert und damit dynamische Orte der Auseinandersetzung und politischen Konfrontation ermöglicht. GAM.14 versammelt aktuelle Positionen aus den Disziplinen Kunst und Architektur in dem Bestreben, den Akt des Ausstellens von der Ausstellung zu unterscheiden und das Potenzial des Ausstellens als Forschungsraum für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderung unserer Zeit zu öffnen.

Mit Beiträgen von Bart De Baere, Ivana Bago, Ana Bezić, Nicolas Bourriaud, Maria Bremer, Ekaterina Degot, Ana Dević, Anselm Franke, Andrew Herscher, Christian Inderbitzin, Branislav Jakovljević, Sami Khatib, Wilfried Kuehn, Nicole Lai Yi-Hsin, Bruno Latour, Ana María León, Armin Linke, Antonia Majača, Doreen Mende, Ana Miljački, Vincent Normand, the Museum of American Art in Berlin, Christoph Walter Pirker, Dubravka Sekulić, Antje Senarclens de Grancy, Katharina Sommer, Anna-Sophie Springer, Barbara Steiner, Kate Strain, Žiga Testen, Milica Tomić, Etienne Turpin, What, How & for Whom/WHW.

Grußworte: Andrea Hoffmann, Vice Rector, TU Graz
Moderation: Daniel Gethmannsion
Zum Heft: Milica Tomić and Dubravka Sekulić

Vortrag: “Unmaking of Modern Art Through Exhibition History” by Technical assistant of the Museum of American Art (Berlin), mit einer Einführung von Jelena Vesić

 

Was ist die Neuroarchitektur?

STADTPOLITISCHES SYMPOSIUM

24.04.2018, 18:00 – 20:30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum DAM Frankfurt am Main
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Architektur und Wissenschaft skizzieren multisensorische Räume

Architektur und Städte vermitteln idealerweise schöne und funktional gebräuchliche Räume, Geborgenheit und Orientierung. Sie können aber auch vielerorts das Gegenteil darstellen. Fest steht, Menschen – jung wie alt - sind ein Leben lang auf sensorisch stimulierende Räume, die idealerweise intuitiv begriffen werden können, angewiesen. Wenn alle Sinne in Planung und Ausführung von Bauwerken berücksichtigt werden, entstehen hochwertige Raumqualitäten, die sich benennen und durch Studien überprüfen lassen. Im zweiten Symposium zur Neuroarchitektur werden multisensorische Qualitäten von gebauten Räumen aus der Architekturpraxis vorgestellt und diskutiert. Der Begriff der Neuroarchitektur soll so an Substanz und Anschaulichkeit gewinnen, um daraus auch eine gesellschaftspolitische Forderung der Zukunft an die Politik und Bauwirtschaft zu entwickeln.

Einführung: Prof. Dr. Wolfgang Böhm / Urban Future Forum, Frankfurt
Impulsvorträge: Prof. Dr. Dr. Christoph Metzger / HBK Braunschweig
Prof. Susanne Groß / Bergische Universität Wuppertal
Prof. Johannes Modersohn / Berlin/Kaiserslautern
Moderation: Mechthild Harting / FAZ

 
14.03.2018, 18:00 Uhr

Bücherbogen am Savigynplatz
Stadtbahnbogen 593
10623 Berlin

Begrüßung:
Thomas Kramer, Park Books
Jochen Visscher, JOVIS Verlag

Moderation:
Doris Kleilein, Redakteurin BAUWELT

Architektur und unsere Sinne – Multisensorische Räume
Christoph Metzger, Musik-, Kunst- und Architekturtheoretiker
Autor von Neuroarchitektur

SOS – Brutalismus und Nachkriegsmoderne – Zum Umgang mit der Architektur ab 1945
Es diskutieren:
Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum DAM,
Hrsg. von SOS Brutalismus

Sonja Hnilica, Technische Universität Dortmund, Autorin von
Der Glaube an das Grosse in der Architektur der Moderne. Grossstrukturen der 1960er und 1970er Jahre

Michael Kasiske, Architekt und Autor, Mitverfasser von
Historisch vs. modern: Identität durch Imitat

