06.07.2018 – 27.07.2018

ZENTRUM FÜR BAUKULTUR SACHSEN
Schloßstraße 2
01067 Dresden

Die Ausstellung „Bezahlbar. Gut. Wohnen – Strategien für bezahlbaren Wohnraum“ widmet sich einem Grundbedürfnis der Menschen, welches durch stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren immer weniger erschwinglich ist. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros, veranschaulicht Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze.

Die Ausstellung setzt nach der Ausstellung „Neue Standards – 10 Thesen zum Wohnen“ und dem Januar- Symposium zu Baustandards den thematischen Schwerpunkt „erschwinglicher Wohnungsbau für alle“ des BDA Sachsen fort.

Der BDA Sachsen lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 05.07. um 18. 30 Uhr im ZFBK.

Die Ausstellung wird anschließend bis zum 29.07.2018 gezeigt.

Ausstellungsdauer: 06.07. – 29.07.2018
Vernissage: Donnerstag, 05.07. um 18:30 Uhr

AIT Architektursalon im ZfBK Dresden
Veranstalter: BDA Sachsen
Konzept und Kuratorium: Klaus Dömer, Joachim Schultz-Granberg
Konzeption Ausstellungsboxen: Johannes Schilling
Layout: David Peralta
Grafik: Kathrin Schmuck, Bucharchitektur

 
19.05.2018 – 09.09.2018

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern - auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten - für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.

Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL im und mit dem DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung. Mit Fotografien von Hagen Stier. Kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.

Zur Ausstellung wird durch Otto Schweitzer mit C. Julius Reinsberg eigens ein Dokumentarfilm erarbeitet.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück


Ab Juli ergänzt durch die Ausstellung „Die Villa im Tessin. märklinMODERNE im Ländle“ in der architekturgalerie am weißenhof in Stuttgart.

Die Villa im Tessin | MärklinMODERNE im Ländle
Die Ausstellung „Villa im Tessin“, ein Projekt des Online-Magazins moderneREGIONAL, zeichnet nach, wie die „große“ Architektur im süddeutschen Raum den Weg in den Modellbau fand – und umgekehrt.

Eröffnung: 11. Juli 2018
Ausstellung: 12. Juli – 7. Oktober 2018

Architekturgalerie am Weißenhof
Am Weißenhof 30
70191 Stuttgart

 
02.05.2018 – 01.06.2018

Haus der Architektur
Mariahilferstraße 2
8020 Graz
Österreich

Die Bedeutung der produzierenden Arbeit für den aktuellen Diskurs von Stadtentwicklung und Architektur steht im Fokus der 14. Ausgabe von EUROPAN, dem europaweit größten Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge ArchitektInnen und StadtplanerInnen. Nachdem die Industrie über Jahrzehnte hinweg aus dem Zukunftsbild unserer Städte verdrängt wurde, fordert „Die produktive Stadt“ ihre Rückkehr als elementares Programm einer nachhaltig durchmischten Stadtkultur. Die Bandbreite dieser Integration reicht von neuen Formen der „Kreuzung“ Wohnen und Arbeiten bis zu durchmischten Industriequartieren, deren städtischer Mehrwert aus einer innovativen Kultur der Synergien zwischen Infrastrukturen, Energiekreisläufen, Freiräumen und Nutzungen resultiert.

Die Ausstellung EUROPAN 14 – Productive Cities zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der drei österreichischen Standorte Linz, Wien und Graz. Die Stadt Graz hat mit dem Areal entlang der Kärntnerstraße, einer Vorstadt-Transitzone, die ins Stadtzentrum führt, ein Gebiet mit höchster städtebaulicher Bedeutung eingebracht.

Die Ergebnisse von EUROPAN 14 – Productive Cities werden als E-Book veröffenlicht.


www.europan-europe.eu

www.europan.at

 
26.04.2018, 19:00 Uhr

TU Graz
IZK - Institute for Contemporary Art
Halle, Kronesgasse 5, 1st Floor,
8010 Graz, Österreich

In den Bereichen Kunst und Architektur lässt sich gegenwärtig eine Erweiterung des Ausstellungskomplexes beobachten: permanente und temporäre Ausstellungsräume werden immer mehr und vermischen sich mit Orten des Konsums. Als Reaktion auf diese Entwicklung widmet sich GAM.14 dem Akt des Ausstellens, der die räumlichen Beschränkungen der Ausstellung rekonfiguriert und damit dynamische Orte der Auseinandersetzung und politischen Konfrontation ermöglicht. GAM.14 versammelt aktuelle Positionen aus den Disziplinen Kunst und Architektur in dem Bestreben, den Akt des Ausstellens von der Ausstellung zu unterscheiden und das Potenzial des Ausstellens als Forschungsraum für die Bewältigung dringlicher gesellschaftlicher und politischer Herausforderung unserer Zeit zu öffnen.

