27.02.2019, 18:30 – 21:30 Uhr

Buchhandlung Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

Die Herausgeber Britta Hentschel und Harald Stühlinger stellen ihr neues Buch Recoding the City vor!

Im 19. Jahrhundert waren Städte und Stadtgesellschaften enormen Kräfteverschiebungen ausgesetzt: Die Gründung der europäischen Nationalstaaten, die Industrialisierung und die damit einhergehende wachsende Mobilität der Individuen wurden begleitet von gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen. Neue Akteure strebten nach Teilhabe an der Formung der Gesellschaft und damit auch des Stadtraums; neue Funktionen beschleunigten nicht nur die physische Ausdehnung der Städte, sondern erforderten auch eine Neuordnung der urbanen Strukturen, um den veränderten Ansprüchen an städtisches Leben und an die Stadtgesellschaft gerecht zu werden.
Recoding the City fragt nach den Absichten und Ansprüchen der Protagonisten, die die Stadt des 19. Jahrhunderts formten. Unter welchen Voraussetzungen gelang es ihnen, sich in die vorhandenen städtischen Strukturen einzuschreiben, sie zu überschreiben oder, falls erforderlich, gar neu zu schreiben? Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Städten wurde der öffentliche Raum immer stärker zu einem Medium, das Bedeutung vermittelt, aber auch zu einem Schlachtfeld, auf dem der Kampf um Ideen und Bedürfnisse ausgetragen wurde. In der Zusammenschau internationaler Forschungsansätze untersuchen die Autoren, ob und in welcher Weise sich diese Umkodierung der Stadt im 19. Jahrhundert heute noch auf unser tägliches Leben auswirkt.


www.neverstopreading.com

Facebook-Veranstaltung

 
26.02.2019, 18:00 Uhr

Literaturhaus Berlin I Kaminzimmer
Fasanenstraße 23
10719 Berlin

Trendsetter der Moderne
Cafés, Hotels, Restaurants

Als Orte des Genusses und der Freizeit bieten Cafés, Hotels und Restaurants die perfekte Bühne für die Selbstdarstellung der bürgerlichen Gesellschaft in den wachsenden Metropolen der Welt. Cafés amalgamieren das Private mit dem Sozialen, hier entstehen Kunst und Literatur, werden Revolutionen geplant, Geschäfte geschlossen und Beziehungen geknüpft und aufgekündigt. Das Hotel ist Ort des Aufeinandertreffens unterschiedlicher sozialer Schichten, zugleich auch Ort eines anwachsenden Tourismus. In Paris aus der Taufe gehoben, ist das Restaurant aus dem städtischen Leben nicht mehr wegzudenken. Als kulturelles Manifest mit seiner jahrhundertealten kulinarischen Tradition stellt es ein Antidot zu hastigem Fast-Food-Konsum dar. Als spezifische gesellschaftliche, kulturhistorische und architektonische Erscheinungsformen prägen Cafés, Hotels und Restaurants entscheidend das Phänomen Metropole.

In Wort und bewegtem Bild stellt die Autorin Franziska Bollerey ihr Buch Trendsetter der Moderne. Cafés, Hotels, Restaurants vor und lädt im Anschluss auf ein Glas Wein im legendären Kaminzimmer des Literaturhauses Berlin.

Sie erwartet eine kenntnisreiche tour d’horizon, die immer wieder neue, überraschende Perspektiven aufzeigt – ein wahres Hör- und Sehvergügen.


literaturhaus berlin kaminzimmer

 
29.01.2019, 19:00 Uhr

Foyer des Neubaus der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee (KSA)
Kurt-Schumacher-Allee 65
28327 Bremen

Um was geht es bei diesem Bremer Stadtdialog?

„Zu Beginn der 1960er Jahre als Stadt der Zukunft errichtet, ist die Neue Vahr eine der bekanntesten Siedlungen der Nachkriegsmoderne in Deutschland. In einem beispielhaften Entwicklungsprozess wurden auf Basis einer Analyse des baulichen Bestandes, der Infrastruktur und der Grünräume, vor dem Hintergrund der ursprünglichen städtebaulichen Leitbilder sowie dem im Prozess ermittelten Wissen um die Bedürfnisse der heutigen Bewohnerinnen und Bewohner Strategien für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils entwickelt. Diese bilden eine Grundlage, um die Qualitäten zu erhalten und die Neue Vahr als eine Stadt des 21. Jahrhunderts zu stärken, in der bezahlbares Wohnen in einer gesunden, grünen Umwelt möglich bleibt. Im Rahmen dieses Stadtdialoges wird über das Verfahren berichtet. Dazu werden Optionen für die zukünftige Entwicklung vorgestellt, um gemeinsam auf ein zukunftsfähiges Bremer Bestandsquartier zu schauen."