Stephan Schütz, Architekt BDA, Partner im Büro gmp, Hrsg. von
Kulturpalast Dresden

Pause

Make City Festival
Intention und Programm
Francesca Ferguson, Kuratorin des Festivals

Stadt begreifen und fühlen – Tendenzen experimenteller Teilhabe und Nutzung
Es diskutieren:
Francesca Ferguson, urbandrift, Hrsg. von Make_Shift City

Matthias Heskamp, paper planes e.V., Hrsg. von Radbahn Berlin

Barbara Hoidn, Architektin Hoidn Wang Partner, Hrsg. von
Demopolis. Das Recht auf öffentlichen Raum

Sarah Oßwald und Daniel Schnier, ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen,
Hrsg. von Building Platforms - Entstehungsorte schaffen - Ein Überblick,
Ein Handbuch, Ein Aufruf


Medienpartner
Bauwelt
BauNetz
URBANOPHIL

 

Landscript bei König

Buchpräsentation

06.03.2018, 19:00 Uhr

Buchhandlung Walther König im MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1A
1070 Wien

Vor fünf Jahren ist die erste Ausgabe von Landscript bei uns erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich herausgegebene, englischsprachige Buchreihe die Praxis mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.

Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem hochaktuellen Thema vor: Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen. Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.

Die Herausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Abend erstmals ihre Reihe vor Wiener Publikum vor und diskutieren über die Inhalte der beiden neuen Bände.
Der Wiener Grafiker Willi Schmid spricht über das grafische Konzept der Buchreihe.
Mit Mathias Boeckl (architektur aktuell, Universität für angewandte Kunst) wird über die Rolle des gedruckten Wortes, von Theorie und Kritik in Architektur und Landschaftsarchitektur heute diskutiert.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.


Weitere Informationen:

Buchhandlung Walther König
Landscript Reihe
Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology

 
21.02.2018, 19:00 Uhr

Hochparterre Bücher AG
Gasometerstrasse 28
8005 Zürich, Schweiz

Vor rund fünf Jahren ist das erste Landscript im Berliner jovis-Verlag erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich beheimatete, englischsprachige Buchreihe die Profession mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.
Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem aktuellen Thema vor: Die Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen.
Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement, wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.
Die Reihenherausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Bücherabend die beiden neuen Bände vor und nehmen das zum Anlass, um auf die Themen der Buch-Reihe zu blicken. Dabei soll auch die Bedeutung der theoretischen Auseinandersetzung und des gedruckten Buchs für die Landschaftsarchitektur mit dem Publikum diskutiert werden.

Anschliessend: Apéro


Weitere Informationen:

Veranstaltung Hochparterre

Landscript Reihe

Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology.

 

»Salon für Urbane Mobilität«

Ein Salon für die »Positive Mobilitätswende«

01.02.2018, 18:00 – 20:00 Uhr

BICICLI Cycling Concept Store
»Am Zirkus«
Bertolt-Brecht-Platz 2
10117 Berlin
(neben Berliner Ensemble, S-Bahnhof Friedrichsstraße)

Ein Salon für die »Positive Mobilitätswende«

THEMA 1
Designs Urbaner Mobilitäten - zwischen kommunaler Stadtentwicklung und zivilgesellschafter Entwicklung von Städten

TEILNEHMERINNEN
Prof. Dr. Friedrich von Borries, Architekt, Designer, Autor (Hochschule für bildende Künste Hamburg)
Peter Feldkamp, Mitinitiator des Volksentscheids Fahrrads Berlin sowie Changing Cities e.V.
Radbahn Berlin, SprecherIn wird noch benannt.

...mit kleinem feierlichen Ausklang

Weitere Informationen

 
01.02.2018 – 04.03.2018

UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
Schacht 12, Halle 5
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

„Wohnen ist ein gesellschaftlich aktuelles, wichtiges und zugleich vielschichtiges Thema“, sagt Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Generalkuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI). Das M:AI wirft mit der Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ einen umfang-reichen Blick auf die Facetten des Wohnens. Ausstellungsort ist vom 1. Februar bis zum 4. März 2018 das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen.

Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes fehlen wieder „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft. Gründe dafür gibt es viele: Zum Beispiel ist die Zahl der Bevölkerung in NRW gestiegen – entsprechend suchen mehr Menschen eine Wohnung. Ebenso gestiegen sind Baustandards und –kosten. Grundstücke sind ein rares Gut – besonders in den Städten, wo immer mehr Menschen leben möchten. Gesunken ist dagegen der Bestand im sozialen Wohnungsbau. Hinzu kommt: Veränderte Familienstrukturen und Lebensstile erfordern andere Grund-risse als „Küche. Diele. Bad.“

In der Ausstellung sind fünf begehbare, aus der Form gedrehte Häuser zu sehen: „Küche. Diele. Bad“, „Die Akteure“, „Recht auf Wohnen“, „Das Haus“ und „Wohngebiete“. Gezeigt werden darin die Geschichte des sozialen Wohnungsbaus und der gesellschaftliche Wandel des Wohnens, die beteiligten Personen und Institutionen, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, das Wachs-tum der Städte und Siedlungen sowie gelungene Beispiele für bezahlbaren Wohnungsbau. Die Architektenkammer NRW stellt in einem Sondermodul zur Ausstellung Thesen zum Zusammenhang von „Urbanität und Dichte“ vor und skizziert, wohin sich die Quartierplanung in Deutschland entwickelt. „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ verdeutlicht: Die Frage nach bezahlbarem Wohnen ist eine soziale Frage, die entscheidend zum Zusammen-halt unserer Gesellschaft beiträgt.

Ausstellungsdauer: 1. Februar bis 4. März 2018
Eröffnung: Mittwoch, 31. Januar 2018, 18.30 Uhr
Kuratoren: Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann, Karen Jung, M:AI
Ausstellungsarchitektur: n/ t/ k/ nowakteufelknyrim GmbH
#wohnenwollen

Gefördert durch die Projektpartner:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.BANK, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen
Partner vor Ort: Stiftung Zollverein


M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Immer vor Ort, nie am selben
Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landes-initiative StadtBauKultur NRW 2020.

 
23.01.2018, 19:00 Uhr

Sautter + Lackmann Fachbuchhandlung
Admiralitätstraße 71/72
20459 Hamburg

Anlässlich des Erscheinens seines Buchs upTownhouses spricht der Architekturkritiker Dirk Meyhöfer mit dem neuen Oberbaudirektor Franz-Josef Höing und dem Architekten Timm Schönberg über aktuelle Perspektiven für urbanes Wohnen und Leben in Hamburg.

Das von Ole Klünder und Simon Vollmer, Geschäftsführer der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH, herausgegebene Buch präsentiert das Projekt "upTownhouses" auf der Fläche der ehemaligen Frauenklinik Finkenau. Anhand diesen Beispiels soll diskutiert werden, ob eine Renaissance des Stadthauses mögliche Antworten auf die Wohnungsfrage geben und eine auf die Bedürfnisse des Menschen bezogene Lebenswelt schaffen kann.

Auf dem Podium:
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
Timm Schönberg, Kraus Schönberg Architekten
Dirk Meyhöfer, Stadtforscher und Architekturkritiker

Sautter + Lackmann Fachbuchhandlung

Aufgrund des großen Interesses können leider keine Anmeldungen mehr entgegenommen werden.

 
09.01.2018, 19:30 – 22:30 Uhr

Architekturforum Lübeck e.V.
Großer Saal der VHS
Falkenstraße 19
Lübeck

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl damit, Plätze, Straßen, ja ganze Stadtviertel zum Wohle der Bewohner neu oder umzugestalten. Wichtigster Grundsatz für seine Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden statt aus einem Fahrzeug heraus. Am 09. Januar 2018 ist Jan Gehl im Architekturforum Lübeck e.V. zu Gast und trägt vor, im Großen Saal der VHS in der Falkenstraße:

Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert | Livable Cities for the 21st Century"

Wann: 09.01.2018, 19:30 Uhr
Wo: Großer Saal der VHS, Falkenstraße 19, Lübeck
Im Anschluss: Neujahrsempfang