04.04.2017 – 07.05.2017

Neues Museum
Luitpoldstraße 5
90402 Nürnberg

Die „Neuen Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, eröffnen Denkräume, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung war bis zum 19. März 2017 im KAZimKUBA in Kassel zu Gast und wird ab 4. April im Neuen Museum in Nürnberg zu sehen sein.

Publikation Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.

Vernissage am 4. April 2017, 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Dr. Olaf Bahner (Bund Deutscher Architekten BDA, Berlin)
Diskussion: Dr. Eva Kraus (Direktorin Neues Museum Nürnberg), Kai Koch (Koch Panse Architekten BDA, Vizepräsident des BDA), Prof. Lydia Haack (Landesvorsitzende des BDA Bayern, München), Dr. Anja Prölß-Kammerer, SPD-Fraktionsvorsitzende der Stadt Nürnberg

Begleitveranstaltung am 26. April 2017, 19 Uhr: "Welche Standards brauchen wir im Wohnen?"
Begrüßung: Eva Martin (stellvertretende Direktorin Neues Museum Nürnberg) und Annemarie Bosch (stellvertretende Landesvorsitzende des BDA Bayern, Erlangen)
Einführung in die Ausstellung, Führung und Moderation: Prof. Matthias Böttger (Künstlerischer Leiter des DAZ, Berlin)
Statements: Matthew Griffin (Deadline Architects, Berlin), Rainer Hofmann (bogevischs buero, München), Tim Heide (Heide & von Beckerath, Berlin)
Diskussion: Annemarie Bosch (stellvertretende Landesvorsitzende des BDA Bayern, Erlangen), Daniel F. Ulrich (Planungs- und Baureferent der Stadt Nürnberg), Reinhard Zingler (Vorstand Joseph-Stiftung, Bamberg)


Anschließend ist die Ausstellung ab 19. Mai im AIT-ArchitekturSalon Köln, danach in Dresden und in Linz zu Gast. An allen Orten wird in Begleitveranstaltungen mit Architekten der Ausstellung und mit lokalen Akteuren diskutiert.

 
03.04.2017, 20:30 Uhr

Buchhandlung Pro qm
Almstadtstraße 48-50
10119 Berlin

Der ländliche Raum verändert sich rasant. Einst isoliert, ist er nun durchzogen von globalen und regionalen Strömen von Menschen, Waren und Informationen und eng mit den Ballungszentren verbunden. Zugleich sind Schrumpfung und strukturelle Problemen infolge des demografischen Wandels ein Problem. Diesen Tendenzen gehen ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis in einem Gespräch nach. Welche Zukunft haben Dörfer und Kleinstädte in einer sich urbanisierenden Welt? Welche Potenziale und Herausforderungen bringt die Transformation mit sich? Und wie können Stadt-Land-Beziehungen nachhaltig gestaltet werden?

Wir laden herzlich dazu ein, in den Dialog über Stadt und Land mit uns einzutreten und (neue) Visionen des Ruralen zu erdenken.

Mit:
Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow (Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig)
Doris Kleilein (Bauwelt)
Dirk Neumann (Institute for Sustainable Urbanism, TU Braunschweig)
Prof. Christiane Sörensen (Landschaftsarchitektur, HCU Hamburg)
Prof. Dr. Eckart Voigts (Englisches Seminar, Literatur- und Kulturwissenschaften, TU Braunschweig)


pro qm – thematische Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie

 
31.03.2017 – 23.04.2017

NEUE SCHULE FÜR FOTOGRAFIE
Brunnenstrasse 188-192
10119 Berlin

Ausstellung mit Buchveröffentlichung von Frank Peter Jäger mit Arbeiten von:
Nadine Blanke, Carsten Horn, Thilo Mokos, Alexander Nicolussi

Iniitiert durch Frank Peter Jäger präsentieren eine Absolventin und drei Absolventen der NEUEN SCHULE FÜR FOTOGRAFIE Fotoarbeiten, die im Rahmen des Buchprojekts entwickelt wurden.

Die Ausstellung „BERLIN — Urbane Textur einer Großstadt“ entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Absolventinnen und Absolventen der Neuen Schule für Fotografie und dem Autor Frank Peter Jäger. Sein Buch Berlin — Die Schönheit des Alltäglichen war Ausgangspunkt der fotografischen Beschäftigung mit Stadtlandschaft und Alltagsarchitektur Berlins. Nicht ganz alltäglich war dabei der Weg zu den Bildern: Der Herausgeber schlug Themen und konkrete Motive im Sinne des Buchkonzeptes vor, die die Fotografinnen und Fotografen in ihrer eigenen Weise umsetzten. Die subjektive Herangehensweise und Brechung der Bildideen empfanden alle Beteiligten als bereichernd. Von den vielen Aufnahmen fanden mehr als einhundert Eingang ins Buch.