Einordnung / Moderation:
Jürgen Tietz (Publizist und Architekturkritiker, Berlin)

Begrüßung / Einführung:
Katja Annika-Pahl (Architektin, Bremen/Hamburg)

Zukunftsbilder / Podium:
Dirk Christiansen (bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin)

weitere Podiumsteilnehmer:
Iris Reuther (Senatsbaudirektorin)
Karin Mathes (Ortsamtsleiterin)
Oliver Platz (Präsident der Architektenkammer)
Peter Stubbe (Vorstandsvorsitzender der GEWOBA)


www.bzb-bremen.de


 
17.01.2019, 19:00 Uhr

Hochschule Osnabrück
Raum HD 0001
Am Krümpel 31
49090 Osnabrück

Wozu überhaupt Landschaftsarchitektur ? In der Fachwelt lautet die Antwort einhellig: für den Menschen. Doch wer ist damit gemeint? Die Gesellschaft, die Bewohner einer Stadt, eines Quartiers, eines Hauses? Ist ein durchschnittlicher, idealer oder ein individueller Mensch gemeint, wenn Freiräume wie Gärten, Plätze, Parks und Promenaden entworfen, realisiert, vermittelt oder kritisiert werden? Und welche Rolle spielt der Landschaftsarchitekt selbst dabei als Mensch?
Wir berühren Landschaftsarchitektur und werden zugleich von ihr berührt. Die Art und Intensität dieser Berührung wird unterschiedlich gedeutet und bewertet. Wie sehen diese Deutungen und Bewertungen aus? Die Beiträge des vorliegenden Buches gehen diesen und weiteren Fragen zum Verhältnis von Mensch und Landschaftsarchitektur nach – experimentell, beschreibend, theoretisch.


www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/freiraumplanung-beng

 
14.01.2019 – 22.02.2019

UAA UNGERS ARCHIV FÜR ARCHITEKTURWISSENSCHAFT
Belvederestr. 60
50933 Köln

Das Große lässt sich am Kleinen begreifen. Geht es um Atmosphäre, dann funktioniert ein Zimmer wie ein Haus, ein Platz oder eine ganze Stadt. „Räumliche Atmosphäre, egal auf welchem Maßstab, entsteht über Reduktion und Materialität“, betont Max Dudler im Gespräch mit Simone Boldrin.

Projekte wie das Sale e Tabacchi, das Hambacher Schloss oder das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum haben Dudler international bekannt gemacht. Die neue Publikation Räume erzählen nähert sich seinen Architekturen nun über die von ihm gestalteten Innenräume und Möbel. Fünf Beiträge erzählen von der Atmosphäre der Interieurs, von ihrer körperlichen Aneignung, von der Sinnlichkeit ihrer Möblierung. Licht und Schatten, Geometrien, Materialien und Oberflächen entfalten sich in einem fotografischen Essay von Stefan Müller, der ihre besondere Stimmung und Haptik visuell erfahrbar macht.


Ausstellungseröffnung: Sonntag, 13.01.2019, 16 Uhr
mit einem Gespräch zwischen der Fernsehmoderatorin und Journalistin Bettina Böttinger und dem Architekten Max Dudler über narrative Räume.

Die Ausstellung Max Dudler. Räume erzählen. wurde von Simone Boldrin kuratiert und war vom 19.10. bis zum 17.11.2018 in der Architektur Galerie Berlin zu sehen.


Ungers Archiv für Architekturwissenschaft


 
14.12.2018 – 04.02.2019

ArchitekturSalon (ait) München
Hotterstraße 12
80331 München

Im Hobbykeller zeigten sich die Deutschen erstaunlich modern - auf den Modelleisenbahnanlagen des Wirtschaftswunders war die Architektur nicht bloß Kulisse. Hier standen Neu und Alt, Hochhaus und Fachwerkhaus, friedlich nebeneinander. Die zuerst im Deutschen Architekturmuseum gezeigte Ausstellung zeigt erstmals, wie architekturbegeistert die vermeintlich spießigen Modelleisenbahner wirklich waren. Eine „Villa im Tessin“ konnte sich nun jeder leisten - für 4,75 D-Mark im Maßstab 1:87. Ihr reales Vorbild, ein Wohnhaus nahe des Gotthardtunnels, hatte die Faller-Brüder 1961 gleich doppelt inspiriert. Sie bauten sich eine ähnliche Villa am Firmensitz in Gütenbach und entwickelten parallel den Spritzgussbausatz. Kuriose Geschichten stecken auch hinter einem gläsernen Turmrestaurant, einer umkämpften Stadtkirche oder einem ostmodernen Hochhaus.


München Architektursalon AIT


Eine Ausstellung des Online-Magazins moderneREGIONAL mit dem DAM, gefördert durch die Wüstenrot Stiftung. Mit Fotografien von Hagen Stier. Kuratiert von Daniel Bartetzko und Karin Berkemann.

Zur Ausstellung wurde durch Otto Schweitzer mit C. Julius Reinsberg eigens ein Dokumentarfilm erarbeitet.

Katalog, begleitend zur Ausstellung: „märklinMODERNE. Vom Bau zum Bausatz und zurück

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 13. Dezember 2018, 19:30 Uhr

 
04.12.2018 (09:00) – 05.12.2018 (16:45)

Wiener Wohnen
Rosa-Fischer-Gasse 2
1030 Wien
Österreich

Welche rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen braucht es in Europa, damit wieder stärker in leistbares Wohnen investiert wird? Welchen Mehrwert schafft der soziale Wohnbau für Europas Städte und die Wirtschaft?

Vertreterinnen der EU-Institutionen, PolitikerInnen aus verschiedenen europäischen Städten, Wohnbau-ExpertInnen, Wohnungsunternehmen, MietervertreterInnen und WissenschafterInnen werden diese Fragen umfassend diskutieren. Die Ergebnisse der Städtepartnerschaft für leistbares Wohnen der städtischen Agenda der Europäischen Union werden präsentiert. Die Stadt Wien bietet Exkursionen an, um das Modell des sozialen Wohnbaus in Wien zu präsentieren.


https://housing-for-all.eu
www.iba-wien.at/en/nc/events


Das Wiener Modell 2 – Wohnbau für die Stadt des 21. Jahrhunderts erscheint im November 2018

 
28.11.2018, 19:30 Uhr

Bibliothek am Luisenbad/Puttensaal
Badstraße 39
13357 Berlin

Berlin in den 1920er Jahren: eine Stadt im Rausch von Revolution, Politik, Aufbruch, Geschwindigkeit und Licht. In diesem Setting lässt Sebastian Strombach die Protagonisten der damaligen architektonischen und rauminszenatorischen Avantgarde per Zeppelin, Dampfer, U-Bahn und Auto nach und durch Berlin rasen – George Grosz, Erich Mendelsohn, El Lissitzky, Fritz Lang und nicht zuletzt Mari, eine Reminiszenz an die Roboterfrau aus Metropolis, lassen den Strudel aus Kunst, Architektur und Film von Berlin aufleben. Der Comic ist dicht, präzise und dynamisch gezeichnet, schnell und assoziativ erzählt, voller kultur- und architekturhistorischer Andeutungen, Intelligenz und Humor. Er macht schwindelig, er flasht.

COMIC-Lesung mit Sebastian Strombach
Moderiert von Anna Beckmann (Comicforscherin)

 
23.11.2018 – 03.02.2019

Baukunstarchiv NRW
Ostwall 7
44135 Dortmund

Ausgestellt werden u.a. zehn realisierte Projekte seines Büros Gerber Architekten, welche unterschiedliche architektonische Atmosphären fühlbar werden lassen sowie sechs weitere Projekte, die sich aktuell in der Bearbeitung befinden und somit einen exklusiven Einblick in die Konzeptphase geben. Zusätzlich werden parallel zur Ausstellung öffentliche Podiumsdiskussionen durchgeführt. Zum Auftakt spricht Prof. Eckhard Gerber mit Prof. Volkwin Marg von gmp Architekten am 28. November 2018 (weitere Termine und Gesprächspartner werden zeitnah bekannt gegeben).

Die Ausstellungseröffnung findet am 23. November 2018 um 10:00 Uhr im Lichthof des Baukunstarchivs NRW und im Beisein von u.a. Ullrich Sierau (Oberbürgermeister von Dortmund), Prof. Jörn Walter (ehem. Oberbaudirektor Hamburg), Barbara Ettinger-Brinckmann (Präsidentin der BAK), Heiner Farwik (Präsident des BDA) sowie Prof. Wolfgang Sonne, Lehrstuhlinhaber Geschichte und Theorie der Architektur und Geschäftsführer des Baukunstarchivs NRW in Dortmund statt.


Podiumsgespräch 02 am 09. Januar 2019 im Baukunstarchiv NRW in Dortmund!

Im Rahmen der Ausstellung Konzept+Atmosphäre im Baukunstarchiv NRW in Dortmund findet am 09. Januar 2019 das zweite von insgesamt drei öffentlich durchgeführten Podiumsgesprächen statt. Gleich zu Beginn des neuen Jahres spricht Prof. Eckhard Gerber mit Architekt und Stadtplaner Reiner Nagel, der seit Mai 2013 Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur ist.
Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre persönlichen Fragen zu stellen und im Anschluss an das Gespräch bei einem gemütlichen Get-together mit Brezel, Wein und Bier neue Kontakte zu knüpfen.


www.gerberarchitekten.de/konzeptatmosphaere
baukunstarchiv.nrw

 

Umbrüche

Ausstellung

16.11.2018 – 07.01.2019

kunstraum braugasse
Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Braugasse 1
02977 Hoyerswerda

Unter dem Titel Umbrüche richten die beiden Fotografen Stefan Boness und Martin Maleschka unterschiedliche visuelle Sichten und Perspektiven auf die Stadt Hoyerswerda. Thematisiert und exemplarisch zugespitzt werden dabei die städtebaulichen Herausforderungen, denen sich nicht nur ostdeutsche Städte als Folge der Abwanderung stellen müssen. [...]


www.kunstraum-braugasse.de/ausstellungen

www.iponphoto.com


Southern Street