20.03.2015 – 30.05.2015

Galerie Wittenbrink, Türkenstr. 16, 80333 München

Der Amsterdamer Künstler Koen Vermeule stellt neue Werke unter dem Titel „Wanderlust“ aus. Noch bis zum 30.5. ist die Ausstellung in der Galerie Wittenbrink in München zu sehen.

 
18.02.2015, 18:30 Uhr

Alfred Herrhausen Gesellschaft, Unter den Linden 13–15, Eingang Charlottenstraße 37, 10117 Berlin

Die Alfred Herrhausen Gesellschaft und der JOVIS Verlag laden ein zu einem Abend mit dem Architekten und Stadtplaner Jan Gehl zur Veröffentlichung der deutschen Erstausgabe von Cities for People.

Seit mehr als 40 Jahren befasst sich Jan Gehl damit, die Qualität von Plätzen, Straßen, ja ganzen Stadtvierteln zum Wohle der Bewohner zu verbessern. Indem Gehl selbst Millionenstädte kleinmaßstäblich und im Detail betrachtet, entwickelt er Mittel und Wege, dysfunktionale und unwirtliche Stadtlandschaften entscheidend zu verändern. Wichtigster Grundsatz für Jan Gehls Stadtplanung nach menschlichem Maß: Der Stadtraum muss mit der Geschwindigkeit eines Fußgängers erlebt werden. „Wo gegangen, geredet, gestoppt, geschaut, gesessen und gespielt wird, dort ist eine Stadt lebendig.“ Nur so kann es gelingen, sowohl traditionelle Metropolen wie die schnell wachsenden Städte von Entwicklungs- und Schwellenländern zu „Städten für Menschen“ zu machen.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. 

 
15.01.2015, 18:00 Uhr

Architekturfakultät der TU Berlin, Raum A053, Straße des 17. Juni 153, 10623 Berlin

Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das immer noch für viele Menschen in allen Regionen der Welt nicht oder nur unzureichend gedeckt wird. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden, um das Angebot von Wohnraum für alle sicherzustellen. Die Herausforderung für erschwingliches Wohnen besteht vor allem darin, die Kosten und den resultierenden Wohnwert in ein optimales Verhältnis zu setzen. Der Weg dahin ist von vielen lokalen Parametern und kulturellen Prägungen abhängig.

Das Symposium „Zukunft Wohnen" fragt nach den räumlichen und strategischen Parametern zum bezahlbaren Wohnen. Es sprechen Arno Brandlhuber, Hans Drexler, Ralf Pasing, Christian Schöningh, Joachim Schultz-Granberg.

Mit Vorstellung des Buches Affordable Living, das anhand beispielhafter Bauten internationaler Architekturbüros, wie Gaupenraub +/- Architekten, Lacaton & Vassal Architects oder Urbanus veranschaulicht, welche Probleme, Potenziale und Abhängigkeiten verschiedene Ansätze mit sich bringen und wie sich diese auf die Lebenswirklichkeit auswirken.

 

 
15.12.2014, 19:00 Uhr

ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory,  Christinenstr. 18–19 (Pfefferberg), 10119 Berlin

In Teilen der Welt haben Stadtneugründungen und großräumige Stadterweiterungen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch Hochkonjunktur. In Europa mit seinem ohnehin schon hohen Urbanisierungsgrad stehen dagegen eher behutsame Eingriffe in die Stadtstruktur auf der Tagesordnung. Mithilfe teils dauerhafter, teils temporärer Interventionen wird versucht, den komplexen Anforderungen einer sich verändernden modernen Gesellschaft Rechnung zu tragen. Dem interdisziplinären Zusammenwirken von Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Bereichen wie Kultur, Architektur und Wirtschaft und der Partizipation von Bürgern und Initiativen kommt dabei eine besondere Rolle zu. 

Der vorliegende Band geht der Frage nach, auf welche Weise einzelne Projekte in der Komplexität städtischer Strukturen nicht nur Akzente setzen, sondern auch nachhaltige Veränderungen bewirken können. Vorgestellt werden zudem 47 europäische Beispiele des Urban Intervention Award Berlin, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2010 und 2013 auslobte, die ganz überraschende Lösungen zeigen.