Das Buch Berlin — Die Schönheit des Alltäglichen. Urbane Textur einer Großstadt von Frank Peter Jäger ist ein Stadtführer der anderen Art: Er führt nicht zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, sondern lenkt den Blick auf Alltagsästhetik und Details der Stadtlandschaft. Es zeigt neben Erinnerungsorten auch die strenge Klarheit der Berliner Straßen und das Mietshaus als kleinste Einheit des Urbanen, dessen scheinbar uniformer Typus sich aus der Nähe als erstaunlich vielseitig erweist. Die vom Herausgeber und seinen Co-Autoren verfassten Beiträge widmen sich diesen Alltagsarchitekturen, die die Identität und das Gesicht der Stadt prägen, und die es zu bewahren gilt.

Eröffnung: Freitag, 31. März 2017, 19 Uhr


 
30.03.2017, 19:00 – 22:00 Uhr

MAKK Museum für Angewandte Kunst
An der Rechtschule
50667 Köln

Seit seiner Gründung am 6. Oktober 1907 hat sich der Deutsche Werkbund mit zentralen Fragen des Wohnungsbaus auseinandergesetzt. Rund 90 Jahre später will der Werkbund Berlin sich erneut am städtebaulichen Diskurs beteiligten und Antworten für den zeitgenössischen Wohnungsbau liefern.
Am Berliner-Spreebord soll unter der Leitung des WerkBundes in Berlin ein 2,8 Hektar großes Tanklager neu bebaut und so gleich ein ganzes Viertel in Charlottenburg-Nord wieder an die Stadt angebunden werden.

Drei beteiligte Architekten, einschließlich der treibenden Kraft des Projektes, Paul Kahlfeldt, kommen ins MAKK nach Köln, um das Vorhaben sowie deren Entwürfe in Köln vorzustellen und um darüber miteinander zu sprechen. Zukunft bauen!

Donnerstag, 30. März 2017 19:00–22:00 Uhr

Referenten
Prof. Dr. Paul Kahlfeldt, Petra und Paul Kahlfeldt Architekten, Berlin, Vorsitzender des Deutschen Werkbundes
Christoph Ingenhoven, ingenhoven architects, Düsseldorf
Prof. Arno Brandlhuber, Brandlhuber+ Architekten und Stadtplaner, Berlin

Moderation/Leitung
Andreas Grosz, KAP Forum

Begrüßung
Dr. Petra Hesse, Direktorin, MAKK Museum für Angewandte Kunst, Köln

 
29.03.2017 – 09.04.2017

Wandelhalle des Landtags NRW
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Von 29. März bis 9. April 2017 zeigt das M:AI NRW seine Ausstellung „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“ in der Wandelhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Nach dem ersten Spielort in Köln im Jahr 2016 ist dies nun die zweite Station der Ausstellung.

Wohnen wollen alle Menschen. Doch nach Jahren eines ausgeglichenen Wohnungsmarktes sind „bezahlbare“ Wohnungen für einen großen Teil unserer Gesellschaft wieder zu einer Mangelware geworden. Und das nicht erst seitdem mehr Menschen nach Deutschland flüchten. Die Gründe dafür sind vielfältig: der gesunkene Bestand im sozialen Wohnungsbau; gestiegene Standards und Baukosten; Grundstücke sind ein rares Gut – insbesondere in den Städten, in denen immer mehr Menschen leben möchten. Wie etwa in den Kommunen entlang der Rheinschiene. Hinzu kommt: Heute beanspruchen wir pro Kopf fast vier Mal so viel Wohnfläche wie um das Jahr 1900. Im Zeitalter der Digitalisierung rücken Arbeiten und Wohnen wieder enger zusammen und veränderte Familienstrukturen sowie Lebensstile erfordern andere Grundrisslösungen als „Küche. Diele. Bad“.

Einen Blick auf all diese Facetten des Wohnens wirft das M:AI mit „Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar“. So verdeutlicht die Ausstellung in der Wandelhalle des Landtags NRW wie Wohnbau umgesetzt wird und welche Wechselwirkungen bestehen. Aufgrund des eingeschränkten Platzes sind in der Ausstellung im Landtag drei von fünf Modulen zu sehen. Ergänzt wird dafür die Ausstellung mit 20 Thesen zum Thema Dichte und Urbanität von der Architektenkammer NRW.

