22.02.2019, 19:00 Uhr

ARCH+
Friedrichstraße 23a
10969 Berlin

Gespräch mit Almut Grüntuch-Ernst und Ferdinand Ludwig Moderiert von Doris Kleilein, Verlagsleiterin JOVIS und Anh-Linh Ngo, Herausgeber ARCH+

Architektur und Pflanzen – wie kann man diese scheinbaren Gegensätze zusammendenken, um Städte in Zukunft naturnaher zu planen? Welche Synergien gibt es? Hortitecture macht sich auf die Suche nach dem gestalterischen und konstruktiven Potential von Pflanzen und verknüpft dieses mit Fragen der Ökosystemleistung und der städtischen Lebensmittelproduktion. Almut Grüntuch-Ernst, Architektin und Partnerin von Grüntuch Ernst Architekten, leitet das IDAS (Institute for Design and Architectural Strategies), wo sie an der Schnittstelle von Architektur, Biologie und Technologie forscht, um das gewonnene Wissen auf Gebäudeentwürfe zu übertragen. Ihr Buch Hortitecture, das kürzlich bei Jovis erschienen ist, dokumentiert Projekte, Ideen und Erfahrungen von 33 internationalen Expert*innen, die sich im Rahmen von Symposien an der TU Braunschweig ausgetauscht haben. Im Gespräch mit Ferdinand Ludwig, Wegbereiter des Forschungsgebiet Baubotanik und Professor für Green Technologies in Landscape Architecture an der TU München, werden Ansätze eines naturbasierten, zukunftsgerichteten, architektonischen Denkens diskutiert.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es wird um Anmeldung unter duenser@archplus.net gebeten.


Weitere Infos: www.archplus.net

 
15.02.2019 – 19.05.2019

Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020 Graz
Österreich

Die Einzelausstellung von Jun Yang widmet sich grundlegenden Fragen künstlerischen Arbeitens: Welche Erwartungen werden an einen Künstler/eine Künstlerin gerichtet? Wie präsentiert er/sie sich bzw. wie werden sie präsentiert? Wie sehr kann ein Künstler/eine Künstlerin aus sich selbst schöpfen und inwieweit entsteht ein „Werk“ im Austausch mit anderen? Welchen Stellenwert haben Original, Unikat, Serien und Reproduktionen in der öffentlichen Wahrnehmung und auf dem Kunstmarkt?

Anfang 2018 erschien The Monograph Project von Jun Yang, eine insgesamt sechsbändige Monografie über den Künstler und sein Werk, die – gleichsam in paradoxer Umkehrung – monografische Konventionen und biografisches Schreiben herausfordert. Denn Formate, Papiere, Cover und sogar die Schreibweise des Künstlernamens ändern sich von Band zu Band: von June Young, Yang Jun, Tun Yang, Jan Jung, Yi Chuan zu Jun Yang. Dies lässt verschiedene Künstler evozieren. Und genau das interessiert Yang: die Narration vom authentischen, genialischen Schöpfer aufzubrechen – eine Narration, die sich für das Branding von Künstler und Werk als besonders gut geeignet erwiesen hat.

Die Einzelausstellung im Kunsthaus Graz schließt daran an. Wie die Monografie wird auch die Werkschau selbst zum Gegenstand der künstlerischen Untersuchung. Neben der Präsentation von Yangs Arbeiten reflektiert die Ausstellung Autorschaft, Identitätskonstruktionen und Rollenverteilungen. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Zusammenarbeit mit anderen ein.

Mit Werken von:
Erwin Bauer, siren eun young jung, Lee Kit, Oliver Klimpel, Paul McCarthy/Mike Kelley, Michikazu Matsune, Yuuki Nishimura, Yuki Okumura, Koki Tanaka, Maja Vukoje, Jun Yang und Bruce Yonemoto.


Weitere Infos und Programm


Eröffnung: 14.02.2019, 19.30 Uhr
In Kooperation mit Art Sonje Center, Seoul und Neue Galerie Graz
Kuratiert von: Barbara Steiner und Jun Yang
Kuratorische Assistenz: Alexandra Trost, Michaela Humpel

 
15.02.2019 – 29.03.2019

ArchitekturSalon Hamburg
Bei den Mühren 70
20457 Hamburg

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern - auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die zuerst im Deutschen Architekturmuseum gezeigte Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten - für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

Ausgewählte Modelle werden in großformatigen Fotografien von Hagen Stier ihren architektonsichen Vorbildern gegenübergestellt. Die "Megacity" des Modellbauers Gerald Fuchs und zwei Modellbahnanlagen bereichern die Ausstellung ebenso wie der eigens produzierte Film von Otto Schweitzer und C. Julius Reinsberg.


ArchitekturSalon Hamburg


Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL mit dem DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung. Mit Fotografien von Hagen Stier. Kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.

Zur Ausstellung wurde durch Otto Schweitzer mit C. Julius Reinsberg eigens ein Dokumentarfilm erarbeitet.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 14. Februar 2019, 19.30 Uhr

 
29.01.2019, 19:00 Uhr

Foyer des Neubaus der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee (KSA)
Kurt-Schumacher-Allee 65
28327 Bremen

Um was geht es bei diesem Bremer Stadtdialog?

„Zu Beginn der 1960er Jahre als Stadt der Zukunft errichtet, ist die Neue Vahr eine der bekanntesten Siedlungen der Nachkriegsmoderne in Deutschland. In einem beispielhaften Entwicklungsprozess wurden auf Basis einer Analyse des baulichen Bestandes, der Infrastruktur und der Grünräume, vor dem Hintergrund der ursprünglichen städtebaulichen Leitbilder sowie dem im Prozess ermittelten Wissen um die Bedürfnisse der heutigen Bewohnerinnen und Bewohner Strategien für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils entwickelt. Diese bilden eine Grundlage, um die Qualitäten zu erhalten und die Neue Vahr als eine Stadt des 21. Jahrhunderts zu stärken, in der bezahlbares Wohnen in einer gesunden, grünen Umwelt möglich bleibt. Im Rahmen dieses Stadtdialoges wird über das Verfahren berichtet. Dazu werden Optionen für die zukünftige Entwicklung vorgestellt, um gemeinsam auf ein zukunftsfähiges Bremer Bestandsquartier zu schauen."

Einordnung / Moderation:
Jürgen Tietz (Publizist und Architekturkritiker, Berlin)

Begrüßung / Einführung:
Katja Annika-Pahl (Architektin, Bremen/Hamburg)

Zukunftsbilder / Podium:
Dirk Christiansen (bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin)

weitere Podiumsteilnehmer:
Iris Reuther (Senatsbaudirektorin)
Karin Mathes (Ortsamtsleiterin)
Oliver Platz (Präsident der Architektenkammer)
Peter Stubbe (Vorstandsvorsitzender der GEWOBA)


www.bzb-bremen.de


 

DORTMUND BAUEN

Buchvorstellung

28.01.2019, 19:00 Uhr

Gartensaal im Baukunstarchiv NRW
Ostwall 7
44135 Dortmund

Masterplan für eine Stadt
Strategien und Perspektiven der Dortmunder Stadtentwicklung in den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhundert

Die Stadtplanung der letzten beiden Dekaden hat große Transformationsprozesse realisiert und den Strukturwandel in Dortmund nachhaltig befördert. Das im November 2018 erschienene Programm- und Zukunftsbuch dokumentiert in thematischen Clustern Strategien und Perspektiven der Dortmunder Stadtentwicklungs- und Kulturpolitik. Dabei werden alle relevanten Leitprojekte und Schlüsselareale vorgestellt, ergänzt um Programme von Governance und Partizipation. Weiterhin eröffnet sich ein konzeptioneller Ausblick auf den für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 projektierten Zukunftsgarten als qualifizierende Entwicklungsachse im neuen Emschertal.


Die erforderliche Anmeldung kann noch bis zum 25.01.2019 per E-Mail an:
forum-stadtbaukultur@dortmund.de erfolgen.


Programm

19.00 Uhr Begrüßung
Birgit Niedergethmann Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Einführung durch die Herausgeber
Ludger Wilde
Stadtrat für Umwelt, Planen und Wohnen

Dr. Dieter Nellen
freier Publizist

Prof. Dr. Wolfgang Sonne
Technische Universität Dortmund

Statements einzelner Autoren
Richard Schmalöer
Dipl.-Ing. Architekt, Dortmund

Walter Nickisch
Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Michael Schwarze-Rodrian
Regionalverband Ruhr, Essen

Prof. Dr. Barbara Welzel
Technische Universität Dortmund

Apero und individueller Gedankenaustausch


Weitere Informationen


 
17.01.2019, 19:00 Uhr

Hochschule Osnabrück
Raum HD 0001
Am Krümpel 31
49090 Osnabrück

Wozu überhaupt Landschaftsarchitektur ? In der Fachwelt lautet die Antwort einhellig: für den Menschen. Doch wer ist damit gemeint? Die Gesellschaft, die Bewohner einer Stadt, eines Quartiers, eines Hauses? Ist ein durchschnittlicher, idealer oder ein individueller Mensch gemeint, wenn Freiräume wie Gärten, Plätze, Parks und Promenaden entworfen, realisiert, vermittelt oder kritisiert werden? Und welche Rolle spielt der Landschaftsarchitekt selbst dabei als Mensch?
Wir berühren Landschaftsarchitektur und werden zugleich von ihr berührt. Die Art und Intensität dieser Berührung wird unterschiedlich gedeutet und bewertet. Wie sehen diese Deutungen und Bewertungen aus? Die Beiträge des vorliegenden Buches gehen diesen und weiteren Fragen zum Verhältnis von Mensch und Landschaftsarchitektur nach – experimentell, beschreibend, theoretisch.