PROGRAMM

Einführung
Kristin Feireiss, Direktorin, ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory, Berlin; Co-Herausgeberin von Transforming Cities

Kurzvorträge
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin
Andreas Ruby, Ruby Press, Berlin
Lukas Feireiss, Studio Lukas Feireiss, Berlin
Jürgen Mayer H., J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin
Leonie Baumann, Rektorin, Kunsthochschule Weißensee, Berlin

Diskussion
mit den Vortragenden, moderiert von Oliver G. Hamm, freier Autor, Redakteur und Kurator, Berlin; Co-Herausgeber von Transforming Cities

 
08.11.2014, 18:00 Uhr

Buchhandlung im Aufbauhaus, Moritzplatz, Berlin-Kreuzberg

Der Moritzplatz wird zum schönsten Platz Berlins gekürt – ist dies lediglich eine Behauptung oder für viele Anwohner und Nutzer auch wahr?

Basierend auf den unterschiedlichen Herangehensweisen von Autorinnen und Autoren des JOVIS Verlags an „die Stadt“ wollen wir über Möglichkeiten der Wahrnehmung und Gestaltung des Platzes und seines Umfelds sprechen. Ziel der Veranstaltung ist, vom Sprechen zum Handeln zu kommen und den Grundstein für konkrete Aktionen zur Gestaltung des Moritzplatzes zu legen.

 

mit:

Laura Bruns, stadtstattstrand.de (Stadt selber machen – ein Handbuch)

Turit Fröbe, UdK Berlin (Stadtdenker – ein Spielraum für urbane Entdeckungen)

Andrea Hofmann, Christof Mayer, Axel Timm, raumlabor Berlin (Art City Lab – Neue Räume für die Kunst)

Moderation: Karsten Michael Drohsel, urbanophil

 
25.09.2014, 19:00 Uhr

Werkbund Galerie, Goethestraße 13, 10623 Berlin

Buchvorstellung in der Werkbund Galerie in Berlin. Es sprechen Sergei Tchoban und Falk Jaeger.

Auf das Jahr 1931 gehen die Anfänge des Architekturbüros nps tchoban voss zurück. Heute ist die in Hamburg gegründete Architektengemeinschaft außerdem in Berlin und in Dresden vertreten und gehört in allen drei Städten zu den aktivsten und erfolgreichsten Büros. 
Eine qualitätvolle Wohn- und Arbeitswelt sowie attraktive, anregende urbane und individuelle Lebensräume können nur durch einen ganzheitlichen Planungsansatz geschaffen werden, der sich der Umweltgestaltung vom Städtebau bis zum Baudetail annimmt. Die heute unerlässliche Nachhaltigkeit im Bauwesen muss auch als ästhetische Kategorie gesehen werden. Das Buch zeigt anhand der Bauten der letzten Jahre, wie nps tchoban voss vom Entwurf auf Quartiersebene bis zur Innenraumgestaltung diesen Qualitätsanspruch umsetzten und wie sie auf formaler Ebene die Moderne weiterentwickeln und kurzlebige modische Attitüden meiden, um zu menschlicher sowie ökonomisch und ästhetisch werthaltiger Architektur zu gelangen.

 
08.09.2014, 19:30 Uhr

Rautenstrauch-Joest-Museum, Forum Volkshochschule (Vortragssaal), Köln

Die fünfteilige Reihe „Kölner Perspektiven zum öffentlichen Raum“ drückt den gestiegenen Wunsch nach einer besseren Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aus. Die Stadt Köln stellt gemeinsam mit ihren Partnern in dieser Reihe herausragende europäische Beispiele für die Gestaltung des Stadtraums vor, lädt international anerkannte Köpfe und Planer zum Gespräch nach Köln. Es geht um die Frage, wie wir unsere Stadt attraktiver machen, wie wir die Freiräume verändern, verbessern und zukunftsweisend gestalten können.

Mit Jan Gehl, Gehl Architects. Autor des Buches Städte für Menschen.

