07.06.2019 – 15.09.2019

LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
4020 Linz

Retroprospektiv: Der Titel der Ausstellung von Otto Zitko im LENTOS Kunstmuseum steht für einen in die Zukunft gerichteten Blick, entwickelt und geschärft in vergangenen Auseinandersetzungen. Dieses Zusammentreffen von „prospektiv“ und „retrospektiv“ wird in der Werkauswahl deutlich, die sowohl Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren als auch aktuelle Produktionen umfasst. Ein Großteil der Werke stammt aus österreichischen Sammlungen.

Otto Zitkos Werk geht immer wieder mit einem Wechsel der Bildträger sowie des Zeichen- und Malmaterials einher und umfasst frühe, pastos gemalte Öl-auf- Leinwandbilder, Ruß- und Hinterglasarbeiten, Holztafeln, großformatige Alutafeln und zahlreiche ortsbezogene Wandarbeiten. Der Bildträger Papier zieht sich durch sein gesamtes Schaffen und spannt einen Bogen von den frühen narrativen und subtil gearbeiteten Zeichnungen bis hin zu großformatigen, gestisch ausgeführten Blättern.

Otto Zitko, 1959 in Linz geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Msgr.-Otto-Mauer-Preis, den Preis der Stadt Wien für bildende Kunst und den Kulturpreis für bildende Kunst des Landes Oberösterreich.

Kuratorin: Hemma Schmutz


LENTOS Kunstmuseum Linz

 
16.05.2019, 18:30 Uhr

Frizz23
Friedrichstraße 23
10969 Berlin

Das Erscheinen von „Make City – Stadt anders machen – A Compendium of Urban Alternatives” wird mit einer Buchvorstellung im Frizz23 gefeiert!

Das von JOVIS herausgegebene und vom Berliner Senat unterstützte Kompendium vereint unterschiedlichste Positionen und Kernaussagen zum urbanen Wandel und zeigt urbane Alternativen für neue Architekturen, Typologien, Materialströme sowie integrative und gemeinwohlbasierte Planungen auf.

Der Büchertisch vor Ort lädt zum ersten Einlesen ein, auch die vorbestellten Bücher können hier abgeholt oder weitere Exemplare erworben werden. Das Buch ist bei uns ebenfalls online erhältlich.


https://makecity.berlin

 
16.05.2019 – 28.07.2019

Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf
Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Die Ausstellung „Bezahlbar. Gut. Wohnen – Strategien für bezahlbaren Wohnraum“ widmet sich einem Grundbedürfnis der Menschen, welches durch stetig ansteigenden Mieten in den Ballungszentren immer weniger erschwinglich ist. Architektur und Städtebau können einen entscheidenden Beitrag leisten, neue Lösungsansätze zu finden. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Bauten internationaler Architekturbüros, veranschaulicht Potentiale, Probleme und Abhängigkeiten verschiedener Ansätze.

Eröffnung: 16. Mai 2019, 18:00 – 21:00 Uhr

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung, siehe Flyer.


Konzept und Kuratorium: Klaus Dömer, Joachim Schultz-Granberg
Konzeption Austellungsboxen: Johannes Schilling
Layout: David Peralta
Grafik: Kathrin Schmuck, Bucharchitektur


Weiterführende Links:
dpt6.de
www.hanssauerstiftung.de/preis/hans-sauer-preis-2016
dam-online.de/DAMARCHITECTURALBOOKAWARD2017


 
13.05.2019, 20:00 Uhr

Kreuzberger Salon
Fontanepromenade 3
10967 Berlin

»Lebensreform, Bodenreform, Wirtschaftsreform: Dafür stehen seit 1914 die drei stilisierten Bäume im Wappen der Eden-Genossenschaft. Welche Rolle hat die Reformbewegung für die Siedlung Eden, welche Rolle hat Eden in der Reformbewegung gespielt? Was ist von den Reformgedanken heute noch aktuell?«, fragt Dietrich Heißenbüttel im Buch RE:EDEN. »Neuere Bewegungen wie Urban Gardening oder kooperative Landwirtschaft, die sich in Berlin, aber auch im Umland derzeit großer Beliebtheit erfreuen, sind in Eden noch kaum angekommen. Dabei könnte die Siedlung — wie zu Zeiten der Gründung binnen einer Stunde von Berlin aus mit der S-Bahn zu erreichen — ein Anziehungspunkt sein ...«


Künstlerduo bankleer | Karin Kasböck & Christoph Maria Leitner
Kreuzberger Salon 82
http://re-eden.org


Am Sonntag, dem 12. Mai, können Sie sich die Obstbausiedlung Eden vor Ort ansehen. Wir treffen uns um 14 h zu einer Führung im Café im Presshaus der Alten Mosterei, Struveweg 502, 16515 Oranienburg, mit anschließendem Picknick (bitte Decke und Essen nicht vergessen).

