01.02.2018 – 04.03.2018

UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
Schacht 12, Halle 5
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

„Wohnen ist ein gesellschaftlich aktuelles, wichtiges und zugleich vielschichtiges Thema“, sagt Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Generalkuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI). Das M:AI wirft mit der Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ einen umfang-reichen Blick auf die Facetten des Wohnens. Ausstellungsort ist vom 1. Februar bis zum 4. März 2018 das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen.

Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes fehlen wieder „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft. Gründe dafür gibt es viele: Zum Beispiel ist die Zahl der Bevölkerung in NRW gestiegen – entsprechend suchen mehr Menschen eine Wohnung. Ebenso gestiegen sind Baustandards und –kosten. Grundstücke sind ein rares Gut – besonders in den Städten, wo immer mehr Menschen leben möchten. Gesunken ist dagegen der Bestand im sozialen Wohnungsbau. Hinzu kommt: Veränderte Familienstrukturen und Lebensstile erfordern andere Grund-risse als „Küche. Diele. Bad.“

In der Ausstellung sind fünf begehbare, aus der Form gedrehte Häuser zu sehen: „Küche. Diele. Bad“, „Die Akteure“, „Recht auf Wohnen“, „Das Haus“ und „Wohngebiete“. Gezeigt werden darin die Geschichte des sozialen Wohnungsbaus und der gesellschaftliche Wandel des Wohnens, die beteiligten Personen und Institutionen, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, das Wachs-tum der Städte und Siedlungen sowie gelungene Beispiele für bezahlbaren Wohnungsbau. Die Architektenkammer NRW stellt in einem Sondermodul zur Ausstellung Thesen zum Zusammenhang von „Urbanität und Dichte“ vor und skizziert, wohin sich die Quartierplanung in Deutschland entwickelt. „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ verdeutlicht: Die Frage nach bezahlbarem Wohnen ist eine soziale Frage, die entscheidend zum Zusammen-halt unserer Gesellschaft beiträgt.

Ausstellungsdauer: 1. Februar bis 4. März 2018
Eröffnung: Mittwoch, 31. Januar 2018, 18.30 Uhr
Kuratoren: Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann, Karen Jung, M:AI
Ausstellungsarchitektur: n/ t/ k/ nowakteufelknyrim GmbH
#wohnenwollen

Gefördert durch die Projektpartner:
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.BANK, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen
Partner vor Ort: Stiftung Zollverein


M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Immer vor Ort, nie am selben
Das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, gegründet 2005, widmet sich aktuellen baukulturellen Themen, fokussiert auf Ausstellungen. Es hat keine eigenen Museumsräume, für jedes Thema entwickelt es ein eigenes Konzept – passend zum jeweiligen Ausstellungsort. Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig. Oft finden die Ausstellungen in Gebäuden statt, die einen direkten Bezug zum Thema haben – und das Ausstellungsgebäude wird so selbst zum anschaulichsten und größten Exponat. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landes-initiative StadtBauKultur NRW 2020.

 
23.01.2018, 19:00 Uhr

Sautter + Lackmann Fachbuchhandlung
Admiralitätstraße 71/72
20459 Hamburg

Anlässlich des Erscheinens seines Buchs upTownhouses spricht der Architekturkritiker Dirk Meyhöfer mit dem neuen Oberbaudirektor Franz-Josef Höing und dem Architekten Timm Schönberg über aktuelle Perspektiven für urbanes Wohnen und Leben in Hamburg.

Das von Ole Klünder und Simon Vollmer, Geschäftsführer der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH, herausgegebene Buch präsentiert das Projekt "upTownhouses" auf der Fläche der ehemaligen Frauenklinik Finkenau. Anhand diesen Beispiels soll diskutiert werden, ob eine Renaissance des Stadthauses mögliche Antworten auf die Wohnungsfrage geben und eine auf die Bedürfnisse des Menschen bezogene Lebenswelt schaffen kann.

Auf dem Podium:
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
Timm Schönberg, Kraus Schönberg Architekten
Dirk Meyhöfer, Stadtforscher und Architekturkritiker

Sautter + Lackmann Fachbuchhandlung

Aufgrund des großen Interesses können leider keine Anmeldungen mehr entgegenommen werden.