 

ACTOPOLIS

Symposium und Ausstellung

16.03.2017 – 09.04.2017

Alte Post
Poststr. 1-33 /
Pauls-Reusch-Str. 2
46045 Oberhausen

Weltweit stehen Städte vor Herausforderungen. Wie kann es gelingen, den urbanen Raum auch in Zeiten seiner ökonomischen Verwertung und Privatisierung als gemeinsamen Raum der Gesellschaft auszubauen und zu erhalten? Welche Rolle spielen Kunst, Kultur, Architektur, selbst organisiertes Handeln und Aktivismus in diesen Prozessen?

Im transnationalen Kooperationsprojekt ACTOPOLIS | Die Kunst zu handeln wurden diese Fragestellungen in den letzten Jahren von Künstler/innen, Architekt/innen, Philosoph/innen, Urbanist/innen und Aktivist/innen in sieben verschiedenen europäischen Städten bearbeitet. Die Ausstellung zeigt Projektbeispiele aus Ankara/Mardin, Athen, Bukarest, Belgrad, Oberhausen, Sarajevo und Zagreb. Materialien aus den mehr als 45 Einzelprojekten zeigen ein reichhaltiges Repertoire an Handlungsoptionen zu Gestaltung und Veränderung der Städte, in denen wir leben.

Eine Ausstellung des Goethe-Instituts und Urbane Künste Ruhr. Künstlerische Leitung: Katja Aßmann, Angelika Fitz, Martin Fritz. Gestaltung: NODE Berlin Oslo, Architektur: Stadelmann Schmutz Wössner Architekten, Berlin

Die Ergebnisse wurden in dem Buch ACTOPOLIS | Die Kunst zu handeln dokumentiert, welches zur Ausstellungseröffnung erscheint.

Symposium „Wir müssen reden“ – Do, 16.03.2017 und Sa, 18.03.2017
Ausstellung „ACTOPOLIS ǀ Die Kunst zu handeln“ – Do, 16.03.2017 bis So, 09.04.2017

ACTOPOLIS auf Facebook

 

vhw-Studie „Stadtmacherinnen und Stadtmacher“

Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse

28.02.2017, 08:30 – 21:00 Uhr

„Aquarium“ am Kotti
narrativ e.V.
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Nach Abschluss der vhw-Studie "Stadtmacherinnen und Stadtmacher", welche die zunehmende Vielfalt der Berliner Stadtentwicklungsakteure in den Blick nimmt, werden die Ergebnisse vorgestellt.
Ziel der vhw-Studie war es, Handlungsempfehlungen für gelingende Kooperationen mit den aktuell fünf untersuchten Berliner Stadtentwicklungsinitiativen zu entwickeln. Das erfordert, Veränderungen und Veränderungsbedarfe formeller und informeller Schnittstellen mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürgern auch zu benennen. Denn nur mit diesem Wissen ist es möglich, die Ressourcen dieser neuen zivilgesellschaftlichen Akteure auszuloten und ihre Innovationen für Stadtentwicklungsprozesse wirksam zu erschließen.

Die Veranstaltung wird organisiert vom vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. in Kooperation mit DESI und L.I.S.T. GmbH

Anmeldung


 

Annett Zinsmeister: Urban Shelter?

Ausstellung | Installation

23.02.2017, 19:00 Uhr

BNKR, München |
Kornhaus. Städtische Galerie, Kirchheim/Teck |
Galata Greek School, Istanbul |
MUSEUM RITTER, Waldenbuch

23. Februar 2017, 19.00 Uhr
Raum - Stadt - Sicherheit?
Gesprächsrunde mit Stefan Kaufmann und Annett Zinsmeister
Moderation: Katharina Boesch, section.a

Im Rahmen von Annett Zinsmeisters Ausstellung „Urban Shelter?“ findet am Donnerstag, den 23. Februar 2017 ein Gespräch zu den Themen Raum, Stadt und Sicherheit statt. Der Soziologie Stefan Kaufmann setzt sich in einem Impulsreferat mit Aspekten von Sicherheit im städtischen Raum und der Verletzlichkeit der modernen Gesellschaft auseinander. Im anschließenden Gespräch mit Annett Zinsmeister werden Fragen nach der Gegenwart und Zukunft der Sicherheitsanforderungen diskutiert: Vor welchen Formen der Bedrohung müssen wir uns heute schützen? Können gebaute Räume da noch Schutz bieten? Oder funktionieren Schutzmaßnahmen allein auf technologischer Basis? Können Kunst und Ästhetik einen Beitrag zu derart existentiellen Fragestellungen leisten? Wenn ja, welchen?

