Die Stadt nach Corona

Buchpräsentation und Gespräch

01.11.2021, 18:00 Uhr

Goethe-Institut New York
30 Irving Place
New York, NY 10003
USA

Homeoffice, Undertourism, Onlineshopping: Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben den Blick auf die Stadt verändert. Ist die dichte Stadt ein Sehnsuchtsort von gestern? Wie kann sie kommenden Ausnahmezuständen als Folge des Klimawandels gewachsen sein? Mit ihrem Buch Die Stadt nach Corona loten die beiden Autorinnen Doris Kleilein und Friederike Meyer die Folgen der Pandemie für die Stadtentwicklung aus und werfen einen Blick auf krisentaugliche Architekturen, Infrastrukturen und Freiräume.

Gespräch moderiert von Mariana Mogilevich, der Chefredakteurin von Urban Omnibus und Autorin von The Invention of Public Space (2021).


Um Registrierung wird gebeten:
www.eventbrite.com

 

Die fragmentierte Stadt

Buchpräsentation & Ausstellung

28.10.2021, 15:00 – 18:00 Uhr

U-Bahn Station Jannowitzbrücke
Eingang Alexanderstraße
Berlin

Die fragmentierte Stadt ist ein Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule der Künste, welches mit einer Publikation abgeschossen wurde. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema Exklusion und den radikalen Veränderungen unserer Städte, mit einem speziellen Fokus auf Berlin. Die Book Launch wie auch die Ausstellung finden dort statt, wo sich auch das Projekt verortete: im öffentlichen Raum.


 
28.10.2021 – 30.10.2021

Virtuelle Konferenz der Technischen Universität Berlin

Der Sonderforschungsbereich SFB 1265 Re-Figuration von Räumen bringt seit 2018 mehr als 60 Forscher*innen aus den Disziplinen Soziologie, Architektur, Stadtplanung, Geographie, Medien- und Kommunikationswissenschaft zusammen.
Ausgehend von der zentralen These des SFB, dass die radikalen Veränderungen der sozialräumlichen Ordnungen, die sich seit Ende der 1960er Jahre herausgebildet haben, ein neues Konzept und neue Theorien jenseits der Globalisierung erfordern, wird die bevorstehende internationale Konferenz renommierte internationale Wissenschaftler und ein breit gefächertes akademisches Publikum einladen, um erste Forschungsergebnisse zu diskutieren.
Wie kann das Konzept der Refiguration von Räumen dazu beitragen, konflikthafte Transformationsprozesse greifbarer zu machen und ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Dynamiken zu ermöglichen, die neue Konflikte und Herausforderungen prägen?
Wie manifestieren sich diese Konflikte in räumlichem Wissen, in neuen Formen digitaler Kommunikation und Entscheidungsfindung oder in Wissenskreisläufen, Mobilitäten und Strömungen in global vernetzten Gesellschaften?

Zu den bestätigten Hauptrednern gehören Ulrich Brand, Robin Celikates, Keller Easterling, Serene Khader, Walter Mignolo und Raquel Rolnik.


Mehr Informationen & Anmeldung

 

Activism at Home

Buchvorstellung & Diskussion

21.10.2021, 17:00 – 18:00 Uhr

Zoom-Link zum Event
Passwort: 547931

Activism at Home ist eine einzigartige Sammlung von Wohnhäusern, die Architekt*innen für sich selbst gebaut haben – und mit denen sie ihre Kritik an sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnissen auf den Punkt bringen. In 29 Fallstudien analysieren Architekturtheoretiker*innen diesen gebauten Aktivismus, vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Neben vielen anderen werden die Wohnhäuser von Ralph Erskine, Paulo Mendes Da Rocha, Charles Moore, Flora Ruchat-Roncati und Kiyoshi Seike vorgestellt.
Activism at Home bietet mehr als einen historischen Überblick. Die alternativen Wohnformen sind als Reaktion auf steigende Immobilienpreise, wirtschaftliche Ungleichheit und ökologische Entfremdung zu lesen, als Instrumente für die Lösung gegenwärtiger Krisen. Das Buch ist ein Appell an Architekt*innen und Wissenschaftler*innen, die Werkzeuge ihrer Disziplin voll auszuschöpfen und in den Mittelpunkt ihrer Praxis zu rücken – ob zu Hause oder anderswo.


