25.09.2014, 19:00 Uhr

Werkbund Galerie, Goethestraße 13, 10623 Berlin

Buchvorstellung in der Werkbund Galerie in Berlin. Es sprechen Sergei Tchoban und Falk Jaeger.

Auf das Jahr 1931 gehen die Anfänge des Architekturbüros nps tchoban voss zurück. Heute ist die in Hamburg gegründete Architektengemeinschaft außerdem in Berlin und in Dresden vertreten und gehört in allen drei Städten zu den aktivsten und erfolgreichsten Büros. 
Eine qualitätvolle Wohn- und Arbeitswelt sowie attraktive, anregende urbane und individuelle Lebensräume können nur durch einen ganzheitlichen Planungsansatz geschaffen werden, der sich der Umweltgestaltung vom Städtebau bis zum Baudetail annimmt. Die heute unerlässliche Nachhaltigkeit im Bauwesen muss auch als ästhetische Kategorie gesehen werden. Das Buch zeigt anhand der Bauten der letzten Jahre, wie nps tchoban voss vom Entwurf auf Quartiersebene bis zur Innenraumgestaltung diesen Qualitätsanspruch umsetzten und wie sie auf formaler Ebene die Moderne weiterentwickeln und kurzlebige modische Attitüden meiden, um zu menschlicher sowie ökonomisch und ästhetisch werthaltiger Architektur zu gelangen.

 
08.09.2014, 19:30 Uhr

Rautenstrauch-Joest-Museum, Forum Volkshochschule (Vortragssaal), Köln

Die fünfteilige Reihe „Kölner Perspektiven zum öffentlichen Raum“ drückt den gestiegenen Wunsch nach einer besseren Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aus. Die Stadt Köln stellt gemeinsam mit ihren Partnern in dieser Reihe herausragende europäische Beispiele für die Gestaltung des Stadtraums vor, lädt international anerkannte Köpfe und Planer zum Gespräch nach Köln. Es geht um die Frage, wie wir unsere Stadt attraktiver machen, wie wir die Freiräume verändern, verbessern und zukunftsweisend gestalten können.

Mit Jan Gehl, Gehl Architects. Autor des Buches Städte für Menschen.

 

This is Modern

Ausstellung

08.06.2014 – 01.08.2014

Palazzo Ca‘Tron am Canal Grande, Santa Croce 1957, 30135 Venedig, Italien

 

Mit This Is modern präsentiert der Deutsche Werkbund Berlin eine Positionsbestimmung der gegenwärtigen Architektur in Deutschland: 22 namhafte Architekturbüros zeigen ihre Entwürfe für einen deutschen Ausstellungspavillon auf dem Biennale-Gelände in den Giardini von Venedig. Dem bestehenden Pavillon, erbaut 1909 und überformt 1938, wurde hypothetisch Baufälligkeit attestiert und damit die Frage nach einem zeitgenössischen nationalen Ausstellungsgebäude für die Weltöffentlichkeit neu gestellt.
Dass der Werkbund nach dem Stand der Dinge ausgerechnet im Jahr 2014 und im Kontext der diesjährigen Architektur-Biennale fragt – die sich ihrerseits mit den Fundamentals der Architektur befasst und mit 100 Jahren Absorbing Modernity – hat natürlich auch mit dem emblematischen Ereignis der Werkbund-Ausstellung 1914 in Köln zu tun. 100 Jahre nach dieser ersten großen Leistungsschau verbindet der Deutsche Werkbund Berlin mit dieser architektonischen Positionsbestimmung auch die Frage nach dem Erkenntnisgewinn aus der Erfahrung von 100 Jahren Moderne in der Suche nach einer angemessenen Haltung im eigenen architektonischen Schaffen.