„Annett Zinsmeister: Urban Shelter?“
Ausstellungsdauer: 30.09.2016 bis 26.02.2017
Ort: BNKR, Ungererstraße 158, 80805 München
www.bnkr.space/annett-zinsmeister

 
10.02.2017 – 23.02.2017

CLB Berlin
Aufbau Haus Moritzplatz
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin

Europan ist die größte Wettbewerbsinitiative für junge Architekten und Planer. Im Zwei-Jahres-Rhythmus ruft Europan die junge Generation auf, sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung auseinanderzusetzen und für ausgewählte Situationen an verschiedenen Orten in ganz Europa visionäre Ideen und strategische Konzepte zu entwickeln.

Das CLB Berlin im Aufbau-Haus zeigt nun in einer Ausstellung die Ergebnisse des 13. Europan-Verfahrens in Deutschland und Polen.

Mit den Schwerpunkten Self-Organisation – Sharing – Process wurde in Europan 13 der begonnene Diskurs über die „Stadt im Wandel“ weitergeführt, hin zu mehr Selbstorganisation, zu neu interpretierten Formen des Teilens und zu offenen Planungsprozessen, die Akteursvielfalt ermöglichen und flexibel auf die sich ändernde urbane Kultur reagieren können. Resilienz im Kontext sich grundlegend wandelnder Stadtstrukturen war ebenso Thema wie die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Stadtgesellschaft oder die Auseinandersetzung mit neuen Methoden einer Stadtökonomie vor dem Hintergrund von begrenzten Ressourcen und Energiewende. An 49 Standorten in 15 Ländern Europas ging es um ein Weiter- und Neudenken des Bisherigen, um Entwürfe für die künftige Stadt in Europa.


Deutsche Eröffnungsveranstaltung zu Europan 14: Productive Cities
24. Februar | 10:00–18:00 | ebenfalls im CLB Berlin


E-Book EUROPEAN URBANITY – THE ADAPTABLE CITY Results of Europan 12 & 13 in Austria
Die Publikation EUROPEAN URBANITY – THE ADAPTABLE CITY, Results of Europan 12 & 13 in Austria präsentiert 40 internationale Projekte aus zwei Wettbewerbsrunden für neun Standorte in sechs österreichischen Städten: Amstetten, Bruck/Mur, Graz, Linz, St Pölten und Wien – sechs erste Preise, neun zweite Preise, fünf besondere Erwähnungen sowie 20 in die engere Wahl gekommene Projekte. Darüber hinaus reflektiert Jens Metz, Architekt und Stadtplaner in Berlin und Mitglied des technischen Komitees von „Europan“, das Konzept der Anpassbarkeit als innovative Triebkraft für die Entwicklung europäischer Städte.

 
25.01.2017, 12:30 Uhr

Leibniz Universität Hannover
Fakultät für Architektur und Landschaft
Herrenhäuserstr. 8
30419 Hannover

Vorstellung des Buches Territories – Rural-urban Strategies im Rahmen des Hochschuldialogs Südeuropa des DAAD, Kooperation der Leibniz Universität Hannover mit der Universität Palermo, Vortrag von Jörg Schröder und Maddalena Ferretti

Territories – Rural-urban Strategies untersucht Dynamiken von Stadt-Land-Räumen in einer Entwurfsperspektive. Wahrnehmung und Begriffe der Überlagerung von Stadt und Land benötigen eine Auffrischung, um Visionen räumlicher Zukunft diskutieren zu können. Im Gegensatz zu überholten dystopischen Konzepten von Urban und Rural zielt Territories auf rural-urbane Schnittstellen – in Raum, Funktion und Bedeutung – ab. Wie kann für diese neue Perspektive implizites Wissen systematisch genutzt werden, und wie kann Wissen durch Entwurf gewonnen werden? Wie kann dieser Ansatz dazu beitragen, Entwicklungsstrategien neu auf Orte und Raum zu beziehen, sowohl im Hinblick auf öffentliches Bewusstsein als auch auf zunehmend separierte Fachpolitiken?
Territories – Rural-urban Strategies stellt für diese Diskussion aktuelle Entwurfs- und Forschungspositionen in Städtebau, Landschaft und Architektur aus Italien, Spanien und Deutschland vor, mit Beiträgen von u. a. Manuel Gausa, Mosè Ricci und Carles Llop. Grundlage dafür ist eine Konferenz im April 2016 im Rahmen des „Hochschuldialogs Südeuropa“ des DAAD, als Kooperation der Abteilung für Regionales Bauen und Siedlungsplanung der Leibniz Universität Hannover mit dem Fachbereich Architektur der Universität Palermo.