Mit Beiträgen von Bart De Baere, Ivana Bago, Ana Bezić, Nicolas Bourriaud, Maria Bremer, Ekaterina Degot, Ana Dević, Anselm Franke, Andrew Herscher, Christian Inderbitzin, Branislav Jakovljević, Sami Khatib, Wilfried Kuehn, Nicole Lai Yi-Hsin, Bruno Latour, Ana María León, Armin Linke, Antonia Majača, Doreen Mende, Ana Miljački, Vincent Normand, the Museum of American Art in Berlin, Christoph Walter Pirker, Dubravka Sekulić, Antje Senarclens de Grancy, Katharina Sommer, Anna-Sophie Springer, Barbara Steiner, Kate Strain, Žiga Testen, Milica Tomić, Etienne Turpin, What, How & for Whom/WHW.

Grußworte: Andrea Hoffmann, Vice Rector, TU Graz
Moderation: Daniel Gethmannsion
Zum Heft: Milica Tomić and Dubravka Sekulić

Vortrag: “Unmaking of Modern Art Through Exhibition History” by Technical assistant of the Museum of American Art (Berlin), mit einer Einführung von Jelena Vesić

 

Was ist die Neuroarchitektur?

STADTPOLITISCHES SYMPOSIUM

24.04.2018, 18:00 – 20:30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum DAM Frankfurt am Main
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Architektur und Wissenschaft skizzieren multisensorische Räume

Architektur und Städte vermitteln idealerweise schöne und funktional gebräuchliche Räume, Geborgenheit und Orientierung. Sie können aber auch vielerorts das Gegenteil darstellen. Fest steht, Menschen – jung wie alt - sind ein Leben lang auf sensorisch stimulierende Räume, die idealerweise intuitiv begriffen werden können, angewiesen. Wenn alle Sinne in Planung und Ausführung von Bauwerken berücksichtigt werden, entstehen hochwertige Raumqualitäten, die sich benennen und durch Studien überprüfen lassen. Im zweiten Symposium zur Neuroarchitektur werden multisensorische Qualitäten von gebauten Räumen aus der Architekturpraxis vorgestellt und diskutiert. Der Begriff der Neuroarchitektur soll so an Substanz und Anschaulichkeit gewinnen, um daraus auch eine gesellschaftspolitische Forderung der Zukunft an die Politik und Bauwirtschaft zu entwickeln.

Einführung: Prof. Dr. Wolfgang Böhm / Urban Future Forum, Frankfurt
Impulsvorträge: Prof. Dr. Dr. Christoph Metzger / HBK Braunschweig
Prof. Susanne Groß / Bergische Universität Wuppertal
Prof. Johannes Modersohn / Berlin/Kaiserslautern
Moderation: Mechthild Harting / FAZ

 
11.04.2018 – 03.05.2018

Thüringer Aufbaubank
Gorkistraße 9
99084 Erfurt

Zehn Architektinnen und Architekten fordern einen Perspektivenwechsel und plädieren für „Neue Standards“, die sich von den quantitativen Standardvorgaben im Wohnen lösen, Denkräume eröffnen, die heutige Anforderungen im Wohnen reflektieren und Ausgangspunkt für den zu führenden Diskurs über Qualitäten im Wohnen sind.

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ wurde von Olaf Bahner und Matthias Böttger für den Bund Deutscher Architekten BDA kuratiert und im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin erstmalig präsentiert. Nun bietet die Ausstellung in weiteren Städten ein Forum für eine Qualitätsdebatte mit einem starken regionalen Bezug. Sie war bisher in Kassel im Architekturzentrum KAZimKUBA, im Neuen Museum Nürnberg, im AIT-ArchitekturSalon Köln, im ZFBK - Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden, im afo architekturforum oberösterreich in Linz, im Kreativquartier München und im Rathaus Wolfsburg zu Gast. Ab dem 11. April 2018 ist sie in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt zu sehen.

Ausstellung, Publikation und Rahmenprogramm werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB und das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gefördert.

Vernissage am 10. April 2018, 17:30 Uhr
Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:
Kai Koch, Vizepräsident des BDA, Hannover/Berlin
Andreas Reich, Landesvorsitzender BDA Thüringen
Michael Schneider, Vorstand der Thüringer Aufbaubank
Ausstellungsführung: Olaf Bahner, Bund Deutscher Architekten BDA, Berlin
Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen” in Erfurt wird in Kooperation mit dem BDA Thüringen und der Thüringer Aufbaubank gezeigt.