 
10.05.2019 – 29.06.2019

Galerie Wittenbrink
Türkenstr. 16
80333 München

Das Zentrum von Gisela Krohns (*1966, Köln) Malerei bildet die Natur bzw. die Landschaft.

Die Künstlerin nähert sich den wiederkehrenden Themenkreisen – wie etwa Wälder, Wege, Wasser in Form von Pfützen, Seen oder Wasserfällen – auf verschiedenen Ebenen.


https://www.galeriewittenbrink.de
https://www.facebook.com/events

 

Kulturelle Mitte Darmstadt

Gründungsveranstaltung und Buchvorstellung

08.04.2019, 18:30 Uhr

Schader-Forum
Goethestr. 2
64285 Darmstadt

Gründungsveranstaltung des Georg-Moller-Forums durch die Schader-Stiftung und die Werkbundakademie Darmstadt e.V. Die Veranstaltung gliedert sich in ein Salongespräch und ab 18.30 Uhr eine öffentliche Abendveranstaltung. Im Rahmen der Abendveranstaltung findet die Präsentation der Publikation „Kulturelle Mitte Darmstadt – Ein kritischer Stadtführer“ statt.
Wie in zahlreichen deutschen Städten entstand auch beim Wiederaufbau der Darmstädter Innenstadt nach ihrer Zerstörung 1944 eine zwar ökonomisch funktionsfähige City mit Einkaufszonen, Parkhäusern und großzügigen Straßen, die kulturellen Einrichtungen waren jedoch an den Rand gedrängt worden, was zu einem spürbaren Verlust an Urbanität führte. Der vorliegende kritische Stadtführer, herausgegeben von der Werkbundakademie Darmstadt und der Bürgergruppe „StadtGestalt“, unternimmt in facettenreichen Beiträgen nicht nur eine Bestandsaufnahme einer von Nachkriegsarchitektur geprägten Stadt, sondern macht Vorschläge, wie der große Verlust an Urbanität ausgeglichen werden könnte.


www.schader-stiftung.de


 
28.03.2019, 20:00 – 21:30 Uhr

Helsinki Klub
Geroldstrasse 35
8005 Zürich
Schweiz

Die Herausgeber Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus und Francis Müller stellen ihr neues Buch Eventisierung der Stadt vor!

Events sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie werden professionell geplant, mittels ausgeklügelter Dramaturgie gestaltet und vermitteln ein Gefühl von Exklusivität. Der Eventbegriff steht für ein spezifisches Spannungsfeld zwischen ökonomischen Verwertungskontexten und populären Praxisdimensionen. Vor dem Hintergrund dieser begrifflichen Unschärfe legt das Buch den Fokus auf Prozesse der Stadtentwicklung sowie das normative Potenzial von Mustern der Eventproduktion und -rezeption. Damit werden zum einen Stadtentwicklung und Eventproduktion als Treiber von Exklusionsprozessen verstanden. Zum anderen wird Eventisierung als ein Ineinandergreifen von Produktions- und Rezeptionsprozessen gesehen. Wir nehmen alle mehr oder weniger aktiv an Prozessen der Eventisierung teil und nehmen sie meist auch dankbar hin. Die Kehrseiten der Eventisierung und die Ungleichheiten, die sie hervorrufen, bleiben allerdings mehrheitlich unsichtbar. Am Beispiel von Zürich wird daher der Frage nachgegangen, wie Eventkulturen Prozesse und Praxen gesellschaftlicher Selbstverständigung neu ordnen und vernetzen.


trendsandidentity.zhdk.ch

www.helsinkiklub.ch

 

Zweifel – Ton Matton

Vortrag + Buchvorstellung + Workshop

10.03.2019 (16:00) – 09.05.2019 (18:00)

Kunstgewerbemuseum
Kulturforum, Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Vortrag und Buchvorstellung im Rahmen der Ausstellung Design Lab#2
Less is Less - More is More The production of everyday life
10.03.2019 bis 09.05.2019

Eine Kooperation mit space&designSTRATEGIES der Kunstuniversität Linz

Kuratiert von/curated by Ton Matton & Larissa Meyer, Antoine Turillon & Ulrich Reiterer, www.strategies.ufg.at

Unser Alltag ist gestaltet durch Routinen in der Interaktion mit Menschen, Dingen, Räumen und Begrifflichkeiten, die uns umgeben. „Wie man etwas macht“, wird Gewohnheit und Selbstverständlichkeit. Der Studiengang space&designSTRATEGIES der Kunstuniversität Linz nimmt diese radikalen Routinen unter die Lupe und untersucht, wie Alltag produziert wird. Dazu besetzt er in einer Serie von Workshops das Kunstgewerbemuseum Berlin als Forschungsraum voll „alltagsabgetrennter Gegenstände“.

