30.06.2022 – 11.09.2022

Rathausgalerie Kunsthalle
Marienplatz 8
80331 München

Kunst für die Olympischen Spiele in München 1972

Eröffnung am 29.06.2022

Die Vision der Initiatoren der Olympischen Spiele in München 1972, Willi Daume und Hans Jochen Vogel, war es eine Art Gesamtkunstwerk zu entwerfen, in dem Demokratie erfahren und gelebt wird. Im Zusammenspiel zwischen Architektur, Design und Kunst wurde ein Schauplatz für die Sportspiele entworfen, der zugleich Modell für öffentliche Räume ist, die vielfältig und nachhaltig genutzt und bespielt werden. Internationale Künstler*innen waren von Anfang an im Planungsprozess der Spiele einbezogen, die Verbindungen herstellten zwischen den Menschen, zwischen Ost und West, zwischen Europa und den ehemaligen Kolonien, zwischen Sport und Kunst. Die Ausstellung in der Rathausgalerie Kunsthalle vermittelt den Geist der Zeit und ihre Aktualität mit Kunstwerken, Filmen und Fotografien und überraschenden Dokumenten zu den geplanten und realisierten Kunstwerken für die XX. Olympiade 1972 in München und das kulturelle Rahmenprogramm.

Heinz Mack, Otto Piene, Hans Hollein, Michael Heizer, Walter de Maria, Gerhard Richter sind einige der internationalen Künstler, die Konzepte für den Olympiapark und das Olympische Dorf entwickelten. Während der Spielstraße 1972, deren Intendant Werner Ruhnau war, wurden rund um den Olympiasee innovative, freche und radikale Aktionen von internationalen Performer*innen, Musiker*innen, Bildenden Künstler*innen wie der Mixed Media Group, Timm Ulrichs oder Tetsumi Kudo und Musiker*innen unter der Leitung von Josef Anton Riedl realisiert, die Kommentare zu den politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen waren, die sich auch in sportlichen Ereignissen manifestierten. Alle Besucher*innen waren eingeladen daran teilzuhaben, mitzuspielen, neue Welten kennenzulernen und Zukunft mitzugestalten.

Die Ausstellung in den Sommermonaten 2022 in der Rathausgalerie gibt einen Einblick in die Kunst rund um Olympia 1972, vermittelt mit einer interdisziplinären Tagung am 9. und 10. September 2022 mit damaligen Akteuren und Visionären den Spirit und diskutiert die Ereignisse als Modelle für die Zukunft. Dank der Leihgaben aus dem Archiv Ruhnau, Essen, Heinz Mack, der ZERO Foundation Düsseldorf und den Archiven und Museen der Stadt München ist dieser Einblick erstmals in dieser Form möglich.

 
14.06.2022 – 15.06.2022

Rheinterrasse Düsseldorf
Joseph-Beuys-Ufer 33
40479 Düsseldorf

Auf der 12. Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt wird der Frage nachgegangen, wie sich Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaresilienz in die schöne und lebensfähige Stadt integrieren lassen.

Die These des Instituts ist, dass die kompakte und dichte Stadt die besten Voraussetzungen bietet, um langfristig als grüne Stadt zu funktionieren. Im Dialog mit Experten aus Wissenschaft und Praxis soll diese These auf folgende Teilaspekte hin untersucht werden:

1. Die grüne Stadt braucht Kompaktheit.
2. Die grüne Stadt braucht Dauerhaftigkeit.
3. Die grüne Stadt braucht Bäume in Parks, Alleen und Höfen.

Im Austausch mit Vertretern und Vertreterinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen sowie Planungsdezernenten und Planungsdezernentinnen deutscher Städte werden diese Aspekte zu ganzheitlichen Ansätzen für eine grüne Stadt weiterentwickelt.


Mehr Informationen & Anmeldung

 
12.06.2022 – 16.10.2022

„Günther Domenig: DIMENSIONAL, Von Gebäuden und Gebilden", ist eine Ausstellung, die an vier Orten in Kärnten zum ersten Mal umfassend und kontextualisiert durch zeitgenössische künstlerische und architektonische Positionen das Werk des international namhaften in Kärnten geborenen Architekten zeigt.

