Guide to Common Urban Imaginaries in Contested Spaces

The “Hands-on Famagusta” Project

Socrates Stratis (Hg.)

Broschur
16,5 x 24 cm
272 Seiten, ca. 151 farb. Abb.
Englisch
ISBN 978-3-86859-420-1
05.2016

29.95

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Können kollektive urbane Praktiken zu Friedensprozessen in geteilten Städten beitragen? Wie können sie gezielt als Teil der Stadtpolitik eingesetzt werden, um ethnische Konflikte zu besänftigen und Räume für ein friedliches Zusammenleben zu realisieren? Die Publikation widmet sich dieser Rolle von Architektur und Stadtplanung als politische Instrumente der Konfliktlösung und Gemeinschaftsbildung. Als Beispiel dient die Stadt Famagusta auf Zypern, eine von polarisierenden Narrativen geprägte und mit konfliktbeladenen Erinnerungen belastete Stadt. Um die dort umstrittenen Territorien in Gebiete gemeinsamen Interesses und Handelns umzuwandeln, entwickelte das Projektteam Hands-on Famagusta Methoden zur urbanen Transformation. Das Buch verknüpft die Praxisbeispiele des Projekts mit internationalen theoretischen Fachbeiträgen und vermittelt so Strategien und Taktiken zur Bildung und zur räumlichen Organisation von Kollektiven. Es fordert Gesellschaften aktiv dazu auf, gemeinsam friedliche Stadtvisionen zu imaginieren.

Socrates Stratis ist Kurator des zypriotischen Pavillons auf der 15. Architekturbiennale 2016 in Venedig mit dem Ausstellungstitel „Contested Fronts: Commoning Practices for Conflict Transformation“. Das Projekt Hands-on Famagusta bildet einen zentralen Teil der Ausstellung, zusammen mit sechs internationalen Büros, Netzwerken und pädagogischen Programmen: “Archis Interventions SEE”, “Build Up”, “City Reparo”, “Institute of Threshold”, “Mapping Controversies”, “Passages”.


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