www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/freiraumplanung-beng

 
14.01.2019 – 22.02.2019

UAA UNGERS ARCHIV FÜR ARCHITEKTURWISSENSCHAFT
Belvederestr. 60
50933 Köln

Das Große lässt sich am Kleinen begreifen. Geht es um Atmosphäre, dann funktioniert ein Zimmer wie ein Haus, ein Platz oder eine ganze Stadt. „Räumliche Atmosphäre, egal auf welchem Maßstab, entsteht über Reduktion und Materialität“, betont Max Dudler im Gespräch mit Simone Boldrin.

Projekte wie das Sale e Tabacchi, das Hambacher Schloss oder das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum haben Dudler international bekannt gemacht. Die neue Publikation Räume erzählen nähert sich seinen Architekturen nun über die von ihm gestalteten Innenräume und Möbel. Fünf Beiträge erzählen von der Atmosphäre der Interieurs, von ihrer körperlichen Aneignung, von der Sinnlichkeit ihrer Möblierung. Licht und Schatten, Geometrien, Materialien und Oberflächen entfalten sich in einem fotografischen Essay von Stefan Müller, der ihre besondere Stimmung und Haptik visuell erfahrbar macht.


Ausstellungseröffnung: Sonntag, 13.01.2019, 16 Uhr
mit einem Gespräch zwischen der Fernsehmoderatorin und Journalistin Bettina Böttinger und dem Architekten Max Dudler über narrative Räume.

Die Ausstellung Max Dudler. Räume erzählen. wurde von Simone Boldrin kuratiert und war vom 19.10. bis zum 17.11.2018 in der Architektur Galerie Berlin zu sehen.


Ungers Archiv für Architekturwissenschaft


 
14.12.2018 – 04.02.2019

ArchitekturSalon (ait) München
Hotterstraße 12
80331 München

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern - auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die zuerst im Deutschen Architekturmuseum gezeigte Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten - für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.


München Architektursalon AIT


Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL mit dem DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung. Mit Fotografien von Hagen Stier. Kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.

Zur Ausstellung wurde durch Otto Schweitzer mit C. Julius Reinsberg eigens ein Dokumentarfilm erarbeitet.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 13. Dezember 2018, 19:30 Uhr

 
04.12.2018 (09:00) – 05.12.2018 (16:45)

Wiener Wohnen
Rosa-Fischer-Gasse 2
1030 Wien
Österreich

Welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen braucht es in Europa, damit wieder stärker in leistbares Wohnen investiert wird? Welchen Mehrwert schafft der soziale Wohnbau für Europas Städte und die Wirtschaft?

Vertreterinnen der EU-Institutionen, PolitikerInnen aus verschiedenen europäischen Städten, Wohnbau-ExpertInnen, Wohnungsunternehmen, MietervertreterInnen und WissenschafterInnen werden diese Fragen umfassend diskutieren. Die Ergebnisse der Städtepartnerschaft für leistbares Wohnen der städtischen Agenda der Europäischen Union werden präsentiert. Die Stadt Wien bietet Exkursionen an, um das Modell des sozialen Wohnbaus in Wien zu präsentieren.


https://housing-for-all.eu
www.iba-wien.at/en/nc/events


Das Wiener Modell 2 – Wohnbau für die Stadt des 21. Jahrhunderts erscheint im November 2018

 
28.11.2018, 19:30 Uhr

Bibliothek am Luisenbad/Puttensaal
Badstraße 39
13357 Berlin

Berlin in den 1920er Jahren: eine Stadt im Rausch von Revolution, Politik, Aufbruch, Geschwindigkeit und Licht. In diesem Setting lässt Sebastian Strombach die Protagonisten der damaligen architektonischen und rauminszenatorischen Avantgarde per Zeppelin, Dampfer, U-Bahn und Auto nach und durch Berlin rasen – George Grosz, Erich Mendelsohn, El Lissitzky, Fritz Lang und nicht zuletzt Mari, eine Reminiszenz an die Roboterfrau aus Metropolis, lassen den Strudel aus Kunst, Architektur und Film von Berlin aufleben. Der Comic ist dicht, präzise und dynamisch gezeichnet, schnell und assoziativ erzählt, voller kultur- und architekturhistorischer Andeutungen, Intelligenz und Humor. Er macht schwindelig, er flasht.

COMIC-Lesung mit Sebastian Strombach
Moderiert von Anna Beckmann (Comicforscherin)