 
09.01.2018, 19:30 – 22:30 Uhr

Architekturforum Lübeck e.V.
Großer Saal der VHS
Falkenstraße 19
Lübeck

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl damit, Plätze, Straßen, ja ganze Stadtviertel zum Wohle der Bewohner neu oder umzugestalten. Wichtigster Grundsatz für seine Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden statt aus einem Fahrzeug heraus. Am 09. Januar 2018 ist Jan Gehl im Architekturforum Lübeck e.V. zu Gast und trägt vor, im Großen Saal der VHS in der Falkenstraße:

Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhundert | Livable Cities for the 21st Century"

Wann: 09.01.2018, 19:30 Uhr
Wo: Großer Saal der VHS, Falkenstraße 19, Lübeck
Im Anschluss: Neujahrsempfang

 

Aufbruch - Architektur in Niedersachsen 1960 bis 1980

Podiumsdiskussion zum baukulturellem Erbe der Nachkriegszeit

23.11.2017, 19:00 Uhr

Altes Rathaus
Großer Festsaal
Karmarschstraße 42 (Eingang Köbelingerstraße)
30159 Hannover

Auf dem Podium diskutieren der Leiter der Wilhelmshavener Kunsthalle, Dr. Jürgen Fitschen, der Wolfsburger Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, die neue Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Christina Krafczyk sowie Wolfgang Schneider, Vorstandsvorsitzender der Lavesstiftung und Präsident der Architektenkammer Niedersachsen. Wolfgang Kil, selbst Autor im Buch, moderiert.
Vorab wird der Initiator des Projekts, Gregor Angelis, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Lavesstiftung und Vorsitzender der Projektgruppe Denkmalpflege, in das Thema einführen.

Anmeldung bis zum 16. November

 
14.11.2017, 18:00 – 20:30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum DAM Frankfurt am Main
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Das 4. Symposium 2017 beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen fur eine Architektur, die mit ihren sensorischen Möglichkeiten alle Sinne des Menschen belebt und erhält, die Gesundheit fördert und den Erhalt kognitiver Kompetenzen unterstützt. Neurowissenschaftliche Forschungen der letzten Jahre haben in zahlreichen Studien die Nachweise erbracht, dass Menschen sämtlicher Altersstufen auf stimulierende Räume und anspruchsvolle Umgebungen lebensnotwendig angewiesen sind. „Gute Räume“ fördern und bewahren nachweislich geistige und motorische Fähigkeiten.

Mit einem Impulsvortrag über „Multisensorische Räume der Architektur“ von Prof. Christoph Metzger im Deutschen Architekturmuseum DAM.


 

Actopolis

Theorie im Keller #18 – Angelika Fitz: Actopolis

08.11.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

afo architekturforum oberösterreich
Herbert-Bayer-Platz 1 (vormals: Prunerstraße 12)
4020 Linz
Österreich

Angelika Fitz wird als Co-Herausgeberin von ACTOPOLIS die Themen des Buchs vorstellen und diskutieren. Die Kulturtheoretikerin, Autorin und Kuratorin beschäftigt sich mit Urbanität und Architektur in unterschiedlichsten kulturellen Kontexten. Ein Anliegen, das ihre zahlreichen Ausstellungen und publizistischen Projekte verbindet, ist der Wissenstransfer zwischen Kunst, Forschung und Gesellschaft. In Oberösterreich wird nicht zuletzt die Ausstellung „Linz Texas. Eine Stadt mit Beziehungen“ anlässlich des Kulturhauptstadtjahrs 2009 in Erinnerung sein. Seit Anfang 2017 ist Angelika Fitz Direktorin des Az W Architekturzentrum Wien.


Weitere Informationen zur Veranstaltung

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11.10.2017 – 15.10.2017

Frankfurter Buchmesse

Um wichtigen Themen der Architektur, aber auch Architekturbüchern mehr Raum und Öffentlichkeit zu geben, wollen die Verlage JOVIS (Berlin) und Park Books (Zürich) mithilfe der längerfristig angelegten Aktion Communicating Architecture neue Akzente setzen. Dafür arbeiten wir mit Universitäten, Redaktionen, Architekturinstitutionen sowie Buchhandlungen zusammen. Auf der Frankfurter Buchmesse (11. bis 15. Oktober) präsentieren wir schon zum zweiten Mal unsere Neuerscheinungen an einem Gemeinschaftsstand in Halle 4.1, J 76. Diese Plattform gibt uns Möglichkeiten, nicht nur unsere Kooperation deutlich zu machen und eine neue Form der Präsentation von Architekturthemen – und damit Architekturbüchern – vorzustellen, sondern auch, unsere Partner und ihre Intentionen in den Fokus zu rücken. Die Besucher erwartet ein buntes Veranstaltungsprogramm.

Wir freuen uns sehr, für dieses Jahr als Medienpartner wieder BauNetz (Berlin) und urbanophil (Berlin) sowie neu architektur.aktuell (Wien) gewonnen zu haben.

Die Themen, denen wir an unserem Gemeinschaftsstand in Frankfurt (Halle 4.1, J 76) besondere Aufmerksamkeit geben werden, sind:

Mittwoch, 11. Oktober: Das neue Bauen – Kollektives Arbeiten in der Architektur

Kommunikation und Partizipation disziplinenübergreifend und nutzerorientiert. Gemeinsames Planen und Bauen als Strategie, als Alternative zur herkömmlichen Architekturproduktion, als Mittel zur Bewältigung aktueller Herausforderungen.

