28.05.2018, 11:00 – 12:15 Uhr

Ruhr Museum
UNESCO-Welterbe Zollverein
Rundeindicker, Schacht XII, Parkplatz A1
Gelsenkirchener Str. 181
45309 Essen

Die Entwicklungen der letzten 30 Jahre auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein sind eine Antwort auf die Frage, wie der Denkmalschutz mit den divergierenden Zielen von Stadtentwicklung, Kreativwirtschaft und Architektur in Einklang gebracht werden kann. Das Buch ZOLLVEREIN Welterbe und Zukunftswerkstatt stellt die Einzelprojekte, die 2018 zu großen Teilen verwirklicht sind, vor und dokumentiert in Text und Bild die gelungene Metamorphose der ehemaligen Industrieanlage in ein internationales Best-Practice-Modell für den Umgang mit industriellem Erbe.
Herausgeber dieses Werkes über den stetigen Wandel ist der langjährige Vorstandsvorsitzende der Stiftung Zollverein Hermann Marth.

Buchvorstellung Montag 28. Mai 2018 ab 11.00 Uhr bis 12.15 Uhr mit anschließendem Imbiss und offener Führung: „Die neuen Flächen von Zollverein“.


Um Anmeldung wird gebeten: info@medienbuero-hueser.de


www.zollverein.de
www.ruhrmuseum.de



 
24.05.2018, 19:00 Uhr

Gemeindesaal der Kreuzkirche
Laagbergstraße 50
38440 Wolfsburg

Zum 80jährigen Jubiläum der Stadt Wolfsburg ist eine neue Publikation entstanden unter dem Titel „Von Mosaikpflaster und Schmuckbeeten. Plätze und Grünanlagen in Wolfsburg 1950 bis 1970“. Sie basiert auf einer Grundlagen- und Recherchearbeit, die der Geschäftsbereich Grün, die Untere Denkmalschutzbehörde und das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg in den letzten Monaten geleistet haben. Insgesamt 15 Plätze und Grünanlagen im Stadtgebiet Wolfsburg werden anhand von historischen Entwurfsskizzen, Plänen und Fotos vorgestellt. Teils noch unveröffentlichte Aufnahmen von Heinrich Heidersberger aus den frühen 1960er Jahren machen die Qualität und besondere Atmosphäre der Schmuckplätze der Nachkriegsmoderne noch einmal erlebbar. Eine aktuelle Bildserie des Wolfsburger Fotografen Ali Altschaffel zeigt, dass die grünen Orte vielfach ihren besonderen Charme bewahrt haben.

Zusätzlich liefern zwei Fachaufsätze des Architekturhistorikers Dr. Holger Pump-Uhlmann und der Landschaftsarchitektin Prof. Ariane Röntz Anregungen für die Erneuerung, die dieses bauliche Erbe bewahrt, aber auch zeitgemäß weiterentwickelt. Ziel ist ein öffentlicher Dialog über den Wert der kleine Schmuckplätze und grünen Orte. Vielfach befinden sie sich im Wandel, um den neuen gesellschaftlichen Ansprüchen an den öffentlichen Raum gerecht zu werden, die aus den demografischen Veränderungen und einer globalisierten Welt resultieren. „Die kleinen Stadtteilplätze, naturnahen Parkanlagen und Grünfugen brauchen in den nächsten Jahren verstärkt unser Augenmerk. Ich wünsche mir, dass nicht nur die Fachleute, sondern vor allem die Menschen vor Ort diese Qualitäten noch stärker für sich erkennen“, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.


www.wolfsburg.de/ForumArchitektur

 

 

Picknick im Grünen 2.0

Buchpräsentation + Diskussion

23.05.2018, 19:00 Uhr

Bücherbogen am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593-594
10623 Berlin

Der Begriff Landschaft ist in aller Munde – nicht nur innerhalb der Disziplin der LandschaftsarchitektInnen und RaumplanerInnen wird er allerdings längst kritisch gesehen. Es stellt sich etwa die Frage: Was ist heute eine Stadt, was ist noch eine Landschaft? Durch die englischsprachige Reihe Landscript, die Professor Christophe Girot und Albert Kirchengast am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich mit internationalem Editorial Board herausgeben, wurde eine Plattform für den kritischen Diskurs etabliert. Die theoretische Reflexion über Vorbedingungen, konzeptionelle Möglichkeiten, Instrumente sowie aktuelle Entwicklungen sollen einen kritischen und interdisziplinären Diskurs anregen.

Vor sechs Jahren, als die erste Ausgabe von Landscript bei uns erschien, stellten die Herausgeber das Reihenkonzept im Bücherbogen vor. Seither begleitet die Buchreihe die Praxis der Landschaftsarchitektur mit wissenschaftlichen Anthologien.

An diesem Abend präsentieren Girot und Kirchengast die neuen Bände und diskutieren mit Jörn Köppler von Köppler Schubert Türk Architekten und dem Landschaftsarchitekten Kamel Louafi darüber, wie sich die Praxis in Landschaftsarchitektur und Architektur entwickelt hat. Welche Rolle spielen etwa Wort und Kritik für die Gestaltungsdisziplinen in einer zunehmend ökonomisierten Gegenwart?

