01.06.2017, 19:00 Uhr

Architekturforum Zürich
Brauerstrasse 16
8004 Zürich
Schweiz

Der Architekturjournalist Frank Peter Jäger stellt im Gespräch mit Caspar Schärer (Architekturkritiker u. Generalsekretär des BSA) und Jacqueline Parish (Stadt Zürich, Tiefbauamt) sein soeben erschienenes Buch vor. „Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt” betrachtet mit seinen Fotos und Essays den Stadtraum einmal nicht aus soziologischer oder planerischer Warte, sondern dokumentiert am Beispiel Berlins seine materiellen Qualitäten und Details; dieser Atlas der städtischen Dinge ist geleitet von der These, dass solche Materialien, Mobiliars und Alltagsarchitekturen die Identität einer Stadt ausmachen. Je mehr davon in planerischem Erneuerungseifer verändert wird, desto mehr droht eine Stadt ihr Gesicht zu verlieren.
Anknüpfend an Beispiele aus dem Buch wird im Gespräch mit Jacqueline Parish die Brücke geschlagen zum Zürcher Stadtraum, seiner Materialität und Gestaltungspraxis.

Architekturforum Zürich

Die Teilnehmer:
Jacqueline Parish, Landschaftsarchitektin MAS LA, Raumplanerin NDS ETH, Leiterin Fachbereich Stadtraum beim Tiefbauamt der Stadt Zürich
Caspar Schärer, dipl – Arch. ETH, Architekturkritiker, Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten, langjähriger Redakteur der Zeitschrift „Werk, Bauen und Wohnen“
Frank Peter Jäger, Dipl.-Ing. Stadtplanung, Architekturjournalist, Redakteur im Bereich Kommunikation des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA)

 

Building Platforms: Entstehungsorte schaffen

Buchpräsentation & Diskussion

31.05.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Salon Freiraum Weberplatz
Informationszentrum der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 (ehem. Haus der Begegnung)
Weberplatz 1
45127 Essen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

Building Platforms schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.

Buchpräsentation & Diskussion:
Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) und Silke Nachtigahl (Gestalterin des Buches) im Gespräch mit Jan Kampshoff (modulorbeat)

www.essen.de/veranstaltungen
Facebook-Event

 
30.05.2017, 18:30 Uhr

Fachhochschule Kärnten
Campus Spittal, HS 115
Villacher Straße 1
9800 Spittal
Österreich

Impulsvortrag im Rahmen von „alles Spittal“ mit Kristien Ring zum Thema „SELF MADE CITY - Future Urban Living“

Spittal an der Drau ist eine Mittelstadt deren es viele gibt. Historisch bedeutsam, später gewachsen, dem Auto angepasst und durch das Konsumverhalten unserer heutigen Gesellschaft zu einem verwechselbaren Etwas geworden. Sie steht damit (leider) nicht alleine da. Dies kann ihr zum einen die Legitimation geben so weiterzumachen, in der Menge ähnlicher österreichischer und mitteleuropäischer Schicksalen zu verschwinden und darauf zu hoffen, dass es besser wird…?!
Es könnte aber auch der sogenannte Wake-up-Call sein und der Aufruf, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sein Bestes zu geben, besser zu werden…?! Was soll es sein, liebes Spittal?

www.fh-kaernten.at

 
12.05.2017, 17:00 – 21:00 Uhr

Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

AKTIONSTAG
bei Never Stop Reading in Zürich

Im Rahmen unserer gemeinsamen Aktion Communicating Architecture möchten wir Sie ganz herzlich zum großen Aktionstag in der neuen Buchhandlung Never Stop Reading in Zürich am Freitag, den 12. Mai einladen!

17 bis 18 Uhr:
Christophe Girot (ETH Zürich): Der ländliche Raum als Ausgangspunkt urbaner Transformationen – zur Buchreihe Landscript

18 bis 18.30 Uhr:
Kashef Chowdhury: Vortrag The Case of the Non-Urban:
Ruralism, Rurbanism and Other Proposals sowie Buchvernissage:
Kashef Chowdhury – Dhaka: Memories or Lost

19 bis 21 Uhr:
Caspar Schärer diskutiert neue Wohnformen mit
Ursula Kleefisch-Jobst vom M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Ko-Herausgeberin Alle wollen wohnen – Gerecht. Sozial. Bezahlbar
Peter Haslinger von der Leibniz Universität Hannover, Ko-Herausgeber Zukunft: Wohnen. Migration als Impuls für die kooperative Stadt
Andreas Hofer Leiter Forschung und Innovation Baugenossenschaft mehr als wohnen
Sabine Wolf, Stadtplanerin und Mitinitiantin des genossenschaftlichen Wohnprojekts Kalkbreite in Zürich (2007-2016)
Pablo Garrido Arnaiz und Francisco Moura Veiga vom Kollektiv CARTHA

Anschließend Buchvernissage: CARTHA – On Making Heimat und Apero

Die Buchhandlung finden Sie in der Spiegelgasse 18 / Untere Zäune.
www.neverstopreading.com

Folgen Sie #CommunicatingArchitecture auf Facebook und Twitter für Neuigkeiten rund um die gemeinsame Aktion der Verlage Park Books und JOVIS!

