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KUNST
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Max Burchartz 1887–1961 Künstler Typograf Pädagoge Herausgeber: Gerda Breuer DEUTSCH 320 Seiten mit 168 farb. und 218 s/w Abbildungen Hardcover Format: 23 x 30 cm Euro 42.00 sFr 70.50 ISBN 978-3-86859-058-6 Erscheinungstermin: Februar 2010 ![]() Beispielseiten |
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Der Universalist Max Burchartz zählte zur Avantgarde, die 1922/23 mit
dem spektakulären Kongress der Konstruktivisten und Dadaisten in
Weimar Kritik am Bauhaus übte. Beeinflusst von der niederländischen De
Stijl-Lehre, wandte er sich vom Expressionismus ab und dem Konstruktivismus zu. Einen weiteren radikalen Schnitt zog er, als er seine Malerei aufgab und sich ganz der Neuen Gestaltung in Typografie und Werbung verschrieb. 1924 gründete er im Kerngebiet industrieller Entwicklung, in Bochum, die Werbeagentur ›werbe-bau‹. Seine Typofotos für den Bochumer Verein, sein Farbleitsystem für das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen, seine Grundlehre an der Folkwang-Schule in Essen und zahlreiche kunsttheoretische und -pädagogische Schriften sind Beispiele seiner Arbeit als Reformer. 1928 entsteht das Foto seiner kleinen Tochter, das als ›Lotte (Auge)‹ eine Ikone der modernen Fotografie wurde.
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