Das vielschichtige Ausstellungs- und Forschungsprojekt unternimmt den Versuch das Werk und die Person Günther Domenig neu zu verorten und einer Aktualisierung zu unterziehen.

Die vier Ausstellungsorte stehen für unterschiedliche Aspekte der Arbeit Günther Domenigs, genauso wie sie unterschiedlich bespielt sind. Während im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) dem Verhältnis von Kunst und Architektur nachgegangen wird, ist im Architektur Haus Kärnten (AHK) die Nachwirkung auf die zeitgenössische Architekturproduktion primäres Thema. Das Steinhaus und die Heft in Hüttenberg sind hingegen selbst Ausstellungsobjekte und werden von Künstler:innen und Performer:innen direkt aktiviert.

Das Steinhaus wird über das Instrument der Performance mit dem Tanzquartier Wien gemeinsam auf seine Körperlichkeit hin befragt. Das ehemalige Landesausstellungsgebäude in der Heft in Hüttenberg wird das erste Mal seit Jahren wieder dem Publikum durch künstlerische Interventionen zugänglich gemacht.

Begleitet wird die Ausstellung von zwei Büchern, die im JOVIS Verlag veröffentlicht werden. In der ersten Publikation In Resonanz, sie erscheint im Juni 2022, stehen aktuelle Portraits von über dreißig Domenig-Gebäuden des Fotografen Gerhard Maurer im Dialog mit einer essayistischen Annäherung der zeitgenössischen Schriftstellerin Anna Baar. Die zweite Publikation In Reflexion dokumentiert im Nachhinein die Ausstellung, die Vorträge und die künstlerischen Arbeiten, ergänzt um Textbeiträge relevanter Architekturtheoretiker:innen.


 
08.06.2022, 18:15 – 19:15 Uhr

Arena Berlin
Eichenstraße 4
12435 Berlin

Festsaal Kreuzberg
Am Flutgraben 2
12435 Berlin

Die Stadt nach der Pandemie: Corona als Brandbeschleuniger oder Transformationskatalysator?

Durch die Covid-19-Pandemie hat sich auch das Leben in unseren Städten maßgeblich verändert. Wir kaufen mehr online ein, arbeiten häufiger von zu Hause, fahren weniger Bus und gehen seltener ins Restaurant.

Doch was passiert, wenn der stationäre Einzelhandel und viele Gastronomen die Pandemie nicht überstehen? Wie lassen sich der öffentliche Straßenraum fairer aufteilen und temporäre Ansätze wie Pop-Up-Radwege verstetigen? Wie kann mit dem wachsenden Onlinehandel und dem dazugehörigen Lieferverkehr umgegangen werden? Welche Auswirkungen hat das Arbeiten im Home-Office auf den Büromarkt und auf die ländlichen Räume um die Metropolregionen? Wie dauerhaft sind die Veränderungen und wie lassen sie sich im Sinne einer sozial-ökologisch nachhaltigen Transformation gestalten – nicht zuletzt, um Städte auf kommende Ausnahmezustände infolge des Klimawandels vorzubereiten?

Es diskutieren der Stadtökonom Felix Hartenstein, die Architektin und Verlegerin Doris Kleilein und die Journalistin und Publizistin Friederike Meyer. Sie erörtern, ob die Pandemie eher als Brandbeschleuniger oder Transformationskatalysator zu betrachten ist, werfen einen Blick auf krisentaugliche Architekturen, Infrastrukturen und Freiräume und loten die Chancen der Pandemie für die Stadtentwicklung aus. Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin Marietta Schwarz.


