Das Haus am Werderschen Markt

Von der Reichsbank zum Auswärtigen Amt

Hans Wilderotter (Hg.)

Hardcover mit Schutzumschlag
23 x 27 cm
304 Seiten, 150 z.T. farb. Abb.
Deutsch/Englisch
ISBN 978-3-931321-20-8
09.2002

49.80
Vergriffen

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Namhafte Autoren wie Laurenz Demps, Wolfgang Schäche, Harold James, Manfred Wilke und Sebastian Redecke sowie ein Beitrag vom Büro Kroos & Marx (Architektur und Denkmalpflege) dokumentieren die Geschichte des Gebäudes bis heute.

Wie kaum ein anderes Bauwerk in Deutschland bietet die ehemalige Reichsbank am Werderschen Markt in Berlin die Möglichkeit, beispielhaft die politische Bedeutung von Architektur sichtbar zu machen. Darüber hinaus kann das Haus aber auch als Symbol für die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts gelten. Die Ergebnisse des Wettbewerbs für den Neubau der Reichsbank vom Februar 1933 ignorierend, beauftragte Adolf Hitler den Reichsbankbaudirektor Heinrich Wolff mit der Ausführung. Dessen Entwurf entsprach zwar noch der sachlichen Architektur der 20er Jahre, die Größe und die Funktionalität kamen jedoch auch dem repräsentativen Bedürfnis der neuen Machthaber und der Reichsbank entgegen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das Haus für kurze Zeit die Sowjetische Militäradministration und ab 1950 das Finanzministerium der DDR. In den Blickpunkt rückte das Haus durch den Einzug des ZKs der SED, das von1959 – 1989 hier seinen Sitz hatte. Nach einem kurzen, aber nicht unbedeutenden Zwischenspiel als „Haus der Parlamentarier“ wurde der Bau im Jahr 1990 der Bundesrepublik Deutschland übertragen und wird derzeit von den Architekten Hans Kollhoff (Altbau) sowie von Thomas Müller und Ivan Reimann (Erweiterungsbau) für die Nutzung durch das Auswärtige Amt umgebaut und neugestaltet. Am 15. November 1999 hat das Auswärtige Amt die Räumlichkeiten am Werderschen Markt bezogen. Ein neues Kapitel in der bewegten Geschichte des Baus wurde geöffnet.


Ein umfangreicher, üppig bebilderter (…) als repräsentatives Geschenk geeigneter Band. (…) kompetent dargestellt. – Tagesspiegel

Ein ungemein fesselnder, obendrein sehr repräsentativ gestalteter Band. – Berliner Morgenpost

Dem Berliner Jovis Verlag sei Dank, der mit ungeheurer Energie architekturgeschichtliche Spurensicherung betreibt. – Bonner Generalanzeiger

Einfach gesagt: Ein prima Buch! – Berliner Kurier

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