Wir freuen uns über Ihren Besuch.


Weitere Informationen:

Bücherbogen am Savignyplatz
Landscript Reihe
Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology

 
19.05.2018 – 09.09.2018

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern - auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten - für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL im und mit dem DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung. Mit Fotografien von Hagen Stier. Kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.

Zur Ausstellung wird durch Otto Schweitzer mit C. Julius Reinsberg eigens ein Dokumentarfilm erarbeitet.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Fr, 18. Mai 2018, 19 Uhr


Ab Juli ergänzt durch die Ausstellung „Die Villa im Tessin. märklinMODERNE im Ländle“ in der architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart.

Die Villa im Tessin | MärklinMODERNE im Ländle
Die Ausstellung „Villa im Tessin“, ein Projekt des Online-Magazins moderneREGIONAL, zeichnet nach, wie die „große“ Architektur im süddeutschen Raum den Weg in den Modellbau fand – und umgekehrt.

Eröffnung: 11. Juli 2018
Ausstellung: 12. Juli – 7. Oktober 2018

Architekturgalerie am Weißenhof
Am Weißenhof 30
70191 Stuttgart

 
02.05.2018 – 01.06.2018

Haus der Architektur
Mariahilferstraße 2
8020 Graz
Österreich

Die Bedeutung der produzierenden Arbeit für den aktuellen Diskurs von Stadtentwicklung und Architektur steht im Fokus der 14. Ausgabe von EUROPAN, dem europaweit größten Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge ArchitektInnen und StadtplanerInnen. Nachdem die Industrie über Jahrzehnte hinweg aus dem Zukunftsbild unserer Städte verdrängt wurde, fordert „Die produktive Stadt“ ihre Rückkehr als elementares Programm einer nachhaltig durchmischten Stadtkultur. Die Bandbreite dieser Integration reicht von neuen Formen der „Kreuzung“ Wohnen und Arbeiten bis zu durchmischten Industriequartieren, deren städtischer Mehrwert aus einer innovativen Kultur der Synergien zwischen Infrastrukturen, Energiekreisläufen, Freiräumen und Nutzungen resultiert.

Die Ausstellung EUROPAN 14 – Productive Cities zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der drei österreichischen Standorte Linz, Wien und Graz. Die Stadt Graz hat mit dem Areal entlang der Kärntnerstraße, einer Vorstadt-Transitzone, die ins Stadtzentrum führt, ein Gebiet mit höchster städtebaulicher Bedeutung eingebracht.

Die Ergebnisse von EUROPAN 14 – Productive Cities werden als E-Book veröffenlicht.


www.europan-europe.eu

www.europan.at

 
26.04.2018, 19:00 Uhr

TU Graz
IZK - Institute for Contemporary Art
Halle, Kronesgasse 5, 1st Floor,
8010 Graz, Österreich

In den Bereichen Kunst und Architektur lässt sich gegenwärtig eine Erweiterung des Ausstellungskomplexes beobachten: permanente und temporäre Ausstellungsräume werden immer mehr und vermischen sich mit Orten des Konsums. Als Reaktion auf diese Entwicklung widmet sich GAM.14 dem Akt des Ausstellens, der die räumlichen Beschränkungen der Ausstellung rekonfiguriert und damit dynamische Orte der Auseinandersetzung und politischen Konfrontation ermöglicht. GAM.14 versammelt aktuelle Positionen aus den Disziplinen Kunst und Architektur in dem Bestreben, den Akt des Ausstellens von der Ausstellung zu unterscheiden und das Potenzial des Ausstellens als Forschungsraum für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderung unserer Zeit zu öffnen.

Mit Beiträgen von Bart De Baere, Ivana Bago, Ana Bezić, Nicolas Bourriaud, Maria Bremer, Ekaterina Degot, Ana Dević, Anselm Franke, Andrew Herscher, Christian Inderbitzin, Branislav Jakovljević, Sami Khatib, Wilfried Kuehn, Nicole Lai Yi-Hsin, Bruno Latour, Ana María León, Armin Linke, Antonia Majača, Doreen Mende, Ana Miljački, Vincent Normand, the Museum of American Art in Berlin, Christoph Walter Pirker, Dubravka Sekulić, Antje Senarclens de Grancy, Katharina Sommer, Anna-Sophie Springer, Barbara Steiner, Kate Strain, Žiga Testen, Milica Tomić, Etienne Turpin, What, How & for Whom/WHW.

Grußworte: Andrea Hoffmann, Vice Rector, TU Graz
Moderation: Daniel Gethmannsion
Zum Heft: Milica Tomić and Dubravka Sekulić

Vortrag: “Unmaking of Modern Art Through Exhibition History” by Technical assistant of the Museum of American Art (Berlin), mit einer Einführung von Jelena Vesić

 

Was ist die Neuroarchitektur?

