22.10.2015 – 14.12.2015

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Wie lässt sich bezahlbarer Wohnraum schaffen? Wieviel Platz bleibt dabei für Selbstbestimmung? Wer sind die neuen Klienten? Welche neuen Antworten gibt es auf die alte Wohnungsfrage?

Immer weniger Menschen können selbstbestimmt über bezahlbaren Wohnraum verfügen. Weltweit ist die Wohnungsfrage zunehmend der Immobilienwirtschaft überlassen. In der Folge verändern sich die urbanen und sozialen Strukturen. Besonders das Fehlen alternativer gesellschaftlicher Akteure macht sich schmerzlich bemerkbar. Die spannungsgeladene Beziehung von Architektur, Wohnungsbau und sozialer Realität untersucht das HKW-Projekt WOHNUNGSFRAGE in einer Ausstellung experimenteller Wohnformate, einem umfangreichen Eröffnungsprogramm, einer internationalen Akademie sowie einer Publikationsreihe, die sich mit den Möglichkeiten eines selbstbestimmten, sozialen und bezahlbaren Wohnungsbaus befasst. Im Mittelpunkt des Projektes WOHNUNGSFRAGE steht Architektur als soziokulturelle Praxis, die im Austausch zwischen Nutzern und Planern entsteht. Auf diesen gemeinschaftlich gestaltenden Prozess baut WOHNUNGSFRAGE auf.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 22. Oktober um 19 Uhr statt.

Das gesamte Programm kann auf der Website des HKW eingesehen werden.

 
04.10.2015, 16:00 Uhr

BookHampton, Main Street, East Hampton, NY

Still. The East End Photographs zeigt Landschaftsfotografien aus Long Island, New York. In ihrer Nachdenklichkeit und Transzendenz führen uns diese Bilder den Wert einer von Licht und Kontur bestimmten Natur vor Augen. Chengs Landschaftsaufnahmen schaffen auf kaum merkliche und doch ausgesprochen emotionale Weise eine poetische Interpretation der Landschaft, die ihre Schönheit und Kraft einem Gefühl für Farbe und Bewegung verdankt. So entstand eine neue Sichtweise auf die Landschaft von Long Island, die schon so viele Künstler inspiriert hat.

 
02.10.2015, 19:00 Uhr

Barnes Noble, Upper West Side, 82nd St & Broadway, New York

Still. The East End Photographs zeigt Landschaftsfotografien aus Long Island, New York. In ihrer Nachdenklichkeit und Transzendenz führen uns diese Bilder den Wert einer von Licht und Kontur bestimmten Natur vor Augen. Chengs Landschaftsaufnahmen schaffen auf kaum merkliche und doch ausgesprochen emotionale Weise eine poetische Interpretation der Landschaft, die ihre Schönheit und Kraft einem Gefühl für Farbe und Bewegung verdankt. So entstand eine neue Sichtweise auf die Landschaft von Long Island, die schon so viele Künstler inspiriert hat.

 
02.10.2015, 16:00 Uhr

Goethe-Institut Downtown Kairo, Bustan Street, Kairo, Ägypten

Der kenntnisreiche Führer Discovering Downtown Cairo durch den Kairoer Innenstadtbezirk mit seinem noch heute erlebbaren und vergangenen Erbe des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert einen detaillierten Überblick über Pläne und Typologien einer Vielzahl von Apartmenthäusern und verknüpft einzelne Wohnungen mit den Erinnerungen und Geschichten ihrer Bewohner. 

Die Veranstaltung im Goethe-Institut in Kairo beginnt mit einer Tour durch den Innenstadtbezirk; später am Abend wird das Buch auf einer Paneldiskussion vorgestellt:

16:00 Uhr: Walking Tour in Downtown Cairo – The Tangible and Intangible Heritage Today

19:00 Uhr: Präsentation des Buches mit Paneldiskussion – Who is Downtown?