Mehr Informationen & Anmeldung: www.re-publica.com

 
08.06.2022 – 30.06.2022

Viktoriabad Bonn,
Franziskanerstr. 9
53113 Bonn

In zehn Strategien stellen Architektinnen und Architekten, Urbanistinnen und Urbanisten ihre Sorge um den Bestand vor: ein Sorgetragen für den Gebäudebestand, für gewachsene soziale Strukturen und für den Fortbestand der Erde. Sie plädieren für ein Weiterdenken und achtsames Reparieren von Lebensräumen und Wohnkulturen. Sie zeigen, wie sich neue Perspektiven im urbanen und regionalen Kontext durch vernetzte Ansätze, durch gemeinwohlorientierte Kooperationen und durch Beteiligungskonzepte ergeben. Für den künftigen Bestand, also die heute errichteten Gebäude, werden Strategien für den zirkulären Materialeinsatz und eine Offenheit für kommende Anforderungen entwickelt.
Die zehn Strategien werden durch zehn Projektbeispiele begleitet, die Arbeitsweise, Haltung und Expertise der beteiligten Architektinnen und Architekten widerspiegeln.


Aktuelle Station:

BONN
Viktoriabad Bonn,
Franziskanerstr. 9
53113 Bonn


08. bis 29. Juni 2022
Donnerstag & Freitag 13.00–19.00 Uhr
Sonntag 11.00–17.00 Uhr

Eröffnung am 08. Juni um 19.00 Uhr

Mehr Informationen und Rahmenprogramm in Bonn: www.bda-nrw.de


Die Ausstellung des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA wurde von Olaf Bahner, Matthias Böttger und Laura Holzberg kuratiert. Ausstellungsgestaltung: Marius Busch – ON / OFF und Christian Göthner – lfm2.

Das Projekt ist Teil des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ des BMI / BBSR und wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziell gefördert.

 
01.06.2022, 18:00 Uhr

Club Hybrid
Herrgottwiesgasse 161
8055 Graz
Österreich

Die Fakultät für Architektur der TU Graz lädt ein:

Moderation: Daniel Gethmann, Petra Petersson, Christina Linortner
Musik: Selene 2.5 (ab 21:00 Uhr)

Zugang zum Live-Stream der Veranstaltung

Neue und zeitgemäße Formen von Pädagogik wie Distance Learning, Design-Build, kollaborative Lernformen oder Peer-to-Peer-Praktiken stellen konventionelle Lehr- und Lernumgebungen in der Architektur und anderen gestalterischen Fächern zunehmend in Frage. Vor allem westlich-europäische Ausbildungsstätten sehen sich aktuell mit der Herausforderung konfrontiert, standardisierte Raumstrukturen und institutionelle Hierarchien zu überdenken und an unkonventionelle, radikalere Lehr- und Lernkonzepte anzupassen. GAM.18 lotet das Spannungsfeld zwischen universitärer Architekturlehre und ihrer Lernumgebung neu aus: Es fragt nach Raumstrukturen und Arbeitsumgebungen, in welchen das Nachdenken über und das Entwerfen von Architektur stattfinden kann und untersucht Lehr- und Lernmethoden, die die Räume und Institutionen, in denen sie stattfinden, kritisch in ihre Praxis einbeziehen.

 

Landscape Analogue

Buchvorstellung

19.05.2022

Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

Zweifellos war es nie einfach, unsere steigenden Bedürfnisse mit der uralten Geschichte der Kulturlandschaften, ihrer Schönheit und Fülle in Einklang zu bringen. Mit unserem Vertrauen in die moderne Technik, in Fortschritt und einen anspruchsvollen globalen Lebensstil sind wir jedoch zu einer Bedrohung für die Welt geworden. Und doch ist die existenzielle und elementare Natur der „Landschaft“ nach wie vor eine wertvolle Metapher für „Gleichgewicht“. Warum sollten wir – inmitten einer globalen Krise – aus der langen Geschichte gestalteter Naturräume, von Orten, die durch handwerkliche Arbeit wie einem Streben nach Zufriedenheit gleichermaßen geformt wurden, heute keine Schlüsse ziehen? Landscape Analogue diskutiert das „Analoge“ als grundlegendes Konzept und regt ein Nachdenken über den Alltag von Landschaften als Lebensraum der Zukunft an. Der Sammelband vereint kritische Aufsätze, die von der Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels geprägt sind – angesichts einer Zukunft, die von endlichen Ressourcen, einer radikal reduzierten Mobilität und „überhitzten“ Städten geprägt sein wird.