Donnerstag, 12. Oktober: Nachkriegsmoderne und Denkmalpflege – Zum Umgang mit dem baukulturellen Erbe der 1950er- bis 1970er-Jahre

Zeitlicher Abstand verändert Sichtweisen – ehemalige «Bausünden» werden zum Kult und ein Fall für den Denkmalschutz.

Freitag, 13. Oktober: Landschaft, Stadt und Stadtlandschaft

Zentrum und Peripherie, privater und öffentlicher Raum, Grün und Grau, Wachsen und Schrumpfen, Kultur und Gegenkultur: Von Fragen aktueller Stadtentwicklung bis zu Spielarten städtischen Grünraums.

Samstag, 14. Oktober: Architekturvermittlung

Wie verschafft man Architektur eine bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ‒ eine offene Diskussion.

Sonntag, 15. Oktober: The Book! That’s it!

Das BUCH wird zum Schwerpunkt des Messesonntags – unsere Bücher als Vermittler und Trägermedien der in den Tagen zuvor verhandelten Fragen. Alle diese Themen spiegeln sich im Diskursträger Buch.

Facebook | Twitter | Instagram: #CommunicatingArchitecture


 

 

EXPERIMENT­DAYS 17

European Collaborative Housing Hub

06.10.2017 – 08.10.2017

CRCLR
Rollbergstr. 26
12053 Berlin

​Konferenz im Rahmen der EXPERIMENTDAYS 17 zum Thema „European CoHousing” mit internationalen Partner_innen in Berlin. Mit Workshops, Diskussionen und der Buchpräsentation und -ausstellung von „CoHousing Inclusive” am Freitag von 17 bis 23 Uhr.

Coordinating Partners: id22: Institute for Creative Sustainability, urbaMonde-France, Stiftung trias
Cooperating Partners: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, CRCLR House, Vollgut, Stiftung Edith Maryon, On y va, Actors of Urban Change, Mitost e.V., UrbanPlus, Montag Stiftung Urbane Räume, Building and Social Housing Foundation, Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., wohnbund, Haus-und Wagenrat e.V., Futurium


 
27.09.2017, 15:00 – 18:00 Uhr

Höftschwung c/o Zucker e.V.
Zum Lankenauer Höft 8
28199 Bremen

„In den urbanen Zentren Europas erheben Bürger_innen zunehmend Anspruch darauf, die Verdichtung unserer Städte nicht nur mitzudiskutieren, sondern aktiv mitzugestalten. Dabei gelingt es vor allem kreativen Planungsprojekten, neue Rollenmodelle und Strukturen für die Stadtentwicklung zu finden: Künstler_innen agieren als Stadtentwickler_innen, Theater führen Stadtprojekte durch, Kurator_innen kuratieren Stadt, Architekt_innen agieren auch als Sozialarbeiter_innen. Es entstehen neue hybride Tätigkeitsfelder, die ein Umdenken etablierter Strategien und Akteurskonstellationen ”
In Bremen wird diesen Entwicklungen seit 2009 mit der Etablierung der ZwischenZeitZentrale als intermediärem Akteur durch die Stadt Bremen Rechnung getragen. In den vergangenen Jahren konnten so verschiedensten Projekten, Initiativen und Privatpersonen Räume zur eigenverantwortlichen Nutzung eröffnet werden. Die geübte Praxis von Einzelfällen, die sich im laufenden Betrieb regeln lassen, wird allerdings mittlerweile zu einer Vielzahl von Fällen. Für die AkteurInnen auf allen beteiligten Seiten stellt sich daher die Frage nach einem Zusammenarbeiten, das den jeweiligen Anliegen gerecht wird.

Programm:
15:00 Uhr - Begrüßung durch Zucker e.V. & Staatsrat Jens Deutschendorf
15:15 Uhr - Einführung in die Thematik, Vortrag von Frauke Burgdorff / Burgdorffstadt, Bochum
15:45 Uhr - Kurz-Inputs aus Bremer Projekten
/ Die komplette Palette
/ Höftschwung, Zucker e.V.
/ Anderswo, Kultur im Beutel e.V.
/ Ab geht die Lucie!, Kulturpflanzen e.V.

Kurzinputs aus der Bremer Verwaltung

/ Thomas Lecke-Lopatta, Stadtplaner (SUBV)
/ Jan Casper-Damberg, Stadtplaner (SWAH)

16:30 Uhr - Workshop

17:45 - 18:00 Uhr - Fazit mit Frauke Burgdorff und Staatsrat Jens Deutschendorf


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19.09.2017 – 13.10.2017

Kunstfabrik HB55
in der Herzbergstraße 55
10365 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wandert im Anschluss im Januar 2018 in das Kulturhaus Karlshorst.


Eröffnung: Mittwoch 19. September, 17 Uhr


Kunstfabrik HB55