Mehr Informationen: https://www.chalmers.se

 
06.10.2021, 18:30 Uhr

ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory
Christinenstr. 18–19
10119 Berlin

In der ANCB Lab Talk-Reihe in Zusammenarbeit mit caspar. dient Caspar Schmitz-Morkramers Buch Retail in Transition (2021, JOVIS Verlag) als Ausgangspunkt für vier Gespräche mit Vertreter:innen aus verschiedenen Sparten mit unterschiedlichen Perspektiven auf ein Problem, das nur dann lösbar ist, wenn so viele Ansätze wie möglich sichtbar und kompatibel gemacht werden.

Leere und verlassene Büro- und Einzelhandelsflächen stellen das veraltete Modell von mono-funktionalen Straßenbildern, Fußgängerzonen und 'entwohnten' Innenstädten in Frage. Die Auswirkungen der digitalen Transformation des Einzelhandels sowie der Arbeits- und Erlebnisgesellschaft auf die Innenstädte wurden durch Corona noch verstärkt. Die Frage nach Methoden zur (Wieder-)Belebung der Stadtzentren oder der Verhinderung ihrer Verödung ist vielschichtig. Die Verkehrswende oder der unaufschiebbare Zwang zu konsequent nachhaltigem Bauen sind beispielsweise mindestens so relevant wie die Digitalisierung. Es handelt sich nicht nur um eine Frage von Architektur und Städtebau, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wichtige Ansätze zur Problemlösung liegen beispielsweise in der Transformation und Mischnutzung von Gebäuden in der Innenstadt sowie in der Kreation von mehr öffentlichen (Begegnungs-)Räumen. Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur, Handel, Kultur und Freizeit müssen neu zu einer zukunftsfähigen – also nachhaltigen – Symbiose zusammenfinden.


#1 (Re-)Vitalisierung von Innenstädten, die Rolle des Einzelhandels und die Zukunft des Büros

Mittwoch, 06.10.2021, 18:30 Uhr

Die Digitalisierung verändert den Einzelhandel. Wir kaufen und arbeiten von zu Hause. Corona verschärft die Lage und mehr denn je fällt auf, dass zu wenige Menschen ihr Zuhause im Stadtzentrum haben oder haben können. Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Innenstädte, für Architektur und Städtebau?

Caspar Schmitz-Morkramer
Architekt, Geschäftsführer und Gründer von caspar., Autor von Retail in Transition, Köln, Hamburg
Robert Kaltenbrunner
Abteilungsleiter Wohnungs-und Bauwesen, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Berlin
Doris Kleilein
JOVIS Verlag, Architektin, Verlegerin von Retail in Transition, Berlin


Moderation: Alexander Gutzmer
Architekturjournalist und Kulturwissenschaftler, München

Der Eintritt ist frei. Die Teilnahme ist nur mit einem 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) möglich. Eine Anmeldung unter www.eventbrite.de ist erforderlich. Die Teilnahme wird mit 2 Unterrichtseinheiten gemäß Fortbildungssatzung der Architektenkammer Berlin als Weiterbildung anerkannt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen der Reihe: www.anbc.de

 
02.10.2021 – 09.01.2022

Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
33602 Bielefeld

«Das Denkmal führt uns vor Augen, dass wir von der Vergangenheit getrennt sind. Zugleich erinnert es uns daran, dass es unsere Aufgabe ist, eine Beziehung mit der Geschichte aufzunehmen.
Darum führt mich gerade das Bauen im Bestand auf die Suche nach einer Architektur, die die Geschichte fortsetzt. Jenseits von Rekonstruktion und Reparatur. Diese Suche nach dem Neuen, das ohne das Alte nicht möglich und denkbar wäre, nenne ich Weiterbauen.»
Max Dudler