Mit Katalin Déer, Christophe Girot, Jörn Köppler, Albert Kirchengast, Elli Mosayebi und Roland Züger.


Mehr Informationen

 
12.05.2022 – 13.05.2022

Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

Der Bauwelt Kongress 2022 blickt in die nächste Zukunft und diskutiert mit Architekten und Baudezernentinnen, mit Investoren und Stadtplanerinnen die 15-Minuten-Stadt. Wie lassen sich Infrastruktur und Architektur, Freiraumbeziehungen und Circular City Konzepte, neues Wohnen und alternative Mobilität so verknüpfen, dass die qualitative Unterscheidung zwischen Stadt und Land überflüssig wird?

Wie nie zuvor haben sich in den letzten 18 Monaten die Anforderungen an unsere Städte verändert. Das Auto verschwindet von der Straße. Die Arbeit rückt vom Büro ins Wohnzimmer. Der öffentliche Raum mutiert zum Urlaubsort. Der größte Umbruch findet zuhause statt: die eigene Wohnung und mit ihr die Architektur müssen viel mehr leisten muss als zuvor.

Der Begriff der 15-Minuten-Stadt steht für eine architektonische und urbane Transformation, in der die Dinge des täglichen Lebens wieder handgreiflich in die Reichweite der Bewohner gerückt werden. Nähe und Fernbeziehungen sind infrage gestellt die Digitalisierung wird zu einem Schlüssel der räumlichen Neuordnung. Das vertraute Gefühl von Heimat, das man bisher nur dem Dorf zuschrieb, darf nicht fehlen.


Programm & Anmeldung

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Designing Modernity

Buchvorstellung & Symposium

06.05.2022 – 07.05.2022

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Eine Spurensuche nach den Einflüssen der architektonischen Moderne in der arabischen Welt: Die Publikation Designing Modernity: Architecture in the Arab World 1945–1973 erforscht moderne Gebäude aus dem Irak, dem Libanon, Kuwait, Syrien, Palästina, Jordanien, Ägypten und Marokko. In zehn Fallstudien untersuchen die Autor*innen kulturhistorische, gesellschaftspolitische, klimatische und demografische Aspekte eines wenig erforschten Themenfelds der arabischen Kultur- und Architekturgeschichte. Bei einem zweitägigen Symposium zur Veröffentlichung diskutieren die Herausgeber Philipp Oswalt und George Arbid gemeinsam mit den Autor*innen über Formen, Netzwerke und Konstellationen der Transkulturalität, die Erhaltung und Erneuerung des modernen Kulturerbes sowie weitere Themen. Dieses Symposium kann per Livestream verfolgt werden. Beim öffentlichen Abendprogramm stellen die Herausgeber das Buch vor und diskutieren dies zusammen mit den Architekturexperten Tom Avermaete, Khaldun Bshara und den Teilnehmenden.

Mit George Arbid, Philipp Oswalt, Amin Alsaden, Aziza Chaouni, Leila El Wakil, Mohamed Elshahed, Wael Samhouri, Sara Saragoça Soares, Janset Shawash, Pelin Tan, Mercedes Volait, Dima Yaser u. a.

Eine Veranstaltung des Goethe-Institut in den palästinensischen Gebieten, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung


Programm & mehr Informationen


 

All the Queens Houses

Buchvorstellung

01.05.2022, 15:00 – 16:30 Uhr

(EST)

Queens Museum
New York City Bldg.
Flushing Meadows Corona Park
Queens, NY 11368
United States

Book talk, signing and reception presented by The August Tree Gift Shop at Queens Museum in celebration of All the Queens Houses by Rafael Herrin-Ferri.


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