Die urbane Leere

Neue disziplinäre Perspektiven auf Transformationsprozesse in Europa und Lateinamerika

Judith M. Lehner

Broschur

16,5 × 22 cm

192 Seiten, zahlr. farb. Abb.

ISBN 978-3-86859-660-1

Deutsch

07.2021

38.00

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Ökonomische, ökologische und soziale Krisen manifestieren sich nicht nur als Brüche in gesellschaftlichen Entwicklungen, sondern auch als räumliche Phänomene. Ein zentrales Beispiel sind städtische Brachen wie stillgelegte Fabrikareale, großflächige leerstehende Wohnungen oder ungenutzte Erdgeschosszonen. Sie sind das sichtbare Resultat urbaner Wandlungsprozesse und verdeutlichen die Herausforderungen für die Disziplinen Architektur und Städtebau.
Das vorliegende Buch untersucht städtische Transformationsprozesse anhand des Konzepts der urbanen Leere: Brachen eröffnen Gestaltungsspielräume in der Stadtentwicklung, da dort Strategien von Planer*innen auf kollektive, selbstorganisierte Taktiken von Stadtbewohner*innen treffen. Die Autorin analysiert Fallbeispiele aus Lateinamerika um Zukunftsperspektiven für raumgestaltende Disziplinen in Europa aufzuzeigen.

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