 

 
25.09.2015, 17:30 Uhr

Relay Factory, 8 Dawailiangying Hutong, Dashilar, Beijing

Danwei – das waren Stadtviertel in China, die sich durch eine enge Verbindung von Arbeiten, Wohnen und sozialen Einrichtungen auszeichneten. Sie sind physisches Zeugnis der sozialistischen Stadtorganisation und bieten damit eine Stadterfahrung, die zwischen den hutongs der kaiserlichen Hauptstadt und den Superblocks der heutigen Metropole vermittelt. Im Gegensatz zu ausgedienten Industrieanlagen in westlichen Städten, die häufig die Kontinuität und Maßstäblichkeit der Stadtstruktur stören, besitzen die danwei einen viel engeren Bezug zur historischen, aber auch zur heutigen Stadt.

Im heutigen Peking stellen die danwei ein einzigartiges stadtplanerisches Experimentierfeld dar. Beijing Danwei befasst sich mit der Geschichte und Zukunft ehemaliger danwei und bietet beispielhaft Strategien für den Umgang mit dem industriellen Erbe.

Herausgegeben von Michele Bonino und Filippo de Pieri, mit Essays von Pierre-Alain Croset, Gary Hack, Thomas Herzog, Li Weidong, Liu Boying, Liu Jian, Lu Duanfang und Zhu Wenyi. Mit einem Bildessay von Jia Yue und Maria Paola Repellino.

Eröffnungsrede: Enrico Macii (Vizepräsident, Politecnico di Torino), Zhang Li (Tsinghua University)

Diskutanten: Florence Graezer Bideau (Ecole Politecnique Fédérale de Lausanne), Francesca Frassoldati (South China University of Technology)

Anwesende: die Herausgeber und Autoren des Buches

Die Veranstaltung wird unterstützt und organisiert vom Italienischen Kulturinstitut der Italienischen Botschaft in Peking, der Politecnico di Torino und Tsinghua University.

 

 
16.07.2015 – 21.08.2015

Architekturgalerie München, Eingang über die Buchhandlung L. Werner, Türkenstr. 30, 80333 München

In den Bauten des japanischen Architekten Norihiko Dan ist die Natur immer gegenwärtig. Mit spannungsreichen Kontrasten in Architektursprache und Materialwahl fragt Norihiko Dan eindringlich nach der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung. Dan sucht die Symbiose, das zeigt sich in der Verbindung von geometrisch-archetypischen mit organischen Formen, in seinen städtebaulichen Projekten, die historische und kulturelle Identitäten wieder ans Tageslicht holen ebenso wie in der ökologischen Ausrichtung seiner Bauten. Das vielschichtige und faszinierende Werk des in Japan und Taiwan vielfach ausgezeichneten Architekten wird mit der Ausstellung und der im Jovis Verlag erscheinenden Monographie erstmals einem westlichen Publikum vorgestellt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 16. Juli um 19 Uhr sprechen:

Nicola Borgmann, Architekturgalerie München

Aaron Betsky, Frank Lloyd Wright School of Architecture

Gene King, Architekt und Autor, Taipeh

Norihiko Dan, Norihiko Dan and Associates, Tokio

 
26.06.2015, 19:00 Uhr

Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 154, Raum A53, 10623 Berlin

Die baugeschichtliche Sicht auf das 20. Jahrhundert ist in der Regel allein auf die Entwicklung der Moderne ausgerichtet. Diese einseitige Fokussierung führte anderen bedeutenden Ideen gegenüber zu Ignoranz und Desinteresse, zumal dann, wenn sie ungebaut und nur zeichnerische Utopie blieben. Otto Kohtz (1880–1956) erfuhr dieses Vergessen und Verdrängen, obgleich er parallel zu seinem beruflichen Alltag monumentale Hochhaus- und Stadtutopien entwickelte. Er hinterließ eine Fülle von Zeichnungen, die in der JOVIS-Publikation In den Himmel bauen erstmals zusammengestellt und kommentiert werden. Im Kontext mit seinen realisierten Bauten gelingt eine neue Sicht auf die städtebaulichen Konzepte und architektonischen Intentionen und macht eine Neubewertung seiner Bedeutung für die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts möglich.