Die Kunsthalle Bielefeld präsentiert gemeinsam mit dem Forum Baukultur OWL eine Ausstellung mit Modellen und Fotografien ausgewählter Projekte des Architekten Max Dudler.
Max Dudler beschäftigt sich in seinem Werk immer wieder intensiv mit dem Thema Weiterbauen von Kulturdenkmälern. Zwei seiner preisgekrönten Bauten stehen seit 2014 in Bielefeld, als ungleiche Zwillinge sind sie Teil eines architektonischen Projekts.
Das Besucherzentrum für die Sparrenburg und der Informationspunkt für die Parklandschaft Johannisberg setzen das Kulturdenkmal mit dem Landschaftsdenkmal in Beziehung.
Max Dudlers Architektur ist keine Rekonstruktion eines bestimmten Zustands, sondern fügt sich als zeitgenössische Schicht in die wechselvolle Geschichte des Ortes ein. Dabei überträgt die Architektur den Ausdruck der vorhandenen Substanz in eine zeitgenössische Sprache.


Mehr Informationen: www.kunsthalle-bielefeld.de

 

Unterwegs in die Moderne

Ausstellung & Buchvorstellung

16.09.2021 – 31.10.2021

Hessen Design
Eugen-Bracht-Weg 6
64287 Darmstadt

Friedrich Pützer rückt erst seit wenigen Jahren wieder in unser Bewusstsein – durch alltäglichen Gebrauch vertraut sind seine Werke den Darmstädtern dagegen seit über 100 Jahren: der Hauptbahnhof, die Villen auf der Mathildenhöhe, die Bauten für die Technische Hochschule (TH) in Darmstadt und die Firma Merck, die Kirchenneu- und Kirchenumbauten, die Anlage des Paulusviertels. Sie alle gehören zum architektonischen Schatz der Zeit um 1900, die wie kaum eine Zeit zuvor Darmstadt mit Aufbruch und Erneuerung prägte.

Manchmal ist es gut, wenn der Blick auf Vertrautes von außen gelenkt wird. Der frische Blick öffnet die Augen, zeigt, was man im Unterbewussten in sich trägt, aber sich eben nie bewusst macht. Vitus Saloshanka, 12. Darmstädter Stadtfotograf, gelingt es nachdrücklich, unsere Blicke auf Pützers Bauten in ihrer Einbettung in Natur und Landschaft, städtebaulicher Umgebung und Nachbarschaften zu lenken. Wir nehmen sie neu wahr und erkennen so ihre besonderen Qualitäten.
Es erfordert Zeit und Konzentration, Ausdauer und exzellente künstlerische und technische Fertigkeiten, um Fotografien dieser besonderen Art und Weise erstellen zu können. Wir sind uns sicher, so haben die wenigsten Leser die vertrauten Orte in Darmstadt je wahrgenommen.
Es ist der Blick des Fotografen, der sich dem Werk eines anderen Künstlers annähert.

Vernissage am 16.09.21 um 18:30 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Begrüßung Jula-Kim Sieber dwb, Werkbundakademie Darmstadt
Iris Bachmann, Stadträtin des Magistrats Darmstadt
Wolfgang Lück über den Kirchbaumeister Pützer
Regina Stephan dwb über Pützer in Darmstadt um 1900
Vitus Saloshanka ist präsent und offen für Fragen und Kommentare

Finissage am 31.10.21 um 11:00 Uhr
Buchpräsentation Unterwegs in die Moderne – Friedrich Pützers Bauten, Straßen und Plätze

 

Das Meisterwerk

Buchvorstellung & Gespräch

10.09.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V.
Hauptstraße 78/79
12159 Berlin