Kuratiert von Ton Matton mit Larissa Meyer, Antoine Turillon

Die Ausstellung wird gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Vernissage:
Sonntag, den 10. März 2019 um 15:00 Uhr
Grußwort:
Sabine Thümmler (Direktorin)
Beate Gerlings (Kulturattachée Niederländische Botschaft)
Claudia Banz (Kuratorin Design)

Ton Matton – Stadtplaner, Indie-Urbanist, energetischer Vortragender, bekennender Fan des Bautyps EW58, Zweifelnder. Er hat sich das Handwerk des Vortragens Stück für Stück angeeignet und auf seine individuelle Weise weiterentwickelt. Lebhaft und mit viel Witz organisiert und strukturiert der gebürtige Holländer seine Gedanken der vergangenen Jahre neu, holt die Zuhörer ab und fordert sie dazu auf, sich einzumischen.

Midissage:
Sonntag, den 7. April 2019 um 15:00 Uhr
Öffentlicher Workshop

Finissage:
Donnerstag, den 9. Mai 2019 um 19:00 Uhr
Designtalk:
Wie Design unseren Alltag (un)bewusst gestaltet.

 


www.smb.museum


 

Neues Palais in Sanssouci

Buchpräsentation

07.03.2019, 19:30 Uhr

Bücherbogen am Savignyplatz GmbH
Stadtbahnbogen 593
10623 Berlin

Fotografien von Friederike von Rauch

Vor hundert Jahren wurde das barocke Neue Palais im Park von Sanssouci zum Museum. Heutige Besucher ahnen kaum, dass sich jenseits prunkvoller Interieurs die Raumfolgen fortsetzen und lange Zeit als Werkstätten, Büros oder Depots dienten. Im Zuge einer umfassenden Restaurierung des Schlosses werden diese Nutzungen nun ausgelagert. Die Berliner Fotografin Friederike von Rauch hat bei ihren unzähligen Streifzügen durch das Schloss die einzigartige Atmosphäre des Übergangs festgehalten.

Entdecken Sie die nicht frei zugänglichen Räume des Neuen Palais mit
Samuel Wittwer, Direktor der Schlösser und Sammlungen, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Friederike von Rauch, Fotografin
Rudolf Prinz zur Lippe, Professor der Ästhetik und Sozialphilosophie.

Nach einer kurzen historischen Einführung zum Palais und einem Vortrag zu den Räumen des Schlosses von Samuel Wittwer, erzählt Friederike von Rauch von ihrer Arbeit an diesem beeindruckenden Ort. Gemeinsam mit Rudolf Prinz zur Lippe sprechen die beiden über die Preußischen Schlösser, deren Bedeutung in der heutigen Zeit und darüber, was die entstandene Publikation so besonders macht.


 
27.02.2019, 18:30 – 21:30 Uhr

Buchhandlung Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

Die Herausgeber Britta Hentschel und Harald Stühlinger stellen ihr neues Buch Recoding the City vor!

Im 19. Jahrhundert waren Städte und Stadtgesellschaften enormen Kräfteverschiebungen ausgesetzt: Die Gründung der europäischen Nationalstaaten, die Industrialisierung und die damit einhergehende wachsende Mobilität der Individuen wurden begleitet von gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen. Neue Akteure strebten nach Teilhabe an der Formung der Gesellschaft und damit auch des Stadtraums; neue Funktionen beschleunigten nicht nur die physische Ausdehnung der Städte, sondern erforderten auch eine Neuordnung der urbanen Strukturen, um den veränderten Ansprüchen an städtisches Leben und an die Stadtgesellschaft gerecht zu werden.
Recoding the City fragt nach den Absichten und Ansprüchen der Protagonisten, die die Stadt des 19. Jahrhunderts formten. Unter welchen Voraussetzungen gelang es ihnen, sich in die vorhandenen städtischen Strukturen einzuschreiben, sie zu überschreiben oder, falls erforderlich, gar neu zu schreiben? Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Städten wurde der öffentliche Raum immer stärker zu einem Medium, das Bedeutung vermittelt, aber auch zu einem Schlachtfeld, auf dem der Kampf um Ideen und Bedürfnisse ausgetragen wurde. In der Zusammenschau internationaler Forschungsansätze untersuchen die Autoren, ob und in welcher Weise sich diese Umkodierung der Stadt im 19. Jahrhundert heute noch auf unser tägliches Leben auswirkt.


www.neverstopreading.com

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