Klaus Eschen
Berlin - Fotografien 1960-1970
Berlin - Images 1960-1970


Herausgeber: Christiane Landgrebe
Mit einem Vorwort von Egon Bahr
DEUTSCH/ENGLISH
120 Seiten
mit 80 Duotone Abbildungen
Hardcover
Format: 26 x 26 cm
vergriffen
ISBN 978-3-931321-65-7

Erscheinungstermin: März 2001

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Die Fotografien dieses Bandes ermöglichen einen sehr persönlichen Blick auf Alltag und Umbrüche des Berliner Lebens in einem der wichtigsten Jahrzehnte deutscher und Berliner Geschichte. In dieser Zeit, von 1960 bis 1970, erleben die Berliner so dramatische Ereignisse wie den Mauerbau, aber auch die Studentenbewegung im Westteil. Zugleich ist die Stadt von einer seltsamen Leere, einer vagen Offenheit, einer ungewissen Zukunft geprägt. Hier finden sich Spuren der Vergangenheit wie in keiner anderen deutschen Stadt: Brachen, unbebaute Flächen, leerstehende, isolierte Gebäude – und Menschen, die hier einen Neuanfang gewagt haben, hier arbeiten und leben. Der 1939 in Berlin geborene Klaus Eschen, aufgewachsen als Sohn des im Dritten Reich verfemten bekannten jüdischen Fotografen Fritz Eschen, lernte das Fotografieren im väterlichen Atelier. Die Ausgrenzung in der NS-Zeit hat ihn geprägt, und er sieht seine Heimatstadt mit besonderen Augen: Sein offener Blick für alles, was ihn umgibt, ist kritisch gegenüber konventionellen Sichtweisen und voller Engagement für die verschiedenen Menschen dieser Stadt.

In this photo journal, Klaus Eschen reveals an impressive portrait of his city, Berlin – and this was West Berlin during a dramatic decade. It was a decade of radical political change and social upheaval in which the traces of the Second World War were still clearly evident. The building of the Wall in 1961 transformed key areas into desolate stagnation. He who becomes acquainted with the present Berlin can scarcely imagine the contrasts that existed in the frontline city that was the West Berlin of the Sixties. Klaus Eschen preserves this memory of a place of political volatility, economic upswing and social diversity. Simultaneously, this book is a declaration of love for Berlin and its people in a dynamic time. With a foreword by Egon Bahr.

Presse:

„Eschens Bilder stammen aus einer scheinbar vollständig dahingegangenen Ära, obwohl sie (...) nur wenig mehr als eine Generation von heute trennt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Mit ruhigen und ausgewogenen, gelegentlich stillebenhaft anmutenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen kommentierte Eschen die Ungeheuerlichkeiten nach dem Mauerbau.“
Bauwelt

„Ein beeindruckendes Bild (...) von Aufschwung und Umbruch in Westberlin, von menschlicher Vielfalt und trostloser Stagnation an ehemals zentralen Orten.“
Deutsche Welle TV

„Eschen betätigte den Auslöser nahe am Boden der Realität. Dort fand er noch jede Menge Kriegstrümmer vor, aber zugleich viele Neuanfänge.“
Berliner Morgenpost