Italienische Botschaft Berlin
Ambasciata d´Italia Berlino

Mit Fotografien von L. Müller, G. Puddu, J. und E. Straub


Editor: Pierangelo Schiera
ITALIAN/GERMAN
96 Pages
with 70 col. Images
Hardcover
Dimensions: 21 x 27,5 cm
Euro 25.80  sFr 46.10
ISBN 978-3-931321-58-

Date of publication: May 1999

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Vier Fotografen deutscher und italienischer Herkunft – Lombardo Müller, Gino Puddu, Jacob und Enrico Straub – dokumentieren ein Stück vergänglicher Zeitgeschichte. Fotografien voller Poesie und Suggestionskraft.
Das ehemalige Diplomatenviertel des „Dritten Reiches“ war bis zum Mauerfall Brachland, die einstigen Residenzen aufgegeben, verfallen oder ungenutzt. Jetzt werden die Vertretungen der Länder wieder einziehen – die Gebäude werden renoviert oder durch Neubauten ergänzt. Auch die Italienische Botschaft kehrt wieder an ihren alten Standort in der Tiergartenstraße 21-23 zurück. 1939-43 nach Entwürfen von Friedrich Hetzelt für die Achsenmacht Italien erbaut, wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und später nur noch in Teilen vom Italienischen Generalkonsulat genutzt. Seit vier Jahren hat das Italienische Kulturinstitut Räume im Ostflügel bezogen.
Diese Publikation dokumentiert den morbiden Charme des heutigen Zustands – Momentaufnahmen der einst opulent ausgestatteten Botschaft, deren Renovierung 1999 beginnen wird. Fotografien von Räumen, in denen die Spuren der Vergangenheit sichtbar sind, erzählen von einstigem Glanz, von Zerstörung und Verfall und inszenieren eine vergängliche Ästhetik. Begleitende Texte und eine Baugeschichte runden diesen Fotoband ab.

Prima che il restauro sani e nasconda i guasti del tempo e il ricordo di cose passate, si è voluto pubblicare un libro fotografico che illustri, nella sua grandiosa miseria, la storia di questo manufatto, dalla construzione ambiziosa all‘ attuale rovina.

Press:

Ein „Bildband, der den morbiden Charme des Gebäudes in eindrucksvollen Bildern wiedergibt.“
Berliner Morgenpost

„Herausragend in jeder Hinsicht sind die extrem kontrastreichen und gleichzeitig fließend weich wirkenden Schwarzweißaufnahmen von Massiomo Lombardo Müller.“
Baunetz.de