Mit Kurzvorträgen von:
Brigitte Jacob
David Pessier
Wolfgang Schäche
und anschließender Diskussion

Anlässlich der Veranstaltung werden zehn Originalzeichnungen von Otto Kohtz ausgestellt.

Um Anmeldung wird gebeten: bornholdt@jovis.de

 

Make City

Buchpräsentation / Diskussion

18.06.2015, 17:00 – 18:30 Uhr

Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin

Die folgenden neuveröffentlichten Bücher werden an einem besonderen Abend präsentiert und diskutiert:

Aristide Antonas (GR) Archipelago of Protocols (2015, dpr Barcelona Verlag)

Susanne Hoffman (DE) ARCHITECTURE IS PARTICIPATION. Die Baupiloten—Methods and Projects (2014, Jovis Verlag)

Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (DE) Urban Commons: Beyond State and Market (2015, Birkhäuser, Bauwelt Fundamente)

ZUS (NL) City of permanent temporality. The making of Luchtsingel, Schieblock, Test Site Rotterdam (2015, NAi Bookseller)

Andreas Rumpfhuber, Michael Klein (DE) Modelling Vienna, Real Fictions in Social Housing (2014, Turia und Kant)

 

Moderation: Carson Chan (US)

 

Veranstaltung im Rahmen des Make City Festivals.

 

This is modern

Ausstellung

18.06.2015 – 07.07.2015

Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

 

Parallel zur Eröffnung der Biennale d'Archittetura 2014 in Venedig wurde die Ausstellung des Deutschen Werkbunds Berlin this is modern eröffnet. Sie versuchte eine Positionsbestimmung der gegenwärtigen Architektur in Deutschland: 22 namhafte Architekturbüros zeigten ihre Entwürfe für einen deutschen Ausstellungspavillon auf dem Biennale-Gelände in den Giardini von Venedig. Dem bestehenden Pavillon, erbaut 1909 und überformt 1938, wurde hypothetisch Baufälligkeit attestiert und damit die Frage nach einem zeitgenössischen nationalen Ausstellungsgebäude für die Weltöffentlichkeit neu gestellt.

Vor ihrer Auflösung wird die Ausstellung der Ergebnisse dieser „Umfrage“ letztmalig vom Architekturmuseum in Berlin gezeigt.

Zur Ausstellungseröffnung am 18. Juni um 19 Uhr sprechen Dieter Nägelke und Arno Brandlhuber.

 

Der Ausstellungskatalog ist als deutsche und englische Ausgabe erhältlich.

 

 

Make City Open!

Buchpräsentation / Diskussion

17.06.2015, 19:00 Uhr

Bücherbogen am Savignyplatz, Stadtbahnbogen 593–594, 10623 Berlin

Jährlich erscheinen dutzende Publikationen zu Architekturthemen der Zeit. Eines der aktuellesten ist die Renaissance des (urbanen) Gemeinguts. Die Verlage Birkhäuser und Jovis laden gemeinsam in den Bücherbogen am Savigny-Platz ein, um zwei ihrer Publikationen vorzustellen: Urban Commons Moving Beyond State and Market, mitherausgegeben von Dr. Martin Schwegmann, und Make_Shift City. Renegotiating the Urban Commons, herausgegeben von der Make City-Direktorin Francesca Ferguson. Wie hält das Wissen über „Urban Commons“ Einzug in die Praxis der Architektur und Stadtplanung? Das ist die leitende Frage der begleitenden Podiumsdiskussion mit weiteren Gästen.

Veranstaltung im Rahmen des Make City Festivals.