Der Roxy-Palast in Berlin-Friedenau, von 1927 bis 1929 als Geschäftshaus mit integriertem Großkino errichtet und jüngst denkmalgerecht saniert, ist das Hauptwerk von Martin Punitzer. Der 1939 ins chilenische Exil getriebene und danach weitgehend vergessene Berliner Architekt hat jedoch ein weit größeres und zu Unrecht kaum beachtetes Oeuvre hinterlassen. Unter Einbeziehung von Material, Farbe und Licht entwickelte er eine ganz eigene Form moderner Architektur und fügte den vielschichtigen Strömungen der 1920er Jahre damit eine bemerkenswerte Facette hinzu. Mit diesem Buch, das im JOVIS Verlag erschienen ist, erfahren sowohl der Architekt als auch seine Arbeiten die längst überfällige umfassende Darstellung und Würdigung.

Vorgestellt durch das Autoren-Trio: Prof. Wolfgang Schäche, Dr. Brigitte Jacob und David Pessier

Moderation: Katrin Voermanek


Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an der Buchvorstellung nur mit vorheriger Anmeldung möglich ist. Sie erhalten eine entsprechende Bestätigung.

Zur Anmeldung und mehr Informationen: www.bba-campus.de

 
10.09.2021 – 12.09.2021

Antecâmara
Rua de Cabo Verde17A
1170-066 Lisbon
Portugal

Pop-Up Book Store with Julia Albani

 A curated pop-up book store, organised by Antecâmara Radio and Gallery together with Julia Albani.

10–12 September 2021, 11h-21h

Books, Talks, Radio and Drinks

Concerned with publishing in architecture and curious about diverse perspectives taking shape of a book, a magazine or a newspaper, we invite you to join us for three days of A PUTA DA LEITURA at Antecâmara. Coinciding with the Lisbon Book Fair’21, we invited a group of publishers with a selection of three titles each, on view and available here, at the pop-up book store.

 

JSWD – All Scales

Ausstellung & Gespräch

04.09.2021 – 09.10.2021

Architektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

Das Portfolio von JSWD reicht von der Konzernzentrale bis zum Einfamilienhaus, vom Schulbau bis zum Hochhaus, von der Stadtreparatur bis zur denkmalverträglichen Umnutzung. Das Ziel ist jeweils die passgenaue Lösung, ob für 3 Menschen oder für 3000.

Die Ausstellung All Scales thematisiert die unterschiedliche Körnung im Œuvre von JSWD und die damit verbundene Frage, welchen Grad an Vielfalt ein Architekturbüro dieser Größe heutzutage bearbeiten kann und muss, um im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Gestaltung erfolgreich zu sein. Das konsequente Ausloten dieser Pole veranschaulicht der Kiosk, den JSWD als experimentellen Bildträger in der Galerie platziert. Er stellt die gängige Architekturkommunikation in Frage und generiert einen niedrigschwelligen Zugang zu Bauten und Projekten, indem er Formate wie Postkarten, Zeitungen, Aushänge, Plakate, Souvenirs sowie Ess- und Trinkbares anbietet. Die Kombination des nicht nur in Köln systemrelevanten „Büdchens“ mit komplexen Fachinformationen verwandelt die Galerie in eine temporäre Kulisse des Informellen und Populären, die den größtmöglichen Kontrast zum White Cube sucht. Nicht zuletzt würdigt die Installation einen unverzichtbaren Baustein des Urbanen.

JSWD wurde 2000 von Jürgen Steffens, Olaf Drehsen und den Brüdern Konstantin und Frederik Jaspert in Köln gegründet. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen der Thyssenkrupp Campus in Essen (2014), das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel (2017) und das Neue Kesselhaus in Gelsenkirchen (2018).


Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 14 – 19 Uhr
Samstag 12 – 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Eintritt frei


Gespräch:
7. Oktober 2021 19.00 Uhr

Mit Nils Ballhausen (Architekturpublizist) und Uta Winterhager (Architekturjournalistin)
(Autor*innen von JSWD – Ensembles)

Mit Olaf Drehsen (JSWD) und Christian Mammel (JSWD)


Mehr Informationen: www.architekturgalerieberlin.de