Pünktlich zur Veranstaltung haben wir jetzt auch eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

EXPERIMENT­DAYS 17

Veranstaltungsreihe

11.05.2017 – 13.05.2017

Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Inklusive (Wohn)Projekte, Kooperationen und eine neue Gemeinwohlorientierung
WOHNPROJEKTETAGE BERLIN

Die ​EXPERIMENTDAYS ​vermitteln seit 2003 die Themen gemeinschaftliche Wohnprojekte, CoHousing, bezahlbares Wohnen, Baugemeinschaften und Genossenschaften, verbunden mit Nachhaltigkeit in gemischten Nachbarschaften für alle.
Selbstorganisierter, gemeinschaftlicher und experimenteller Wohnungsbau ist mit seinen Qualitäten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Inklusive (Wohn)Projekte könnten der wachsenden Stadt helfen, die steigende Nachfrage zu bewältigen, sowie weiterhin eine bedarfsorientierte und nachhaltige Wohnraumversorgung zu gewährleisten. Wie jedes Jahr bieten unterschiedliche Veranstaltungsformate wie die Eröffnung, die WohnProjekteBörse und Info-Runden, Möglichkeiten sich zu informieren, zu vernetzen und sich über neue Ideen und Kooperationen auszutauschen.

Programm:

Donnerstag, 11.05.2016 | 19:00-21:00
Eröffnung
Friedrich-Ebert-Stiftung Forum Berlin

Freitag, 12.05.2016 | 16:00-19:00
BESICHTIGUNGEN

Samstag, 13.05.2016 | 10:00-16:00
WOHNPROJEKTETAG mit Info-Runden, LeseLounge, Kinderprogramm
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Darüber hinaus findet im Oktober 2017 (06.-08.10.) eine ​Konferenz zum Thema „European CoHousing” mit internationalen Partner_innen in Berlin ​statt:
INTERNATIONALE KONFERENZ / INTERNATIONAL CONFERENCE – „European CoHousing”
Buchpräsentation und Ausstellung „CoHousing Inclusive” / Book Launch and Exhibition „CoHousing Inclusive”
Weitere Details und Veranstaltungsinformationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Kontakt + Infos + Anmeldungen:
Dr. Michael LaFond & Camilla Warmedinger
experimentdays.de
post@experimentdays.de


Koordiniert von: id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit

 
11.05.2017 – 24.05.2017

Foyer der Universitätsbibliothek
Steubenstraße 6
99423 Weimar

Ab Donnerstag, 11. Mai 2017 ist im Foyer der Universitätsbibliothek Weimar eine Ausstellung der beiden Fotografen Stefan Boness und Martin Makleschka zu sehen. Unter dem Titel „Von Platten und Ideen“ setzen sich die beiden Künstler in ihren Arbeiten mit dem baulichen Erbe der DDR in den Großwohnsiedlungen zum Beispiel in Hoyerswerda, Cottbus und Eisenhüttenstadt auseinander. Ihre Werke treten in der aktuellen Ausstellung in einen Dialog, wobei die Künstler ganz unterschiedliche Perspektiven wählen. Einerseits thematisieren sie den Verlust eines identitätsstiftenden Lebensraums, anderseits die städtebaulichen Herausforderungen, denen sich ostdeutsche Städten als Folge der Abwanderungen stellen müssen.

Stefan Boness, 1963 in Bad Schwartau geboren, lebt und arbeitet heute als Fotojournalist in Berlin und Manchester. Seine Fotos haben verschiedene Preise gewonnen, darunter den World Press Photo Award.

Martin Maleschka, geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, fotografiert seit Jahren die Großsiedlungen ostdeutscher Städte. Er gehört zu der Generation, die mit der Architektur der Moderne groß geworden ist.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Graduiertenkollegs „Identität und Erbe“ der Bauhaus-Universität Weimar und der TU Berlin gezeigt. Das Kolleg erforscht, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die komplexe Beziehung kulturellen Erbes und gesellschaftlichen Wandels.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 11. Mai 2017, 18:30 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr

 
08.05.2017 – 24.09.2017

Architektenkammer Berlin
Alte Jakobstraße 149
10969 Berlin

In welchen Farben, Materialien und Strukturen äußert sich das Gemeinsame und das Spezifische der Metropolen Istanbul, Berlin und Rom? Worin offenbart sich Fremdes und Vertrautes und gibt es eine miteinander vergleichbare urbane Anatomie, die sich an den Oberflächen und Strukturen ablesen lässt? Dem sind Studierende des Fachbereichs Fotografie und Video der Fakultät für Kommunikation sowie der Fakultät für Architektur der Bahçesehir Universität Istanbul (BAU) gemeinsam nachgegangen. Während ihrer Studienaufenthalte in Rom und an der BAU International in Berlin entwickelten sie in mehreren Workshops Kriterien für die fotografische Untersuchung städtischer Phänomene. In einem Zeitraum von eineinhalb Jahren entstanden während mehrerer Exkursionen durch Istanbul, Berlin und Rom über 8000 Aufnahmen.

Unter der Kuration von Jochen Proehl, der das Projekt entwickelte und leitet, wird die Ausstellung über 20 Arbeiten als Fine Art Prints sowie mehrere umfangreiche Bildserien als Slide Shows auf acht Monitoren synchron präsentieren.

In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Kommunikation der BAU Istanbul zeigt die Architektenkammer Berlin diese Ausstellung vom 8. Mai 2017 bis voraussichtlich Ende September 2017.

Bücher zum Thema:

History Takes Place: Istanbul

History Takes Place: Rome

Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen

 

GAM.13 Spatial Expeditions

Auslese, Präsenation und Fest

27.04.2017, 19:00 Uhr

Technische Universität Graz
Alte Technik
HS 2, Rechbauerstr. 12/KG
8010 Graz, Österreich

Obwohl Raum nicht nur visuell, sondern mit allen Sinnen erlebt wird, bleiben diese in Entwurf und Rezeption von Architektur oft unberücksichtigt. GAM.13 Spatial Expeditions möchte diese Lücke schließen. Die Methode der Expedition ermöglicht dabei einen experimentellen Umgang und bietet die Chance, neue Erkenntnisse und Sichtweisen auf den gebauten Raum zu gewinnen. Dabei werden Techniken der Wahrnehmung aus Architektur, bildender Kunst, Musik und Tanz erprobt.

Moderation: Anselm Wagner
Zum Heft: Irmgard Frank, Claudia Gerhäusser, Franziska Hederer
Grußworte: Stefan Peters
Buffet: AZ3 und AZ4


www.tugraz.at

 
26.04.2017, 18:00 Uhr

Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Str. 9-11
04107 Leipzig

2016 feiert das Landschaftsarchitekturbüro Topotek 1 sein 20-jähriges Bürojubiläum. Aus diesem Anlass erschien im September die Publikation Creative Infidelities. On the Landscape Architecture of Topotek 1, begleitet von einer Ausstellung in den Räumen des Landschaftsarchitekturbüros in Berlin. Das von Barbara Steiner herausgegebene Buch stellt Ansätze und Methoden von Topotek 1 anhand von zehn für das Büro wichtigen Arbeiten im Detail vor. Partner aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, private und öffentliche Auftraggeber, Fachplaner, und Projektmanager blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die gemeinsamen Projekte.

Am 26.4. spricht Martin Rein-Cano mit Barbara Steiner über das Buch in der GfZK Leipzig.


Weitere Veranstaltungen von Topotek 1
Vorträge von Martin Rein-Cano:

20. April: Architekturzentrum Arkitera, Istanbul

1. Mai: Boston Society of Architects

27. April: Kongress Zukunft Stadt@GRÜNBAU in Berlin / 15.45 Uhr, Martin Rein-Cano, „Stadt als Bühne“
Wenn die Stadt eine Bühne wäre, wäre die Möbel wohl die Protagonisten. Die Wahl des passenden Stadtmobiliars entscheidet oft darüber, ob ein Stadtraum angenommen wird oder nicht. Es muss nicht nur funktionieren, sondern auch noch eine gute Figur machen. Doch was braucht der urbane Raum an Objekten? Und wie sehen diese im 21. Jahrhundert aus?

 

Zukunft: Wohnen

Buchpräsentation

25.04.2017, 18:00 Uhr

Leibniz Universität Hannover
Fakultät für Architektur und Landschaft
Vorlesungssaal C050
Herrenhäuser Straße 8
30419 Hannover

In Zukunft: Wohnen erforscht das Institut um Prof. Jörg Friedrich Formen und Möglichkeiten des zukünftigen Wohnens. Ging es in der vorangegangenen, Aufsehen erregenden Veröffentlichung Refugees Welcome noch weitgehend um die temporäre Unterbringung von unmittelbar Bedürftigen, so befasst sich Zukunft: Wohnen in einem nächsten Schritt mit Entwürfen für eine sozial verträgliche, integrative und kooperative Stadt.

Programm

Podiumsdiskussion zum Thema Zukunft: Wohnen - Migration als Impuls für die kooperative Stadt mit folgenden Gästen:
Amelie Deuflhard, Kampnagel (Hamburg) - Künstlerische Leitung / Intendantin
Kay Marlow – MOSAIK architekten bda - partnerschaftsgesellschaft mbb (Hannover)
Maher Daboul – Student der Fakultät für Architektur und Landschaft (Hannover)
Magdalena Janyska – Sozialarbeiterin in der Unterkunft Steigerthalstraße Hannover
Professor Jörg Friedrich – Institut für Entwerfen und Gebäudelehre der Fakultät für Architektur und Landschaft
Anschließender Umtrunk an der DiBar der Fachschaft

Öffentliche Veranstaltung / Eintritt frei

Flyer Booklaunch „Zukunft: Wohnen”