 

This is Modern

Ausstellung

08.06.2014 – 01.08.2014

Palazzo Ca‘Tron am Canal Grande, Santa Croce 1957, 30135 Venedig, Italien

 

Mit This Is modern präsentiert der Deutsche Werkbund Berlin eine Positionsbestimmung der gegenwärtigen Architektur in Deutschland: 22 namhafte Architekturbüros zeigen ihre Entwürfe für einen deutschen Ausstellungspavillon auf dem Biennale-Gelände in den Giardini von Venedig. Dem bestehenden Pavillon, erbaut 1909 und überformt 1938, wurde hypothetisch Baufälligkeit attestiert und damit die Frage nach einem zeitgenössischen nationalen Ausstellungsgebäude für die Weltöffentlichkeit neu gestellt.
Dass der Werkbund nach dem Stand der Dinge ausgerechnet im Jahr 2014 und im Kontext der diesjährigen Architektur-Biennale fragt – die sich ihrerseits mit den Fundamentals der Architektur befasst und mit 100 Jahren Absorbing Modernity – hat natürlich auch mit dem emblematischen Ereignis der Werkbund-Ausstellung 1914 in Köln zu tun. 100 Jahre nach dieser ersten großen Leistungsschau verbindet der Deutsche Werkbund Berlin mit dieser architektonischen Positionsbestimmung auch die Frage nach dem Erkenntnisgewinn aus der Erfahrung von 100 Jahren Moderne in der Suche nach einer angemessenen Haltung im eigenen architektonischen Schaffen.

Kuratoren: Kai Gehrmann, Paul Kahlfeldt, Claudia Kromrei, Dieter Nägelke

 
23.05.2014 – 27.06.2014

Architekturpreis Berlin e.V., KutscherHaus, Kurfürstendamm 50a, 10707 Berlin

Die Architekten von Gerkan, Marg und Partner nehmen im Stadionbau weltweit eine führende Stellung ein. Für die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2014 sind nun drei weitere Stadien unter maßgeblicher Beteiligung der Architekten aus Deutschland entstanden. Diese Umbauten zweier legendärer Arenen, und ein kompletter Neubau werden in einer Ausstellung auf Einladung des Vereins Architekturpreis Berlin e.V. präsentiert.

Grundlage bei der Planung aller drei Stadien – dem Nationalstadion Brasília, der Arena Amazônia in Manaus und dem Mineirão in Belo Horizonte – war eine Konzentration auf das Wesentliche. Diese bedingt ein hoch effizientes Zusammenspiel von Architektur und Konstruktion. Integriert in einen Dialog mit dem kulturellen Kontext des fußballbegeisterten Landes und die Identitäten des jeweiligen Standorts, können die Stadien als beispielhafte Architekturen gelten.

Gezeigt werden großformatige Fotos des renommierten Berliner Architekturfotografen Marcus Bredt – Modelle, Pläne und Texte erläutern die jeweiligen Projekte.

Alle drei Stadien werden in der Publikation 3+1 Stadia for Brazil. Belo Horizonte – Manaus – Brasília – Rio de Janeiro präsentiert.

 

Stadt selber Machen

Buchpräsentation

17.04.2014, 20:00 Uhr

Corner College, Kochstrasse 1, 8004 Zürich

Egal, ob in Berlin, Barcelona, London oder Wien: Wer durch europäische Großstädte streift, kann immer öfter eigenständige Bespielungen des öffentlichen Raums durch die Bürger entdecken. Kleinste Flächen wie Baumscheiben, Nischen, Gehsteige, aber auch ganze Parks werden besetzt und kreativ gestaltet. Die Stadtbewohner machen sich ihre Stadt selbst! Alternative, authentische und lebendige Freiräume sind das Ergebnis, die die geplante Stadt ergänzen – oder auf den Kopf stellen. Die Projekte sind informell, selbstgebaut, provisorisch und schaffen neue soziale Räume. Sie intervenieren temporär oder langfristig und nutzen die vor Ort vorgefundenen Ressourcen. Dieses Handbuch möchte dazu inspirieren, selbst Eingriffe ins Stadtbild zu wagen, um so den urbanen Lebensraum mitzugestalten. Anhand von Praxisbeispielen aus Berlin, Hamburg und Zürich gibt es in fünf Kapiteln wertvolle Tipps und Hinweise zu Themen wie der Ideenfindung, Ortssuche, zur rechtlichen Situation, zu Materialbeschaffung oder Finanzen – ein unentbehrlicher Ratgeber und ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, Stadt selber zu machen.

Buchvernissage Stadt selber Machen – ein Handbuch von Laura Bruns

Einführung von Sabeth Tödtli – für zURBS, sozial-artistisches Stadtlabor

stadtstattstrand.de