Stadt & Improvisation

Dialog und Musik

27.06.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Schauspiel Köln
Außenspielstätte Offenbachplatz
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln

Einfall und Inspiration lassen in der Musik neue Welten aus Tönen und Klang entstehen, die scheinbar zufällig, aber doch intuitiv zu einem überraschenden Ganzen zusammenführen. Dass diese Improvisationen auch auf die Architektur übertragen werden können, zeigt Christopher Dell als einen der „größten Vibraphontechniker der europäischen Jazzgeschichte“ (FAZ) mit seinem Instrument und im Dialog im KAP Forum.
Für die Planung, wie sich das städtische Leben heute organisiert, wie mit den Umbestimmtheiten und Unwägbarkeiten gesellschaftlicher Entwicklungen umzugehen ist, zieht Christopher Dell eine radikale Konsequenz: den Begriff der Improvisation neu zu denken. Nicht als Notlösung, sondern als Gestaltungsmöglichkeit von Veränderungsprozessen im urbanen Raum. Dell „spielt“ mit einem musikalischen Verständnis, das den Raum als alltäglich co-produziert begreift. Daraus entfaltet er eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert.


www.german-architects.com


Anmeldung


         

 
22.06.2017, 19:00 Uhr

Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Umformulierung eines ungeliebten Raummodels

Die aktuelle Publikation von Volker Kleinekort und Astrid Schmeing rückt urbane Potenziale von Siedlungen der Nachkriegszeit ins Blickfeld und zeigt integrierte Entwicklungsmöglichkeiten auf, die über die übliche Praxis der architektonischen Sanierung hinaus gehen und die monostrukturell angelegten Siedlungen als ein urbanes Element von Stadt begreifen.

Siedlungen der Nachkriegsmoderne werden einem zeitgenössischen Stadtbegriff folgend meist als anti-urban empfunden. Entgegen dem geltenden Leitbild sind sie nicht dicht, durchmischt und vielfältig. Stattdessen folgen sie in ihren Zeilenbauten dem funktionalistischen Leitbild der aufgelockerten Stadt. Diese Siedlungen sind nicht nur im Hinblick auf das städtebauliche Leitbild sondern auch hinsichtlich ihrer Bausubstanz in die Jahre gekommen. Aus einer negativen Wahrnehmung heraus werden sie vielerorts überformt. Im Falle einer Sanierung erfolgt diese oft nur nach energetischen Aspekten. Mit beidem wird man dem Potenzial dieser Siedlungen als Stadträume nicht gerecht – Hier zeigt das Buch Alternativen auf.

Das Podium wird sich diesem Thema widmen und der Frage nachgehen, welche Zukunftsszenarien diese Stadträume haben.

www.buerokleinekort.de

 
22.06.2017 – 16.07.2017

CLB Berlin
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Auf der Industriebrache des ehemaligen Furnierwerkes und des Maschinenbaugroßhandels der DDR im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst entsteht in den kommenden Jahren auf Grundlage des Masterplans von Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur die „Parkstadt Karlshorst“: ein Quartier zum Leben, Wohnen und Arbeiten in der Tradition des Berliner Reformwohnungsbaus des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts.

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung des modernen Stadtquartiers, welches durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit des Bezirksamtes Lichtenberg, des Projektentwicklers Bonava und der beteiligten Architekturbüros Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Eingartner Khorrami Architekten, Höhne Architekten und Klaus Theo Brenner Stadtarchitektur gekennzeichnet ist, hat Modellcharakter und ermöglicht die Vereinbarkeit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualitäten mit den Erfordernissen einer wachsenden Stadt.

Die Ausstellung wird durch Vertreter_innen der Politik, die beteiligten Architekten sowie die Geschäftsführung der Bonava Deutschland eröffnet.

Aufbau Haus am Moritzplatz


Vernissage: Mittwoch 21. Juni, 19 Uhr

 
20.06.2017, 09:30 – 16:00 Uhr

Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Köpenicker Str. 48-49
10179 Berlin

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Bund Deutscher Architekten BDA und der Verband Bildung und Erziehung VBE engagieren sich gemeinsam für einen zukunftsfähigen Schulbau. Anlässlich des Erscheinens der 3. Auflage der „Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland" findet am 20. Juni ein Symposium im DAZ statt. Auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Vorgaben und Voraussetzungen sollen Forderungen zu notwendigen Kriterien zur Vergabe der Bundes-Fördermittel mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

Das komplette Programm kann auf der Website des Bundes Deutscher Architekten heruntergeladen werden; um Anmeldung bis zum 31. Mai wird gebeten: anmeldung@bda-bund.de


 
17.06.2017, 09:00 – 18:00 Uhr

Kunsthochschule Kassel
Hörsaal, Menzelstr. 13-15
34121 Kassel

Die Lucius Burckhardt-Convention 2017 ist ein eintägiges Symposium zu Annemarie und Lucius Burckhardt, den Erfindern der Spaziergangswissenschaft, kuratiert von Prof. Martin Schmitz und Studierenden im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. Der Schweizer Soziologe lehrte von 1972−1997 an der Gesamthochschule/Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Vielen Studentinnen und Studenten − nicht nur aus den entwerfenden Fächern − eröffnete er neue Perspektiven. Wer plant die Planung? Warum ist Landschaft schön? Design ist unsichtbar, Durch Pflege zerstört oder Der kleinstmögliche Eingriff: diese Burckhardt’schen Fragen und Formeln sind aktueller denn je.

Programm

Im Verlauf der Tagung stellt der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar „Die Reise nach Tahiti“ von 1987 als Spaziergang zum Download vor: www.talk-walks.de

After Convention Party ab 22:30 Uhr mit Frank Dommert (A-Musik, Köln) und Volker Zander (Apparent Extent, Köln) Weinberg-Krug, Frankfurterstr. 54, 34121 Kassel www.weinbergkrug.de

 
01.06.2017, 19:00 Uhr

Architekturforum Zürich
Brauerstrasse 16
8004 Zürich
Schweiz

Der Architekturjournalist Frank Peter Jäger stellt im Gespräch mit Caspar Schärer (Architekturkritiker u. Generalsekretär des BSA) und Jacqueline Parish (Stadt Zürich, Tiefbauamt) sein soeben erschienenes Buch vor. „Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt” betrachtet mit seinen Fotos und Essays den Stadtraum einmal nicht aus soziologischer oder planerischer Warte, sondern dokumentiert am Beispiel Berlins seine materiellen Qualitäten und Details; dieser Atlas der städtischen Dinge ist geleitet von der These, dass solche Materialien, Mobiliars und Alltagsarchitekturen die Identität einer Stadt ausmachen. Je mehr davon in planerischem Erneuerungseifer verändert wird, desto mehr droht eine Stadt ihr Gesicht zu verlieren.
Anknüpfend an Beispiele aus dem Buch wird im Gespräch mit Jacqueline Parish die Brücke geschlagen zum Zürcher Stadtraum, seiner Materialität und Gestaltungspraxis.

Architekturforum Zürich

Die Teilnehmer:
Jacqueline Parish, Landschaftsarchitektin MAS LA, Raumplanerin NDS ETH, Leiterin Fachbereich Stadtraum beim Tiefbauamt der Stadt Zürich
Caspar Schärer, dipl – Arch. ETH, Architekturkritiker, Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten, langjähriger Redakteur der Zeitschrift „Werk, Bauen und Wohnen“
Frank Peter Jäger, Dipl.-Ing. Stadtplanung, Architekturjournalist, Redakteur im Bereich Kommunikation des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA)

 

Building Platforms: Entstehungsorte schaffen

Buchpräsentation & Diskussion

31.05.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Salon Freiraum Weberplatz
Informationszentrum der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 (ehem. Haus der Begegnung)
Weberplatz 1
45127 Essen

Wie kann eine Stadtgesellschaft schlummernde Leerstände nachhaltig wieder beleben? Seit 2009 öffnet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) in Bremen temporär Zeitfenster und Türen, um in Zwischennutzungen zeitlich begrenzt experimentelle Nutzungen und neue Kollaborationen zu erproben, die als Testlauf für die Entwicklung von langfristigen Projekten dienen können. Aus dem Nischenphänomen Zwischennutzung, welches das Fehlen von Stadtplanung nutzt, kann damit ein wirksames Instrument der Stadtentwicklung werden.

Building Platforms schafft einen Überblick über die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Zwischennutzungen. Anhand anschaulicher Beispiele wird der Ablauf einer Zwischennutzung von der ersten vagen Anfrage bis zur erfolgreichen Umsetzung erläutert. Damit ist Building Platforms ein Handbuch für MacherInnen und EntscheiderInnen ebenso wie ein ermutigender Aufruf an alle, sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen.

Buchpräsentation & Diskussion:
Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) und Silke Nachtigahl (Gestalterin des Buches) im Gespräch mit Jan Kampshoff (modulorbeat)

www.essen.de/veranstaltungen
Facebook-Event

 
30.05.2017, 18:30 Uhr

Fachhochschule Kärnten
Campus Spittal, HS 115
Villacher Straße 1
9800 Spittal
Österreich

Impulsvortrag im Rahmen von „alles Spittal“ mit Kristien Ring zum Thema „SELF MADE CITY - Future Urban Living“

Spittal an der Drau ist eine Mittelstadt deren es viele gibt. Historisch bedeutsam, später gewachsen, dem Auto angepasst und durch das Konsumverhalten unserer heutigen Gesellschaft zu einem verwechselbaren Etwas geworden. Sie steht damit (leider) nicht alleine da. Dies kann ihr zum einen die Legitimation geben so weiterzumachen, in der Menge ähnlicher österreichischer und mitteleuropäischer Schicksalen zu verschwinden und darauf zu hoffen, dass es besser wird…?!
Es könnte aber auch der sogenannte Wake-up-Call sein und der Aufruf, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sein Bestes zu geben, besser zu werden…?! Was soll es sein, liebes Spittal?

www.fh-kaernten.at

 
12.05.2017, 17:00 – 21:00 Uhr

Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

AKTIONSTAG
bei Never Stop Reading in Zürich

Im Rahmen unserer gemeinsamen Aktion Communicating Architecture möchten wir Sie ganz herzlich zum großen Aktionstag in der neuen Buchhandlung Never Stop Reading in Zürich am Freitag, den 12. Mai einladen!

17 bis 18 Uhr:
Christophe Girot (ETH Zürich): Der ländliche Raum als Ausgangspunkt urbaner Transformationen – zur Buchreihe Landscript

18 bis 18.30 Uhr:
Kashef Chowdhury: Vortrag The Case of the Non-Urban:
Ruralism, Rurbanism and Other Proposals sowie Buchvernissage:
Kashef Chowdhury – Dhaka: Memories or Lost

19 bis 21 Uhr:
Caspar Schärer diskutiert neue Wohnformen mit
Ursula Kleefisch-Jobst vom M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Ko-Herausgeberin Alle wollen wohnen – Gerecht. Sozial. Bezahlbar
Peter Haslinger von der Leibniz Universität Hannover, Ko-Herausgeber Zukunft: Wohnen. Migration als Impuls für die kooperative Stadt
Andreas Hofer Leiter Forschung und Innovation Baugenossenschaft mehr als wohnen
Sabine Wolf, Stadtplanerin und Mitinitiantin des genossenschaftlichen Wohnprojekts Kalkbreite in Zürich (2007-2016)
Pablo Garrido Arnaiz und Francisco Moura Veiga vom Kollektiv CARTHA

Anschließend Buchvernissage: CARTHA – On Making Heimat und Apero

Die Buchhandlung finden Sie in der Spiegelgasse 18 / Untere Zäune.
www.neverstopreading.com

Folgen Sie #CommunicatingArchitecture auf Facebook und Twitter für Neuigkeiten rund um die gemeinsame Aktion der Verlage Park Books und JOVIS!

Pünktlich zur Veranstaltung haben wir jetzt auch eine erste Zeitungsausgabe herausgebracht, die einen Überblick gibt, mit welchen Themen wir uns in unseren Verlagen gerade beschäftigen.


 

EXPERIMENT­DAYS 17

Veranstaltungsreihe

11.05.2017 – 13.05.2017

Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Berlin
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Inklusive (Wohn)Projekte, Kooperationen und eine neue Gemeinwohlorientierung
WOHNPROJEKTETAGE BERLIN

Die ​EXPERIMENTDAYS ​vermitteln seit 2003 die Themen gemeinschaftliche Wohnprojekte, CoHousing, bezahlbares Wohnen, Baugemeinschaften und Genossenschaften, verbunden mit Nachhaltigkeit in gemischten Nachbarschaften für alle.
Selbstorganisierter, gemeinschaftlicher und experimenteller Wohnungsbau ist mit seinen Qualitäten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Inklusive (Wohn)Projekte könnten der wachsenden Stadt helfen, die steigende Nachfrage zu bewältigen, sowie weiterhin eine bedarfsorientierte und nachhaltige Wohnraumversorgung zu gewährleisten. Wie jedes Jahr bieten unterschiedliche Veranstaltungsformate wie die Eröffnung, die WohnProjekteBörse und Info-Runden, Möglichkeiten sich zu informieren, zu vernetzen und sich über neue Ideen und Kooperationen auszutauschen.

Programm:

Donnerstag, 11.05.2016 | 19:00-21:00
Eröffnung
Friedrich-Ebert-Stiftung Forum Berlin

Freitag, 12.05.2016 | 16:00-19:00
BESICHTIGUNGEN

Samstag, 13.05.2016 | 10:00-16:00
WOHNPROJEKTETAG mit Info-Runden, LeseLounge, Kinderprogramm
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Darüber hinaus findet im Oktober 2017 (06.-08.10.) eine ​Konferenz zum Thema „European CoHousing” mit internationalen Partner_innen in Berlin ​statt:
INTERNATIONALE KONFERENZ / INTERNATIONAL CONFERENCE – „European CoHousing”
Buchpräsentation und Ausstellung „CoHousing Inclusive” / Book Launch and Exhibition „CoHousing Inclusive”
Weitere Details und Veranstaltungsinformationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Kontakt + Infos + Anmeldungen:
Dr. Michael LaFond & Camilla Warmedinger
experimentdays.de
post@experimentdays.de


Koordiniert von: id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit