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Ninety masterly photographs by Knud Peter Petersen from 1977 to 1989 document the condition of historical monuments in Berlin. The evocative pictures – including buildings such as the Reichstag, embassies, villas, industrial monuments, and housing developments from the 1920s – are both of artistic and historical
value. Explanatory texts on architectural history complement the photographs.
Author:
Knud Peter Petersen
Jahrgang 1943, Berufsausbildung als Zimmermann, Studium
der Ingenieurwissenschaft und Architektur. Seit 1979 in Berlin
als freischaffender Architekt auf dem Gebiet der
Baudenkmalpflege tätig, machte er die Fotografie zu einem
virtuos beherrschten Werkzeug seiner Tätigkeit. Seine
besondere Qualifikation ermöglichte ihm im Rahmen von
Bauforschung und Dokumentation die historisch bedingten
Besonderheiten der Bauwerke zu erkennen, fotografisch zu
erfassen und darzustellen. Neben seinem ästhetischen
Empfinden kommt hierbei stets auch eine besondere Sehweise
zum Ausdruck.
Als Autodidakt trieb er sowohl seine Aufnahme- als auch
seine Labortechnik zur Perfektion.
Press:
Ein Buch als Geschenk
Der Berlin-Fotograf Knud Peter Petersen feiert heute
seinen 60. Geburtstag
Seine Aufnahmen sind sachlich, nüchtern und
dokumentarisch. Als Knud Peter Petersen in den 70er-Jahren
begann, Denkmale in Berlin zu fotografieren, ging es ihm
nicht in erster Linie um die Architektur, nicht um den Effekt.
Das sprach sich schnell herum in der Denkmalpflege und
sorgte für Aufträge. Endlich einmal „jemand, der nicht nur
schöne Bilder an sich anfertigte“, lobt noch heute der
ehemalige Berliner Landeskonservator, Professor Helmut
Engel, sondern ein Chronist, der auch die Besonderheiten in
der Baukunst zu erkennen vermag.
„Hundert Jahre Architektur in Berlin“ heißt ein Bildband
mit 90 der eindrucksvollsten Bilder Petersens, der am Montag
im Handel erscheint. Das Buch ist ein Geburtstagsgeschenk
seiner Frau und des Jovis-Verlages. Denn Petersen feiert
heute seinen 60. Geburtstag in Berlin.
1970 bereits kam der gebürtige Flensburger nach Berlin,
um hier an der Technischen Universität sein
Architekturstudium zu beenden. Die Fotografie, anfangs eher
ein Hobby wurde schnell zur Leidenschaft. 30 Jahre
dokumentierte er den Stadtumbau, vor allem die vielen
Industriedenkmäler im West-Teil Berlins. Sei es der
Schöneberger Gasometer, das ehemalige Shell-Haus oder
aber die noch nicht restaurierte italienische Botschaft und das
Theater des Westens.
Unterdessen sind Knud Peter Petersens eindrucksvolle
Schwarz-Weiß-Fotos selbst zu einem Stück Berlin-Geschichte
geworden. „Trotz ihrer Sachlichkeit“, so Helmut Engel, „sind
sie einfach schön.“
„Hundert Jahre Architektur in Berlin“, Fotografien von
Knud Peter Petersen, Jovis-Verlag,
32 Euro
hps
Artikel erschienen am 23. Nov 2003 in der WELT am Sonntag
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