Begleitveranstaltungen/Rahmenprogramm

Weitere Ausstellungsorte folgen


 
14.03.2018, 18:00 Uhr

Bücherbogen am Savigynplatz
Stadtbahnbogen 593
10623 Berlin

Begrüßung:
Thomas Kramer, Park Books
Jochen Visscher, JOVIS Verlag

Moderation:
Doris Kleilein, Redakteurin BAUWELT

Architektur und unsere Sinne – Multisensorische Räume
Christoph Metzger, Musik-, Kunst- und Architekturtheoretiker
Autor von Neuroarchitektur

SOS – Brutalismus und Nachkriegsmoderne – Zum Umgang mit der Architektur ab 1945
Es diskutieren:
Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum DAM,
Hrsg. von SOS Brutalismus

Sonja Hnilica, Technische Universität Dortmund, Autorin von
Der Glaube an das Grosse in der Architektur der Moderne. Grossstrukturen der 1960er und 1970er Jahre

Michael Kasiske, Architekt und Autor, Mitverfasser von
Historisch vs. modern: Identität durch Imitat

Stephan Schütz, Architekt BDA, Partner im Büro gmp, Hrsg. von
Kulturpalast Dresden

Pause

Make City Festival
Intention und Programm
Francesca Ferguson, Kuratorin des Festivals

Stadt begreifen und fühlen – Tendenzen experimenteller Teilhabe und Nutzung
Es diskutieren:
Francesca Ferguson, urbandrift, Hrsg. von Make_Shift City

Matthias Heskamp, paper planes e.V., Hrsg. von Radbahn Berlin

Barbara Hoidn, Architektin Hoidn Wang Partner, Hrsg. von
Demopolis. Das Recht auf öffentlichen Raum

Sarah Oßwald und Daniel Schnier, ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen,
Hrsg. von Building Platforms - Entstehungsorte schaffen - Ein Überblick,
Ein Handbuch, Ein Aufruf


Medienpartner
Bauwelt
BauNetz
URBANOPHIL

 

Landscript bei König

Buchpräsentation

06.03.2018, 19:00 Uhr

Buchhandlung Walther König im MuseumsQuartier Wien
Museumsplatz 1A
1070 Wien

Vor fünf Jahren ist die erste Ausgabe von Landscript im Berliner jovis-Verlag erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich herausgegebene, englischsprachige Buchreihe die Praxis mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.

Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem hochaktuellen Thema vor: Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen. Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.

Die Herausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Abend erstmals ihre Reihe vor Wiener Publikum vor und diskutieren über die Inhalte der beiden neuen Bände.
Der Wiener Grafiker Willi Schmid spricht über das grafische Konzept der Buchreihe.
Mit Mathias Boeckl (architektur aktuell, Universität für angewandte Kunst) wird über die Rolle des gedruckten Wortes, von Theorie und Kritik in Architektur und Landschaftsarchitektur heute diskutiert.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.


Weitere Informationen:

Buchhandlung Walther König
Landscript Reihe
Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology

 
21.02.2018, 19:00 Uhr

Hochparterre Bücher AG
Gasometerstrasse 28
8005 Zürich, Schweiz

Vor rund fünf Jahren ist das erste Landscript im Berliner jovis-Verlag erschienen. Seither begleitet die am Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich beheimatete, englischsprachige Buchreihe die Profession mit wissenschaftlichen Anthologien und hat sich als internationale Theorieplattform etabliert.
Nun liegt mit Material Culture: Assembling and Dissasembling Landscapes der fünfte Band zu einem aktuellen Thema vor: Die Gastherausgeberin Jane Hutton versammelt Autorinnen und Autoren, die sich mit der «materiellen Dimension» des Mensch-Natur-Verhältnisses auseinandersetzen.
Zugleich ist Band vier erschienen: Nature Modern: The Place of Landscape in the Modern Movement, wirft einen Blick auf das Verhältnis von Haus, Garten und Landschaft durch die Linse moderner Wohnhäuser.
Die Reihenherausgeber Christophe Girot und Albert Kirchengast stellen an diesem Bücherabend die beiden neuen Bände vor und nehmen das zum Anlass, um auf die Themen der Buch-Reihe zu blicken. Dabei soll auch die Bedeutung der theoretischen Auseinandersetzung und des gedruckten Buchs für die Landschaftsarchitektur mit dem Publikum diskutiert werden.

Anschliessend: Apéro


Weitere Informationen:

Veranstaltung Hochparterre

Landscript Reihe

Chair of Landscape Architecture at the Swiss Federal Institute of Technology.

 

Annett Zinsmeister – Fiktive Wirklichkeit

Ausstellung und Künstlergespräch

16.02.2018 – 06.04.2018

Galerie Shia Bender im Kunstraum 49
Graf-Adolf-Straße 49
40210 Düsseldorf

Großformatige Installationen von Annett Zinsmeister in der Ausstellung und Dr. Danièle Perrier im Gespräch mit der Künstlerin bei der Vernissage:
Freitag, 16.02.2018, 19:30 Uhr