Kuratoren: Kai Gehrmann, Paul Kahlfeldt, Claudia Kromrei, Dieter Nägelke

 
23.05.2014 – 27.06.2014

Architekturpreis Berlin e.V., KutscherHaus, Kurfürstendamm 50a, 10707 Berlin

Die Architekten von Gerkan, Marg und Partner nehmen im Stadionbau weltweit eine führende Stellung ein. Für die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2014 sind nun drei weitere Stadien unter maßgeblicher Beteiligung der Architekten aus Deutschland entstanden. Diese Umbauten zweier legendärer Arenen, und ein kompletter Neubau werden in einer Ausstellung auf Einladung des Vereins Architekturpreis Berlin e.V. präsentiert.

Grundlage bei der Planung aller drei Stadien – dem Nationalstadion Brasília, der Arena Amazônia in Manaus und dem Mineirão in Belo Horizonte – war eine Konzentration auf das Wesentliche. Diese bedingt ein hoch effizientes Zusammenspiel von Architektur und Konstruktion. Integriert in einen Dialog mit dem kulturellen Kontext des fußballbegeisterten Landes und die Identitäten des jeweiligen Standorts, können die Stadien als beispielhafte Architekturen gelten.

Gezeigt werden großformatige Fotos des renommierten Berliner Architekturfotografen Marcus Bredt – Modelle, Pläne und Texte erläutern die jeweiligen Projekte.

Alle drei Stadien werden in der Publikation 3+1 Stadia for Brazil. Belo Horizonte – Manaus – Brasília – Rio de Janeiro präsentiert.

 

Stadt selber Machen

Buchpräsentation

17.04.2014, 20:00 Uhr

Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich

Egal, ob in Berlin, Barcelona, London oder Wien: Wer durch europäische Großstädte streift, kann immer öfter eigenständige Bespielungen des öffentlichen Raums durch die Bürger entdecken. Kleinste Flächen wie Baumscheiben, Nischen, Gehsteige, aber auch ganze Parks werden besetzt und kreativ gestaltet. Die Stadtbewohner machen sich ihre Stadt selbst! Alternative, authentische und lebendige Freiräume sind das Ergebnis, die die geplante Stadt ergänzen – oder auf den Kopf stellen. Die Projekte sind informell, selbstgebaut, provisorisch und schaffen neue soziale Räume. Sie intervenieren temporär oder langfristig und nutzen die vor Ort vorgefundenen Ressourcen. Dieses Handbuch möchte dazu inspirieren, selbst Eingriffe ins Stadtbild zu wagen, um so den urbanen Lebensraum mitzugestalten. Anhand von Praxisbeispielen aus Berlin, Hamburg und Zürich gibt es in fünf Kapiteln wertvolle Tipps und Hinweise zu Themen wie der Ideenfindung, Ortssuche, zur rechtlichen Situation, zu Materialbeschaffung oder Finanzen – ein unentbehrlicher Ratgeber und ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, Stadt selber zu machen.

Buchvernissage Stadt selber Machen – ein Handbuch von Laura Bruns

Einführung von Sabeth Tödtli – für zURBS, sozial-artistisches Stadtlabor

stadtstattstrand.de

 
19.03.2014, 19:00 Uhr

AEDES auf dem Pfefferberg, Christinenstraße 18, 10119 Berlin

Kann das urbane Gemeingut, die spaces of urban commons; Orte und Räume des Gemeinsamen – von Architekten und Planern neu verhandelt werden? Sind die oft kleinmaßstäblichen oder temporären Aktionen der Inbesitznahme von urbanem Raum relevant als Basis für eine andere Art der Planung? Und was für eine zivile Ökonomie erwächst aus diesem Urbanismus der kleinen Schritte – the urbanism of small acts?

 

Kurzvorträge und Diskussion:

Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin

Leonie Baumann, Rektorin, Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Indy Johar, Architekt & Politikforscher, Gründer von 00:/

Markus Bader, Architekt, raumlabor Berlin

Moderation:

Francesca Ferguson, Kuratorin für Architektur und Stadtplanung, Urban Drift Projects