STADTPOLITISCHES SYMPOSIUM

24.04.2018, 18:00 – 20:30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum DAM Frankfurt am Main
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Architektur und Wissenschaft skizzieren multisensorische Räume

Architektur und Städte vermitteln idealerweise schöne und funktional gebräuchliche Räume, Geborgenheit und Orientierung. Sie können aber auch vielerorts das Gegenteil darstellen. Fest steht, Menschen – jung wie alt - sind ein Leben lang auf sensorisch stimulierende Räume, die idealerweise intuitiv begriffen werden können, angewiesen. Wenn alle Sinne in Planung und Ausführung von Bauwerken berücksichtigt werden, entstehen hochwertige Raumqualitäten, die sich benennen und durch Studien überprüfen lassen. Im zweiten Symposium zur Neuroarchitektur werden multisensorische Qualitäten von gebauten Räumen aus der Architekturpraxis vorgestellt und diskutiert. Der Begriff der Neuroarchitektur soll so an Substanz und Anschaulichkeit gewinnen, um daraus auch eine gesellschaftspolitische Forderung der Zukunft an die Politik und Bauwirtschaft zu entwickeln.

Einführung: Prof. Dr. Wolfgang Böhm / Urban Future Forum, Frankfurt
Impulsvorträge: Prof. Dr. Dr. Christoph Metzger / HBK Braunschweig
Prof. Susanne Groß / Bergische Universität Wuppertal
Prof. Johannes Modersohn / Berlin/Kaiserslautern
Moderation: Mechthild Harting / FAZ

 
14.03.2018, 18:00 Uhr

Bücherbogen am Savigynplatz
Stadtbahnbogen 593
10623 Berlin

Begrüßung:
Thomas Kramer, Park Books
Jochen Visscher, JOVIS Verlag

Moderation:
Doris Kleilein, Redakteurin BAUWELT

Architektur und unsere Sinne – Multisensorische Räume
Christoph Metzger, Musik-, Kunst- und Architekturtheoretiker
Autor von Neuroarchitektur

SOS – Brutalismus und Nachkriegsmoderne – Zum Umgang mit der Architektur ab 1945
Es diskutieren:
Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum DAM,
Hrsg. von SOS Brutalismus

Sonja Hnilica, Technische Universität Dortmund, Autorin von
Der Glaube an das Grosse in der Architektur der Moderne. Grossstrukturen der 1960er und 1970er Jahre

Michael Kasiske, Architekt und Autor, Mitverfasser von
Historisch vs. modern: Identität durch Imitat

Stephan Schütz, Architekt BDA, Partner im Büro gmp, Hrsg. von
Kulturpalast Dresden

Pause

Make City Festival
Intention und Programm
Francesca Ferguson, Kuratorin des Festivals

Stadt begreifen und fühlen – Tendenzen experimenteller Teilhabe und Nutzung
Es diskutieren:
Francesca Ferguson, urbandrift, Hrsg. von Make_Shift City

Matthias Heskamp, paper planes e.V., Hrsg. von Radbahn Berlin

Barbara Hoidn, Architektin Hoidn Wang Partner, Hrsg. von
Demopolis. Das Recht auf öffentlichen Raum

Sarah Oßwald und Daniel Schnier, ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen,
Hrsg. von Building Platforms - Entstehungsorte schaffen - Ein Überblick,
Ein Handbuch, Ein Aufruf


Medienpartner
Bauwelt
BauNetz
URBANOPHIL

 

Landscript bei König

Buchpräsentation

06.03.2018, 19:00 Uhr

Buchhandlung Walther König im MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1A
1070 Wien

Vor fünf Jahren ist die erste Ausgabe von Landscript bei uns erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich herausgegebene, englischsprachige Buchreihe die Praxis mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.

Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem hochaktuellen Thema vor: Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen. Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.

Die Herausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Abend erstmals ihre Reihe vor Wiener Publikum vor und diskutieren über die Inhalte der beiden neuen Bände.
Der Wiener Grafiker Willi Schmid spricht über das grafische Konzept der Buchreihe.
Mit Mathias Boeckl (architektur aktuell, Universität für angewandte Kunst) wird über die Rolle des gedruckten Wortes, von Theorie und Kritik in Architektur und Landschaftsarchitektur heute diskutiert.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.


Weitere Informationen:

Buchhandlung Walther König
Landscript Reihe
Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology

 
21.02.2018, 19:00 Uhr

Hochparterre Bücher AG
Gasometerstrasse 28
8005 Zürich, Schweiz

Vor rund fünf Jahren ist das erste Landscript im Berliner jovis-Verlag erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich beheimatete, englischsprachige Buchreihe die Profession mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.
Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem aktuellen Thema vor: Die Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen.
Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement, wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.
Die Reihenherausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Bücherabend die beiden neuen Bände vor und nehmen das zum Anlass, um auf die Themen der Buch-Reihe zu blicken. Dabei soll auch die Bedeutung der theoretischen Auseinandersetzung und des gedruckten Buchs für die Landschaftsarchitektur mit dem Publikum diskutiert werden.

Anschliessend: Apéro


Weitere Informationen:

Veranstaltung Hochparterre

Landscript Reihe

Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology.